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Politische Spannungen
Maduro aus Venezuela reagiert auf Nobelpreisträgerin Machado: „Teuflische Hexe“
Der Friedensnobelpreis für Machado und die Konfrontation zwischen Maduro und Trump heizt die politischen Spannungen in Venezuela weiter an.
Caracas – Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat die Oppositionsführerin María Corina Machado scharf attackiert und sie als „teuflische Hexe“ bezeichnet, nur wenige Tage nachdem sie mit dem Friedensnobelpreis 2025 ausgezeichnet wurde.
Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado kämpft seit Jahren gegen das Regime von Nicolás Maduro – nun erhält sie den Friedensnobelpreis 2025 für ihren Mut und ihren Einsatz für die Freiheit.
Machado, die vom Nobelkomitee für ihren „unermüdlichen Einsatz zur Förderung demokratischer Rechte des venezolanischen Volkes und ihren Kampf für einen gerechten und friedlichen Übergang von der Diktatur zur Demokratie“ gelobt wurde, hat den US-Präsidenten Donald Trump für seine Unterstützung der prodemokratischen Bewegung in Venezuela gewürdigt.
Spannungen zwischen Trump und Maduro eskalieren: USA entsenden Marineeinheiten in die Region
In den letzten Wochen sind die politischen Spannungen in Venezuela weiter eskaliert – vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden Konfrontation zwischen Caracas und Washington, das Marineeinheiten in die Region entsandt hat, um Druck auf das Regime von Maduro auszuüben.
Die Nobel-Auszeichnung für Machado lenkt das weltweite Rampenlicht erneut auf die politische Krise in Venezuela. Das Land hat über Jahre hinweg unter wirtschaftlichem Kollaps, Hyperinflation und autoritärer Herrschaft unter Maduro gelitten, dessen Regierung wiederholt Oppositionsvertreter ins Visier nahm. Die prominente Rolle Machados unterstreicht den Kampf für demokratische Rechte und die weitreichenden regionalen Auswirkungen der venezolanischen Krise.
Von Maduro bis Milei: Die lange Liste der Populisten Lateinamerikas
Nobelpreisträgerin unterstützt Trumps Vorhaben: USA will Drogenhandel in Venezuela bekämpfen
Der Preis berührt auch die Beziehungen zwischen den USA und Venezuela. Unter Trump setzten die USA Marineeinheiten in den karibischen Gewässern vor Venezuela ein, um den Drogenhandel zu bekämpfen, der mit kriminellen Netzwerken im Land in Verbindung gebracht wird.
Diese Einsätze umfassten Patrouillen und gezielte Angriffe auf Schiffe, die des Drogenschmuggels verdächtigt wurden. Machados offene Unterstützung für diese amerikanischen Operationen hat die Spannungen sowohl im Inland als auch international weiter verschärft und wirft Fragen über die Folgen ausländischer Einmischung in die venezolanische politische Krise auf.
Rede zum Tag des Widerstands der indigenen Völker: Maduro nennt Machado „Hexe“
In einer Rede anlässlich des Tages des Widerstands der indigenen Völker am Sonntag (12. Oktober) beschuldigte Maduro Machado, sich für eine ausländische Intervention einzusetzen. „Neunzig Prozent der Bevölkerung lehnen die teuflische Hexe Sayona ab“, sagte er und fügte hinzu, dass die Venezolaner nicht nur Frieden wollten, sondern „Frieden mit Freiheit, mit Souveränität.“
Der Begriff „Sayona“ bezieht sich auf einen rachsüchtigen Geist aus der venezolanischen Folklore. Der Spitzname wird häufig in staatlichen Medien benutzt, um Machado zu diskreditieren, die regelmäßig als „La Sayona“ bezeichnet wird. Machado widmete ihren Preis dem „leidenden Volk von Venezuela“ und Trump, wobei sie dessen internationalen Einsatz und seine Rolle bei der Ausübung von Druck auf Maduro lobte. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsweek.com)