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Kolumne

„Abrissbirne“: So radikal verändert Donald Trump die USA – Musk floh nach vier Monaten

James W. Davis kommentiert Trumps zweite Amtszeit. Die USA erleben tiefgreifende Veränderungen. Kann aus dem Chaos etwas Neues entstehen?

Kaum jemand kann die USA, ihre Politik und Donald Trump besser analysieren als er: der amerikanische Politikwissenschaftler James W. Davis. Er ist ausgewiesener Experte für US-Politik und Internationale Beziehungen, lehrt seit Jahrzehnten im deutschsprachigen Raum. Für Ippen.Media schreibt Davis regelmäßig über die Lage in den USA und die zweite Amtszeit Trumps. 

Die zweite Amtszeit von Donald Trump: Eine Analyse von James W. Davis

Man müsste bis ins Jahr 1933 – Franklin Delano Roosevelts erster Amtsjahr – zurückgehen, um eine Phase derart schwindelerregender Veränderungen in der amerikanischen Politik zu finden. Damals bestand das Ziel darin, die Große Depression mit dem New Deal zu bekämpfen – einer umfassenden Ausweitung der Bundesregierung, die ihre Rolle in Wirtschaft und Gesellschaft dauerhaft veränderte. So lautete zumindest bis zum vergangenen Jahr der Konsens der meisten Historiker. Nach dem ersten Jahr von Donald Trumps zweiter Amtszeit ist diese These jedoch offen für Debatten.

„Abrissbirne“: So radikal verändert Donald Trump die USA

Franklin Roosevelt regierte mit der Unterstützung großer demokratischer Mehrheiten in beiden Kammern des Kongresses. Den Republikanern fiel es schwer, ihn zu bremsen. Trump kehrte mit einer einheitlichen republikanischen Kontrolle des Kongresses ins Oval Office zurück, doch nur mit hauchdünnen Mehrheiten. Dennoch haben die Demokraten Schwierigkeiten gehabt, seine Agenda zu verlangsamen oder auch nur eine kohärente Antwort darauf zu formulieren. Trumps Errungenschaften erscheinen daher in gewisser Weise sogar beeindruckender als die Roosevelts und zeugen von einer Zielstrebigkeit, die in seinen ersten vier Amtsjahren fehlte.

Zu Beginn des zweiten Jahres der zweiten Amtszeit scheint es angebracht, in einigen meiner Kolumnen zurück- und vorauszublicken. Wie hat Trump das Land bereits verändert – und ist es möglich, dass er in mancher Hinsicht sogar recht hatte? Was müssen die Demokraten tun, um diesem außer Kontrolle geratenen, manche würden sagen: wütenden Präsidenten Einhalt zu gebieten?

Epstein-Fotos veröffentlicht: Erschreckende Bilder von Trump, Gates und Co.

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton taucht öfter in den Epstein-Akten auf – hier mit einer Frau auf dem Schoß.
Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton taucht öfter in den Epstein-Akten auf – hier mit einer Frau auf dem Schoß. © Department Of Justice/imago
Ein Foto aus den neuesten Veröffentlichungen der Epstein-Files zeigt Clinton schwimmend in einem Pool mit der Epstein-Vertrauten Ghislaine Maxwell und einer weiteren Frau, deren Gesicht geschwärzt ist.
Ein Foto aus den neuesten Veröffentlichungen der Epstein-Files zeigt Clinton schwimmend in einem Pool mit der Epstein-Vertrauten Ghislaine Maxwell und einer weiteren Frau, deren Gesicht geschwärzt ist. © Department Of Justice/imago
Auch das britische Königshaus ist in den neu veröffentlichten Fotos vertreten – in Form von Prinz Andrew, der es sich auf einer Reihe von Frauen bequem gemacht hat und der in Folge seiner Verbindungen zu Epstein von seinen royalen Verpflichtungen zurücktreten musste.
Auch das britische Königshaus ist in den neu veröffentlichten Fotos vertreten – in Form von Prinz Andrew, der es sich hier auf einer Reihe von Frauen bequem gemacht hat und der in Folge seiner Verbindungen zu Epstein von seinen royalen Verpflichtungen zurücktreten musste. © Department Of Justice/imago
Auch Zauberer David Copperfield ist in den neu veröffentlichten Epstein-Fotos in vertrauter Pose mit Ghislaine Maxwell im Bademantel zu sehen.
Auch Zauberer David Copperfield ist in den neu veröffentlichten Epstein-Fotos in vertrauter Pose mit Ghislaine Maxwell im Bademantel zu sehen. © Department Of Justice/imago
Die Epstein-Vertraute Ghislaine Maxwell gilt als gut vernetzt. Das Foto zeigt sie mit Rolling Stones-Frontmann Mick Jagger.
Die Epstein-Vertraute Ghislaine Maxwell gilt als gut vernetzt. Das Foto zeigt sie mit Rolling Stones-Frontmann Mick Jagger. © Department Of Justice/imago
Auch „King of Pop“ Michael Jackson hat sich mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ablichten lassen.
Auch „King of Pop“ Michael Jackson hat sich mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ablichten lassen.  © Department Of Justice/imago
Hier kocht Epstein mit Sultan Ahmed bin Sulayem, einem Geschäftsmann aus Dubai.
Die Demokraten haben weitere Fotos im Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein veröffentlich. Die Aufnahmen zeigen den verstorbenen Sexualstraftäter im Kontakt mit Promis und Politikern. Hier kocht Epstein mit Sultan Ahmed bin Sulayem, einem Geschäftsmann aus Dubai. © imago
n Bord von Epsteins Privatflugzeug
Zahlreiche Bilder zeigen Jeffrey Epstein in Begleitung junger Frauen, die mutmaßlich zu den Opfern des New Yorkers gehörten. Die Gesichter der Frauen sind unkenntlich gemacht, wie in diesem Bild, das wohl an Bord von Epsteins Privatflugzeug entstand. © imago
Zu Gast an Bord von Jeffrey Epsteins Flugzeug war auch Noam Chomsky, Wissenschaftler, Autor und politischer Aktivist.
Zu Gast an Bord von Jeffrey Epsteins Flugzeug war auch Noam Chomsky, Wissenschaftler, Autor und politischer Aktivist. © imago
Palm Beach
Epstein soll zwischen 2002 und 2005 minderjährige Mädchen mit Geld angelockt und sexuell missbraucht haben, unter anderem in New York, auf seiner Privatinsel Little St. James in der Karibik und in Florida. Sein Haus in Palm Beach lag nicht weit von Donald Trumps Anwesen Mar-a-Lago entfernt.  © Pedro Portal/Imago
Dean Kamen und Richard Branson, Chef des „Virgin“-Konzerns.
Mit seinem Flugzeug flog Jeffrey Epstein regelmäßig seine Privatinsel an, auf der er jahrelang Frauen und Mädchen missbraucht haben soll. Zu Gast auf der Insel waren, wie dieses Foto zeigt, auch Unternehmer Dean Kamen und Richard Branson, Chef des „Virgin“-Konzerns. © imago
Auf seinem Eiland, das zu den amerikanischen Jungferinseln zählt, soll Jeffrey Epstein zahlreiche Räume für seine Missbrauchspraktiken ausgerüstet haben.
Auf seinem Eiland, das zu den amerikanischen Jungferinseln zählt, soll Jeffrey Epstein zahlreiche Räume für seine Missbrauchspraktiken ausgerüstet haben. © imago
Weitere Aufnahmen von Jeffrey Epstein in Begleitung mehrerer junger Frauen. Der Ort des Bildes ist unbekannt.
Weitere Aufnahmen von Jeffrey Epstein in Begleitung mehrerer junger Frauen. Der Ort des Bildes ist unbekannt. © imago
Zu den engen Freunden Jeffrey Epstein gehörte offenbar auch Regisseur Woody Allen.
Zu den engen Freunden Jeffrey Epstein gehörte offenbar auch Regisseur Woody Allen. © imago
Hier ist der Regisseur an Bord eines Flugzeugs in Begleitung von Larry Summers zu sehen
Woody Allen taucht mehrmals auf Bildern aus den Epstein-Akten auf. Hier ist der Regisseur an Bord eines Flugzeugs in Begleitung von Larry Summers zu sehen. Der Professor für Wirtschaftswissenschaften war in den 1990er Jahren Chefökonom der Weltbank und Finanzminister im Kabinett von US-Präsident Bill Clinton. © imago
Woody Allen Arm in Arm mit Jeffrey Epstein.
Woody Allen Arm in Arm mit Jeffrey Epstein. © imago
Clinton zu den engen Freunden Jeffrey Epsteins
Dass Clinton zu den engen Freunden Jeffrey Epsteins gehörte, war bereits seit langem bekannt. Der ehemalige Präsident und Ehemann der späteren Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, ist auf zahlreichen Fotos gemeinsam mit dem Sexualstraftäter zu sehen. © imago
Ein weiterer enger Freund Jeffrey Epsteins: Bill Gates. Der Microsoft-Gründer und einstiger reichster Mensch der Welt ist auf diesem Bild aus den Epstein-Akten zu sehen.
Ebenfalls ein enger Freund Jeffrey Epsteins: Bill Gates. Der Microsoft-Gründer war früher mal der reichste Mensch der Welt, lebt mittlerweile in Scheidung und taucht mehrfach in den Epstein-Akten auf. © imago
Ein weiteres Foto von Bill Gates aus den Epstein-Akten.
Ein weiteres Foto von Bill Gates aus den Epstein-Akten. © imago
Jeffrey Epstein beim Dinner.
Jeffrey Epstein beim Dinner. Der Sexualstraftäter wurde 2019 verhaftet. Kurz darauf soll er in seiner Zelle Selbstmord begangen haben.  © imago
Jeffrey Epstein in Begleitung von Woody Allen und David Blaine
Diese Aufnahme zeigt Jeffrey Epstein in Begleitung von Woody Allen und David Blaine, einem Zauberkünstler aus den USA, der in den 1990er Jahren zum Star wurde. Blaine stammt wie Epstein aus den USA. © imago
Ort oder Zeitpunkt der Aufnahmen sind in den meisten Fällen nicht bekannt. Das gilt auch für dieses Foto, das Epstein im Kreis mehrerer Männer zeigt.
Ort oder Zeitpunkt der Aufnahmen sind in den meisten Fällen nicht bekannt. Das gilt auch für dieses Foto, das Epstein im Kreis mehrerer Männer zeigt. © imago
Alan Dershowitz und Jeffrey Epstein
Ein Foto zeigt Alan Dershowitz und Jeffrey Epstein. Der Star-Jurist, der sich einst gegen Donald Trump aussprach, ihn dann aber in vielen Fällen verteidigte, verteidigte unter anderem OJ Simpson, Mike Tyson – und Epstein. 2019 reichte Virginia Roberts Giuffre in Zusammenhang Klage gegen Dershowitz wegen sexuellen Missbrauchs und Rufschädigung ein. Dershowitz reagierte mit einer Gegenklage. Im November 2022 zog Giuffre ihre Klage gegen Dershowitz zurück. Drei Jahre später nahm Giuffre sich das Leben. © imago
Das berühmteste Gesicht, das sich auf den Bildern der Epstein-Akten findet, gehört Donald Trump.
Das berühmteste Gesicht, das sich auf den Bildern der Epstein-Akten findet, gehört Donald Trump. Der heutige US-Präsident pflegte vor seiner Zeit als Politiker eine freundschaftliche Beziehung zu Jeffrey Epstein. Das belegen mehrere Grußkarten, Briefe und Fotos. © imago
Trump und Epstein
Trump und Epstein lernten sich in der New Yorker High Society kennen. „Ich kenne Jeff seit 15 Jahren. Ein toller Kerl“, sagte Trump 2002 gegenüber dem New York Magazine. „Es macht viel Spaß, mit ihm zusammen zu sein. Man sagt sogar, dass er schöne Frauen genauso mag wie ich, und viele von ihnen sind eher jünger.“ © imago
Trump selbst bestritt immer wieder, in engem Kontakt zu Jeffrey Epstein gestanden zu haben.
Trump selbst bestritt immer wieder, in engem Kontakt zu Jeffrey Epstein gestanden zu haben. Doch immer mehr Fotos, die den heutigen US-Präsidenten bei Parties mit Epstein und in Begleitung zahlreicher jungen Frauen zeigen, deuten etwas anderes. © imago
Melania Trump, Donald Trump und Heidi Klum posieren für die Kameras.
Über Jeffrey Epstein soll Donald Trump in Kontakt zu Prince Andrew gekommen sein - ein weiterer enger Vertrauter des Sexualstraftäters. Epsteins Freundin und Komplizin Ghislaine Maxwell soll Trump und Andrew auf einer Party von Supermodel Heidi Klum bekannt gemacht haben. © imago
Im Austausch standen weitere Männer aus dem Dunstkreis von Donald Trump. Dieses Foto zeigt Trumps ehemaligem Berater, Steve Bannon. Der ultrarechte Vordenker traf sich mehrfach mit dem Sexualstraftäter, wie aus den Epstein-Akten hervorgeht.
Im Austausch standen weitere Männer aus dem Dunstkreis von Donald Trump. Dieses Foto zeigt Trumps ehemaligem Berater, Steve Bannon. Der ultrarechte Vordenker traf sich mehrfach mit dem Sexualstraftäter, wie aus den Epstein-Akten hervorgeht. © imago
Andere Fotos zeigen im Epstein-Fall sichergestellte Pässe. Dieser soll einer Frau aus Russland gehört haben. Wie die Pässe in Epsteins Besitz gekommen sind, ist unklar.
Andere Fotos zeigen im Epstein-Fall sichergestellte Pässe. Dieser soll einer Frau aus Russland gehört haben. Wie die Pässe in Epsteins Besitz gekommen sind, ist unklar. © afp
Dieser Pass soll einer Frau aus Litauen gehört haben. Auch er wurde offenbar im Besitz von Jeffrey Epstein gefunden.
Dieser Pass soll einer Frau aus Litauen gehört haben. Auch er wurde offenbar im Besitz von Jeffrey Epstein gefunden. © afp
Ein Foto der Epstein-Akten zeigt den Fuß einer Frau, auf dem ein Zitat aus Wladimir Nabokows Roman „Lolita“ geschrieben ist: „Sie war Lo, einfach Lo, am Morgen, vier Fuß zehn groß, in einer Socke stehend.“
Ein Foto der Epstein-Akten zeigt den Fuß einer Frau, auf dem ein Zitat aus Wladimir Nabokows Roman „Lolita“ geschrieben ist: „Sie war Lo, einfach Lo, am Morgen, vier Fuß zehn groß, in einer Socke stehend.“ © imago
Ein weiteres Zitat aus Nabokows „Lolita“ findet sich auf den Nacken einer Frau geschrieben.
Ein weiteres Zitat aus Nabokows „Lolita“ findet sich auf den Nacken einer Frau geschrieben. © imago

Wenn ein Bild Trumps Rückkehr an die Macht einfängt, dann ist es die Abrissbirne. Er genehmigte nicht nur den Abriss des Ostflügels des Weißen Hauses – ein Akt rücksichtsloser Missachtung von Tradition und Anstand – um Platz für einen Ballsaal zu schaffen; er hat auch eine metaphorische Abrissbirne auf einige der angesehensten Normen und Institutionen des amerikanischen Staates und der Gesellschaft angesetzt.

Dieser Ansatz begann mit dem sogenannten „Abteilung für Regierungseffizienz“, kurz DOGE – einer Einrichtung, die nie vom Kongress geschaffen wurde und zunächst von Elon Musk geleitet wurde, dessen Ernennung nie vom Senat bestätigt wurde, wie es die Verfassung vorsieht.

DOGE versprach, Milliarden an Verschwendung zu streichen. Stattdessen höhlte es den Staat aus. Beim Internal Revenue Service, der Behörde für die Steuererhebung, untergruben Kürzungen die Durchsetzung und den Bürgerservice, verzögerten Rückerstattungen und reduzierten die Einnahmen. In der Abteilung für Veteranen Angelegenheiten führten Stellenstreichungen zu längeren Wartezeiten und verzögerter Versorgung für diejenigen, die Kriegsnarben tragen. Im Ausland schwächten Kürzungen beim Außenministerium und bei den Entwicklungs- und Hilfsorganisationen die Diplomatie, ließen Partner im Stich und beschädigten die Glaubwürdigkeit der USA – alles für minimale Einsparungen. Zurück bliebt ein Staat, der weniger leistungsfähig, stärker überlastet und letztlich teurer zu reparieren ist.

Trumps Geringschätzung von Fachwissen zeigte sich besonders deutlich in der Ernennung von Robert F. Kennedy Jr. zum Leiter des Gesundheitsministeriums. Einen Impfgegner, der tief in Verschwörungstheorien verstrickt ist, an die Spitze des nationalen Gesundheitssystems zu setzen, passte zu einer Regierung, die technokratische Institutionen – die Federal Reserve Bank, die Gerichte, die Regulierungsbehörden – als politische Instrumente und nicht als von Experten geführte Schutzmechanismen behandelte.

All dies ist in keinem sinnvollen Verständnis konservativ. Konservatismus zielt im Kern darauf ab, Institutionen zu bewahren, die willkürliche Macht begrenzen. Zwar bestehen formale Kontrollmechanismen fort – die Gerichte, der Kongress und die Bundesstaaten – doch haben die Republikaner im Kongress weitgehend darauf verzichtet, ihre eigenen Befugnisse zu verteidigen, und der Oberste Gerichtshof hat eine bemerkenswerte, sogar unterwürfige, Nachsicht gegenüber präsidialer Autorität gezeigt.

Musk verließ DOGE nach vier Monaten infolge eines öffentlichen Zerwürfnisses mit dem Präsidenten. Sein Vermächtnis lässt sich einfach zusammenfassen: auftauchen, Dinge zerstören, wieder gehen. Die Frage ist nun, ob sich aus den Trümmern der Zerstörung etwas anderes als ein Ballsaal errichten lässt. In den nächsten beiden Kolumnen werde ich nach Anzeichen dafür suchen, dass Trump tatsächlich irgendetwas richtig gemacht hat. Maßnahmen oder Reformen, die es wert sein könnten, bewahrt zu werden. Und ich werde der Frage nachgehen, ob es für den Übergang von Zerstörung zu Aufbau etwas braucht, das er bislang vermieden hat: die Zusammenarbeit mit den Demokraten.

Rubriklistenbild: © IMAGO / UPI Photo alliance/dpa/AP | Alex Brandon

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