Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Lage im Ticker

Iran-News: „Schwerstes Bombardement“ – USA und Israel verstärken Angriffe

Aktuelle News zum Iran im Ticker: USA kündigen neue Welle an. Bisher mehr als 3000 Ziele attackiert. Auch Israels Armee greift erneut an.

Dieser News-Ticker zum Iran-Krieg ist beendet. Weitere Entwicklungen im Konflikt zwischen Iran und den USA sowie Israel können Sie in unserem neuen News-Ticker nachlesen.

Update, 10:15 Uhr: Die iranischen Revolutionsgarden haben am Samstag nach eigenen Angaben einen Öltanker in der strategisch und wirtschaftlich wichtigen Straße von Hormus angegriffen. Das Schiff „Prima“ sei am Morgen von einer Drohne getroffen worden, teilten die Revolutionsgarden der Islamischen Republik laut der Nachrichtenagentur Tasnim mit. Der Tanker habe „wiederholte Warnungen“ der Revolutionsgarden zur Sperrung der Meerenge im Persischen Golf ignoriert.

Update, 9:24 Uhr: Irans Präsident Massud Peseschkian stellt Bedingungen für ein Ende von Luftangriffen auf Nachbarländer. Laut der staatlichen Rundfunkagentur Irib erklärte er, der Iran werde keine Raketen abfeuern und Nachbarländer angreifen, sofern von deren Territorium keine Attacken auf den Iran erfolgten. Zugleich entschuldigte sich Peseschkian für die Angriffe. Peseschkians Aussage bedeutet, dass auch von US-Militärstützpunkten in der Region keine Angriffe auf den Iran erfolgen dürfen. Da solche Basen in mehreren Nachbarländern stationiert sind, würde die Bedingung faktisch auch die USA betreffen.

Iran-News: US und Israel verstärken Angriffe

Update, 7:45 Uhr: Ungeachtet stark gestiegener Ölpreise intensivieren die USA und Israel ihre Angriffe auf den Iran. Israels Luftwaffe begann in der Nacht eine neue breite Welle an Angriffen auf Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran. Iranische Staatsmedien verbreiteten nach den jüngsten Angriffen Aufnahmen von gewaltigen Bränden am Flughafen Mehrabad in der Hauptstadt. 

Rauch und Feuer steigen am 7. März 2026 vom Ort der Luftangriffe auf den internationalen Flughafen Mehrabad in Teheran auf.

Iran-News:  Wieder Raketenangriff aus dem Iran

Update, 7:05 Uhr: Auch die Gegenschläge des Irans auf den Erzfeind Israel reißen nicht ab. Am frühen Morgen meldete die israelische Armee eine neue Attacke. Wieder musste die Luftabwehr aktiviert werden, wie das Militär mitteilte. Kurz darauf gab es Entwarnung: Die Bevölkerung dürfe die Schutzräume wieder verlassen, hieß es. 

Update, 6:35 Uhr: US-Finanzminister Scott Bessent hat besonders heftige Angriffe im Iran angekündigt. „Heute Nacht wird unser schwerstes Bombardement stattfinden“, sagte er dem Sender Fox Business am Freitag (Ortszeit). Man werde den iranischen Raketenabschussrampen und den Fabriken, in denen die Raketen hergestellt würden, den „größten Schaden“ zufügen, sagte er. Bisher hat das US-Militär nach eigenen Angaben seit Kriegsbeginn mehr als 3000 Ziele angegriffen.

Iran-News: Israels Armee greift erneut im Iran an

Update, 7. März, 6:00 Uhr: Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht nach eigenen Angaben ihre Angriffe im Iran fortgesetzt. Man habe eine „breite Welle“ an Attacken gegen Infrastruktur begonnen, teilte das Militär mit. Kurz zuvor war Israels Luftabwehr wegen Raketenbeschusses aus dem Iran im Einsatz gewesen. Bald darauf wurde wieder Entwarnung gegeben, die Bevölkerung könne die Schutzräume wieder verlassen, teilte die Armee mit. Berichte über Verletzte gab es nicht.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Update, 21:47 Uhr: Bei israelischen Angriffen auf Hisbollah-Stellungen im Libanon sind am Freitag erneut Menschen getötet worden. Im östlichen Nabi Sheet starben laut Gesundheitsministerium neun Menschen, 17 wurden verletzt. Israels Militär äußerte sich zunächst nicht dazu. Bei weiteren Angriffen auf Beirut kamen mindestens zwei Menschen ums Leben, drei wurden verletzt.

Trump nimmt an Gedenken für getötete Soldatinnen und Soldaten teil

Update, 20:58 Uhr: US-Präsident Donald Trump nimmt am Samstag an einem Militärritual für sechs im Iran-Krieg getötete US-Soldatinnen und Soldaten teil. Die sterblichen Überreste der fünf Männer und einer Frau werden auf eine Luftwaffenbasis in Dover im US-Bundesstaat Delaware überführt. Die Soldaten waren bei einem Drohnenangriff in Port Schuaiba in Kuwait getötet worden. Die Vereinigten Staaten und Israel hatten am Samstag massive Luftangriffe auf den Iran begonnen. Dabei wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Als Reaktion greift der Iran Ziele in der Region an.

Update, 20:11 Uhr: Russland liefert dem Iran Medienberichten zufolge Informationen über US-Streitkräfte und mögliche Ziele im Nahen Osten. Dabei versorge der Kreml Teheran mit Standortangaben und Bewegungsdaten von amerikanischen Truppen, Schiffen und Flugzeugen, berichteten der US-Sender CNN und die „Washington Post“ unter Berufung Personen, die mit US-Geheimdienstberichten vertraut seien. „Es scheint sich um eine ziemlich umfassende Maßnahme zu handeln“, zitierte die „Washington Post“ eine der befragten Personen. CNN zufolge sind die meisten weitergegebenen Informationen Bilder, die mit modernen Satelliten Moskaus angefertigt wurden.

Update, 18:45 Uhr: US-Außenminister Marco Rubio geht laut einem Medienbericht davon aus, dass der Krieg im Iran noch mehrere Wochen dauern wird. Das teilte er arabischen Außenministern in einer Reihe von Telefonaten mit, wie das Portal „Axios“ unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete. Rubio sagte demnach, der derzeitige Fokus der Angriffe liege auf den Raketenwerfern, Lagerbeständen und Fabriken des Irans.

Laut einem Politico-Bericht trifft das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) bereits Vorkehrungen für einen deutlich längeren Kriegsverlauf. Centcom forderte das Pentagon auf, mehr Geheimdienstoffiziere in sein Hauptquartier in Tampa zu entsenden, wie das Portal unter Verweis auf eine interne Mitteilung berichtete. Ziel sei es, Operationen gegen den Iran für mindestens 100 Tage, wahrscheinlich jedoch bis September zu unterstützen.

Iran-Krieg aktuell: Bundesregierung trifft Entscheidung für Irak

Update, 17:03 Uhr: Die Bundesregierung zieht wegen des Iran-Kriegs einem Medienbericht zufolge Bundeswehr-Soldaten und Botschaftspersonal aus der irakischen Hauptstadt Bagdad ab. Darüber habe die Regierung am Freitagmittag die Obleute in den zuständigen Bundestagsausschüssen informiert, berichteten die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Soldatinnen und Soldaten sowie Botschaftsangehörige werden demzufolge nach Jordanien verlegt, wo sich zwei Militärtransporter des Typs A400M befinden.

In Bahrain stationierte deutsche Soldatinnen und Soldaten seien bereits zurückgekehrt, berichtete das Redaktionsnetzwerk. Der Abzug aus Kuwait werde ebenso vorbreitet wie jener aus dem Libanon. Schon zu Wochenbeginn habe aus Koalitionskreisen verlautet, dass Bundeswehr-Kräfte teilweise aus den Camps geholt und dezentral untergebracht sowie Kontingente reduziert worden seien.

Update, 15:26 Uhr: Im Krieg mit dem Iran will US-Präsident Donald Trump nach eigener Darstellung kein Abkommen mit dem Land abschließen. Stattdessen müsse es auf eine „bedingungslose Kapitulation“ hinauslaufen, forderte er auf seiner Plattform Truth Social.

Update, 14:54 Uhr: Israel hat im Iran-Krieg erneut zugeschlagen: Etwa 50 Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe griffen heute Morgen einen Bunker im Zentrum Teherans an, der sich unterhalb des Führungskomplexes des iranischen Regimes befindet. Laut IDF war die Anlage ursprünglich für den inzwischen getöteten Obersten Führer Ali Chamenei bestimmt.

„Chamenei wurde eliminiert, bevor er den Bunker während der Operation ‚Roaring Lion‘ nutzen konnte, aber der Komplex wurde weiterhin von hochrangigen Beamten des iranischen Regimes genutzt“, hieß es in der Mitteilung der Streitkräfte. Chamenei war bereits bei den ersten gemeinsamen US-israelischen Angriffen am vergangenen Samstag ums Leben gekommen.

Update, 13:20 Uhr: Russland soll Teheran im Iran-Krieg mit Geheimdienstinformationen für Angriffe auf US-amerikanische Streitkräfte im Nahen Osten versorgt haben. Das berichten mehrere mit dem Thema vertraute Beamte der Washington Post. Es handele sich dabei „um eine umfassende Aktion“, sagte ein Beamter dem Blatt. Moskau habe Teheran demnach Standorte von US-Militäreinrichtungen übermittelt – darunter Kriegsschiffe und Flugzeuge.

Iran-News UN-Flüchtlingshilfswerk warnt vor humanitärem Notfall – 100.000 Menschen auf der Flucht

Update, 11:51 Uhr: Im Iran-Krieg hat das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR die eskalierenden Kämpfe im Nahen Osten als großen humanitären Notfall eingestuft. Allein in den ersten Konfliktagen wurden demnach sowohl im Libanon als auch im Iran jeweils rund 100.000 Menschen zur Flucht gezwungen.

UNHCR-Direktor Ayaki Ito teilte in Genf zudem mit, dass Zehntausende syrische Flüchtlinge aus dem Libanon in ihre Heimat zurückgekehrt seien. Die Weltgesundheitsorganisation warnte angesichts der Massenflucht und des Trinkwassermangels vor dem Ausbruch von Seuchen.

Update, 11:10 Uhr: Im Iran-Krieg hat das Innenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate die Bevölkerung Dubais per Mobilfunk-Alert vor möglichen Raketenangriffen gewarnt. „Aufgrund der aktuellen Lage und potenzieller Raketenbedrohungen suchen Sie sofort Schutz in dem nächstgelegenen sicheren Gebäude und halten Sie sich von Fenstern, Türen und offenen Bereichen fern“, heißt es in der Warnung laut AFP-Journalisten.

Iran-News: Neue Angriffswelle – mehrere Explosionen in Tel Aviv

Update, 10:21 Uhr: Am siebten Tag des Iran-Krieges hat der Iran erneut Raketen auf Israel abgefeuert – in Tel Aviv waren laut AFP-Reportern vor Ort acht Detonationen zu vernehmen. Die israelischen Streitkräfte bestätigten den Beschuss und teilten mit, die Luftabwehr sei im Einsatz, „um die Bedrohung abzuwehren“. Der Rettungsdienst Magen David Adom meldete zunächst keine Verletzten.

Update, 9:54 Uhr: Israel und die USA haben am siebten Tag des Iran-Kriegs erneut Angriffe auf iranisches Staatsgebiet geflogen. Nahe Isfahan wurden laut der Nachrichtenagentur Tasnim drei Kleinstädte bombardiert, auch im Osten der Metropole selbst kam es zu Luftangriffen – mehrere Menschen wurden verletzt, Wohnhäuser und Fahrzeuge beschädigt.

Irans Streitkräfte haben im Gegenzug eigenen Angaben zufolge eine neue Welle an Raketen auf Israel gefeuert. Das berichteten der staatliche iranische Rundfunk und die Nachrichtenagentur Tasnim, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht. In Israel wurde Raketenalarm ausgelöst.

Update, 9:18 Uhr: Verkehrte Welt im Iran-Krieg. Bei den iranischen Vergeltungsschlägen im Nahen Osten hat das US-Militär die Gefahr der Shahed-Drohnen am eigenen Leib erfahren. Die Kamikazedrohnen aus iranischer Produktion sorgen bereits seit längerer Zeit im Ukraine-Krieg für Aufsehen. Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte erklärt, die Drohnen bereiten größere Probleme als angenommen. Deswegen hat sich die US-Regierung jetzt hilfesuchend an die Ukraine gewandt.

„Wir haben eine Anfrage der USA für spezifische Unterstützung zum Schutz gegen ‚Shaheds‘ in der Nahost-Region bekommen“, bestätigte Selenskyj auf der Plattform X. Er habe Anweisungen gegeben, die notwendigen Mittel bereitzustellen und die Präsenz ukrainischer Spezialisten zu gewährleisten, schrieb der Präsident weiter. „Die Ukraine hilft Partnern, die zur Gewährleistung unserer Sicherheit und zum Schutz des Lebens unserer Bevölkerung beitragen.“

Iran-News: Hegseth widerspricht Berichten – „Haben keinen Mangel an Munition“

Update, 8:38 Uhr: US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat Bedenken von Demokraten über den Munitionsverbrauch des US-Militärs im Iran-Krieg zurückgewiesen: „Wir haben keinen Mangel an Munition“, sagte Hegseth bei einer Pressekonferenz. Die Vorräte reichten aus, um die Kampagne „so lange aufrechtzuerhalten, wie es nötig ist“. Die Regierung im Iran habe sich verkalkuliert, wenn sie davon ausgehe, dass Washington den Einsatz nicht langfristig durchhalten könne, sagte Hegseth an Teheran gewandt. „Das ist eine sehr üble Fehleinschätzung“.

Update, 7:30 Uhr: Nach Angaben des zuständigen US-Kommandeurs Admiral Brad Cooper haben US-Streitkräfte in den vergangenen 72 Stunden fast 200 Ziele tief im Iran angegriffen, darunter auch in der Nähe von Teheran. Unter anderem hätten Tarnkappenbomber vom Typ B-2 mehrere Dutzend bunkerbrechende Bomben mit einem Gewicht von jeweils rund 2000 Pfund (etwa 900 Kilogramm) gegen tief verborgene Abschussanlagen für ballistische Raketen abgeworfen. 

Iran-News: Trump denkt nicht über Bodentruppen nach

Update, 6:45 Uhr: Donald Trump erwägt derzeit keine Entsendung von Bodentruppen in den Iran. „Das wäre Zeitverschwendung“, sagte der US-Präsident dem US-Sender NBC in einem Telefoninterview. „Sie haben alles verloren. Sie haben ihre Marine verloren. Sie haben alles verloren, was sie verlieren können.“ Die Äußerung des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi, wonach Teheran vorbereitet sei auf eine Bodenoffensive durch die USA oder Israel, bezeichnete Trump als „verschwendeten Kommentar“.

Iran-News: Israels Luftwaffe bombardiert erneut in Teheran 

Update, 5:50 Uhr: Israels Luftwaffe greift in der Nacht erneut Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran an. Man habe eine „großangelegte Angriffswelle gegen die Infrastruktur des iranischen Terrorregimes in Teheran gestartet“, gab die Armee bekannt. Nähere Details wurden zunächst nicht mitgeteilt.

Iran-News: Mehr als 30 Schiffe der iranischen Marine versenkt

Update, 5:15 Uhr: Die US-Streitkräfte haben im Krieg gegen den Iran nach eigenen Angaben bislang über 30 Schiffe versenkt. Darunter befinde sich auch ein Drohnenschiff, teilte das Militär mit. Die Zahl der iranischen Angriffe mit ballistischen Raketen sei seit Kriegsbeginn um 90 Prozent zurückgegangen, sagte der Oberbefehlshaber des US-Zentralkommandos (Centcom), Admiral Brad Cooper.

Iran-News: Israels Armee beginnt Angriff auf Ziele in Beiruts Vororten 

Erstmeldung: Nach einem Fluchtaufruf für einen Großteil der Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut hat Israels Militär am Abend dort Angriffe begonnen. Die Armee habe „Hisbollah-Infrastruktur“ ins Visier genommen, teilte das israelische Militär mit. Einwohner berichteten von lauten Explosionen und aufsteigendem schwarzem Rauch nach einem Angriff in dem Viertel Haret Hreik. Auch aus anderen Gegenden der Stadt gab es Berichte über zerborstene Fensterscheiben aufgrund der heftigen Explosionen.

Rubriklistenbild: © Atta Kenare/AFP

Kommentare