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Nach überraschendem Alramseder-Rücktritt

Mit nur 22 Jahren: Zaunseder übernimmt Traineramt beim SV DJK Emmerting

Bilder vom Spiel DJK Emmerting gegen die DJK-SV Taubenbach
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Künftig nicht nur auf dem Feld, sondern auch an der Seitenlinie für den SV DJK Emmertin aktiv: Gabriel Zaunseder.

Vier Spieltage vor der Winterpause gibt es beim SV DJK Emmerting einen Wechsel auf der Trainerbank. Nach dem Rücktritt von Markus Alramseder übernimmt Gabriel Zaunseder vorerst bis zur Winterpause. beinschuss.de sprach mit dem neuen Coach.

Emmerting – Überraschende Neuausrichtung beim SV DJK Emmerting. Trotz eines 8:1-Kantersiegs gegen den TV Altötting trat unter der Woche Trainer Markus Alramseder von seinem Amt zurück, wie der Verein auf Instagram bekanntgab. Nun steht mit Gabriel Zaunseder zumindest bis zum Winter ein Nachfolger fest.

SV DJK Emmerting: Gabriel Zaunseder übernimmt Traineramt

Für den 22-Jährigen, der inzwischen bereits seit zweieinhalb Jahren im Verein ist, ist es die erste Trainerstation bei den Herren. Zuletzt trainierte er die Damenmannschaft des Klubs, die in der Kreisklasse auf dem dritten Platz liegt. Auch im Jugendbereich war Zaunseder bereits tätig. So trainierte er ein halbes Jahr die U16 des SV Wacker Burghausen und ist derzeit auch noch Trainer der U19 des SSV Eggenfelden in der Bezirksoberliga. Seit Sommer ist er B-Lizenz-Inhaber, darf also Mannschaften bis zur Bayernliga leiten.

Dass sein Einstieg als Spielertrainer vorerst nur bis Winter befristet ist, war auch ein Wunsch Zaunseders selbst: „Ich will erstmal schauen, wie das Ganze funktioniert. Ich meine, ich bin 22, also ich bin brutal jung für das Trainergeschäft bei den Herren und ich möchte jetzt da auch nichts irgendwie überstürzen, sondern wirklich erstmal schauen, ob mir das Ganze liegt, ob die Mannschaft mit mir klarkommt, wie so die Kommunikation abläuft und worauf ich mich da einstellen kann. Im Winter setzt man sich noch mal zusammen und entscheidet dann darüber hinaus, ob man die Zusammenarbeit weiterführt.“

Hartes Restprogramm vor der Winterpause

Als aufstrebender Trainer war es für den 22-Jährigen aber natürlich wichtig, im Herrenbereich erstes Schritte zu gehen: „Mein Ziel war es natürlich immer in den Herrenbereich zu kommen, weil ich glaube, dass der Herrenbereich die Endstufe ist, in die man will und wo ich mich natürlich auch auf lange Sicht sehe. Es ist natürlich auch mein Ziel, dann irgendwann so hoch wie möglich coachen zu können.“

Bis zur Winterpause soll es für den Tabellenneunten der A-Klasse 4 nach dem knappen Klassenerhalt in der vergangenen Spielzeit nun erst einmal in sichere Fahrwasser gehen und das trotz eines harten Restprogramms. Am Freitag (17. Oktober) geht es gegen den TuS Mettenheim, dann folgen noch Spiele gegen den TSV Kastl II, den SV Weidenbach, gegen sich Emmerting die letzten Jahre immer schwergetan hat, und den derzeit zweitplatzierten SV Erlbach II.

Klassenerhalt als großes Ziel

Trotzdem sieht Zaunseder seine Mannschaft für die kommenden Aufgaben gewappnet: „Wir haben eine brutal gute Mannschaft mit einer guten Mischung aus jungen, hungrigen Spielern und ältere, erfahrene Spieler, die einfach Bock haben für Emmerting zu spielen und alles zu geben.“ Dabei richtet der 22-Jährige auch noch einen Dank an seinen Ex-Coach: „Markus Alramseder hat eine super Arbeit geleistet. Er hat die Mannschaft letzte Saison in der schweren Phase übernommen und den Spaß wieder zurückgebracht hat. Wir haben auch dank ihm den Klassenerhalt eingetütet. Er übergibt mir da auf jeden Fall eine Mannschaft, die absolut im Soll steht, die absolut Bock hat, die absolut heiß ist.“

Und Zaunseder ergänzt: „Wenn man jetzt im Winter noch an einigen Stellschrauben dreht, dann glaube ich, dass wir eine sehr erfolgreiche Zeit vor uns haben. Das ist auch das Ziel, dass ich mit den Jungs verfolge. Es wird immer so sein, dass ich zu 100 Prozent hinter den Jungs stehe, und ich hoffe, dass wir es zusammen schaffen eine Basis zu schaffen, dass jeder füreinander durchs Feuer geht.“ (tb)

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