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Mit einer Nachricht gewinnt Trump 500 Millionen US-Dollar
Die Aktienkurse der Firma, die Truth Social betreibt, sind stark volatil. Nach der US-Wahl ließ Trump den Aktienkurs explodieren.
Washington, D.C. – Mit einem Post auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Socialverdiente der designierte US-Präsident Donald Trump auf einen Schlag 500 Millionen US-Dollar – zumindest kurzzeitig. Nachdem Trump Gerüchte dementiert hatte, er würde seine Anteile an der Trump Media and Technology Group verkaufen, explodierte deren Aktienwert. Laut dem US-Sender CNN steigerte sich deshalb der Wert von Trumps Anteilen bis Freitag (8. November) von 3,2 Milliarden US-Dollar auf 3,7 Milliarden. Zu Geld wird er diesen Gewinn kaum machen können. Ende Oktober war die Aktie sogar etwa doppelt so viel wert.
Truth Social wirft keinen Dollar Profit ab – Trumps Firma wird zur „Meme-Aktie“
Bei der Trump-Firma handele es sich um eine „Meme-Aktie“, berichtete der Sender. Das bedeutet, dass der Kauf einer Aktie mehr über die ideologische Verortung der Käufer als über den tatsächlichen Wert der Firma, die hauptsächlich Truth Social betreibt, aussagt. Trumps Kurznachrichtendienst erreichte der US-Zeitung Washington Post zufolge am Tag des Börsenganges mit weniger als 300.000 Zugriffen seine höchste Reichweite.
Elon Musks X lag CNN zufolge im Mai bei etwa 34 Millionen aktiven Nutzern. Auch Trump ist seit Musks Übernahme wieder darunter. Bisher warf die Firma laut dem Sender keinen einzigen US-Dollar Profit ab. Ihr Aktienwert schwankte bisher zwischen elf und 79 US-Dollar.
Trump schrieb in seinem Kurznachrichtendienst: „Es gibt falsche, unwahre und wahrscheinlich illegale Gerüchte und/oder Statements von, vielleicht, Marktmanipulieren oder Leerverkäufern, dass ich interessiert sei Truth Social zu verkaufen. DIESE GERÜCHTE UND STATEMENTS SIND FALSCH. ICH HABE KEINE INTENTION ZU VERKAUFEN!“ Direkt nach der erratischen Nachricht stieg der Aktienkurs um 15 Prozent an.
Dank Elon Musk – Truth Social wurde nach X-Rückkehr politisch irrelevant für Trump
Die Gründung Truth Social war hauptsächlich eine Reaktion Trumps auf seinen Ausschluss von Twitter, nachdem er nach dem Angriff seiner Anhänger auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021 von dort verbannt worden war. Nachdem der Tesla-Chef und Multimilliardär Musk Twitter gekauft hatte und die bisherigen Moderationsregeln aufhob – und Trump dort wieder zuließ – wurde Truth Social politisch obsolet. Musk öffnete das umbenannte X auch wieder für die extreme Rechte, auch in Europa. Im Wahlkampf in den USA unterstützte Musk Trump mit Millionenbeträgen.
6. Januar 2021 - der Sturm aufs Kapitol in Bildern
Trumps Amtseinführung: „Project 2025“ ist ein Angriff auf US-Demokratie
Nach Trumps Wahlsieg gegen die demokratische Vizepräsidentin Kamala Harris und dem Triumph der Republikaner bei den Parlamentswahlen droht den USA nun die Umsetzung des „Project 2025“; ein Unterfangen der ultrarechten Heritage-Stiftung. Auf hunderten Seiten breitete die Stiftung bereits weit vor der US-Wahl aus, wie sie möglichst viel Macht in der Hand des künftigen Präsidenten konzentrieren werde, um eine frauen- und minderheitenfeindliche Politik durchzusetzen.
Im Januar 2025 wird Trump zum zweiten Mal in das Präsidenten-Amt eingeführt. Trump selbst kündigte an, am ersten Tag seiner Amtszeit „wie ein Diktator“ zu regieren. Viele befürchten die Verfolgung politischer Gegnerinnen und Gegner. (kb)