News-Ticker zum Ukraine-Krieg
Ukraine-News: Putins Residenz beschossen? „Wütender“ Trump mischt sich ein – und erntet Kritik
Aktuelle News zum Ukraine-Krieg im Ticker: Moskau wirft Kiew vor, eine Putin-Residenz angegriffen zu haben. Die Ukraine reagiert.
Update, 9:55 Uhr: Russlands Ex-Präsident Dmitri Medwedew hat Selenskyj auf in einer mit groben Beleidigungen gespickten Nachricht Telegram mit dem Tod gedroht. Der heutige Vizechef des Sicherheitsrates reagierte damit auf Selenskyjs Weihnachtsansprache. Selenskyj hatte darin gesagt, der Weihnachtswunsch vieler Ukrainer sei wohl, „dass er stirbt“. Er nannte keinen Namen, doch meinte wohl Putin.
Medwedew schrieb jetzt über Selenskyj: „Ich werde hier nicht über seinen gewaltsamen Tod schreiben, obwohl gerade jetzt der Sensenmann dem Schuft oft im Nacken sitzt.“ Selenskyjs konservierter Leichnam solle nach dessen baldigem Tod „zu wissenschaftlichen Zwecken“ in der Kunstkammer in St. Petersburg gezeigt werden.
Update, 8.17 Uhr: „Eine weitere Lüge der Russischen Föderation“, sagte Selenskyj mit Blick auf den angeblichen Drohnenangriff auf die Putin-Residenz zu Journalisten. Russland wolle damit nur einen Vorwand schaffen für weitere Angriffe auf Kiew, die sich auch gegen Regierungsgebäude richten könnten. „Jeder muss jetzt wachsam sein, absolut jeder“, sagte Selenskyj.
Ukraine-News: Medwedew nach angeblichen Angriff auf Putin-Villa: „Selenskyj muss sich verstecken“
Update, 7:05 Uhr: Neue Stimme aus Russland zum angeblichen Angriff auf eine Putin-Residenz: Der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew schrieb auf der Plattform X, dass Wolodymyr Selenskyj sich nun für den Rest seines Lebens verstecken müsse. Selenskyj versuche, eine Einigung zur Beendigung des Konflikts zu verhindern. „Er will Krieg“, behauptete Medwedew. Selenskyj dagegen betont immer wieder, dass sein Land wie kein anderes nach Frieden strebe.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Ukraine-News: Attacke auf Putin-Residenz? Kritik an Trump aus dem eigenen Lager
Update, 5:55 Uhr: US-Präsident Donald Trump muss sich nach seinen Aussagen zum angeblichen Angriff auf eine Putin-Resisenz Kritik aus dem eigenen Lager anhören. Der republikanische Abgeordnete Don Bacon, ein früherer Luftwaffen-General und Mitglied im Verteidigungsausschuss, schrieb auf der Plattform X: „Präsident Trump und sein Team sollten sich zunächst über die Fakten informieren, bevor sie Schuldzuweisungen vornehmen. Putin ist bekannt dafür, dass er unverhohlen lügt.“
Update, 30. Dezember, 5:10 Uhr: Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat Bedingungen für ein Ende des Ukraine-Kriegs genannt. Der Westen müsse sich mit den territorialen Realitäten vor Ort abfinden und verstehen, dass Russland die strategische Initiative in der Ukraine innehabe, sagte er der staatlichen Nachrichtenagentur RIA. Eine Einigung setze zudem ein Ende der NATO-Präsenz in der Ukraine voraus. Das Land müsse einen neutralen, bündnisfreien Status annehmen. Lawrow sagte darüber hinaus, die USA unterstützten nun die Auffassung, dass mit dem Auslaufen des Mandats von Präsident Selenskyj Neuwahlen erforderlich seien.
Ukraine-News: Trump kritisiert angeblichen Angriff der Ukraine auf Putin-Residenz
Update, 20:30 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat den angeblichen Angriff der Ukraine auf die Residenz des russischen Staatschefs Wladimir Putin kritisiert. Angesichts der derzeit laufenden Gespräche über eine Beendigung des Kriegs in der Ukraine sei es „nicht der richtige Zeitpunkt“ für einen solchen Angriff, sagte Trump am Montag zu Journalisten auf seinem Privatanwesen Mar-a-Lago in Florida.
Heftiger Angriff auf Kiew: Die Bilder der Zerstörung




„Es ist eine Sache, offensiv zu sein, weil sie offensiv sind. Es ist eine andere Sache, sein Haus anzugreifen. Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, um so etwas zu tun“, sagte Trump. Putin selbst habe ihn in einem Telefonat darüber informiert, „dass er angegriffen wurde. Das ist nicht gut“, betonte der US-Präsident und fügte hinzu, er sei „sehr wütend darüber“.
Update, 17:03 Uhr: US-Präsident Donald Trump und Kreml-Chef Wladimir Putin haben vor kurzem ein „positives“ Telefongespräch über die Ukraine durchgeführt. Dies schrieb die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, im Kurznachrichtendienst X.
Update, 16:47 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Behauptungen Russlands über einen ukrainischen Angriff auf Wladimir Putins Residenz in Nowgorod dementiert. „Das ist eine Lüge“, sagte Selenskyj laut ukrainischen Medien. Damit wolle Russland einen Vorwand für Angriffe gegen Regierungsgebäude in Kiew haben. Diese Angriffe würden derzeit vorbereitet werden. Zudem sagte Selenskyj, Russland wolle die Fortschritte zwischen den USA und der Ukraine bei Friedensgesprächen bremsen.
Ukraine-News: Russland behauptet ukrainischen Angriff auf Putins Palast
Update, 16:35 Uhr: Die Ukraine hat in der Nacht vom Montag die Residenz des Kreml-Chefs Wladimir Putin in der Region Nowgorod angegriffen. Dies verkündete der russische Außenminister Sergej Lawrow. Demnach wurden bei dem Angriff Drohnen eingesetzt. Russland habe insgesamt 91 Drohnen zerstört. Es habe keine Schäden gegeben. Lawrow warf der Ukraine vor, „endgültig zum Staatsterror übergegangen“ zu sein. Wegen des Angriffs werde Russland die Verhandlungsposition bei Friedensgesprächen erneut evaluieren, sagte Lawrow. Man habe jedoch nicht vor, sich aus den Verhandlungen zurückzuziehen. Außerdem sagte er, man habe bereits Ziele in der Ukraine für eine Antwort auf den Angriff auf Putins Residenz festgelegt.
Update, 16:15 Uhr: Nach Einschätzung von Kaupo Rosin, Generaldirektor des estnischen Auslandsgeheimdienstes, gibt es aktuell keine Anzeichen dafür, dass Russland vorhat, einen baltischen Staat oder ein NATO-Mitglied anzugreifen. Das berichtet das estnische Nachrichtenportal ERR. Estlands Aufgabe sei es, die Situation so zu erhalten.
Moskau habe demnach sein Verhalten nach einer Reihe von Vorfällen geändert: „Wenn wir uns die aktuelle Situation ansehen, einschließlich der für die Öffentlichkeit sichtbaren Ereignisse, wurden die Flugwege der Drohnen über ukrainischem Gebiet oder Luftraum angepasst, um das Risiko zu minimieren. Wir beobachten auch, dass russische Flugzeuge ihre Flugwege über der Ostsee nun sehr sorgfältig überwachen und sich strikt an ihre Flugbahnen halten, um Zwischenfälle zu vermeiden“, bemerkte Rosin.
Update, 15:49 Uhr: Russlands Streitkräfte sollen nach Angaben des russischen Generalstabschefs Waleri Gerassimow entlang der gesamten Frontlinie im Ukraine-Krieg vorrücken. Das erklärte Gerassimow laut Reuters-Bericht bei einem im Fernsehen übertragenen Treffen mit Präsident Wladimir Putin und hochrangigen Militärvertretern. Russland habe im abgelaufenen Jahr 6460 Quadratkilometer Territorium in der Ukraine erobert, darunter 334 Dörfer, heißt es dort.
Update, 15:05 Uhr: Polens Ministerpräsident Donald Tusk warnt nach den Ukraine-Gesprächen am Wochenende vor den Folgen eines Diktatfriedens: „Nach den nächtlichen Gesprächen mit den Staats- und Regierungschefs der europäischen Länder steht eines fest: Der Westen und die Ukraine werden diese Konfrontation verlieren, wenn es Russland gelingt, uns zu spalten und die Friedensbedingungen zu diktieren.“
Tusk äußert sich über Fortschritte bei den Gesprächen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj über ein Ende des Ukraine-Kriegs zurückhaltend: „Ein Erfolg ist die Erklärung der USA, sich an Sicherheitsgarantien zu beteiligen. Aber wir sind noch weit von den endgültigen Verhandlungen entfernt.“
Lage an der Ukraine-Front: Kiews Truppen melden weiter Kontrolle über Norden von Pokrowsk
Update, 14:30 Uhr: Die aktuelle Lage an der Front im Ukraine-Krieg: Nach Angaben einer ukrainischen Einheit kontrollieren ukrainische Streitkräfte weiterhin den nördlichen Teil von Pokrowks. Die russische Armee habe versucht, die ukrainische Verteidigungslinie zu durchbrechen, berichtet der 7. Schnellreaktionskorps der Ukraine laut Kyiv Independent. Auch habe Russland die Operationen westlich der Stadt intensiviert – ukrainische Truppen hätten sie jedoch gestoppt.
Ukraine-News: Kreml kündigt weiteres Trump-Putin-Telefonat an
Update, 13:56 Uhr: Der Kreml kündigt ein weiteres Telefonat zwischen Russlands Machthaber Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump an: „Das Telefonat mit Trump wird in naher Zukunft stattfinden“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Zuletzt hatte Trump mit Putin vor seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Wochenende telefoniert: erkennbare Fortschritte in Richtung einer Lösung im Ukraine-Krieg gab es dabei nicht.
Gespräche über Ende des Ukraine-Kriegs: Zwei Fragen laut Selenskyj weiter offen
Update, 12:49 Uhr: Nach den Ukraine-Gesprächen am Wochenende sind nach Angaben des ukrainischen Präsidenten die Fragen über die Kontrolle über den Donbass und das Atomkraftwerk Saporischschja weiter ungelöst. Die Gespräche über eine freie Wirtschaftszone im Donbass liefen weiter, sagte Wolodymyr Selenskyj laut Reuters-Bericht am Montag vor Journalisten. Russland fordert unterdessen von der Ukraine den Abzug ihrer Truppen aus dem von ihr noch kontrollierten Teil des Donbass.
Ukraine-News: Kiew wirft Moskau weitere Kriegsverbrechen vor
Update, 12:12 Uhr: Nach Angaben der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft haben russische Truppen an der Front im Ukraine-Krieg bei Pokrowsk zwei ukrainische Soldaten hingerichtet, die sie zuvor gefangen genommen hatten. „Die Besatzer zwangen einen von ihnen unter Androhung von Schusswaffen, sich teilweise zu entkleiden, und erschossen anschließend beide unbewaffneten Verteidiger“, heißt es in der Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft auf Telegram.
Nach Einschätzung von Experten der Vereinten Nationen haben russische Truppen bereits mehrere Dutzend kriegsgefangene ukrainische Soldaten getötet. In geringerem Umfang werden derartige Kriegsverbrechen auch der ukrainischen Seite angelastet.
Nach Ende des Ukraine-Kriegs: Selenskyj pocht auf Sicherheitsgarantien für „30, 40, 50 Jahre“
Update, 11:29 Uhr: Unstimmigkeiten über die Dauer von US-Sicherheitsgarantien nach Ende des Ukraine-Kriegs: Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten haben die USA der Ukraine „starke“ Sicherheitsgarantien für einen Zeitraum von 15 Jahren mit Möglichkeit zur Verlängerung angeboten. „Ich wollte wirklich, dass diese Garantien länger sind“, sagte Wolodymyr Selenskyj laut Bericht der Nachrichtenagentur AFP bei einer digitalen Pressekonferenz am Montag. Bei dem Treffen am Sonntag habe er gegenüber Trump erklärt, dass Kiew „die Möglichkeit von 30, 40, 50 Jahren in Betracht ziehen“ möchte. Der US-Präsident habe entgegnet, er würde über den Vorschlag nachdenken.
Lage an der Front im Ukraine-Krieg: Moskau meldet Einnahme eines Dorfes in Donezk
Update, 10:47 Uhr: Russland meldet im Ukraine-Krieg die Einnahme der Ortschaft Dibrowa in der ostukrainischen Region Donezk, wie die russische staatliche Nachrichtenagentur IFX berichtet. Kiew hat sich zu dem Bericht bislang nicht geäußert.
Update, 10:21 Uhr: Nach dem Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin sowie Trumps Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj richtet Moskau erneut Kritik an die Europäer: „Eins ist klar: Die Schlüssel zur Regulierung (des Konflikts) haben Russland und die USA, die Europäer werden nach wie vor Bosheiten machen und Selenskyj wird nervös am Spielfeldrand rauchen“, schrieb der Vizechef des Föderationsrats (Oberhaus des russischen Parlaments) Konstantin Kossatschow auf Telegram.
Die US-Position hingegen lobte er als ausgewogen und zielorientiert. Der echte Verhandlungsprozess sei durch das Telefonat zwischen Trump und Putin angestoßen worden, meinte Kossatschow. Bedeutend sei die Abmachung über zwei Verhandlungszweige: einen zu Sicherheitsfragen und einen zu wirtschaftlichen Themen. Die Gespräche zwischen Europäern und Ukrainern hingegen bezeichnete er als wertlos.
Ukraine-News: Bericht über Explosion nahe russischem Militärflugplatz
Update, 9:47 Uhr: Um den Militärflugplatz Khanskaya in der Nähe der südrussischen Stadt Maykop soll es in der Nacht zu Explosionen gekommen sein. Das berichtet das Nachrichtenportal Astra unter Berufung auf Anwohner. Diese hätten Explosionen innerhalb der Stadt und einen Angriff auf den nahe gelegenen Flugplatz geschildert.
Das russische Verteidigungsministerium behauptete später, es habe in der Nacht zum 29. Dezember 89 ukrainische Drohnen abgeschossen, wobei es zu Explosionen gekommen sein soll, wie Kyiv Independent berichtet. Kiew äußerte sich bislang nicht zu den Berichten. Im Ukraine-Krieg greift das ukrainische Militär immer wieder Kiew russische Militärziele an, um die Kampfkraft Moskaus zu schwächen.
Kein Ende des Ukraine-Kriegs in Sicht: Trump äußert sich zu möglichem Abkommen
Update, 8:20 Uhr: Ein Ende des Ukraine-Krieges ist auch nach dem Treffen von Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj in Florida nach wie vor nicht in Sicht. Auf die Frage, wann ein Abkommen möglich sei, sagte Trump bei der gemeinsamen Pressekonferenz: „Wenn es wirklich gut läuft, vielleicht in ein paar Wochen. Und wenn es schlechter läuft, länger. Und wenn es wirklich schlecht läuft, dann wird es nicht passieren.“ Russland war als entscheidender Akteur an den Verhandlungen nicht beteiligt.
Update, 6:55 Uhr: Mehrere Ukraine-Unterstützerstaaten wollen sich nach Angaben von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Anfang Januar in Paris beraten. „Wir versammeln die Länder der Koalition der Willigen (...), um die konkrete Beteiligung jedes einzelnen festzulegen“, schrieb Macron am Morgen im Onlinedienst X. Er und weitere europäische Spitzenpolitiker hatten am Sonntag mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenksyj und US-Präsident Donald Trump telefoniert. Zur Koalition der Willigen zählen gut 30 überwiegend europäische Staaten.
Erstmeldung: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat laut Reuters ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump und führenden europäischen Politikern für Januar angekündigt. Trump werde sie in Washington empfangen, sagte Selenskyj. Weitere Einzelheiten nennt er zunächst nicht.
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