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Live-Ticker

Trump setzt Selenskyj vor Gipfel unter Druck – Details zum Zeitplan

Endet der Ukraine-Krieg schon bald? Heute steht der nächste Gipfel in den USA an. Trump wendet sich schon vorher an Kiew. Aktuelle News live.

Dieser News-Ticker zum Ukraine-Krieg ist beendet. Über die weiteren Entwicklungen zum Ukraine-Treffen im Weißen Haus halten wir Sie in unserem neuen Gipfel-Ticker auf dem Laufenden.

Die militärischen Entwicklungen sind unserem Militär-Ticker zu entnehmen.

Update, 11.45 Uhr: Vor den Ukraine-Gesprächen von Donald Trump mit Wolodymyr Selenskyj sowie europäischen Spitzenvertretern heute in den USA hat die chinesische Regierung ihre Hoffnung auf ein „nachhaltiges“ Friedensabkommen bekundet. Peking hoffe, dass „alle Parteien und Akteure“ sich auf ein „gerechtes, nachhaltiges, bindendes und akzeptables Friedensabkommen“ einigten, sagte die Sprecherin des Außenministeriums in Peking, Mao Ning.

Laschet: „Woche der Entscheidungen“ für die Ukraine und Europa

Update, 11.20 Uhr: Vor den Ukraine-Gesprächen heute in den USA sieht der CDU-Außenpolitiker Armin Laschet eine „Woche der Entscheidungen“ für die Ukraine und Europa. „Alle wichtigen europäischen Staaten sind mit dabei, um zu signalisieren: Wir stehen an der Seite der Ukraine, wir wollen eine Lösung und wir wollen danach Sicherheitsgarantien für den gesamten europäischen Kontinent“, sagte Laschet am Montag im ZDF-„Morgenmagazin“.

Update, 10.25 Uhr: Johann Wadephul hat einen stärkeren Druck auf Russland gefordert, um die Führung in Moskau zu Zugeständnissen für einen gerechten und dauerhaften Frieden in der Ukraine zu bewegen. Dazu gehöre auch mehr Hilfe für die Ukraine, sagt der Bundesaußenminister bei einer Pressekonferenz in Tokio. Zentral seien zudem belastbare Sicherheitsgarantien, fügte er hinzu.

Handshake, Chaos, große Gesten: Das Trump-Putin-Treffen in Bildern

Donald Trump und Wladimir Putin trafen sich in Alaska zum Gipfel. Das Treffen wurde zur medialen Inszenierung.
Donald Trump und Wladimir Putin trafen sich im US-Bundesstaat Alaska zum Gipfel in Sachen Ukraine-Krieg. Das Treffen wurde zur medialen Inszenierung.  © dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson + IMAGO / Anadolu Agency + IMAGO / ITAR-TASS
Kurz gewunken, dann in die Air Force One: Am Freitagnachmittag (MESZ) reiste US-Präsident Trump zum Gipfel mit Putin nach Alaska.
Kurz gewunken, dann in die Air Force One: Am Freitagnachmittag (MESZ) reiste US-Präsident Trump zum Gipfel mit Putin nach Alaska. © dpa/FR596 AP | Luis M. Alvarez
Auch Putin reiste am Freitagnachmittag an. Die Reise gen Osten nach Alaska nutzte der russische Präsident, um in Magadan, 6000 Kilometer östlich von Moskau, Halt zu machen.
Auch Putin reiste am Freitagnachmittag an. Die Reise gen Osten nach Alaska nutzte der russische Präsident, um in Magadan, 6000 Kilometer östlich von Moskau, Halt zu machen. © dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Alexei Nikolsky
Am Freitag erreichte Putin dann die Joint Base Elmendorf-Richardson in Alaska, um sich dort mit US-Präsident Trump zu treffen.
Am Freitag erreichte Putin dann die Joint Base Elmendorf-Richardson in Alaska, um sich dort mit US-Präsident Trump zu treffen. © dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
Trumps Ankunft in Alaska: Soldaten rollen den roten Teppich aus, bevor der US-Präsident die Air Force One für den Gipfel mit Putin verlässt.
Trumps Ankunft in Alaska: Soldaten rollen den roten Teppich aus, bevor der US-Präsident die Air Force One für den Gipfel mit Putin verlässt. © dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
Vor Trump und Putin erreichte bereits die russische Entourage die Joint Base in Alaska. Russlands Außenminister Sergej Lawrow sorgte für eine Provokation: Er fuhr mit einem Pullover mit der kyrillischen Aufschrift für „UdSSR“ vor.
Vor Trump und Putin erreichte bereits die russische Entourage die Joint Base in Alaska. Russlands Außenminister Sergej Lawrow sorgte für eine Provokation: Er fuhr mit einem Pullover mit der kyrillischen Aufschrift für „UdSSR“ vor. © IMAGO / SNA
In der Bevölkerung vor Ort war der Gipfel von Trump und Putin umstritten. Noch bevor die beiden Staatschefs die Region erreichten, protestierten zahlreiche Unterstützer der Ukraine in Alaska.
In der Bevölkerung vor Ort war der Gipfel von Trump und Putin umstritten. Noch bevor die beiden Staatschefs die Region erreichten, protestierten zahlreiche Unterstützer der Ukraine in Alaska. © IMAGO/Hasan Akbas/Anadolu Agency
Antritt zum Gipfel: Trump und Putin treffen in Alaska auf dem roten Teppich aufeinander.
Antritt zum Gipfel: Trump und Putin treffen in Alaska auf dem roten Teppich aufeinander. Trump soll ihm laut US-Medien dort sogar kurz applaudiert haben. © Julia Demaree Nikhinson/dpa/AP
Ein historischer Moment? Trump begrüßt Putin via Handshake vor dem Gipfel in Alaska – und holt den Kreml-Chef damit auf die Bühne internationaler Diplomatie zurück.
Ein historischer Moment? Trump begrüßt Putin via Handshake vor dem Gipfel in Alaska – und holt den Kreml-Chef damit auf die Bühne internationaler Diplomatie zurück. © Julia Demaree Nikhinson/dpa/AP
Gespräche zur militärischen Konfliktbeilegung – militärisch in Szene gesetzt. Trump und Putin posieren für die Presse auf der Bühne, im Hintergrund Kampfjets und die Air Force One.
Gespräche zur militärischen Konfliktbeilegung – militärisch in Szene gesetzt. Trump und Putin posieren für die Presse auf der Bühne, im Hintergrund Kampfjets und die Air Force One. © Julia Demaree Nikhinson/dpa/AP
Trump und Putin in Alaska: Vor den Gesprächen zum Ukraine-Krieg zeigen die Präsidenten sich vertraut.
Trump und Putin in Alaska: Vor den Gesprächen zum Ukraine-Krieg zeigen die Präsidenten sich vertraut. © Julia Demaree Nikhinson / dpa / AP
Gemeinsamer Bühnen-Abgang: Trump und Putin auf dem Weg zu ihren Gesprächen.
Gemeinsamer Bühnen-Abgang: Trump und Putin auf dem Weg zu ihren Gesprächen. © Julia Demaree Nikhinson/dpa/AP
Direkt zum Start kommt es zum Chaos: Journalisten sind mit Trump und Putin in einem Raum, sollen Fragen stellen. Die Fragerunde artet allerdings aus, die Presse schreit den Präsidenten ihre Fragen entgegen. Ende vom Lied: Die Fragerunde wird abgebrochen.
Direkt zum Start kommt es zum Chaos: Journalisten sind mit Trump und Putin in einem Raum, sollen Fragen stellen. Die Fragerunde artet allerdings aus, die Presse schreit den Präsidenten ihre Fragen entgegen. Ende vom Lied: Die Fragerunde wird abgebrochen. © dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
Trump spricht mit seinem Übersetzer beim Gipfeltreffen mit Putin. Ebenfalls mit in der Runde: US-Außenminister Rubio und Sondergesandter Witkoff.
Trump spricht mit seinem Übersetzer beim Gipfeltreffen mit Putin. Ebenfalls mit in der Runde: US-Außenminister Rubio und Sondergesandter Witkoff. © Julia Demaree Nikhinson/dpa/AP
Auch Putin kam mit Entourage, dazu gehörte etwa Außenminister Lawrow (l.).
Auch Putin kam mit Entourage, dazu gehörte etwa Außenminister Lawrow (l.). © IMAGO/Kremlin Press Office
Nach der chaotischen Fragerunde zogen sich Putin und Trump für die Gespräche zurück. Die Presse wartete derweil gespannt auf das gemeinsame Statement.
Nach der chaotischen Fragerunde zogen sich Putin und Trump für die Gespräche zurück. Die Presse wartete derweil gespannt auf das gemeinsame Statement. © dpa/AP | Jae C. Hong
Weltpolitischer Austausch vor den Statements: Russlands Außenminister Lawrow im Gespräch mit seinem US-Amtskollegen Rubio.
Weltpolitischer Austausch vor den Statements: Russlands Außenminister Lawrow im Gespräch mit seinem US-Amtskollegen Rubio. © dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
Pressekonferenz nach dem Treffen: Trump und Putin positionieren sich für ihre Statements nach den Gesprächen in Alaska.
Pressekonferenz nach dem Treffen: Trump und Putin positionieren sich für ihre Statements nach den Gesprächen in Alaska. © dpa/AP | Jae C. Hong
Trump und Putin bei der Pressekonferenz vor riesigem Presse-Andrang. Im Hintergrund die Botschaft des Gipfels: „Pursuing Peace“, übersetzt „Streben nach Frieden“.
Trump und Putin bei der Pressekonferenz vor riesigem Presse-Andrang. Im Hintergrund die Botschaft des Gipfels: „Pursuing Peace“, übersetzt „Streben nach Frieden“. © dpa/XinHua | Wu Xiaoling
Die Schatten von Putin und Trump, nah beieinander über dem Motto des Gipfels: „Pursuing Peace“, also „Streben nach Frieden“. Ob der Austausch ein wirklicher Schritt in Richtung Frieden war, darf allerdings angezweifelt werden.
Die Schatten von Putin und Trump, nah beieinander über dem Motto des Gipfels: „Pursuing Peace“, also „Streben nach Frieden“. Ob der Austausch ein wirklicher Schritt in Richtung Frieden war, darf allerdings angezweifelt werden. © Wu Xiaoling/dpa/AP
Nach dem Treffen würdigte Putin in einem kurzen Statement Trump, betonte die Möglichkeit, die Beziehungen zu den USA zu verbessern. Wirkliche Ergebnisse oder neue Erkenntnisse bezüglich des Ukraine-Kriegs blieben aber aus.
Nach dem Treffen würdigte Putin in einem kurzen Statement Trump, betonte die Möglichkeit, die Beziehungen zu den USA zu verbessern. Wirkliche Ergebnisse oder neue Erkenntnisse bezüglich des Ukraine-Kriegs blieben aber aus. © Julia Demaree Nikhinson / dpa / AP
Nach dem Gipfel mit Putin sprach Trump von guten Gesprächen udn kündigte an, mit der Nato in Austausch zu gehen. Später sagte er, das Treffen sei eine „10 von 10“ gewesen, setzte zugleich die Ukraine und Selenskyj unter Druck, einen Deal abzuschließen.
Nach dem Gipfel mit Putin sprach Trump von guten Gesprächen udn kündigte an, mit der Nato in Austausch zu gehen. Später sagte er, das Treffen sei eine „10 von 10“ gewesen, setzte zugleich die Ukraine und Selenskyj unter Druck, einen Deal abzuschließen. © Julia Demaree Nikhinson / dpa / AP
Trump und Putin im vertrauten Gespräch nach der gemeinsamen Pressekonferenz.
Trump und Putin im vertrauten Gespräch nach der gemeinsamen Pressekonferenz. © IMAGO/Gavriil Grigorov
Donald Trump stieg kurz nach dem Putin-Treffen zurück in die Air Force One, verließ Alaska wieder.
Donald Trump stieg kurz nach dem Putin-Treffen zurück in die Air Force One, verließ Alaska wieder. © Julia Demaree Nikhinson/dpa/AP
Treffen von Trump und Putin.
Putin legt nach dem Treffen mit Trump Blumen an den Gräbern sowjetischer Soldaten nieder, die während des Zweiten Weltkriegs auf dem Nationalfriedhof Fort Richardson in Alaska begraben wurden. © dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Gavriil Grigorov
Das Flugzeug von Wladimir Putin nach dem Alaska-Treffen auf dem Weg zurück nach Russland – eskortiert von F-35-Kampfjets.
Das Flugzeug von Wladimir Putin nach dem Alaska-Treffen auf dem Weg zurück nach Russland – eskortiert von F-35-Kampfjets. © dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Gavriil Grigorov

Ukrainischer Botschafter unterstreicht Bedeutung von Sicherheitsgarantien für Ukraine

Update, 8.25 Uhr:: Vor dem Treffen zum Ukraine-Krieg hat der ukrainische Botschafter in Deutschland die Notwendigkeit verlässlicher Sicherheitsgarantien für sein Land unterstrichen. Garantien ähnlich zum Artikel 5 des Nato-Vertrags, klängen „schon gut“, sagte Oleksii Makeiev im Deutschlandfunk. Der Botschafter ergänzte, eine Nato-Mitgliedschaft für die Ukraine wäre natürlich die beste Sicherheitsgarantie. Sein Land könne der Nato viel bieten, man habe eine starke und kampferfahrene Armee. „Dafür braucht man aber Mut von der Seite unserer Partner und auch Druck auf Russland“, sagte Makeiev. Ohne Druck werde Putin „nicht aufhören, uns zu töten“. Sein Ziel sei die Zerstörung der Ukraine. Moskau lehnt eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine kategorisch ab.

Update, 7.30 Uhr: Wolodymyr Selenskyj spricht heute in den USA mit US-Präsident Donald Trump über Wege zur Beendigung des Ukraine-Kriegs. Das Weiße Haus hat dazu jetzt auch einen Zeitplan veröffentlicht. Demnach wird Trump seinen Gast um 13 Uhr Ortszeit (19 Uhr MESZ) empfangen. Ihr bilaterales Treffen findet dann um 13.15 Uhr Ortszeit (19.15 Uhr MESZ) statt. Für 15.00 Uhr Ortszeit (21.00 Uhr MESZ) ist zudem ein multilaterales Treffen mit europäischen Staats- und Regierungschefs angesetzt, darunter auch Kanzler Friedrich Merz. Im Anschluss sollen ein Arbeitsessen und eine mehrstündige Diskussion im erweiterten Kreis stattfinden, wie aus Kreisen der Bundesregierung verlautete. Insgesamt sollen die Treffen demnach bis 17.00 oder 18.00 Uhr Ortszeit (23.00 Uhr oder 00.00 Uhr MESZ) dauern.

Ende des Ukraine-Kriegs? Selenskyj betont vor Trump-Treffen: Frieden muss von Dauer sein

Update, 7.20 Uhr: Wolodymyr Selenskyj hat vor halbseidenen Vereinbarungen zum Ende des Ukraine-Kriegs gewarnt. Ein Frieden müsse von Dauer sein, schrieb er auf X. „Nicht wie vor Jahren, als die Ukraine gezwungen war, die Krim und einen Teil unseres Ostens – einen Teil des Donbass – aufzugeben, und Putin dies einfach als Sprungbrett für einen neuen Angriff nutzte.“ Russland müsse den Krieg beenden, den es selbst begonnen habe. „Und ich hoffe, dass unsere gemeinsame Stärke mit Amerika und unseren europäischen Freunden Russland zu einem echten Frieden zwingen wird“, so Selenskyj weiter.

Update, 6.40 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will Russland gemeinsam mit den USA und Europa zu einem Frieden zwingen. „Ich hoffe, dass unsere gemeinsame Stärke mit Amerika und mit unseren europäischen Freunden Russland zu einem echten Frieden zwingen wird“, schrieb Selenskyj auf Telegram. Er sei dem US-Präsidenten für die Einladung dankbar. „Wir alle wollen diesen Krieg gleichermaßen schnell und verlässlich beenden.“

Ende des Ukraine-Kriegs? Trump fordert Selenskyj zum Handeln auf

Update, 5.30 Uhr: Donald Trump hat Wolodymyr Selenskyj zu einer Verhandlungslösung im Ukraine-Krieg aufgefordert. Der ukrainische Präsident können den Krieg „fast sofort“ beenden, wenn er dies wolle, schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. Als Bedingungen nannte er den Verzicht der Ukraine auf die Halbinsel Krim sowie auf eine Nato-Mitgliedschaft. „Manche Dinge ändern sich nie“, so Trump.

Update vom 18. August, 5.00 Uhr: Moskau knüpft seine Zustimmung zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine an glaubwürdige Zusicherungen für die eigene Sicherheit. Das hat der russische Gesandte bei den internationalen Organisationen in Wien, Michail Uljanow, heute Morgen auf der Plattform X erklärt. Russland stimme der Forderung vieler EU-Staaten nach Garantien für die Ukraine zu, habe aber das gleiche Recht, auch für Moskau wirksame Sicherheitsgarantien zu erwarten.

Update, 20.30 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die offenbar von US-Präsident Donald Trump in Aussicht gestellten US-Sicherheitsgarantien für sein Land als „historische“ Entscheidung bezeichnet. „Sicherheitsgarantien müssen als Ergebnis unserer gemeinsamen Arbeit wirklich sehr praktisch sein, Schutz zu Lande, in der Luft und auf See bieten und unter Beteiligung Europas entwickelt werden“, erklärte Selenskyj am Sonntagabend in Onlinediensten.

Zuvor hatte der ukrainische Staatschef an einer Videokonferenz mit den Verbündeten in der „Koalition der Willigen“ teilgenommen. Nach Angaben von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni hat Trump sich für US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine im Rahmen einer Lösung zur Beendigung des Ukraine-Kriegs ausgesprochen.

Gipfel in Alaska: Putin stimmt Sicherheitsgarantien wohl zu

Update, 17.45 Uhr: Russland ist nach Angaben des US-Sondergesandten Steve Witkoff einverstanden damit, dass die USA und europäische Verbündete der Ukraine Nato-ähnliche Sicherheitsgarantien geben. „Wir konnten das folgende Zugeständnis gewinnen: Dass die Vereinigten Staaten einen Artikel-5-ähnlichen Schutz bieten können, was einer der eigentlichen Gründe ist, warum die Ukraine der Nato beitreten möchte“, sagte Witkoff dem Sender CNN. 

Für Kremlchef Wladimir Putin sei ein Nato-Beitritt der Ukraine nicht diskutierbar. „Wir konnten das sozusagen umgehen und eine Vereinbarung erzielen, dass die Vereinigten Staaten einen Schutz ähnlich dem in Artikel 5 bieten könnten.“ Die Russen hätten erstmals so einem Szenario zugestimmt. 

Update, 16.23 Uhr: US-Präsident Donald Trump glaubt nach seinem Treffen mit Wladimir Putin an Fortschritte bei den Verhandlungen mit Russland. „GROßE FORTSCHRITTE BEI RUSSLAND“, schrieb er in Großbuchstaben auf seiner Plattform Truth Social. „BLEIBEN SIE DRAN!“

Rubio hält Waffenstillstand im Ukraine-Krieg weiter für möglich

Update, 16.06 Uhr: US-Außenminister Marco Rubio hat im Interview mit NBC News erklärt, ein Waffenstillstand im Ukraine-Krieg sei noch nicht vom Tisch. Die USA würden ihren Fokus allerdings auf ein „umfassendes Friedensabkommen“ legen. „Ich denke, das ist der beste Weg, um den Krieg zu beenden“, so Rubio. Ob es auf dem Weg dahin einen Waffenstillstand geben müsse, stellte Rubio infrage. Die Vereinigten Staaten hätten sich dafür eingesetzt, Russland habe diesem bislang aber nicht zugestimmt. 

Update, 15.59 Uhr: Im ZDF-Sommerinterview hat SPD-Chef und Vizekanzler Lars Klingbeil eine Waffenruhe im Ukraine-Krieg als Grundlage für weitere Friedensbemühungen bezeichnet. Er erinnerte daran, dass selbst bei den Verhandlungen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska die Kämpfe an der Front weitergegangen seien. „Es geht jetzt um einen Waffenstillstand und dann kann über alles geredet werden“, so Klingbeil.

Von der Leyen fordert „starke Sicherheitsgarantien“ für die Ukraine

Update, 15.23 Uhr: Ursula von der Leyen hat die Notwendigkeit „starker Sicherheitsgarantien“ für die Ukraine für einen Frieden im russischen Angriffskrieg betont. Bei einer Pressekonferenz mit Wolodymyr Selenskyj sagte die EU-Kommissionspräsidentin, dass es zur Sicherstellung der ukrainischen Verteidigungsfähigkeit „keine Limitierungen“ für die ukrainische Armee geben dürfe. Das beziehe sich auf Kooperationen mit anderen Ländern oder der Hilfe, die andere Länder der Ukraine zukommen lassen. Auch ein EU-Beitritt werde weiter unterstützt.

Von der Leyen lehnt zudem Gebietsabtritte der Ukraine an Russland, ohne die Einbeziehung Kiews, ab. Die Kommissionspräsidentin wolle zudem die Sanktionen gegen Russland weiter ausbauen, solange der Krieg weitergehe. „Nur die Ukraine kann ihr eigenes Schicksal bestimmen. Aber die Ukraine kann sich immer auf Europa verlassen.“

Update, 15.05 Uhr: Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, hat der ukrainische Präsident die Notwendigkeit der USA bei Friedensverhandlungen mit Russland betont. Trumps Vorstoß für einen Waffenstillstand sei richtig gewesen und die Ukraine habe diesem zugestimmt. „Wir brauchen die USA an unserer Seite. Und ich glaube, dass Präsident Trump teilt, dass wir Frieden brauchen“, so Selenskyj. Für einen „anhaltenden Frieden“ müssten aber die richtigen Schritte unternommen werden.

Friedrich Merz reist mit Wolodymyr Selenskyj zu Donald Trump in die USA.

Spitzen-Aufgebot in Washington – von der Leyen, Merz und Co reisen mit Selenskyj zu Trump

Update. 14.42 Uhr: Europa reist mit einem Großaufgebot an Spitzen-Politikern zu Donald Trump nach Washington. Neben Friedrich Merz und EU-Chefin Ursula von der Leyen werden auch Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Großbritanniens Premier Keir Starmer, Nato-Generalsekretär Mark Rutte sowie der finnische Präsident Alexander Stubb an der Seite von Wolodymyr Selenskyj für die Ukraine-Gespräche am Montag anreisen.

Außenminister Johann Wadephul sieht darin ein Zeichen der Geschlossenheit Europas. Diese Position herbeigeführt zu haben, sei ein großes Verdienst von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), sagte Wadephul vor seinem Abflug nach Japan. Deutschland übernehme bewusst eine Führungsrolle. „Wir wissen, dass wir in entscheidenden Tagen von Verhandlungen sind und werden unser gesamtes außenpolitisches Gewicht dafür zur Verfügung stellen, dass es eine gute Woche für die Ukraine, eine gute Woche für die Freiheit in Europa wird“, sagte der Außenminister.

Update, 14.40 Uhr: Außenminister Johann Wadephul hat vor der gemeinsamen Reise von Kanzler Friedrich Merz und Wolodymyr Selenskyj nach Washington, Deutschlands Unterstützung für die Ukraine bei anstehenden Verhandlungen zugesichert. „Wir wissen, dass wir in entscheidenden Tagen von Verhandlungen sind und werden unser gesamtes außenpolitisches Gewicht dafür zur Verfügung stellen, dass es eine gute Woche für die Ukraine, eine gute Woche für die Freiheit in Europa wird“, so Wadephul am Sonntag gegenüber der Journalisten.

Lawrow spricht nach Alaska-Gipfel mit Türkei und Ungarn

Update, 13.34 Uhr: Der russische Außenminister Sergej Lawrow tauscht sich telefonisch mit seinen Kollegen aus der Türkei und Ungarn über das Alaska-Treffen von Trump und Putin aus. Das berichtete Reuters unter Berufung auf das russische Außenministerium.

Update, 13.14 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz will sich in Washington mit seinen EU-Partnern und US-Präsident Donald Trump über den „Stand der Friedensbemühungen, Sicherheitsgarantien, territorialen Fragen und der weiteren Unterstützung der Ukraine“ austauschen. Das schrieb der CDU-Chef auf X.

Update, 12.23 Uhr: Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) begleitet den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Montag zu seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Washington. Die Reise diene dem Informationsaustausch mit Trump nach dessen Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Alaska, teilte ein Sprecher der Bundesregierung mit. Zuvor hatte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mitgeteilt, an dem Treffen im Weißen Haus teilzunehmen.

Update, 12.00 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird heute von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) in Brüssel empfangen. Das teilte von der Leyen auf X mit. „Gemeinsam werden wir uns an der Koalition der Willigen VTC beteiligen. Auf Wunsch von Präsident Selenskyj werde ich morgen an dem Treffen mit Präsident Trump und anderen europäischen Staats- und Regierungschefs im Weißen Haus teilnehmen“, so die CDU-Politikerin.

Update, 11.50 Uhr: Die Ukraine lehnt den Vorschlag von US-Präsident Donald Trump ab, Friedensverhandlungen ohne zuvor ausgehandelte Waffenruhe zu führen. Der Berater im Präsidentenbüro, Serhij Leschtschenko, sagte im ukrainischen Nachrichtenfernsehen: „Unsere Sichtweise ist: zuerst eine Waffenruhe und danach alles andere.“ Kiew befürchte, dass Russland die Ukraine erpressen könnte, sollten die Kämpfe während der Verhandlungen weiter toben.

Trotz Verhandlungen im Ukraine-Krieg: Kiew meldet Zerstörung von russischem Munitionslager

Update, 11.30 Uhr: Während die Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs auch nach dem Alaska-Gipfel laufen, gehen die Kämpfe ungehindert weiter. Die Ukraine hat nun die Zerstörung eines russischen Munitionslagers im von Russland besetzten Melitopol in der Oblast Saporischschja verkündet. Das berichtete Ukrainska Pravda.

Update, 10.55 Uhr: US-Präsident Donald Trump ist wohl bereit, der Ukraine Sicherheitsgarantien aus den USA anzubieten. Das habe er den europäischen Staats- und Regierungschefs laut dem Wall Street Journal mitgeteilt. Trump habe Beamten nach seinem Treffen mit Wladimir Putin in Alaska mitgeteilt, dass der russische Präsident einverstanden sei, dass ein Frieden die Präsenz westlicher Truppen in der Ukraine beinhalten müsse. Ob die USA oder andere westliche Staaten tatsächlich Soldaten in das von Russland angegriffene Land entsenden, ist derzeit noch nicht klar. Insider sagten dem US-Blatt, dass die Sicherheitsgarantien auch die militärische Unterstützung einer von Europa geführten Sicherheitstruppe in der Ukraine einschließen könnten. Eine Entsendung von US-Truppen sei damit nicht zwingend verbunden.

Dass Trump nun bereit ist, der Ukraine Sicherheitsgarantien zu geben, ist eine bedeutende Wende im Vergleich zu den vorherigen Monaten. Trump hatte dies monatelang abgelehnt. Er hatte befürchtet, dass die USA dadurch in einen Krieg hineingezogen werden könnten.

Update vom 17. August, 9.40 Uhr: Bundeskanzler Merz hat nach dem Trump-Putin-Treffen in Alaska Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland ohne vorherigen Waffenstillstand befürwortet, falls schnell ein Friedensabkommen erreicht wird. „Wenn das gelingt, ist das mehr wert als ein Waffenstillstand, der möglicherweise über Wochen andauert – ohne weitere Fortschritte in den politischen, diplomatischen Bemühungen“, erklärte er im ZDF-Interview.

Merz äußerte aber auch verhaltene Kritik an Trumps Inszenierung des Alaska-Gipfels zugunsten von Kremlchef Putin. „Es war ein großes Protokoll. Die Presse in Russland jubelt. Ein bisschen weniger wäre auch genug gewesen.“

Alaska-Treffen: Trump nennt Putins Ukraine-Forderung – wohl zwei entscheidende Gipfel nächste Woche

Update vom 17. August, 6.30 Uhr: Trump soll nach dem Alaska-Gipfel ein trilaterales Treffen mit Putin und Selenskyj bereits für kommenden Freitag (22. August) planen. Das berichtet das US-Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen. Zuvor war bekannt geworden, dass Selenskyj und europäische Regierungschefs wie Friedrich Merz, Starmer und Macron am Montag zu einem Treffen bei Trump in Washington eingeladen sind.

Putin habe bei dem Alaska-Treffen den vollständigen Rückzug der Ukraine aus den östlichen Gebieten Donezk und Luhansk verlangt. Dies habe Trump in Telefonaten mit europäischen Regierungschefs mitgeteilt. In den anderen von Russland besetzten Regionen Cherson und Saporischschja solle die Frontlinie eingefroren werden.

Russland kontrolliert derzeit etwa drei Viertel von Donezk und fast komplett Luhansk. Laut einer ukrainischen Quelle soll Trump den Eindruck gewonnen haben, dass Putin über die Territorien in russischer Kontrolle in den Regionen Sumy und Charkiw verhandlungsbereit sei.

Update, 19.42 Uhr: Europäische Staats- und Regierungschefs wurden von US-Präsident Donald Trump zu seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Montag (18. August) eingeladen. Dies berichtet die New York Times (NYT) unter Berufung auf hochrangige europäische Beamte. Bundeskanzler Friedrich Merz, der britische Premierminister Keir Starmer und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollen sich jetzt abstimmen und gemeinsam antworten, berichtet die Bild unter Berufung auf Regierungskreise.

Gipfel mit Trump in Alaska: Putin lobt „nützliches“ Treffen und verkündet Respekt für US-Position

Update, 19.16 Uhr: Kreml-Chef Wladimir Putin hat den Alaska-Gipfel mit US-Präsident Donald Trump als „rechtzeitig“ und „nützlich“ bezeichnet. Dies berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Tass. Laut Putin wurden dabei die Gründe des Ukraine-Krieges diskutiert. Der russische Machthaber sagte, man respektiere die amerikanische Position und wolle „den Konflikt mit friedlichen Mitteln beenden“.

Update, 14.25 Uhr: Wolodymyr Selenskyj hat gegenüber Donald Trump seine Forderung nach schärferen Russland-Sanktionen bekräftigt. „Es muss stärkere Sanktionen geben, wenn es kein dreiseitiges Treffen gibt oder Russland sich einem fairen Ende des Krieges verweigert“, schrieb der ukrainische Präsident in sozialen Netzwerken. Selenskyj strebt nach dem Alaska-Gipfel ein Dreier-Treffen an, um über ein Kriegsende zu sprechen. Der Kreml erklärte, dazu sei nichts besprochen worden. Selenskyj forderte „zuverlässige und langfristige Sicherheitsgarantien“ für die Ukraine unter Beteiligung Europas und der USA. Kiew müsse bei allen Ukraine betreffenden Verhandlungen eingebunden werden, besonders bei territorialen Fragen.

Bei Alaska-Gipfel auch Sicherheitsgarantien im Ukraine-Krieg Thema

Update, 13.45 Uhr: Trump und Putin haben in Alaska anscheinend konkret auch über Sicherheitsgarantien für die Ukraine gesprochen. „Die entscheidende Frage bleibt die Frage der Sicherheitsgarantien zur Verhinderung weiterer russischer Invasionen“, erklärte Italiens Premierministerin Giorgia Meloni in einem Statement. Hier seien die „interessantesten Entwicklungen“ entstanden. Trump habe der italienischen Idee von Sicherheitsgarantien zugestimmt, die „von Artikel 5 der NATO inspiriert“ seien. Auch die Nachrichtenagentur afp berichtet unter Berufung auf ukrainische Diplomatenkreise, dass die USA als eine der Sicherheitsgarantien für die Ukraine eine Art Artikel-fünf-Garantie vorgeschlagen habe - außerhalb der Nato.

Update, 13.15 Uhr: Europäische Staats- und Regierungschefs unterstützen Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs und für dauerhaften Frieden. „Wir sind auch bereit, mit Präsident Trump und Präsident Selenskyj auf ein trilaterales Gipfeltreffen mit europäischer Unterstützung hinzuarbeiten.“ Russland könne kein Veto gegen den Weg der Ukraine in die EU und die NATO einlegen, hieß es weiter in der gemeinsamen Erklärung von Kanzler Friedrich Merz mit den Regierungschefs von Frankreich, Großbritannien, Polen, Italien, Finnland und den EU-Spitzen. „Internationale Grenzen dürfen nicht mit Gewalt verändert werden.“ Europa werde Druck auf Russland ausüben, bis ein gerechter Frieden erreicht sei.

Zudem pocht Europa weiter auf Schutzversprechen für die Ukraine. „Wir sind uns darüber im Klaren, dass die Ukraine unumstößliche Sicherheitsgarantien benötigt, um ihre Souveränität und territoriale Integrität wirksam zu verteidigen“, heißt es in einem gemeinsamen Statement mehrerer europäischer Staats- und Regierungschefs. Nach Angaben von Teilnehmern hatte Trump nach seinem Treffen mit Putin in einer Schaltkonferenz mit europäischen Partnern die Bereitschaft bekräftigt, der Ukraine gemeinsam mit Europa entsprechende Sicherheitsgarantien zu geben. Diese Bereitschaft begrüße man, schrieb die sogenannte „Koalition der Willigen“

Der britische Premier Starmer erklärte: „Die Bemühungen von Präsident Trump haben uns der Beendigung des völkerrechtswidrigen Krieges Russlands in der Ukraine näher gebracht als je zuvor.“ Die Bereitschaft der USA, der Ukraine gemeinsam mit Europa im Rahmen eines Abkommens robuste Sicherheitsgarantien zu geben, sei ein wichtiger Fortschritt und werde entscheidend dazu beitragen, Putin von weiteren Angriffen abzuhalten.

Rubriklistenbild: © Julia Demaree Nikhinson/dpa; dpa

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