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News im Ticker

Ukraine-Krieg aktuell: Kiews Truppen starten neue Drohnen-Attacke auf Moskau

Aktuelle News zum Ukraine-Krieg: Die Airline El Al landet nicht mehr in Russland. Kiew setzt die Drohnenangriffe auf Moskau fort. Der Ticker.

Dieser News-Ticker zum Ukraine-Krieg ist beendet. Weitere Entwicklungen und News können Sie in unserem neuen Ukraine-Ticker nachlesen.

Update, 07:51 Uhr: Russland kassiert weiterhin hohe Verluste im Ukraine-Krieg: Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs binnen 24 Stunden weitere 1.310 Soldaten verloren. Damit belaufen sich die russischen Gesamtverluste seit Kriegsbeginn am 24. Februar 2022 auf schätzungsweise rund 1.398.370 Militärangehörige. Neben den Personalverlusten meldete der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte für den vergangenen Tag auch den Verlust von 68 Artilleriesystemen auf russischer Seite. Insgesamt zählt Kiew seit Kriegsbeginn nun 44.799 zerstörte oder erbeutete russische Artilleriesysteme sowie den Abschuss von 373.660 Kampfdrohnen.

Ukraine-Krieg aktuell: Selenskyj genehmigt Geheimoperationen für Angriffe auf Russland

Update, 05:56 Uhr: Mit einer neuen Geheimdienstoffensive will Kiew Moskau an den Verhandlungstisch zwingen. Im Ukraine-Krieg setzt Präsident Wolodymyr Selenskyj auf eine ungewöhnliche Strategie: Statt allein militärischen Druck auszuüben, ordnete er eine 40-tägige verdeckte Operation seines Sicherheitsdienstes an. Ziel sei es, Russland „dazu zu bewegen, den Krieg zu beenden“, schrieb Selenskyj auf „X“. Der Schritt fällt in eine Phase, in der ukrainische Angriffe auf die russische Wirtschaft – darunter Öl- und Gasanlagen – zu Spritmangel in weiten Teilen Russlands geführt haben. Dennoch bleibt der Frontverlauf seit Monaten weitgehend eingefroren, und alle bisherigen Waffenstillstandsinitiativen scheiterten am Widerstand des Kremls.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Update, 06:30 Uhr: Die Ukraine hat im Krieg gegen Russlands Angriffskrieg in der Nacht zum Freitag erneut Dutzende Drohnen auf Moskau abgefeuert. Bürgermeister Sergej Sobjanin zufolge wurden bis 5:45 Uhr Ortszeit mindestens 39 Flugobjekte abgefangen, wie der Kyiv Independent berichtet. Ob Ziele getroffen wurden, war zunächst unklar. Der Angriff folgt auf den bislang größten ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Hauptstadt vor einer Woche, bei dem die Moskauer Ölraffinerie schwer beschädigt wurde.

Die Verluste im Ukraine-Krieg bleiben hoch. (Symbolbild)

Ukraine-Krieg aktuell: Russland startet Raketen-Offensive auf Kiew

Update, 22:57 Uhr: In Kiew sind am Donnerstagabend während eines Luftalarms mehrere Explosionen zu hören gewesen. Das berichteten Journalisten der Nachrichtenagentur AFP. Zuvor hatten die ukrainische Luftwaffe und die Stadtverwaltung vor russischen ballistischen Raketen gewarnt, die in Richtung der Hauptstadt abgefeuert worden seien.

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte im Onlinedienst Telegram, die Luftabwehr sei im Einsatz. Er rief die Einwohner auf, Schutzräume aufzusuchen. In einer weiteren Mitteilung erklärte Klitschko, im Bezirk Darnyzja seien Raketentrümmer auf einer Freifläche niedergegangen. Rettungskräfte seien auf dem Weg zu dem Ort. Der Bezirk Darnyzja liegt im Südosten Kiews am linken Ufer des Dnipro. Es handelt sich um ein dicht besiedeltes Wohngebiet. Zuvor hatte der Leiter der Militärverwaltung der Hauptstadt, Tymur Tkatschenko, erklärt, Russland habe „ballistische Raketen“ auf Kiew abgefeuert.

Militärparade am Tag des Sieges: Putins Verluste werden in Moskau deutlich

Am 9. Mai feiert Russland den Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland.
Am 9. Mai feiert Russland den Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland. Eingeführt wurde der Feiertag bereits 1965. Bis heute wird er in Moskau mit einer Militärparade.  © afp
Russische Soldaten stehen in einer Formation vor der Militärparade zum Tag des Sieges in Moskau.
Am 9. Mai stehen russische Soldaten in einer Formation vor der Militärparade in Moskau. © Pavel Bednyakov/dpa
Nordkoreanische Soldaten stehen in einer Formation vor der Militärparade zum Tag des Sieges in Moskau.
Auch Soldaten aus Nordkorea sind bei der Militärparade zum Tag des Sieges am 9. Mai in Moskau vor Ort. © Pavel Bednyakov/dpa
Nordkoreanische Soldaten warten auf den Beginn der Militärparade zum Tag des Sieges in Moskau.
Hier warten die nordkoreanischen Soldaten auf den Beginn der Militärparade. © Pavel Bednyakov/dpa
Kremlchef Putin kann die Militärparade zum 9. Mai im Schutz einer Waffenruhe abnehmen.
Präsident Wladimir Putin sagte in seiner Rede, dass die russische Armee in der Ukraine gegen „aggressive“, von der Nato unterstützte Streitkräfte kämpfe. Die „große Leistung“ der Roten Armee im Kampf gegen Nazi-Deutschland inspiriere die heutigen Soldaten bei ihrem Einsatz in der Ukraine, fügte er hinzu. Moskaus Sache sei „gerecht“. © Imago
Der russische Präsident Wladimir Putin (M, hinten) nimmt an einer Zeremonie zur Niederlegung von Blumen am Grab des Unbekannten Soldaten an der Kremlmauer in Moskau teil.
Der russische Präsident Wladimir Putin nimmt an einer Zeremonie zur Niederlegung von Blumen am Grab des Unbekannten Soldaten an der Kremlmauer in Moskau teil.  © Alexander Nemenow/AFP
Tag des Sieges in Russland
Hier ist Putin nur verdeckt zu sehen. © Alexander Nemenov/dpa
Russische Soldaten marschieren am 9. Mai während über den Roten Platz in Moskau.
Russische Soldaten marschieren am 9. Mai während der Militärparade über den Roten Platz in Moskau. © Igor Iwanko/AFP
Gäste nehmen an der Militärparade zum Tag des Sieges in Moskau teil.
Gäste nehmen an der Militärparade zum Tag des Sieges in Moskau teil. © Maxim Shipenkov/dpa
Russische Militärjets überfliegen die Militärparade zum Tag des Sieges in Moskau.
Russische Militärjets überfliegen die Militärparade zum Tag des Sieges in Moskau.  © Maxim Shipenkov/dpa
Russische Soldaten, die an der sogenannten „militärischen Spezialoperation“ in der Ukraine beteiligt sind, marschieren am 9. Mai 2026 während der Militärparade zum Tag des Sieges über den Roten Platz in Moskau.
Russische Soldaten, die an der sogenannten „militärischen Spezialoperation“ in der Ukraine beteiligt sind, marschieren am 9. Mai 2026 während der Militärparade zum Tag des Sieges über den Roten Platz in Moskau. © Igor Iwanko/AFP
Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko (links) begleitet Putin bei der Militärparade.
Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko (links) begleitet Putin bei der Militärparade. © Pavel Bednyakov/dpa
Moskau am Donnerstag, den 7. Mai 2026, zwei Tage vor der Parade zum Tag des Sieges. Unweit des Roten Platzes sammeln sich an diesem Tag bereits Rekruten der Russischen Armee für Proben.
Die Vorbereitungen für die Militärparde liefen auch im Jahr 2026 im Vorfeld bereits auf Hochtouren. Moskau am Donnerstag, den 7. Mai 2026, zwei Tage vor der Parade zum Tag des Sieges. Unweit des Roten Platzes sammeln sich an diesem Tag bereits Rekruten der Russischen Armee für Proben. © dpa
Unweit der Großen Steinernen Brücke stellen sich Marine-Kadetten auf, um einer nächtlichen Probe für die Siegesparade in Moskau zu Ehren des Tages des Sieges am 9. Mai teilzunehmen.
Unweit der Großen Steinernen Brücke stellen sich Marine-Kadetten auf, um an einer nächtlichen Probe für die Siegesparade in Moskau zu Ehren des Tages des Sieges am 9. Mai teilzunehmen. © afp
Rekruten der russischen Armee besprechen sich vor Beginn der Generalprobe zur Militärparade am Tag des Sieges in Moskau.
Rekruten der russischen Armee besprechen sich vor Beginn der Generalprobe zur Militärparade am Tag des Sieges in Moskau. © afp
In den vergangenen Jahren haben bei der Parade zum Tag des Sieges in Moskau zwischen 9.000 und 11.000 Soldaten teilgenommen. Darunter Einheiten der Marine, der Luftwaffe und der Infanterie.
In den vergangenen Jahren haben bei der Parade zum Tag des Sieges in Moskau zwischen 9000 und 11.000 Soldaten teilgenommen. Darunter Einheiten der Marine, der Luftwaffe und der Infanterie. © dpa
Eine Marschkolonne aus etwa 40 Soldaten probt die Militärparade in Moskau.
Eine Marschkolonne aus etwa 40 Soldaten probt die Militärparade in Moskau. Bewaffnet sind die Soldaten mit Kalaschnikow-Gewehren des Typs AK-12, das aktuelle Standard-Sturmgewehr der russischen Armee. Gekleidet ist der Trupp einheitlich in modernen Felduniformen mit schwarzen Beretten, was sie als Teil der Marine-Infanterie erkennbar macht. © dpa
Im Hintergrund der Soldaten ist ein Wohnhaus an der Kotelnitscheskaja-Uferstraße zu sehen.
Im Hintergrund der Soldaten ist ein Wohnhaus an der Kotelnitscheskaja-Uferstraße zu sehen. Es handelt sich dabei um einen der als „Sieben Schwestern“ bekannten Wolkenkratzer im stalinistischen Baustil, die sich in der russischen Hauptstadt finden. © dpa
Zwischen den Paradeproben gönnen sich die russischen Rekruten in Moskau eine Pause.
Zwischen den Paradeproben gönnen sich die russischen Rekruten in Moskau eine Pause. © afp
Daily life in Moscow
Die russische Hauptstadt ist Zentrum der Feierlichkeiten rund um den Tag des Sieges. Neben der traditionellen Militärparade sind zahlreiche weitere Veranstaltungen geplant. © IMAGO/Natalia Kolesnikova
Ganz Moskau ist vor den Feierlichkeiten zum Tag des Sieges geschmückt. Auf der Moskwa-Brücke, östlich des Kreml gelegen, wehen bereits Tage vor der eigentlichen Siegesparade Fahnen mit der Aufschrift „Sieg“.
Ganz Moskau ist vor den Feierlichkeiten zum Tag des Sieges geschmückt. Auf der Moskwa-Brücke, östlich des Kreml gelegen, wehen bereits Tage vor der eigentlichen Siegesparade Fahnen mit der Aufschrift „Sieg“. © afp
Vor dem am östlichen Ende des Kreml gelegenen Spasskaja-Turm („Erlöser-Turm“) werden bereits die Tribünen und sonstigen Anlagen für die Feierlichkeiten am Tag des Sieges errichtet.
Vor dem am östlichen Ende des Kreml gelegenen Spasskaja-Turm („Erlöser-Turm“) werden bereits die Tribünen und sonstigen Anlagen für die Feierlichkeiten am Tag des Sieges errichtet. Auf dem Roten Platz werden auch die Ehrengäste von Russlands Präsident Wladimir Putin ihren Platz einnehmen, um von dort die Siegesparade durch Moskau verfolgen zu können. © dpa
Die Sonne scheint und die Stimmung in Moskau scheint wenige Tage vor dem 9. Mai 2026 gut.
Die Sonne scheint und die Stimmung in Moskau wirkt wenige Tage vor dem 9. Mai 2026 gut. Das zumindest gilt für diese beiden jungen Menschen, die wenige Tage vor der großen Militärparade an einer Reihe von Fahnen vorbeilaufen, die zu Ehren des Tags des Sieges in Moskau aufgehängt wurden. © afp
Auf diesem Foto aus Moskau ist ein goldener Stern zu sehen, unter dem in kyrillischer Schrift geschrieben steht: „Heldenstadt Moskau“.
Auf diesem Foto aus Moskau ist ein goldener Stern zu sehen, unter dem in kyrillischer Schrift geschrieben steht: „Heldenstadt Moskau“. Der Schriftzug findet sich auf zahlreichen Plakaten und Fahnen. Den Titel erhielt die russische Hauptstadt bereits in der Sowjet-Zeit. Er soll den Heldenmut der Stadtbevölkerung während des Zweiten Weltkriegs, in Russland als „Großer Vaterländischer Krieg“ bezeichnet, ehren. © afp
Bei der Militärparade zum Tag des Sieges am 9. Mai in Moskau finden sich auch jedes Jahr folkloristische Darbietungen, die an die Zeit des Zweiten Weltkriegs erinnern sollen.
Bei der Militärparade zum Tag des Sieges am 9. Mai in Moskau finden sich auch jedes Jahr folkloristische Darbietungen, die an die Zeit des Zweiten Weltkriegs erinnern sollen. Junge Rekruten schlüpfen in historische Uniformen und tanzen mit Frauen, die traditionelle Kleidung aus der Zeit der 1940er tragen. © dpa
Vor dem monumentalen Eingangstor der Ausstellung der Errungenschaften der Volkswirtschaft üben hunderte Tänzerinnen und Tänzer den „Siegeswalzer“ ein.
Vor dem monumentalen Eingangstor der Ausstellung der Errungenschaften der Volkswirtschaft üben hunderte Tänzerinnen und Tänzer den „Siegeswalzer“ ein. Im Hintergrund ist ein Modell des sowjetischen Siegesordens, des „Pobeda“, zu sehen – geschmückt mit dem Staatswappen der UdSSR und umrahmt mit roten Fahnen, auf denen das Wort „Sieg“ prangt. © dpa
Sogar Kavallerie-Einheiten nehmen an der Militärparade durch Moskau am Tag des Sieges teil.
Sogar Kavallerie-Einheiten nehmen an der Militärparade durch Moskau am Tag des Sieges teil. Hier zu sehen sind drei Soldaten, die im Stil der russischen Kosaken mit traditionellen Uniformen an den Proben für die Parade teilnehmen. Sie tragen den langen dunklen Mantel der Kosaken, Tscherkesska genannt, dazu die traditionelle Pelzmütze (Papakha) und den typischen kosakischen Säbel (Schaschka) sowie den Dolch (Kindschal). © dpa
Diese Offiziere tragen bereits zu den Proben der Militärparade in Moskau, zwei Tage vor dem eigentlichen Tag des Sieges, bereits ihre Paradeuniformen.
Diese Offiziere tragen bereits zu den Proben der Militärparade in Moskau, zwei Tage vor dem eigentlichen Tag des Sieges, ihre Paradeuniformen. Die blaugrünen Jacken mit Stehkragen und roten Paspeln sind typisch für das russische Heer. © imago
Auch Veteranen und aktive Soldaten nehmen an den Feierlichkeiten zum Tag des Sieges in Moskau teil.
Auch Veteranen und aktive Soldaten nehmen an den Feierlichkeiten zum Tag des Sieges in Moskau teil. Diese Soldaten, teils hochdekoriert, entspannen sich einige Tage vor der Militärparade in der russischen Hauptstadt. Der Mann in der Mitte trägt dabei unter der klassischen Tarn-Uniform der russischen Armee ein blau-weißes Hemd, das sogenannte Telnyashka. Es wird traditionell von russischen Luftlandetruppen oder Marine-Infanteristen verwendet. © afp
Unter den aktiven Soldaten, die vor dem Tag des Sieges in Moskau eintreffen, sind auch verletzte Veteranen.
Unter den aktiven Soldaten, die vor dem Tag des Sieges in Moskau eintreffen, sind auch verletzte Veteranen. Ob sie sich die Verletzungen auf dem Schlachtfeld im Ukraine-Krieg zugezogen haben, ist nicht bekannt. © afp
eimlicher Hauptdarsteller bei der Militärparade in Moskau am Tag des Sieges ist Russlands Machthaber Wladimir Putin
Heimlicher Hauptdarsteller bei der Militärparade in Moskau am Tag des Sieges ist Russlands Machthaber Wladimir Putin, hier zu sehen auf dem Roten Platz vor Beginn der Feierlichkeiten. Geschmückt ist Putin mit dem Georgsband am Revers, in Russland ein Symbol für militärische Tapferkeit und den Sieg über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg. © afp
Im vergangenen Jahr rollte noch eine gigantische Militärparade durch Moskau.
Im vergangenen Jahr rollte noch eine gigantische Militärparade durch Moskau. Dieses Jahr finden die Feierlichkeiten am Tag des Sieges aber in abgespeckter Version statt. © dpa
Der Ukraine-Krieg zwingt Russland offenbar dazu, selbst im tausende Kilometer entfernten Moskau Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.
Der Ukraine-Krieg zwingt Russland offenbar dazu, selbst im hunderte Kilometer entfernten Moskau Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Dazu gehören Flugabwehrgeschosse, die sich auf zahlreichen offiziellen Einrichtungen in der Hauptstadt befinden. © afp
Kurz vor dem Tag des Sieges wurde ein Wohnhochhaus in der Mosfilmowskaja-Straße getroffen.
Sie sollen Drohnenangriffe während der Militärparade verhindern. Moskau ist im Verlauf des Ukraine-Kriegs immer wieder zum Ziel ukrainischer Drohnen geworden. Kurz vor dem Tag des Sieges wurde ein Wohnhochhaus in der Mosfilmowskaja-Straße getroffen. © dpa
Tausende Soldaten und Polizeikräfte sollen am Tag des Sieges einen reibungslose Militärparade gewährleisten.
Auch das Sicherheitspersonal in der Hauptstadt selbst wurde massiv erhöht. Tausende Soldaten und Polizeikräfte sollen am Tag des Sieges eine reibungslose Militärparade gewährleisten. © imago
Zu den Sicherheitskräften gehören auch Nationalgardisten, die in russischen Militärfahrzeuge des Typs Tigr in der Haupstadt unterwegs sind.
Zu den Sicherheitskräften gehören auch Nationalgardisten, die in russischen Militärfahrzeugen des Typs Tigr in der Haupstadt unterwegs sind. © afp
Eine strategische russische Atomrakete vom Typ Topol-M (Nato-Code: SS-27 Sickle B) fährt bei der Militärparade zum Tag des Sieges über den Roten Platz.
Aus Angst vor ukrainischen Angriffen müssen die Bewohnerinnen und Bewohner Moskaus bei der diesjährigen Militärparade offenbar auf schweres Militärgerät verzichten. Waren im Vorjahr noch strategische Atomraketen des Typs Topol-M Teil der Parade, sind dieses Jahr wohl weder Panzer noch Raketen zu sehen. © dpa

Ukraine-Krieg aktuell: Moskau wartet auf Dialog mit den USA

Update, 17:02 Uhr: Rund eine Woche nach dem G7-Gipfel wartet Moskau nach Worten von Kremlsprecher Dmitri Peskow auf eine Fortsetzung des Dialogs mit den USA. Man schätze die Bemühungen der amerikanischen Verhandler im Ukraine-Krieg, sagte er der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Aber es sei unmöglich, solche Anstrengungen zu unternehmen, während man auf einer der Seiten in den Krieg verwickelt sei, sagte er. Moskau wisse, dass das US-Verhandlungsteam das gut verstehe.

Nach dem beim G7-Gipfel vollzogenen Schulterschluss zwischen Europa und den USA zeigte sich Russland erbost. Die USA könnten demnach kein neutraler Vermittler sein, hieß es kurz nach Treffen im französischen Évian.

Ukraine-Krieg aktuell: Offenbar mehrere Tote nach ukrainischen Drohnenangriffen

Update, 16:28 Uhr: Durch ukrainische Drohnenangriffe sind russischen Behörden zufolge fünf Menschen in Russland sowie auf der von Moskau annektierten Halbinsel Krim getötet worden. Auf der Krim wurden nach Angaben des dortigen, von Moskau eingesetzten Gouverneurs Sergej Aksjonow in der Nacht zum Donnerstag zwei Menschen getötet, darunter ein Kind. Zwei weitere Menschen wurden demnach verletzt. Zwei weitere Menschen nach Angaben der lokalen Behörden zudem in der Grenzregion Brjansk in Russland bei ukrainischen Drohnenangriffen getötet. Ein Mensch kam laut den dortigen Behörden in der russischen Region Belgorod ums Leben.

Ukraine-Krieg aktuell: Merz stellt sich auf Wiederaufbaukonferenz hinter Kiew

Update, 15:44 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz hat der Ukraine bei der Wiederaufbaukonferenz die anhaltende Unterstützung Europas zugesichert. Im polnischen Danzig sagte Merz am Donnerstag, als Europäer „stehen wir Seite an Seite mit der Ukraine“, um die Freiheit auf dem Kontinent zu verteidigen. Er verwies auf die erzielten Fortschritte in den Bereichen Sicherheit, Investitionen und Reformen sowie für die Menschen. Von Russland forderte der Kanzler, Verhandlungen aufzunehmen.

Merz erinnerte an die russischen Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur im vergangenen, außerordentlich kalten Winter. „Wir müssen jetzt anfangen, die Ukraine für den nächsten Winter vorzubereiten“, mahnte er. Im Mittelpunkt des zweitägigen Treffens in Danzig stehen die weitere internationale Unterstützung der Ukraine in ihrem Verteidigungskampf gegen Russland und die Mobilisierung von privaten Investitionen für den Wiederaufbau der Ukraine.

Ukraine-Krieg aktuell: Belarus wirft dem Westen Kriegsausweitung vor

Update, 14:03 Uhr: Belarus sieht sich laut Verteidigungsminister Wiktor Chrenin gezielt unter Druck gesetzt, in den Ukraine-Krieg hineingezogen zu werden. Einen konkreten Verantwortlichen für die mutmaßlichen Versuche nannte der Minister dabei nicht.

In einer vom belarussischen Verteidigungsministerium veröffentlichten Mitteilung warnte Chrenin laut Reuters vor einer Eskalation des Konflikts: „Derzeit werden Anstrengungen unternommen, den vom Westen in der Ukraine ausgelösten bewaffneten Konflikt zu verlängern und sogar auszuweiten.“ Zugleich erklärte er: „Wir sind uns heute sehr wohl bewusst, dass ein unverhohlener Versuch unternommen wird, Belarus in den Krieg hineinzuziehen.“

Ukraine-Krieg aktuell: Airline setzt wegen Zwischenfällen Moskau-Flüge aus

Update, 12:31 Uhr: Wegen des Ukraine-Kriegs streicht El Al vorübergehend alle Verbindungen zwischen Tel Aviv und Moskau. Die israelische Airline begründet die Entscheidung laut Reuters mit Zwischenfällen im Flugverkehr in der betroffenen Region.

Ukraine-Krieg aktuell: Drohnenangriff auf russische Industriestadt Ufa

Update, 11:16 Uhr: Trümmerteile eines abgewehrten Drohnenangriffs sind in ein Industriegebiet der russischen Stadt Ufa gefallen – tief in Russland, rund 1400 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt. Wie Reuters berichtet, versicherte Baschkortostans Gouverneur Radij Chabirow, dass niemand verletzt wurde und alle drei großen Ölraffinerien der Stadt ihren Betrieb ungestört fortsetzten.

Update, 9:44 Uhr: Drohnen haben in der Nacht auf den 25. Juni erneut ein Öllager in der russischen Staniza Poltawskaja im Krasnodar-Gebiet angegriffen – es ist bereits der dritte Angriff auf die Anlage seit Anfang Juni. Laut dem Operativen Stab des Krasnodar-Gebiets brach auf dem Gelände des Öllagers nach dem Absturz von Drohnentrümmern ein Feuer aus.

Dem ukrainischen Monitoring-Kanal Exilenova+ zufolge standen nach dem Angriff drei Tanks in Flammen. Wie die Ukrajinska Prawda berichtet, versorgt das Öllager die Regionen Krasnodar und Adygeja mit Treibstoff – der Tanklagerpark umfasst 28 Behälter. Verletzte soll es nach offiziellen Angaben nicht gegeben haben.

Update, 8:00 Uhr: Kiew hat neue Zahlen zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Nach Angaben des Generalstabs haben die russischen Streitkräfte binnen 24 Stunden etwa 1270 Soldaten verloren. Insgesamt sind demnach bereits mehr als 1,39 Millionen russische Soldaten im Kampf getötet oder schwer verwundet worden. Zudem gibt die Ukraine an, in den vergangenen 24 Stunden 67 Artilleriesysteme und fast 2000 Drohnen zerstört zu haben. Nachfolgend ein Überblick der von Kiew genannten Zahlen zu den russischen Gesamtverlusten im Ukraine-Krieg. Die Daten lassen sich unabhängig nicht überprüfen.

  • Soldaten: 1.397.060 (+1270 zum Vortag)
  • Panzer: 12.057 (+1)
  • Artilleriesysteme: 44.731 (+67)
  • Mehrfach-Raketenwerfer: 1893 (+4)
  • Luftabwehrsysteme: 1443 (+3)
  • Drohnen: 371.882 (+1994)

Ukraine-Krieg aktuell: Öllager in Region Krasnodar brennt nach Drohnenangriff

Update, 7:00 Uhr: In der südrussischen Region Krasnodar brennt einem Agenturbericht zufolge das Öllager Poltawskaja. Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf ​örtliche Behörden meldete, ⁠wurde das Feuer offenbar durch herabstürzende Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne ausgelöst.

Update, 25. Juni, 5:50 Uhr: Der ⁠ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Präventivschläge gegen ​russische Einrichtungen ⁠angekündigt. Er habe die ‌Geheimdienste und das Militär angewiesen, präventiv gegen Anlagen vorzugehen, die Russland ​für den Krieg nutze, sagte Selenskyj ​in seiner abendlichen Videoansprache. Unterdessen fällt die ⁠Moskauer Ölraffinerie Insidern zufolge nach schweren Schäden durch ukrainische Drohnenangriffe für ⁠mindestens sechs Monate aus. Die ‌russische Produktion von Erdölprodukten sank offiziellen Daten zufolge im Mai ⁠im Jahresvergleich um 13,5 Prozent.

Update, 20:17 Uhr: Russland hat offenbar erneut Energieinfrastruktur der Ukraine angegriffen. Nach Angaben von Naftogaz-Chef Serhii Korezkyj trafen russische Drohnen und Raketen mehrere Tankstellen und Produktionsanlagen des staatlichen Öl‑ und Gaskonzerns in den Regionen Saporischschja, Mykolajiw, Dnipropetrowsk und Poltawa. Dies berichtet die Ukrainska Pravda. An einer der Tankstellen wurde eine Mitarbeiterin nach einem Shahed‑Drohnenangriff schwer verletzt. Die betroffenen Stationen mussten den Betrieb vorübergehend einstellen.

Belarus stellt Technik-Hilfe für Russland nach Ukraine-Ultimatum ein

Update, 19:26 Uhr: Belarus hat laut Präsident Wolodymyr Selenskyj die Kommunikationsgeräte abgeschaltet, die russische Angriffe auf die Ukraine unterstützten. Die Systeme sollen Signale zur Steuerung von Drohnen und Raketenüberfällen von belarussischem Territorium aus übermittelt haben. Selenskyj erklärte laut Kyiv Independent, Kiew habe vergangene Woche ultimativ gefordert, die betreffenden Anlagen binnen sieben Tagen zu entfernen – andernfalls werde die Ukraine reagieren. Nach Angaben des Präsidenten sei das Ultimatum erfolgreich gewesen, Minsk habe die betreffende Ausrüstung inzwischen außer Betrieb gesetzt und entsprechende Aktivitäten gestoppt. „Ob es abgebaut wurde oder nicht, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht“, fügte er hinzu.

Ukraine-Krieg aktuell: Heftige Angriffe auf besetzte Krim

Update, 16:33 Uhr: Die Ukraine hat erneut heftige Angriffe auf die von Russland annektierte Krim geflogen. In Sewastopol, der größten Stadt der Schwarzmeer-Halbinsel, fiel infolge der Attacken der Strom aus. Laut dem ukrainischen Geheimdienst SBU richteten sich die Angriffe gegen Luftabwehrsysteme und Militärflugplätze. Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf mehrere russische Regionen wurden nach Behördenangaben vom Mittwoch zudem drei Menschen getötet.

Der von Moskau eingesetzte Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, erklärte am Mittwoch, die rund 550.000 Einwohner zählende Stadt sei nach Angriffen ohne Strom. Sewastopol ist der Stützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte. „Der Feind schlägt erneut hinterhältig zu und versucht, ein normales Leben unmöglich zu machen und Panik zu schüren“, schrieb Raswoschajew in Online-Netzwerken.

Ukraine-Krieg aktuell: Moskauer Ölraffinerie nach Angriffen lange außer Betrieb

Update, 14:41 Uhr: Die wichtigste Ölraffinerie der Moskauer Region fällt nach ukrainischen Drohnenangriffen voraussichtlich bis Jahresende aus, wie Reuters berichtet. Die Anlage am südlichen Stadtrand der Hauptstadt sei schwer beschädigt worden, sagten zwei Insider der Nachrichtenagentur. „Die Reparatur wird mindestens ein halbes Jahr dauern“, erklärte eine der mit den Vorgängen vertrauten Personen. Betreiber Gazprom Neft äußerte sich zunächst nicht. Die Anlage war in den vergangenen Wochen zweimal getroffen worden und musste den Betrieb einstellen. Der Ausfall erschwert es Russland, dem bestehenden Spritmangel im Land entgegenzuwirken.

Die Ukraine hat ihre Drohnenangriffe auf russische Energieinfrastruktur zuletzt ausgeweitet. Russland greift seinerseits Energie- und Rüstungsziele in der Ukraine mit Drohnen und Raketen an. Die ukrainischen Treffer haben einen erheblichen Teil der russischen Raffineriekapazitäten lahmgelegt und führen in vielen Regionen zu Engpässen, steigenden Preisen und langen Schlangen an Tankstellen. Die Moskauer Raffinerie produzierte 2024 laut aktuellen Daten knapp drei Millionen Tonnen Benzin und 3,2 Millionen Tonnen Diesel.

Ukraine-Krieg aktuell: Drohnenangriff nimmt Krim ins Visier

Update vom 24. Juni, 6:09 Uhr: Nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf Energieinfrastruktur ist in Sewastopol auf der Krim der Strom ausgefallen. Der von Russland eingesetzte Gouverneur Michail Raswoschajew teilte laut Reuters mit, dass zuvor neun Drohnen über der Stadt abgeschossen worden seien. Im Ukraine-Krieg meldeten örtliche Behörden zudem, dass beim russischen Beschuss der ostukrainischen Stadt Balaklija eine Person ums Leben gekommen sei. Die Angaben sind bislang nicht unabhängig überprüfbar.

Ukraine-Krieg aktuell: Russland greift Selenskyjs Heimatstadt an 

Erstmeldung: Bei einem russischen Raketenangriff sind in der zentralukrainischen Stadt Krywyj Rih nach Behördenangaben mindestens drei Menschen getötet und rund 20 weitere verletzt worden. Beim Beschuss einer „zivilen Industrieanlage sind leider drei Menschen getötet worden“, teilte der Chef der Militärverwaltung der Stadt, Oleksandr Wilkul, am Dienstag auf Telegram mit. Krywyj Rih ist die Heimatstadt des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und liegt etwa 80 Kilometer hinter der Front. Der Gouverneur der Region Dnipropetrowsk, Oleksandr Hanscha, erklärte, dass die Industrieanlage durch den Raketenbeschuss beschädigt worden sei. Ihm zufolge gab es mindestens 23 Verletzte.

Rubriklistenbild: © dpa/Ukrainian 93rd Mechanized brigade | Iryna Rybakova

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