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Kanzlerin: „Gewalt ist auf jeden Fall zu verurteilen“

Merkel: Deshalb war Hamburg der richtige Ort für G20-Gipfel

Brände und Gewalt: Hamburg erlebte eine verheerende Nacht.
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Bei schweren Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels im Hamburg gab es Verletzte und es wurde erheblicher Schaden angerichtet.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Auswahl von Hamburg als Austragungsort für den G20-Gipfel gegen Kritik verteidigt. Sie betonte noch einmal, dass der Hamburger Bürgermeister der Ortswahl im Vorfeld ausdrücklich zugestimmt hat.

Hamburg /Berlin - "Es war klar, es muss in einem Ballungsgebiet stattfinden", sagte Merkel am Sonntag im ARD-"Sommerinterview" für die Sendung "Bericht aus Berlin". Die Entscheidung, auch von ihr, sei dann auf Hamburg gefallen, und "ich habe mich gefreut, dass Olaf Scholz Ja gesagt hat".

"Wir haben das gemeinsam gestaltet", sagte Merkel weiter mit Blick auf den sozialdemokratischen Hamburger Bürgermeister. "Es sind dann Dinge passiert, die absolut nicht akzeptabel sind, und dafür habe ich genauso die Verantwortung wie Olaf Scholz und drücke mich auch nicht davor", fügte die Kanzlerin mit Blick auf die Krawalle während des Gipfels hinzu. Diese Gewalt sei auf jeden Fall zu verurteilen. Merkel dankte erneut den Einsatzkräften, die während des Spitzentreffens im Dienst waren.

Auf Abstand ging Merkel zur Haltung der Hamburger CDU, aus der nach dem Gipfel wegen der Krawalle der Rücktritt von Scholz gefordert worden war. Sie habe auch den Hamburger Parteifreunden gesagt, "dass ich das für falsch halte". Dies sehe auch mit Ausnahme Hamburgs das gesamte CDU-Präsidium so. Die Bundesregierung sei Gastgeberin des Gipfels gewesen, Scholz habe der Ausrichtung in seiner Stadt zugestimmt und "sich da jetzt hinterher auseinanderdividieren zu lassen, wäre aus meiner Sicht abenteuerlich".

Während des Gipfels vor gut einer Woche war es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Dabei waren auch zahlreiche Polizisten und Demonstranten verletzt worden.

AFP

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