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Eskalation mit Venezuela
Erneuter US-Angriff auf Boot in der Karibik: Trump meldet drei Tote nach „kinetischem Schlag“
Zweiter US-Militärschlag erschüttert die Karibik. Trump setzt auf „kinetische Schläge“ statt Diplomatie. Die Spannungen mit Venezuela steigen.
Update, 16. September, 5.13 Uhr: Der Konflikt zwischen den USA und Venezuela verschärft sich weiter. Bei einem zweiten US-Angriff binnen kurzer Zeit auf ein Schiff aus Venezuela seien drei „Narkoterroristen“ getötet worden, schrieb Donald Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. „Wir jagen euch“, drohte der Präsident allen Drogenhändlern.
Erneuter US-Angriff auf Boot in der Karibik: Trump meldet drei Tote nach „kinetischem Schlag“
Erstmeldung: Die Gewalt in der Karibik eskaliert weiter: US-Präsident Donald Trump hat einen erneuten tödlichen Militärangriff auf ein venezolanisches Boot in internationalen Gewässern bestätigt. Bei dem zweiten Schlag binnen zwei Wochen kamen drei Männer ums Leben, wie Trump über seinen Dienst Truth Social mitteilte. Der Präsident bezeichnete die Getöteten als „Narkoterroristen“, die illegal Drogen in die USA transportiert hätten.
Drogen-Boot aus Venezuela: Trump rechtfertigt tödlichen Angriff
„Heute Morgen führten auf meine Anweisung US-Streitkräfte einen zweiten ‚kinetischen Schlag‘ gegen positiv identifizierte, außerordentlich gewalttätige Drogenkartelle und Narkoterroristen durch“, erklärte Trump. Das Boot sei in internationalen Gewässern unterwegs gewesen und habe Drogen aus Venezuela in die USA transportiert. Drei Männer seien bei dem Angriff getötet worden, US-Kräfte blieben unverletzt. „Kinetische Schläge“ sind in der Militärsprache seit Jahrzehnten gebräuchlich und bezeichnen Angriffe mit physischen Waffen – etwa im Gegensatz zu Cyber-Angriffen.
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Der Angriff ereignete sich nur knapp zwei Wochen nach dem ersten tödlichen US-Schlag in der südlichen Karibik. Anfang September hatte die US-Marine nach eigenen Angaben bereits ein Boot vor der Küste Venezuelas versenkt und dabei elf Menschen getötet. Trump behauptete damals, die Besatzung des Schnellbootes seien Mitglieder der venezolanischen Bande Tren de Aragua gewesen.
Venezuela weist US-Vorwürfe zurück – Spannungen steigen
Die Regierung in Caracas weist diese Angaben vehement zurück und sieht in den militärischen Aktionen eine direkte Bedrohung. Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro bezeichnete die US-Truppenkonzentration als „die größte Bedrohung“ für Lateinamerika seit hundert Jahren. Die Trump-Regierung wirft Maduro vor, ein Drogenkartell anzuführen und die USA mit Rauschmitteln zu fluten.
Die USA haben ihre Militärpräsenz in der Region massiv verstärkt. Insgesamt sieben Kriegsschiffe, ein Atom-U-Boot sowie über 4.500 Soldaten sind in die südliche Karibikregion verlegt worden.
Neue Militärstrategie: Das als „UNCLASSIFIED“ freigegebene Material zeigt Trumps „kinetischen Schlag“ gegen mutmaßliche Drogenschmuggler aus Venezuela.
Trump will damit nach eigenen Angaben sein Wahlversprechen einlösen, hart gegen Drogenkartelle vorzugehen. „Wir jagen euch“, drohte der Präsident allen Drogenhändlern. Kritiker befürchten jedoch, dass das eigentliche Ziel nicht der Drogenhandel, sondern ein Regimewechsel in Venezuela sein könnte.
Die Eskalation wirft Fragen über die rechtliche Grundlage der Angriffe auf. Senator Jack Reed, Mitglied des Senatsausschusses für Streitkräfte, erklärte laut CNN: „Es gibt keine Beweise dafür, dass dieser Schlag in Selbstverteidigung durchgeführt wurde. Das ist wichtig, denn nach nationalem und internationalem Recht hat das US-Militär einfach nicht die Befugnis, tödliche Gewalt gegen ein ziviles Schiff einzusetzen, es sei denn, es handelt in Selbstverteidigung.“