Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Pläne für „BSW“

„Habe nicht den Anspruch, alles zu machen“: Wagenknecht will Amira Mohamed Ali als Parteichefin

Wer künftig das „Bündnis Sahra Wagenknecht“ führen soll, ist unklar. Wagenknecht selbst schlägt Amira Mohamed Ali vor. Auch bei mögliche Koalitionspartner hat sie eine klare Vorstellung.

Berlin – Die frühere Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht will nicht Vorsitzende ihrer noch zu gründenden Partei „Bündnis Sahra Wagenknecht“ werden. Das sagte die 54-Jährige in der vom WDR produzierten ARD-Sendung „Konfrontation: Markus Feldenkirchen trifft Sahra Wagenknecht“. Sie habe nicht den Anspruch, „alles in dieser Partei zu machen“, so die Politikerin – und bringt eine andere Frau als mögliche Chefin von „Bündnis Sahra Wagenknecht“ ins Gespräch.

Wagenknecht über Parteivorsitz bei „Bündnis Sahra Wagenknecht“: Habe nicht den Anspruch, alles zu machen

„Ich gehe davon aus, dass den Parteivorsitz jemand anderes macht, weil ich nicht den Anspruch habe, jetzt alles in dieser Partei zu machen und zu richten“, sagte Sahra Wagenknecht bezüglich der möglichen Führung ihrer eigenen Partei. Eine mögliche Wunschkandidatin: die ehemalige Linksfraktionsvorsitzende Amira Mohamed Ali. „Die hat ja auch Erfahrungen, auch im organisatorischen Bereich, da ist sie deutlich besser als ich.“

Die ehemalige Linken-Vorsitzende Amira Mohamed Ali (l) und die Politikerin Sahra Wagenknecht.

Wagenknecht hatte gemeinsam mit neun weiteren Abgeordneten ihren Austritt aus der Partei Die Linke bekannt gegeben. Das neue „Bündnis Sahra Wagenknecht“ plant eine Parteigründung und will damit auch in Regierungsverantwortung gehen. „Ja, natürlich! Ich möchte, dass in unserem Land eine andere Politik gemacht wird, eine, die Probleme nicht ständig nur aussitzt“, antwortete Wagenknecht auf eine entsprechende Frage in der Sendung.

Mögliche Koalitionspartner für „Bündnis Sahra Wagenknecht“: Wagenknecht mit klarer Vorstellung

Wie der Spiegel schreibt, unterstrich Wagenknecht ihren Anspruch, mit dem „Bündnis Sahra Wagenknecht“ auch in Regierungsverantwortung gehen zu wollen. „Ja, natürlich! Ich möchte, dass in unserem Land eine andere Politik gemacht wird – eine, die Probleme nicht ständig nur aussitzt“, sagte sie in der Sendung.

Auch zur Frage von möglichen Koalitionspartnern hatte Wagenknecht eine klare Vorstellung. Demnach seien die SPD und Bundeskanzler Olaf Scholz nicht die erste Wahl, da sich die 54-Jährige nicht „vorstellen könnte, dass wir da auf einen Nenner kommen“. Eine Koalition mit den heutigen Grünen lehnte sie ab. „Das ist ausgeschlossen, mit denen zu koalieren.“

Wagenknecht gegen Sozialleistungsmissbrauch bei Flüchtlingen: „nicht pauschalisieren“

Derweil stellt sich das neue „Bündnis Sahra Wagenknecht“ gegen Verhandlungen über einen EU-Beitritt der Ukraine. „Die Ukraine ist meilenweit davon entfernt, die politischen und ökonomischen Kriterien der Europäischen Union zu erfüllen“, erklärten die Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko und Alexander Ulrich. (fbu/mit dpa)

Rubriklistenbild: © Soeren Stache/dpa

Kommentare