News-Ticker
Trump-Putin-Treffen in Alaska: Erstes Chaos schon vor Start – US-Präsident prescht vor
Am Freitag steht der Alaska-Gipfel von Donald Trump und Wladimir Putin an. Der Kreml hat jetzt neue Details zu dem Treffen genannt. Der News-Ticker.
Update, 11.15 Uhr: Die Ukraine hat in der Nacht vor dem Alaska-Treffen von Trump und Putin erneut die strategisch wichtige Ölindustrie Russlands mit Kampfdrohnen angegriffen. Russische und ukrainische Telegramkanäle berichteten von einem Brand in der Ölraffinerie von Sysran im Gebiet Samara an der Wolga. Es habe Explosionen gegeben, ein Feuer sei ausgebrochen, teilte auch das Militär auf Telegram mit. Die Raffinerie produziert nach eigenen Angaben eine Reihe von Kraftstoffen und ist eine der größten des Rosneft-Konzerns.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Update, 10.35 Uhr: Russlands Außenminister Lawrow gehört beim Alaska-Treffen zum Team von Kremlchef Putin. Er setzt darauf, dass Moskaus bekannte Argumente zum Ukraine-Krieg ziehen. Bei seiner Ankunft sorgte er gleich einmal für Aufsehen in den sozialen Medien. Grund war sein Pullover mit der Aufschrift „CCCP“ – der kyrillischen Abkürzung für die Sowjetunion. Vollständig ist der Schriftzug allerdings nicht zu erkennen.
Lawrow stellt vor Alaska-Treffen von Putin und Trump Position von Russland klar
Update, 9.45 Uhr: Russland kommt nach Worten von Außenminister Sergej Lawrow mit einer klaren Position zum Treffen nach Alaska. Er wolle keinen Ergebnissen vorgreifen, sagte Lawrow bei der Ankunft in Anchorage dem staatlichen russischen Fernsehsender Rossija-24. „Wir wissen, dass wir Argumente haben, eine klare und verständliche Position. Wir werden sie darlegen.“ Für das Treffen von Putin und Trump sei beim Besuch des US-Unterhändlers Steve Witkoff in Moskau bereits eine Menge vorbereitet worden. Der Kreml hoffe darauf, diese „nützliche Unterhaltung“ fortzusetzen, sagte Lawrow.
Treffen von Putin und Trump in Alaska sorgt für Proteste
Update, 9.00 Uhr: Proteste gegen den Alaska-Gipfel: Am Vortag des Treffens von Trump und Putin in Anchorage versammelten sich rund 140 Menschen an einer Straßenkreuzung, um ihrem Unmut Luft zu machen. Es sei sehr wichtig, der Welt klarzumachen, dass Alaska dieses Treffen und die Menschen, die daran teilnehmen, nicht gutheiße, sagte Cristy Willer der Deutschen Presse-Agentur zufolge.
Dass Selenskyj nicht eingeladen sei, ergebe keinen Sinn. Vor Ort waren auch zwei Frauen, die in der Flüchtlingshilfe tätig sind. Sie demonstrierten nach eigenen Angaben stellvertretend für in Alaska lebende Ukrainerinnen und Ukrainer, die sich trotz Aufenthaltsgenehmigung aus Sorge vor den Folgen von Trumps Migrationspolitik nicht offen an den Protesten beteiligen wollten. Hintergrund seien Razzien der Einwanderungsbehörde ICE.
Trump und Putin: Die Geschichte ihrer Beziehung in Bildern




Chaos vor Treffen von Trump und Putin in Alaska: Verwirrung um Startzeit und gemeinsame Pressekonferenz
Update, 8.00 Uhr: Schon vor dem Gipfel gibt es ein erstes Chaos: Denn noch immer ist offen, wann heute das Treffen von Trump und Putin genau beginnen wird. Dem Weißen Haus zufolge soll es um 11.00 Uhr Ortszeit (21.00 Uhr MESZ) starten. Russischen Angaben zufolge soll es aber erst um 11.30 Uhr Ortszeit (21.30 Uhr MESZ) losgehen. Anzunehmen ist, dass die US-Delegation den Termin um 30 Minuten vorgezogen hat. Offen ist auch, ob es im Anschluss eine gemeinsame Pressekonferenz geben wird. Trump hat erklärt, das sei nicht sicher. Er selbst preschte aber vor: Der US-Präsident werde auf jeden Fall vor der Presse sprechen, sagte er dem Sender Fox News. Moskau hingegen hat bereits eine gemeinsame Pressekonferenz angekündigt.
Merz äußert sich zu Trump-Putin-Gipfel in Alaska
Update, 7.30 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz hat Wladimir Putin vor dem Gespräch mit Donald Trump zu Ernsthaftigkeit aufgerufen. „Wir erwarten von Präsident Putin, dass er das Gesprächsangebot von Präsident Trump ernst nimmt und nach dem Treffen in Alaska ohne Bedingungen in Verhandlungen mit der Ukraine eintritt“, sagte Merz laut Mitteilung. Der CDU-Politiker pochte auf die europäische Forderung, dass die Ukraine bei einem Folgetreffen mit am Tisch sitzen muss. „Dort muss ein Waffenstillstand vereinbart werden.“ Territoriale Fragen könnten nur mit dem Einverständnis der Ukrainer entschieden werden, sagte der Kanzler mit Blick auf einen „Gebietstausch“, den Trump in Spiel gebracht hatte. Er stehe weiter mit dem US-Präsidenten zu den Forderungen in Kontakt.
Update, 6.40 Uhr: Vor den Augen der Weltöffentlichkeit treffen sich Donald Trump und Wladimir Putin heute in Alaska, um über den Ukraine-Krieg zu sprechen. Was geschehen wird, ist völlig offen. Für den Experten Michael A. Bailey sind zwei Szenarien möglich: „Wenn die Russen mit einer Charmeoffensive antreten, könnte Trump leicht darauf hereinfallen“, sagte der US-Politikwissenschaftler der Bild. Aber: Die Art, mit der Putin im Ukraine-Krieg vorgeht, könnte Trump abschrecken: „Hoffentlich wird die Brutalität der Russen Trumps Einknicken verhindern.“ Der einzige Weg zum Frieden bestehe darin, Russland davon zu überzeugen, „dass es schlimmer wäre, zu kämpfen, als es nicht zu tun“.
Ukraine-Verhandlungen mit Putin: Trump schließt Scheitern vor Gipfel nicht aus
Update, 5.55 Uhr: US-Präsident Donald Trump schließt nicht aus, dass sein Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin ergebnislos bleibt. Er sehe dafür eine Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent, sagte Trump dem Sender Fox News Radio auf die Frage, ob er sich ein Scheitern bei dem Gipfel vorstellen könne. Zugleich bekräftigte Trump, dass er das erste Gespräch in Alaska heute vor allem als Vorbereitung für ein zweites Treffen gemeinsam mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj betrachte. „Das zweite Treffen wird sehr, sehr wichtig sein – denn das wird das Treffen sein, bei dem sie einen Deal machen“, sagte er.
Update vom 15. August, 5.05 Uhr: Erstmals seit sieben Jahren kommen US-Präsident Donald Trump und der russische Staatschef Wladimir Putin am Freitag in Alaska zu einem bilateralen Gipfel zusammen (11.30 Uhr Ortszeit, 21.30 Uhr MESZ). Die Zukunft der Ukraine ist Hauptthema des Treffens auf einem US-Militärstützpunkt in Anchorage. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nicht eingeladen.
Update, 22.47 Uhr: Geht es nach US-Präsident Donald Trump, könnten zweite Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs wohl gleich im Anschluss an den Gipfel mit Wladimir Putin ebenfalls in Alaska stattfinden. Über ein mögliches Folgetreffen mit dem Kremlchef und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sagte Trump: „Ich würde es gerne sehr bald nach diesem Treffen stattfinden sehen.“ Und er fügte hinzu: „Vielleicht in Alaska, wo wir einfach bleiben können, weil es so viel einfacher ist.“
Ukraine-Verhandlungen in Alaska: Trump spricht über entscheidende erste Minuten bei Putin-Gipfel
Vor Reportern in Weißen Haus bekräftigte Trump seine Überzeugung, die Aussichten für eine Einigung im Ukraine-Krieg „in den ersten zwei, drei, vier Minuten“ des Alaska-Gipfels klären zu können. „Wenn es ein schlechtes Treffen ist, wird es sehr schnell vorbei sein, und wenn es ein gutes Treffen ist, werden wir in ziemlich naher Zukunft Frieden erreichen“, so Trump.
Update, 21.32 Uhr: Vor dem Gipfel in Alaska bringt US-Präsident Donald Trump eine Teilnahme europäischer Staats- und Regierungschefs an einem potenziellen zweiten Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin ins Gespräch. Trump betont seit Tagen, dass er das Treffen mit Putin vor allem als Vorstufe zu einer zweiten Begegnung betrachte, an der auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilnehmen solle. Jetzt sagte Trump im Weißen Haus: „Vielleicht holen wir auch einige europäische Führungspersonen dazu. Vielleicht auch nicht.“
Rubio über Ende des Ukraine-Kriegs: Umfassende Lösung wird einige Zeit in Anspruch nehmen
Update, 20.12 Uhr: Eine umfassende Lösung des Krieges wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, erklärte US-Außenminister Marco Rubio im Außenministerium gegenüber Reportern, berichtet Ukrinform unter Berufung auf Reuters. Rubio wies darauf hin, dass für die Erreichung des Friedens Verhandlungen über eine Reihe von Themen erforderlich seien, darunter Sicherheitsgarantien, territoriale Streitigkeiten und Ansprüche sowie die Ziele der ukrainischen und russischen Seite. „All diese Dinge werden Teil eines umfassenden Abkommens sein. Aber ich denke, Präsident Trump hofft, eine gewisse Einstellung der Kämpfe zu erreichen, damit diese Gespräche stattfinden können“, sagte Rubio.
Der Außenminister betonte, je länger Kriege andauerten, desto schwieriger sei es, sie zu beenden. „Und während ich spreche … finden Veränderungen auf dem Schlachtfeld statt, die sich darauf auswirken, was die eine Seite als Druckmittel betrachtet oder die andere. Das ist die Realität der anhaltenden Kämpfe, weshalb ein Waffenstillstand so wichtig ist“, sagte er.
Putin-Trump-Gipfel in Alaska wird ohne gemeinsames Dokument enden
Update, 18.18 Uhr: Bei dem Gipfel von Kremlchef Wladimir Putin mit US-Präsident Donald Trump ist nach offiziellen Angaben aus Moskau keine gemeinsame Erklärung geplant. „Nein, es ist nichts zu erwarten, es wurde nichts vorbereitet, und es ist unwahrscheinlich, dass es irgendein Dokument geben wird“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge vor dem Treffen.
„Angesichts der Tatsache, dass es eine gemeinsame Pressekonferenz geben wird, wird der Präsident natürlich den Kreis der Vereinbarungen und Absprachen umreißen, die erreicht werden können“, sagte Peskow vor dem Gipfel am Freitag im US-Bundesstaat Alaska.
Trump rechnet mit 25 Prozent Misserfolgsrisiko bei Putin-Treffen
Update, 16.31 Uhr: US-Präsident Donald Trump sieht eine Chance von 25 Prozent, dass die Gespräche mit Kremlchef Wladimir Putin scheitern. „Es besteht eine 25-prozentige Chance, dass dieses Treffen kein erfolgreiches Treffen wird. In diesem Fall werde ich [zurückkehren], um das Land zu regieren, und wir haben Amerika bereits in sechs Monaten wieder groß gemacht“ sagte Trump gegenüber Fox News.
Das Hauptziel des Treffens mit Putin sei für Trump die Ansetzung eines zweiten Treffens. An diesem solle dann auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilnehmen.
Ende des Ukraine-Kriegs: Ukraine und Russland tausche vor Alaska-Gipfel Gefangene aus
Update, 15.26 Uhr: Ukraine und Russland haben einen Tag vor dem geplanten Treffen zwischen US-Präsident Trump und Kremlchef Putin 84 Gefangene ausgetauscht. Präsident Selenskyj bestätigte bei Telegram den Austausch von Soldaten und Zivilisten.
Die Vereinigten Arabischen Emirate unterstützten die Organisation des Austauschs. Laut Kiew war es der 67. Gefangenenaustausch seit Kriegsbeginn. Der Austausch erfolgte vor dem angekündigten Gipfeltreffen zwischen Trump und Putin in Alaska.
Update, 12.07 Uhr: Der Kreml hat neue Details zum Treffen zwischen Putin und Trump in Alaska am Freitag veröffentlicht. „Alles beginnt morgen etwa gegen 11.30 Uhr lokaler Zeit (21.30 Uhr MESZ)“, teilte Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow am Donnerstag mit. Hauptthema, so Uschakow weiter, sei wenig überraschend der Ukraine-Krieg. Nach dem Gespräch sei eine gemeinsame Pressekonferenz mit Trump und Putin geplant.
Zur russischen Delegation für den Alaska-Gipfel gehören neben Uschakow auch Außenminister Sergej Lawrow, Verteidigungsminister Andrej Beloussow, Finanzminister Anton Siluanow und der für US-Verhandlungen zuständige Kirill Dmitrijew.
Ende des Ukraine-Kriegs: Alaska-Gipfel am Freitag – Putin bereits auf dem Weg zu Trump?
Update, 11.54 Uhr: Russlands Präsident Wladimir Putin könnte sich bereits auf dem Weg nach Alaska befinden, wo er morgen auf Donald Trump trifft. Mehrere Militärblogger haben am Donnerstagvormittag auf einen Flug hingewiesen, den man über die Online-Plattform flightradar24 verfolgen kann. Das Portal zeigt eine Maschine vom Typ Ilyushin Il-96-300, die am Morgen vom Flughafen Moskau-Wnukowo gestartet war. Ziel: die Elmendorf Air Base in Anchorage, Alaska – der Austragungsort des Treffens zwischen Putin und Trump.
Flightradar24 kennzeichnet das Flugzeug in der Kategorie „Militär oder Regierung“. Unklar ist jedoch, ob sich der Kreml-Chef tatsächlich an Bord der Maschine befindet oder ob es sich um einen Teil seiner Delegation handelt. Knapp 18.000 Nutzer verfolgten am Donnerstag die Route des Fliegers mit der Kennzeichnung RSD381. Die Landung in Alaska ist laut dem Portal für 6.43 Uhr Ortszeit (16.43 Uhr in Deutschland) vorgesehen.
Ende des Ukraine-Kriegs? Ukraine meldet Front-Erfolg vor Alaska-Gipfel
Update, 10.23 Uhr: Im Vorlauf des Alaska-Gipfels am Freitag meldet die ukrainische Armee Fortschritte von einem umkämpften Frontabschnitt im Ukraine-Krieg. Die schwierige Lage bei Dobropillja und Pokrowsk in der Ostukraine „stabilisiert sich“, wie der Generalstab mitteilte.
Zuvor waren Putins Truppen nordöstlich von Pokrowsk weiter vorgestoßen – in Medienberichten war sogar von einem Frontdurchbruch die Rede. Daraufhin hatte die ukrainische Armeeführung Reserven in das Gebiet verlegt, darunter das Nationalgardekorps „Asow“. Ukrainische Einheiten in den Städten Pokrowsk und Myrnohrad sind akut von einer Einschließung durch russische Truppen bedroht.
Update, 16.24 Uhr: Bei den Gesprächen mit Trump hätten die Europäer mit Selenskyj Punkte für Verhandlungen zwischen Trump und Putin formuliert, erklärt Merz: Die Ukraine müsse am Tisch sitzen, ein Waffenstillstand müsse am Anfang der Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs stehen und drittens: Die Ukraine sei zu Verhandlungen über territoriale Fragen bereit. Dabei müsse jedoch die sogenannte Kontaktlinie der Ausgangspunkt sein. Auch Sicherheitsgarantien seien eine Voraussetzung.
Auch Selenskyj betont, man habe sich mit Trump auf diese Punkte verständigt. Fragen über die Ukraine dürften nicht ohne die Ukraine getroffen werden. „Russland darf kein Veto haben, in Bezug auf unsere Perspektive in der EU und der Nato“, so Selenskyj.
Erstmeldung: Berlin/Washington, D.C. – Donald Trump und Wladimir Putin planen am Freitag in Alaska Gespräche über die Zukunft der Ukraine. Dabei stellt sich die Frage, ob die Europäer und Wolodymyr Selenskyj ausgeschlossen bleiben. Europäische Staats- und Regierungschefs, darunter auch der ukrainische Präsident, wollen dies bei einer von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) initiierten Videokonferenz verhindern.
In dieser Schalte mit dem US-Präsidenten streben die Europäer und die Ukraine danach, eine gemeinsame Strategie für Trumps Treffen mit dem Kremlchef im nördlichsten US-Bundesstaat zu entwickeln.
Um 14.00 Uhr plant Merz, enge europäische Verbündete der Ukraine im Lagezentrum des Kanzleramts zu einer Vorbesprechung zusammenzubringen. An dieser Sitzung sollen die Staats- und Regierungschefs aus Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen und Finnland, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, EU-Ratspräsident António Costa, Nato-Generalsekretär Mark Rutte sowie Selenskyj teilnehmen.
Ab 15.00 Uhr ist eine Videoschalte mit Trump vorgesehen, bei der auch sein Vizepräsident JD Vance anwesend sein soll. Im Anschluss daran will der Bundeskanzler die Ergebnisse mit Mitgliedern der sogenannten Koalition der Willigen, die von Deutschland, Frankreich und Großbritannien angeführt wird, erörtern. Merz plant, die Öffentlichkeit nach der Schalte mit Trump in einer Pressekonferenz zu informieren.
Die Europäer und Selenskyj befürchten, dass Trump und Putin in Alaska möglicherweise Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland vereinbaren könnten, was Kiew strikt ablehnt. Sie hoffen, von Trump die Zusicherung zu erhalten, dass er „keinen Deal über die Köpfe der Ukrainer und der Europäer hinweg“ machen wird. Doch wird er sich daran halten? Und falls ja, wie lange?
Ukraine-Krieg: Merz, Selenskyj und Co. wollen in Videoschalte mit Trump sprechen
Der deutsche Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte, dass die Gespräche auch dazu dienen sollen, weitere Handlungsoptionen zu erörtern, um Druck auf Moskau auszuüben. Zudem sollen mögliche Friedensverhandlungen und damit verbundene Fragen zu Gebietsansprüchen und Sicherheiten thematisiert werden. Der britische Premierminister Keir Starmer forderte erneut Sicherheitsgarantien für die Ukraine.
Trump trifft Kreml-Chef Putin in Alaska – Ende des Ukraine-Krieges soll näher rücken
Trump beschreibt das für Freitag in Anchorage geplante Treffen mit Putin als Versuch, dem Ende des seit rund dreieinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskriegs näherzukommen. Dabei erwähnte er einen möglichen Gebietstausch zwischen der Ukraine und Russland. Am Montag in Washington betonte Trump jedoch: „Ich werde keinen Deal machen“ – dies sei nicht seine Aufgabe. Eine Waffenruhe würde er dennoch begrüßen, fügte er hinzu.
Trump kündigte an, er werde den ukrainischen Präsidenten und europäische Staats- und Regierungschefs direkt nach dem Gipfel über das Gespräch mit Putin informieren. Zudem stellte er ein Treffen von Selenskyj und Putin in Aussicht: „Das nächste Treffen wird mit Selenskyj und Putin sein, oder mit Selenskyj, Putin und mir.“ Er bot an, hinzuzukommen, falls er bei einem Treffen der beiden benötigt werde.
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