Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Der große Frische-Check

Spargelzeit! Worauf Ihr bei Kauf und Lagerung achten solltet

Marktstand mit Spargel
+
Am besten kauft man Spargel direkt beim Erzeuger oder auf dem Wochenmarkt.

Die Spargelsaison hat begonnen – doch wie erkennt man frische Ware im Supermarkt? Und wie bleibt der Spargel zu Hause möglichst lange knackig? Erfahrt hier, worauf es beim Kauf und bei der Lagerung des Edelgemüses ankommt.

Genießer freuen sich auf das edle Gemüse, das jetzt wieder Saison hat. Die Rede ist von Spargel - Und der schmeckt umso leckerer, je erntefrischer er ist. Wie man frischen Spargel erkennt und wie er zu Hause möglichst lange knackig bleibt, sagen wir Euch:

Merkmale von frischem Spargel

Am besten kauft man Spargel direkt beim Erzeuger oder auf dem Wochenmarkt, rät das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE). Aber wo auch immer - möglichst frisch sollte er sein. Erntefrischer Spargel zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • Feste, glänzende Stangen: Die Stangen sollten prall, knackig und ohne Risse sein. Weißer Spargel weist einen leichten Glanz auf, während grüner Spargel in einem satten Hellgrün leuchtet. Die Stangen lassen sich mit dem Fingernagel gut einritzen und geben nicht nach.
  • Geschlossene Spitzen: Die Köpfe des Spargels sollten fest geschlossen sein. Bei grünem Spargel können sie durch das Wachstum an der Erdoberfläche leicht geöffnet sein. 
  • Saftige Schnittenden: Die Schnittstellen sollten feucht und nicht angetrocknet oder bräunlich sein. Ein aromatischer Duft beim Zusammendrücken weist auf Frische hin. 
  • Quietschen beim Reiben: Reibt man frische Spargelstangen aneinander, entsteht ein quietschendes Geräusch. Dies kann auf Frische hinweisen, allerdings auch ein Zeichen für feuchte Lagerung sein. Daher sollten zusätzlich die anderen genannten Kriterien überprüft werden. 

Braune Stellen einfach weg schälen

Leichte braune Flecken, verursacht durch den sogenannten Spargelrost (ein Pilz), können beim Schälen problemlos entfernt werden und beeinträchtigen die Qualität nicht. Auch gebrochene oder leicht gekrümmte Stangen sind unbedenklich. Oft sind sie günstiger und sie eignen sich hervorragend für Suppen, Pfannengerichte oder Salate.

Optimale Lagerung zu Hause

Spargel sollte idealerweise direkt nach dem Kauf verzehrt werden. Ist dies nicht möglich, empfiehlt sich folgende Lagerung:

  • Weißer und violetter Spargel: Ungeschälten Spargel in ein feuchtes Küchentuch oder Geschirrtuch einschlagen und im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. So bleibt er etwa zwei bis drei Tage frisch.
  • Grüner Spargel: Die Stangen aufrecht in ein Gefäß mit etwas Wasser stellen und ebenfalls im Kühlschrank lagern.

Wichtig ist, Spargel nicht neben stark riechenden Lebensmitteln wie Zwiebeln oder Lauch zu lagern, da er leicht Fremd-Aromen annimmt und dadurch an eigenem feinen Geschmack verliert. 

Bereits geschälter Spargel sollte auf jeden Fall kühl gelagert und möglichst noch am selben Tag verarbeitet werden, da er deutlich schneller an Frische verliert.

Spargel einfrieren für längeren Genuss

Um Spargel über die Saison hinaus zu genießen, kann er eingefroren werden:

  1. Vorbereitung: Den Spargel gründlich waschen und schälen. Bei grünem Spargel reicht es oft, nur das untere Drittel zu schälen. Die holzigen Enden abschneiden.
  2. Portionierung: Den Spargel je nach späterer Verwendung ganz lassen oder in Stücke schneiden.
  3. Verpackung: Die vorbereiteten Stangen in wiederverwendbare Gefrierbeutel oder luftdicht verschließbare Behälter geben. 
  4. Einfrieren: Den Spargel ohne vorheriges Blanchieren einfrieren. So behält er sein Aroma und seine Nährstoffe. 

Gefrorener Spargel ist sechs bis zwölf Monate haltbar. Bei der Zubereitung den Spargel unaufgetaut direkt in kochendes Wasser geben oder in der Pfanne anbraten.

Weitere wissenswerte Fakten zu Spargel

Klassifizierung

Spargel wird in verschiedene Klassen eingeteilt. Die Klasse Extra steht für höchste Qualität mit besonders dicken und geraden Stangen, Klasse I für überwiegend gerade und unbeschädigte Stangen, und Klasse II für leicht krumme und ungleichmäßige Stangen, die sich besonders für Aufläufe, Ragouts, Suppen oder Salate eignen.

Nährstoffgehalt

Spargel besteht zu 93 Prozent aus Wasser und ist mit nur 17 Kilokalorien pro 100 Gramm sehr kalorienarm. Er enthält viele B-Vitamine, Kalium und ist reich an Vitamin C und E. Aufgrund seines geringen Fett- und Cholesteringehalts eignet er sich gut für eine gesunde Ernährung.

Spargel als Heilpflanze

Spargel gilt aufgrund seines Nährstoffgehalts und des hohen Wasseranteils als Heilpflanze sowie Schlankmacher. Allerdings sollten Personen mit erhöhten Harnsäurewerten oder Gicht Spargel nur in Maßen genießen, da er Purine enthält, die im Körper zu Harnsäure abgebaut werden. (as/dpa)

Kommentare