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Aktuelle Lage im Iran

Iran-News: Revolutionsgarden kontern Trump – „Wir entscheiden über Kriegsende“

Aktuelle News zum Iran-Krieg im Ticker: Modschtaba Chamenei ist neuer Oberster Führer im Iran. Trump gibt ein viel beachtetes Interview.

Dieser News-Ticker zum Iran-Krieg ist beendet. Weitere Entwicklungen im Konflikt zwischen Iran und den USA sowie Israel können Sie in unserem neuen News-Ticker nachlesen.

Update, 10. März, 7:02 Uhr: Bei einem Angriff auf ein Wohngebäude in der bahrainischen Hauptstadt Manama ist nach Regierungsangaben ein Mensch getötet worden. Ersten Informationen zufolge habe es bei dem „offenkundig iranischen Angriff“ auf ein Wohngebäude zudem mehrere Verletzte gegeben, erklärte das Innenministerium der Golfmonarchie heute.

Die Golfstaaten sind seit dem Beginn der US-israelischen Luftangriffe auf den Iran immer wieder Ziel iranischer Angriffe. Teheran attackierte dabei auch US-Einrichtungen in der Region und Energieanlagen.

Update, 10. März, 5:10 Uhr: Die iranischen Revolutionsgarden haben scharf auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu einem baldigen Ende des Iran-Kriegs reagiert. „Wir sind diejenigen, die über das Ende des Krieges entscheiden“, hieß es in einer von der Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Mitteilung. „Die Bedingungen auf dem Schlachtfeld und das Ende des Krieges liegen in den Händen der Islamischen Republik.“

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Update, 21 Uhr: US-Präsident Donald Trump hält den Iran-Krieg für „so gut wie beendet“. Er begründete dies am Montag in einem Interview mit dem US-Sender CBS mit der militärischen Schwächung des Iran durch die USA und Israel. Er äußerte sich nicht dazu, ob und wann die Vereinigten Staaten und Israel ihre Luftangriffe auf die Islamische Republik einstellen könnten.

Der Iran habe keine Marine, keine Kommunikationsmittel und keine Luftwaffe mehr, sagte Trump. Auch die Raketen des Landes seien fast alle zerstört und iranische Drohnen überall abgeschossen. „Wenn man sich das ansieht, haben sie nichts mehr übrig“, betonte der US-Präsident. „Militärisch gesehen haben sie nichts mehr übrig.“

Iran-News: USA warnen Staatsbürger im Südosten der Türkei

Update, 14:56 Uhr: Die USA haben Staatsbürger im Südosten der Türkei am Montag aufgefordert, die Region umgehend zu verlassen. Die Menschen würden „dringend“ aufgefordert, die Gegend „jetzt“ zu verlassen, teilte die US-Botschaft in Ankara im Onlinedienst X unter Berufung auf das Außenministerium in Washington mit.

Zuvor hatte das Ministerium einen Teil seiner Mitarbeiter im Konsulat im südtürkischen Adana wegen „Sicherheitsrisiken“ angewiesen, die Region zu verlassen. Die „nicht für Notfälle zuständigen“ Beschäftigten und deren Angehörige sollten die Gegend sofort verlassen. Das Konsulat habe seine Dienstleistungen eingestellt.

Update, 12:36 Uhr: Der russische Präsident Wladimir Putin hat dem neu gewählten iranischen Oberhaupt Modschtaba Chamenei Russlands „unerschütterliche Unterstützung“ zugesichert. Er wolle „unseren iranischen Freunden“ Russlands anhaltende Unterstützung und Solidarität versichern, erklärte Putin am heutigen Montag (9. März) in einem Schreiben.

Modschtaba Chamenei (M.), Sohn des getöteten Ajatollah Ali Chamenei (Archivbild)

Russland bleibe weiterhin ein „verlässlicher Partner“ des Iran. „Zu einem Zeitpunkt, da der Iran sich einer bewaffneten Aggression ausgesetzt sieht, wird Ihre Amtszeit zweifellos großen Mut und Hingabe erfordern“, schrieb er an Modschataba Chamenei gewandt. „Ich bin sicher, dass Sie das Werk Ihres Vaters mit Ehre fortsetzen und das iranische Volk angesichts der schweren Prüfungen zusammenhalten werden.“

Iran-News: Verteidigungsrat schwört sich auf neuen Religionsführer ein

Update, 11:32 Uhr: Mit der Ernennung von Modschtaba Chamenei zum neuen iranischen Religionsführer haben Hardliner die Kontrolle über die Islamische Republik behalten. Der Verteidigungsrat stellte sich demonstrativ hinter das neue Staatsoberhaupt: „Wir werden dem Oberbefehlshaber bis zum letzten Tropfen unseres Blutes gehorchen“, hieß es laut Reuters in einer offiziellen Erklärung.

Der 56-Jährige gilt als eng vernetzt mit den iranischen Sicherheitskräften. Israel signalisierte unterdessen, Modschtaba Chamenei wie seinen Vater als legitimes Angriffsziel zu betrachten – die gesellschaftliche Spaltung im Land bleibt trotz öffentlicher Treueschwüre tief.

Iran-News: Donald Trump verspottet Modschtaba Chamenei als „Leichtgewicht“

Update, 9:05 Uhr: China hat die Ernennung von Modschtaba Chamenei zum neuen obersten Anführer des Iran als innere Angelegenheit der islamischen Republik bezeichnet und sich gegen eine mögliche Tötung des Nachfolgers von Ayatollah Ali Chamenei gestellt. Die Ernennung Modschtaba Chameneis beruhe „auf der Verfassung“ des Iran, sagte ein Sprecher des Außenministeriums. Modschtaba ist so erzkonservativ wie sein Vater – US-Präsident Donald Trump verspottete ihn dennoch als „Leichtgewicht“. Hier ein Porträt über Modschtaba Chamenei.

Iran-News: Bericht nennt neue Details zur gezielten Tötung von Ajatollah Chamenei

Update, 7:50 Uhr: Israel hat Irans geistliches Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei durch eine jahrelang vorbereitete Geheimdienstoperation gezielt getötet. Das berichtet laut Reuters die Financial Times. Laut dem Bericht hatten israelische Geheimdienste nahezu alle Verkehrskameras in Teheran bereits vor Jahren gehackt, um die Methoden und Bewegungsprofile von Chameneis Sicherheitspersonal akribisch zu rekonstruieren.

Dabei lieferte eine strategisch positionierte Kamera direkt vor Chameneis Wohnkomplex den Analysten ein präzises Lagebild der Hauptstadt. „Wir kannten Teheran, wie wir Jerusalem kannten“, sagte ein israelischer Geheimdienstmitarbeiter der Financial Times. Wenige Minuten vor dem Angriff am 28. Februar wurden zudem dutzende Mobilfunkmasten in der Umgebung gezielt gestört, um den Sicherheitsdienst des obersten Führers abzulenken.

Iran-News: Neuer Drohnenangriff auf Golfstaat mit Verletzten 

Update, 6:41 Uhr: Der Golfstaat Bahrain ist erneut zum Ziel eines Angriffs des iranischen Militärs geworden. Das Innenministerium meldete in der Nacht 32 Verletzte, darunter Kinder und mehrere Schwerverletzte. Alle Opfer seien Zivilisten und Bürger des Landes.

Den Angaben zufolge war die südlich der Hauptstadt Manama gelegene Insel Sitra Ziel einer Drohnenattacke. Zuvor hatte der Iran bereits eine Anlage zur Wasserentsalzung mit einem Drohnenangriff beschädigt, wie das Ministerium am Sonntagvormittag mitteilte. Es handle sich um eine „iranische Aggression, die sich willkürlich gegen zivile Ziele“ richte.

Iran-News: Israel beginnt neue Angriffe auf Infrastruktur

Update, 17:30 Uhr: Die israelischen Streitkräfte haben mitgeteilt, dass sie „umfangreiche Angriffe“ gegen die „Infrastruktur“ des iranischen Regimes in Teheran und in anderen Gebieten Irans begonnen haben. Zugleich haben iranische Staatsmedien von Explosionen in der Stadt Ghom berichtet. Laut der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Tasnim zielten die US-israelischen Angriffe auf zwei Gebiete in dem wichtigen Zentrum religiöser Gelehrsamkeit.

Iran-News: Israel meldet Angriff auf Irans Leitzentrale für Satelliten 

Update, 16:45 Uhr: Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben bei einer neuen Angriffswelle im Iran auch das Hauptquartier der Revolutionsgarden in Teheran getroffen. Dort habe sich eine Leitzentrale der Raumfahrtbehörde für die Steuerung des militärischen Überwachungssatelliten „Chayyam“ befunden. Dieser Satellit sei von den Revolutionsgarden für „terroristische Aktivitäten und zur Überwachung des Staates Israel und seiner Bevölkerung“ eingesetzt worden, schrieb die Armee. Ob die Verbindung zum Satelliten unterbrochen wurde, war zunächst unklar. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

Iran-News: Zwei israelische Soldaten bei Hisbollah-Angriff getötet 

Update, 14:55 Uhr: Das israelische Militär hat den Tod zweier seiner Soldaten im Südlibanon vermeldet – die ersten Todesopfer unter seinen Truppen seit der Wiederaufnahme der Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah in der vergangenen Woche, als Israel die Luftangriffe verstärkte. Die Armee gab zunächst keine weiteren Einzelheiten zu den Umständen des Vorfalls bekannt.

Iran-News: Teheran gibt Opferzahlen bekannt

Update, 14:25 Uhr: Bei den Luftangriffen auf den Iran sind nach iranischen Angaben seit Kriegsbeginn 200 Kinder (unter 12 Jahren) und etwa 200 Frauen getötet worden. Das gab Hossein Kermanpour, der Sprecher des iranischen Gesundheitsministeriums, in einem Beitrag auf X bekannt. Insgesamt sollen demnach bisher etwa 1200 Menschen getötet worden sein. Mehr als 10.000 Zivilpersonen seien verletzt worden, darunter 1400 Frauen. Kermanpour erklärte, die US-israelischen Angriffe hätten die Gesundheitsinfrastruktur ins Visier genommen; neun Krankenhäuser seien außer Betrieb und 14 Krankenwagen zerstört worden. Die Angaben konnten unabhängig nicht überprüft werden.

Iran-News: Netanjahu kündigt Angriffe „ohne Gnade“ auf Irans Führung an

Update, 13:05 Uhr: Israels ⁠Ministerpräsident ‌Benjamin Netanjahu hat eine systematische Fortsetzung der Angriffe auf den Iran angekündigt. Seine Regierung werde „ohne Gnade“ gegen die iranischen Machthaber ‌vorgehen, sagte Netanjahu in einer Videoansprache kurz nach den jüngsten Luftschlägen auf die Islamische Republik. Es gebe einen ⁠organisierten Plan mit vielen Überraschungen, um das Regime zu destabilisieren und einen Wandel zu ermöglichen. „Wir haben noch viele weitere Ziele“, fügte er hinzu.

Iran-News: Neue israelische Drohungen gegen künftigen Chamenei-Nachfolger

Update, 12:20 Uhr: Das israelische Militär hat dem noch unbekannten Nachfolger des getöteten iranischen Staatsführers Ajatollah Ali Chamenei gedroht. „Die Hand des Staates Israel wird weiterhin jeden Nachfolger verfolgen, und jeden, der einen Nachfolger zu ernennen versucht“, erklärte das Militär in einem Post auf X.

Iran-News: Ölstopp aus Teheran nach israelischem Angriff auf unterirdisches Öllager

Update, 10:33 Uhr: Nach den von Israel und den USA geflogenen Luftangriffen auf Erdöllager im Iran wird in der Hauptstadt Teheran vorläufig kein Benzin mehr ausgeliefert. „Aufgrund von Schäden am Treibstoffversorgungsnetz wurde die Verteilung vorübergehend unterbrochen“, erklärte Regionalgouverneur Mohammad Sadegh Motamedian nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Irna. Er fügte hinzu: „Das Problem wird gerade gelöst.“

Iran-News: Trump-Regierung plant laut Bericht Beschlagnahmung von iranischem Nuklearmaterial

Erstmeldung: Die USA erwägen laut einem Bericht den Einsatz von Spezialkräften im Iran. Laut dem Portal Axios planen die Vereinigten Staaten möglicherweise, Eliteeinheiten zu entsenden, um iranisches Nuklearmaterial zu beschlagnahmen, wie Reuters berichtet.

Der Bericht wirft neue Fragen zur amerikanischen Strategie im Umgang mit dem iranischen Atomprogramm auf. Details zu Zeitplan oder konkreten Zielen nannte Reuters nicht. (red)

 

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