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Fehler im Vorfeld vermeiden

Antrag auf Erwerbsminderungrente bei Schwerbehinderung: Was Sie unbedingt wissen sollten

Bei der Beantragung einer Erwerbsminderungsrente riskieren Betroffene ohne vollständige Dokumentation eine Ablehnung. Diese Dinge sind wichtig.

Hamm – Um eine Erwerbsminderungsrente zu beantragen, müssen Menschen mit einer Krankheit oder Schwerbehinderung bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Allerdings können Fehler bei der Antragstellung zur Ablehnung der Leistung führen. Die Rente soll das Einkommen ersetzen und kann bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) beantragt werden.

Diese Voraussetzungen gelten für Erwerbsminderungsrente

Die DRV erklärt auf ihrer Internetseite: „Sie erhalten eine Rente wegen voller Erwerbsminderung, wenn Sie wegen Krankheit oder Behinderung weniger als drei Stunden täglich arbeiten können. Und zwar nicht nur in Ihrer, sondern in allen Tätigkeiten.“ Der Gesundheitszustand der Antragstellenden wird anhand ärztlicher Unterlagen überprüft, und es können zusätzliche Gutachten verlangt werden. Dabei gibt es Zuschläge für Erwerbsgeminderte.

Wer aber unvollständige oder fehlerhafte Dokumente einreiche, riskiere eine Ablehnung des Antrags. Darauf weist das Verbraucher-Portal gegen-hartz.de hin. Eine gründliche Vorbereitung ist daher entscheidend. Mit einem Schwerbehindertenausweis kann man früher in Rente gehen.

Das müssen Sie bei Antragstellung auf Erwerbsminderungsrente wissen: Unnötige Fehler vermeiden

Um Fehler bei der Beantragung der Erwerbsminderungsrente zu vermeiden, sollten Betroffene im Antrag alle erforderlichen Unterlagen und medizinischen Nachweise vollständig einreichen. Oft scheitern Anträge, die online bei der DRV gestellt werden können, an folgenden Fehlern.

  • Unvollständige, lückenhafte oder fehlerhafte Unterlagen
  • Personalausweis oder Reisepass nicht gültig
  • Angaben bei der Bankverbindung wie IBAN oder BIC, Name, aktuelle Anschrift, Name der Krankenkasse, Dauer des aktuellen Versicherungsverhältnisses bei der Krankenkasse
  • Persönliche Steuer-ID fehlt
  • Dokumente über letzten Bruttoverdienst und Berufsausbildungen (z. B. Facharbeiterbrief, Gesellenbrief, Lehrvertrag)

Quelle: gegen-hartz.de

Besonders wichtig sind ärztliche Nachweise und Befunde, um den Antrag auf Erwerbsminderung beurteilen zu können. Laut Verbraucher-Portal scheitern Anträge häufig, weil diese medizinischen Dokumente unzureichend oder gar nicht beigefügt werden. Wer trotz bewilligter Erwerbsminderungsrente in Vollzeit arbeiten möchte, muss keine Kürzungen befürchten.

Könne Sie aufgrund Ihrer Gesundheit keiner Tätigkeit mehr nachgehen, haben Sie Anspruch auf Erwerbsminderungsrente.

Schwerbehinderung und Erwerbsminderung: Wesentliche Angaben im ärztlichen Befund

Antragstellende müssen bei der Antragstellung die Namen und Adressen aller behandelnden Ärzte sowie Informationen über Krankenhausaufenthalte und Kuren angeben. Auch ärztliche Atteste und medizinische Gutachten müssen dem Antrag beigefügt werden, wie das Online-Portal betont. Es ist wichtig, die ärztlichen Befunde auf wesentliche Angaben zur Leistungsminderung zu überprüfen. Wer wissen möchte, ob alle Voraussetzungen für einen Antrag erfüllt sind, kann sich online beim DRV beraten lassen und einen Online-Termin vereinbaren. Was viele Betroffene nicht wissen: Sie können trotz Erwerbsminderungsrente Vollzeit arbeiten.

Wesentliche Angaben im Befund:

  • Für eine Erwerbsminderung ist entscheidend, dass Antragsstellende nur weniger als sechs Stunden pro Tag bei teilweiser Erwerbsminderung,
  • oder weniger als drei Stunden pro Tag bei voller Erwerbsminderung arbeiten können.

Quelle: Deutsche Rentenversicherung

Die ärztlichen Befunde müssen die jeweilige Leistungsminderung klar beschreiben. Denn auch wenn die eigenen Beschwerden ausführlich erläutert werden, ebenso die gestellte Diagnose – es kann mitunter nicht für eine Erwerbsminderung ausreichen. Denn der behandelnde Arzt sollte konkret ausführen, dass die Leistungsfähigkeit des Antragstellers entsprechend gemindert ist und dieser Zustand wohl längerfristig anhält, erklärt gegen-hartz.de. Antragstellende sollten ihren Arzt oder ihre Ärztin darauf hinweisen, dass die Befunde für den Antrag auf Erwerbsminderungsrente benötigt werden.

Die Top 10 der besten Länder für die Rente im Ausland

Der Sandstrand in San Andres (Kolumbien).
Kolumbien hat es auf Platz 10 geschafft – das Land bietet nämlich nicht nur ein tropisches Klima mit Traumstränden und Sonne das ganze Jahr über. Laut „Retirement Index“ hat Kolumbien auch gutes Gesundheitssystem. Für rund 1.000 US-Dollar im Monat kann man in Kolumbien außerdem ein gutbürgerliches Leben in kleineren Städten leben, für 2.000 Dollar in der Hauptstadt Bogota.  © Imago
Blick auf die Insel Kho Mak in Thailand
Dass Thailand für europäische Auswanderer ein Paradies ist, ist schon lange bekannt. Für Rentner lohnt es sich aber ganz besonders, weil es für Menschen ab 50 Jahren Sonderkonditionen für Langzeitvisen gibt. Zudem sind die Immobilienpreise hier besonders attraktiv: Eine Zweizimmerwohnung kann in Thailand für unter 30.000 Dollar erworben werden.  © IMAGO/Fokke Baarssen
Der Hafen von Portofino, Genua in Italien
Wer lieber in Europa bleiben will, sollte sich Italien für die Rente genauer ansehen. Im Süden bleibt das Wetter auch im Winter warm mit Temperaturen um die 20 Grad. Laut „Retirement Index“ liegt Italien außerdem auf Platz 2 der besten Gesundheitssysteme der Welt. Die Lebenshaltungskosten liegen zwar höher als im Rentnerparadies Thailand. Aber für rund 2.500 Euro im Monat halten sich die Kosten auch hier in Grenzen.  © Imago
Étretat in der Normandie (Frankreich)
Solange man sich nicht gerade Paris aussucht, kann man sich als Rentner in Frankreich ein sehr schönes Leben machen. An der Côte d‘Azur ist es auch im Winter warm und sonnig, und für rund 200.000 Euro kann man sich schon ein Häuschen leisten. Das Gesundheitssystem ist ebenfalls sehr gut und günstig - ein normaler Arztbesuch kostet unter 10 Euro.  © Pixabay
Die Insel Santorin in Griechenland
An 250 Tagen im Jahr scheint in Griechenland die Sonne. Kein Wunder also, dass es im „Retirement Index“ auf Platz 7 liegt. Zudem sind die Lebenshaltungskosten niedriger als in Deutschland, da die Griechen durchschnittlich mit unter 20.000 Euro im Jahr auskommen muss.  © Pixabay
Die kleine Stadt Nerja im Süden von Spanien
In Spanien können Rentner für weniger als 2.500 Dollar im Monat ein gutes Leben führen. Vor allem außerhalb der größeren Städte sind die Lebenshaltungskosten niedriger als in Deutschland. Die Essenskultur der Spanier ist ein echtes Highlight - und ein 3-Gänge-Menü kann in der Regel für weniger als 20 Euro geschossen werden. Außerdem ist Spanien eines der sichersten Länder Europas. © IMAGO/Martin Silva Cosentino
Regenwald und Sandstrand in Costa Rica
Wer den Lebensabend in den Tropen verbringen will, könnte sich Costa Rica aussuchen. Im „Retirement Index“ liegt das Land auf Platz 5. Für 3.000 US-Dollar im Monat kann ein Rentner-Paar ein schönes Leben führen, inklusive Wohnung. Wer über mehr Geld verfügt, kann schon fast im Luxus leben. Zudem gibt es wunderschöne Strände und Sonne das ganze Jahr über.  © Victor Bordera/Imago
Der Kratersee Quilotoa in den Anden von Ecuador
Es gibt nur wenige Länder, in denen die Lebenshaltungskosten so niedrig sind wie in Ecuador. Ein Rentner-Paar kann hier für 1.800 Dollar im Monat alles bekommen, was es zum Leben braucht. Kleine Wohnungen an der Pazifikküste gibt es für unter 150.000 Dollar zu kaufen. Neben den Stränden gibt es die Bergkulisse der Anden - es ist also für jeden was dabei.  © Imago
Die Stadt Bocas del Toro in Panama
Auch Panama kann mit niedrigen Lebenshaltungskosten und einem gehobenen Lifestyle bei Rentnern punkten. Für 150.000 Dollar können hier schöne Wohnungen gekauft werden. Zum Leben braucht man rund 1.000 Dollar Rente im Monat - in Deutschland gilt man mit dem Einkommen als armutsgefährdet, in Panama lebt man im Luxus. Es gibt auch ein Rentner-Visum, das relativ problemlos zu bekommen ist.  © Imago
Die Stadt Puerto Escondido an der Küste von Mexiko
Auf Platz 2 im „Retirement Index“ steht Mexiko. Rentner können hier für rund 800 US-Dollar im Monat ein entspanntes Leben führen, mehr braucht es nicht. Das Land hat außerdem ein modernes Gesundheitssystem, Arztbesuche kosten zwischen 300 und 800 Dollar im Jahr. Mit einem Kurzzeitvisum kann man vier Jahre lang in dem Land leben - muss das Visum aber jährlich aktualisieren.  © Imago
Spätsommer an der portugiesischen Algarve zwischen Portimao und dem Cabo de Sao Vicente / Die herrliche Badebucht Praia
Das beste Land für Rentner im Jahr 2023 ist Portugal. Warum? Weil es alle Wünsche erfüllt: Das Klima ist immer genau richtig, die Landschaft atemberaubend schön und es ist eines der sichersten Länder der Welt. Das Gesundheitssystem wird von der Weltgesundheitsorganisation auf Platz 12 der besten der Welt gesehen. Ein Ehepaar kommt mit 2.500 Dollar im Monat leicht über die Runden. © IMAGO/Rex Schober

Erwerbsminderungsrente für Schwerbehinderte und Kranke:

Falschaussagen bei der Antragstellung sind untersagt. Wer behauptet, krank im Bett zu liegen, aber im Skiurlaub gesehen wird, oder beim Gutachter angibt, am Wochenende Umzugskisten getragen oder im Garten gearbeitet zu haben, riskiert den Anspruch auf Erwerbsminderung. Solche Aussagen können sich dann negativ auf das Gutachten auswirken.

Daran sollten Antragstellende auch bedenken:

  • Antrag rechtzeitig stellen: Generell gilt laut DRV eine Antragsfrist von drei Monaten, sobald alle Voraussetzungen für eine Erwerbsminderungrente erfüllt sind. 
  • Antrag abgelehnt - Widerspruchfrist beachten: Antragstellende haben einen Monat Zeit, um Widerspruch einzulegen. Versicherte, die im Ausland leben, haben bis zu drei Monate Zeit. Nach Angaben von Stiftung Warentest ist es also wichtig, schnell zu reagieren. Dabei reicht erst einmal ein Wider­spruch ohne Begründung. Er kann nachgereicht werden. Sozialverbände wie der VdK oder der Sozialverband Deutschland helfen dabei.

Wird ein Antrag auch nach einem Widerspruch der Rentenkasse abgelehnt, können Betroffene vor dem Sozialgericht klagen. Laut Verbraucherschutz fallen dabei keine Gerichtskosten an. Auch Waisen haben Anspruch auf eine Miete. Wer einen Schwerbehindertenausweis beantragt, sollte diese Patzer vermeiden. (sthe)

Rubriklistenbild: © IMAGO/FrankHoermann/SVEN SIMON

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