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Bericht über Nawalny-Tod

Neue Informationen zu Nawalny-Tod: Dokumente weisen auf Vergiftung hin

Seit dem Tod des Putin-Kritikers im Februar wird über dessen Todesursache spekuliert. Offizielle Unterlagen legen nun nahe, dass der Kreml-Kritiker vergiftet wurde.

Moskau – Im Februar ist der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny in der Strafkolonie Polarwolf im Norden Sibiriens gestorben. Neue Berichte verhärten nun die Spekulationen über eine gezielte Tötung, die seit Nawalnys Tod anhalten. Offizielle Behörden-Dokumente legen laut Bericht des Portals The Insider eine Vergiftung des Kreml-Kritikers nah. Russischen Angaben zufolge sei Nawalnys Tod auf natürliche Ursachen zurückzuführen. Jedoch zeige sich in den Dokumenten, dass russische Behörden Hinweise auf Symptome des Putin-Gegners entfernt haben.

Tod von Nawalny: Angaben aus Krankenakte sollen nicht mit offiziellem Bericht übereinstimmen

In dem Bericht heißt es, Nawalny habe über starke Bauchschmerzen geklagt und habe begonnen „reflexartig, seinen Mageninhalt auszustoßen, hatte Krämpfe und verlor das Bewusstsein“. Ärzte, die in dem Bericht zitiert werden, erklären, dass diese Symptome nicht zu den offiziellen russischen Angaben über Nawalnys Tod passen. Vielmehr würden die Symptome des Kreml-Kritikers auf eine Vergiftung hinweisen. Von der Akte gibt es The Insider zufolge daher eine zweite Version, in der die beschriebenen Symptome unerwähnt bleiben.

Geleakte Dokumente bringen neue Hinweise über die Todesursache des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny (Archivbild)

Bereits im Sommer 2020 war Nawalny mit dem Nervengift Nowitschok vergiftet und anschließend in Deutschland behandelt worden. Der Kreml-Kritiker wurde im Januar 2021 nach seiner Rückkehr nach Russland festgenommen und später zu Lagerhaft verurteilt. Laut offizieller russischer Version soll Nawalny im Februar 2024 herzbedingt zusammengebrochen und gestorben sein. Nach dem Tod des Kreml-Kritikers erfolgte keine unabhängige Autopsie. (pav)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Vuk Valcic

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