Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

US-Präsident äußert sich

Trumps Plan für Venezuela: „Werden das Land regieren und viel Geld herausholen“

Donald Trump spricht im Live-TV über die aktuelle Lage in Venezuela und wie es weitergehen soll. Alle Aussagen des US-Präsidenten in der Übersicht.

Update, 18:55 Uhr: In seinem Live-Auftritt hat Donald Trump sich zu zahlreichen Fragen rund um die Lage in Venezuela geäußert. Die Aussagen des US-Präsidenten in der Zusammenfassung:

  • Was wird aus Nicolás Maduro? Laut Donald Trump befindet sich Venezuelas Machthaber an Bord eines US-Kriegsschiffes auf dem Weg nach New York. Dort werde ihm und seiner Frau der Prozess gemacht.
  • Sind weitere US-Militärschläge in Venezuela geplant? Der US-Präsident kündigte keine weiteren Angriffe an, schloss diese aber auch nicht aus. Sollte die US-Regierung weitere Aktionen für notwendig halten, würde man nicht zögern.
  • Was passiert nach der Maduro-Entmachtung in Venezuela? Laut Trump werden die USA die Regierungsgeschäfte in Venezuela bis auf Weiteres übernehmen. „Wir werden das Land regieren“, so der US-Präsident. Wie das erfolge und wie lange, sagte er nicht.
  • Was passiert mit dem Öl Venezuelas? Die USA würden das Land und seine Bodenschätze für US-Konzerne öffnen. Diese sollen den Verkauf der Rohstoffe organisieren. Das dadurch eingenommene Geld soll den Regierungsumbau in Venezuela finanzieren und die USA für ihr Engagement kompensieren.
  • Wer soll Venezuela jetzt regieren? Laut Donald Trump werde ein Team aus Vertretern seines Kabinetts gemeinsam mit „Leuten vor Ort“ die Übergangsregierung stellen. Zu Trumps Team dürften wohl Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth zählen. Welche politischen Kräfte aus Venezuela eingebunden werden sollen, sagte Trump nicht. Seine Regierung habe auch noch keinen Kontakt zur Oppositionsführerin María Corina Machado aufgenommen.
General Dan Caine hat seine Unterlagen bei der Pressekonferenz Donald Trumps zum US-Militärschlag in Venezuela zur Hand.

Update, 18:37 Uhr: Zum Abschluss von Donald Trumps Statement über Venezuela kommt Wladimir Putin zur Sprache. Er habe vor dem Angriff auf Maduro keinen Kontakt zum russischen Präsidenten gehabt, sagt der US-Präsident. Er sei aktuell „nicht glücklich“ über das Verhalten Putins im Ukraine-Krieg. Russlands Machthaber galt als einer der letzten internationalen Verbündeten Maduros.

Update, 18:34 Uhr: Seine Regierung sei darauf vorbereitet, so lange wie nötig die Regierungsgeschäfte in Venezuela zu übernehmen. „Ich hoffe, dass es schnell geht, aber es könnte einige Zeit dauern“, so Donald Trump. Um den Regierungsumbau zu finanzieren, werde die US-Regierung „sehr viel Öl an viele Länder verkaufen“, kündigt der US-Präsident an. „Wir werden sehr viel Geld aus dem Land herausholen.“ Das geschehe, um „Frieden und Gerechtigkeit“ in Venezuela wiederherzustellen. „Uns wird das nicht viel kosten“, so Trump. In Venezuela käme „sehr viel Geld aus dem Boden“.

Update, 18:25 Uhr: Laut Donald Trump seien die US-Bodentruppen beim Einsatz in Maduros Anwesen auf heftigen Widerstand gestoßen. „Es gab viele Schüsse, sehr viele Schüsse“, so der US-Präsident. Maduro habe versucht, sich an einen sicheren Ort zurückzuziehen. Das sei dem Machthaber Venezuelas aber nicht möglich gewesen.

In Begleitung von Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth gibt US-Präsident eine Pressekonferenz zur Lage in Venezuela.

Live im TV: Trump schließt weiteren Einsatz von US-Bodentruppen in Venezuela nicht aus

Update, 18:22 Uhr: Nach Rubio beantwortet Donald Trump Fragen der Presse. Auf die Frage, wie er Venezuela regieren wolle, antwortet der US-Präsident, dass dies nun erarbeitet werde. Auch den Einsatz von US-Bodentruppen schließt Trump nicht aus. Das wäre kein Problem. „Wir hatten Bodentruppen dort letzte Nacht.“ Man werde nun alles tun, um „Venezuela wieder groß zu machen.“

Update, 18:17 Uhr: Nach Caine ergreift Außenminister Marco Rubio das Wort. Maduro habe die Chance gehabt, das Land zu verlassen. „Aber er hat sich entschieden, großer Junge zu spielen“, so Rubio. Nun wisse er und alle anderen Feinde der USA, das dies mit der aktuellen Administration Konsequenzen habe.

Update, 18:12 Uhr: Laut General Caine war der US-Angriff auf Venezuela seit Wochen vorbereitet gewesen. Man habe nur noch auf günstige Wetterbedingungen gewartet. Bereits vor dem Luftangriff auf mehrere Ziele in Caracas sei eine Spezialeinheit mit Hubschraubern unter dem Radar zu Maduros Wohnsitz geflogen. Dort sollen Bodentruppen Maduro und seine Frau gefangengenommen haben. Auf dem Rückweg seien sie unter Beschuss geraten, ein Hubschrauber soll getroffen worden sein, konnte seinen Flug aber fortsetzen.

Von Maduro bis Milei: Die lange Liste der Populisten Lateinamerikas

Javier Milei (seit dem 10. Dezember 2023 Präsident Argentiniens) inszeniert sich als populistischer Revolutionär mit der Kettensäge als Symbol seiner radikalen Sparpolitik.
Javier Milei (seit dem 10. Dezember 2023 Präsident Argentiniens) inszeniert sich als populistischer Revolutionär mit der Kettensäge als Symbol seiner radikalen Sparpolitik. Er steht Elon Musk ideologisch nahe. Mileis „Kettensägen-Politik“ in Argentinien dient als Experimentierfeld für einen radikalisierten Anarchokapitalismus, der internationale Aufmerksamkeit von rechtslibertären Bewegungen erhält und als Teil einer neuen „internationalen Allianz“ zur Verteidigung des freien Marktes verstanden wird. © DIEGO LIMA/afp
Nicolás Maduro ist seit 2013 Präsident Venezuelas und führt das Erbe von Hugo Chávez fort.
Nicolás Maduro ist seit 2013 Präsident Venezuelas und führt das Erbe von Hugo Chávez fort. Aus dem ursprünglich linkspopulistischen Reformvorhaben seines Vorgängers ist unter Maduro ein autoritäres Projekt geworden. Er regiert heute als Diktator und setzt offen Wahlfälschung ein. Er verfolgt eine antiimperialistische Ideologie gegen die USA und erhält internationale Unterstützung durch China und Russland. © Pedro Mattey/afp
Kämpferisch: Venezueles Präsident Hugo Chavez.
Kämpferisch: Venezuelas verstorbener Präsident Hugo Chavez inszenierte sich als Retter Lateinamerikas gegen imperialistische Interessen aus den USA und wird in ganz Lateinamerika verehrt. © dpa
Jair Bolsonaro war von 2019 bis 2023 Präsident Brasiliens und wird als rechtsgerichteter Nationalist und Populist charakterisiert.
Jair Bolsonaro war von 2019 bis 2023 Präsident Brasiliens und wird als rechtsgerichteter Nationalist und Populist charakterisiert. Er äußerte etwa wiederholt Bewunderung für die brasilianische Militärdiktatur (1964 bis 1985), spricht sich gegen gleichgeschlechtliche Ehe aus und hält den menschengemachten Klimawandel für eine Lüge. © SERGIO LIMA/afp
Lula da Silva regierte Brasilien zwischen 2003-2011.
Während Bolsonaro die brasilianische Diktatur feiert, hat Luiz Inácio Lula da Silva unter den Militärs Verfolgung und Haft erlebt. Er regierte Brasilien von 2003 bis 2011. Das politische Projekt von Lula da Silva lässt sich als sozialdemokratische Synthese beschreiben, die eine Kombination aus Sozialpolitik zur Armutsbekämpfung, entwicklungsorientierter Wirtschaftspolitik und Umweltschutz mit dem Ziel verfolgt, Brasilien als gerechteren, ökologisch nachhaltigen und international respektierten Akteur zu positionieren. © EVARISTO SA/afp
Boliviens Ex-Präsident und Gewerkschaftsführer Evo Morales.
Boliviens Ex-Präsident Evo Morales, Regierungszeit 2006 bis 2019, war die Symbolfigur der einfachen Leute und positionierte sich gegen internationale Eliten. Er war der erste indigene Präsident Boliviens, kam aus ärmsten Verhältnissen und war Gewerkschaftsführer. © Jorge Saenz/AP/dpa
Ecuadors Präsidenten Rafael Corea (l.) und Cubas Fidel Castro.
Ecuadors Präsident Rafael Correa (links) war von 2007 bis 2017 im Amt und Teil der linkspopulistischen Welle zusammen mit Hugo Chávez und Evo Morales. In die Bild von 2009 ist er mit Fidel Castro, dem damaligen Máximo Líder von Kuba.  © dpa
Uruguays verstorbener Präsident José „Pepe“ Mujica
Uruguays im Mai 2025 verstorbener Präsident José „Pepe“ Mujica wurde oft als bescheidenster Präsident der Welt bezeichnet. Er saß als Guerilla-Kämpfer gegen die Militärdiktatur lange in Haft und verfolgte später als Präsident eher eine gemäßigt linke Politik. © Matilde Campodonico/dpa
Argentiniens Ex-Präsident Juan Domingo Perón.
Der Peronismus in Argentinien ist eine populistische Strömung, benannt nach Juan Domingo Perón, der zwischen 1946 und 1955 sowie 1973 und 1974 regierte. Zusammen mit seiner Frau Eva „Evita“ Perón war er prägend für den Peronismus. Bekannt war er für seine autoritäre Führung und seine Sozialpolitik. © imago
Eva Perón, liebevoll „Evita“ genannt
Seine Ehefrau Eva Perón, liebevoll „Evita“ genannt, hat heute in ganz Lateinamerika Kultstatus und steht für Grundrechte wie Wohnen, Bildung und öffentliche Gesundheitsversorgung für die Ärmsten. Doch während die einen sie als Heldin der Armen bewundern, kritisieren andere sie als „Populistin“, die das Land auf Irrwege geführt habe. Ihr Leben lieferte den Stoff für das Musical „Evita“ von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice, das mit Madonna verfilmt wurde. Evita Perón starb mit 33 Jahren an Krebs. © imago
Wahlkampf in Argentinien
Argentiniens linkspopulistischer Präsident Néstor Kirchner (im Amt von 2003 bis 2007) steht für Sojaboom und Aufschwung. Nach seinem Tod übernahm Cristina Kirchner (2007 bis 2015) das Amt der Präsidentin. Heute ist sie die populärste Kontrahentin des rechtspopulistischen Präsidenten Javier Milei. © Cezaro De Luca/dpa
Cristina Fernandez Kirchner
Die argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner setzte die linkspopulistische Politik ihres verstorbenen Mannes Néstor Kirchner fort. Das Ehepaar prägte die argentinische Politik so stark, dass der moderne Peronismus in Anlehnung an ihren Namen Kirchnerismus genannt wird. Heute sitzt sie wegen Korruption verurteilt in Hausarrest. © Victor R. Caivano/dpa
Carlos Menem, ehemaliger Präsident Argentiniens
Carlos Menem, ehemaliger Präsident von Argentinien. Regierungszeit: 1989 bis 1999. Peronist, der neoliberale Reformen durchdrückte. Beispiel für den „Neopopulismus“ der 1990er Jahre und aus heutiger Sicht widersprüchlich, da seine Politik dem Kettensägen-Kurs Javier Mileis ähnelt – doch die Parteien als Gegner gelten. © Natacha Pisarenko
In seiner Amtszeit ließ Fujimori Sicherheitskräfte rigoros gegen linke und angeblich subversive Kräfte vorgehen.
Perus Präsident Alberto Fujimori (Regierungszeit: 1990 bis 2000) kombinierte populistische Rhetorik mit neoliberaler Wirtschaftspolitik. Er führte 1992 einen „Selbstputsch“ durch und wurde später wegen Korruption und Menschenrechtsverletzungen verurteilt. In seiner Amtszeit ließ Fujimori Sicherheitskräfte rigoros gegen linke und angeblich subversive Kräfte vorgehen.  © Martin Mejia/ap
Getúlio Vargas Präsident Brasiliens 1930-1945 und 1951-1954.
Getúlio Vargas (Brasilien). Regierungszeit: 1930-1945 und 1951-1954 Gilt als einer der Begründer des klassischen lateinamerikanischen Populismus und führte eine starke staatliche Industrialisierungspolitik ein. © imago
José María Velasco Ibarra (Ecuador), fünfmaliger Staatspräsident Ecuadors.
José María Velasco Ibarra (Ecuador), fünfmaliger Staatspräsident Ecuadors, gilt als einer der klassischen populistischen Staatschefs. Bis zu seinem Tod 1979 war er der wichtigste Politiker des Landes. © imago
Bild von Salvador Allende, Präsident von Chile.
Salvator Allende regierte Chile zwischen 1970 und 1973 als erster demokratisch gewählter sozialistischer Präsident der Welt mit populistischen Elementen. Die Erinnerung an ihn besteht fort – auch während eines Marsches zum 50. Jahrestag des Militärputsches unter der Führung von Augusto Pinochet, der Allende in Santiago gestürzt hatte.  © IMAGO/Matias Basualdo
José Antonio Kast, ultrakonservativer chilenischer Anwalt und Gründer der Republikanischen Partei
José Antonio Kast gründete 2019 die Republikanische Partei Chiles. Der ultrakonservative Anwalt wird als rechtspopulistisch, rechtsextrem und neofaschistisch beschrieben. 2021 unterlag er in der Stichwahl um das Präsidentenamt seinem Kontrahenten Gabriel Boric. © ANDRES PINA/ATONCHILE/imago
Kolumbiens aktueller Präsident Gustavo Petro
Kolumbiens aktueller Präsident Gustavo Petro ist ein ehemaliger Guerillakämpfer und Ex-Bürgermeister von Bogotá, der als linkspopulistisch beschrieben wird. Er wurde 2022 als erster linker Politiker in der Geschichte Kolumbiens zum Präsidenten gewählt. © STRINGER/afp
Rodolfo Hernández, kolumbianischer Bauunternehmer und Multimillionär.
Rodolfo Hernández, ein parteiloser Bauunternehmer und Multimillionär, kam bei den Präsidentschaftswahlen in Kolumbien 2022 als rechtspopulistischer „TikTok-Opa“ überraschend in die Stichwahl gegen Gustavo Petro. Er erreichte mit einfachen Anti-Korruptions-Botschaften und Kampagnen auf den sozialen Medien fast 47 Prozent der Stimmen. © EVA MARIE UZCATEGUI
Der nicaraguanische Präsident Daniel Ortega
Der nicaraguanische Präsident Daniel Ortega (M.) während einer Kundgebung mit Sympathisanten in Managua 2018. Er ist seit 2007 amtierender, inzwischen diktatorisch regierender Präsident Nicaraguas und Vorsitzender der Frente Sandinista de Liberación Nacional, die früher selbst die Diktatur der Somoza-Dynastie stürzten. © Jorge Torres/imago
El Salvadors Präsident Nayib Bukele
Präsident Nayib Bukele regiert das kleinste mittelamerikanische Land E Salvador seit 2019 mit harter Hand und ist vor allem durch seine Megagefängnisse, seine ultraliberale Bitcoin-Politik und seine Beziehung zu Donald Trump in den Schlagzeilen gelandet. © Salvador Melendez/AP/dpa
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo stellt sich aktiv der imperialistischen Politik Donald Trumps entgegen.
Claudia Sheinbaum Pardo ist seit dem 1. Oktober 2024 Präsidentin Mexikos. Die Physikerin, die in Energietechnik promovierte, beteiligte sich an zwei Berichten des Weltklimarats, der 2007 für seine Bemühungen gegen den Klimawandel den Friedensnobelpreis erhielt. Sheinbaum stellt sich aktiv der imperialistischen Politik Donald Trumps entgegen. © IMAGO/Luis Barron
Lázaro Cárdenas, mexikanischer Militärführer und Präsident
Der mexikanische Militärführer Lázaro Cárdenas war von 1934 bis 1940 Präsident des Landes. Er gilt als einer der klassischen populistischen Staatschefs Lateinamerikas und ist bekannt für Nationalisierungen und Umverteilungspolitik. Hier ist er bei einem Treffen mit Gewerkschaftsführern der Ölindustrie in Tamaulipas im Jahr 1938 zu sehen. © IMAGO
Fidel Castros führte die kubanische Revolution.
Fidel Castro (1926 bis 2016) war ein kubanischer Revolutionär und Politiker, der nach dem Sturz der Batista-Diktatur 1959 fast fünf Jahrzehnte lang als autoritärer Staatschef den ersten kommunistischen Staat in der westlichen Hemisphäre regierte und Kuba aus der Abhängigkeit von den USA führte. © dpa
Che Guevara
Ernesto „Che“ Guevara (1928 bis 1967) war ein argentinischer Arzt und marxistischer Revolutionär, der als Guerillaführer und Anführer der Rebellenarmee maßgeblich an der Kubanischen Revolution (1953 bis 1959) beteiligt war. Später wurde er bei dem Versuch, eine Revolution in Bolivien zu entfachen, im Alter von 39 Jahren getötet. © dpa
Paraguayo Cubas ist der bekannteste rechtspopulistische Politiker Paraguays.
Paraguayo Cubas ist der bekannteste rechtspopulistische Politiker Paraguays. Cubas wird als „populistischer Anti-Establishment-Kandidat“ mit „extremen antidemokratischen Ansichten“ beschrieben. Er bezeichnete sich selbst als „romantischen, republikanischen und nationalistischen Anarchisten“. Nach der Wahl 2023 behauptete er Wahlbetrug und organisierte Proteste, was zu seiner Festnahme führte. © NORBERTO DUARTE/afp

Update, 18:06 Uhr: Nach dem kurzen Auftritt Hegseths tritt Dan Caine, General der US-Luftwaffe, an das Pult. Er gibt weitere Informationen über den Ablauf der Militäroperation in Venezuela und die die Zusammenarbeit der Armee mit Geheimdiensten im Vorfeld.

Update, 18:03 Uhr: Trump beendet sein Live-Statement in Mar-a-Lago und übergibt das Wort an Verteidigungsminister Pete Hegseth. Auch er lobt die Truppen, die für den Einsatz in Venezuela verantwortlich waren. „Kein anderes Land der Welt und kein anderer Präsident wäre dazu in der Lage gewesen“, so Hegseth. Maduro hätte seine Chance gehabt, zu kooperieren, diese aber nicht genutzt. Nun müsse er wie bereits das Mullah-Regimer im Iran die Konsequenzen tragen.

Update, 17:58 Uhr: In seinem Live-Statement hat Donald Trump den Angriff auf Venezuela mit mehreren Behauptungen gerechtfertigt. Laut dem US-Präsident habe Maduro Kriminelle und psychisch Kranke aus seinem Land gezielt in die USA geschickt, um dort für Unruhe zu sorgen. Außerdem habe das Regime in Venezuela US-Ölkonzerne bestohlen und die Vereinigten Staaten mit Drogen überschwemmt.

Trump kündigt im Live-TV Engagement der US-Ölkonzerne in Venezuela an

Update, 17:51 Uhr: Donald Trump kündigt an, dass amerikanische Ölkonzerne in Kürze in Venezuela aktiv werden sollen. Dies würde zum Wohl der dortigen Bevölkerung geschehen, so der US-Präsident. Laut Trump sei das US-Militär darauf vorbereitet, weitere Militäroperationen in Venezuela durchzuführen. Aktuell geplant seien sie aber nicht. Sollte es aber notwendig werden, würde er deutlich größere Angriffe befehlen. Die jetzige Attacken seien dagegen nur „Nadelstiche“ gewesen, so Trump.

Update, 17:46 Uhr: In seinem ersten Live-Auftritt nach dem US-Militärschlag in Venezuela hat Donald Trump die Operation als großen Erfolg bewertet. Man habe die Armee Venezuelas „vollständig überwältigt“ und dabei keinerlei Verluste erlitten. „Wir werden das Land regieren, bis wir einen sicheren und ordnungsgemäßen Übergang gewährleisten können“, so der US-Präsident über die Zukunft Venezuelas.

Jetzt live: Trump spricht über Venezuelas und Maduros Zukunft

Update, 17:40 Uhr: Es geht los. Donald Trump nimmt seinen Platz am Rednerpult in Mar-a-Lago ein und beginnt mit seinem Statement zur Lage in Venezuela. Der US-Präsident hat sich in der Zwischenzeit aber erneut via Truth Social zu Wort gemeldet. Dort teilte Trump ein Foto, das Nicolas Maduro in US-Gefangenschaft zeigen soll. Venezuelas Präsident ist dort in grauer Jogginghose zu sehen. Er trägt eine schwarze Brille, die an eine Skibrille erinnert. Laut Trumps Post ist das Foto an Bord der „USS Iwo Jima“ entstanden.

Update, 17:04 Uhr: Trumps Live-Auftritt scheint sich zu verzögern. Bislang liegen keine Bilder des US-Präsidenten aus seinem Luxusressort in Florida vor. Die US-Medien versammeln sich aber bereits im Pressereaum in Mar-a-Lago, wo alles vorbereitet ist.

Kurz vor Trumps Auftritt im Live-TV: Was wird aus Maduro?

Update, 16:50 Uhr: Kurz vor dem angekündigten Live-Statement von Donald Trump haben sich führende Republikaner zum Schicksal Maduros geäußert. Gegenüber Fox News bestätigten namentlich nicht genannte Senatoren, dem Diktator Venezuelas stünde ein Prozess in den USA bevor.

Update, 15:59 Uhr: In etwa einer Stunde wird Donald Trump vor den TV-Kameras in Mar-a-Lago erwartet. Der US-Präsident wird dann voraussichtlich über das weitere Vorgehen seiner Regierung in Venezuela sprechen, und erläutern, was mit Nicolas Maduro und seiner Frau geschehen soll. Beide befinden sich offenbar in US-Gefangenschaft.

Bislang ist völlig unklar, was Trump nach der Militäroperation in Venezuela plant. In der Vergangenheit hatte sich der US-Präsident wiederholt hinter die Oppositionellenführerin María Corina Machado gestellt. Die rechtskonservative Gegenspielerin Maduros war vor kurzem mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Mithilfe der USA war Machado dafür aus ihrem Versteck in Venezuela nach Oslo gereist. Ihre Rückkehr galt bislang als ausgeschlossen.

Trump live im TV: Präsident kündigt weitere Schritte nach Militärschlag in Venezuela an

Erstmeldung vom 3. Januar 2026: Washington, D.C. – Nach der dramatischen Eskalation in Venezuela in der Nacht zum Samstag (3. Januar) tritt heute US-Präsident Donald Trump vor die Presse. Die Weltöffentlichkeit erwartet mit Spannung seine Äußerungen zu dem US-Angriff auf das südamerikanische Land und der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro.

USA greifen Venezuela an: Bilder zeigen Zerstörung und Maduro in Gefangenschaft

Rauch steigt am Flughafen La Carlota auf, nachdem Explosionen und tieffliegende Flugzeuge in Caracas, Venezuela, am Samstag, 3. Januar 2026, zu hören waren.
Rauch steigt am Flughafen La Carlota auf, nachdem Explosionen und tieffliegende Flugzeuge in Caracas, Venezuela, am Samstag, 3. Januar 2026, zu hören waren. © Matias Delacroix/dpa
Soldaten bewachen die Gegend um den Präsidentenpalast Miraflores, nachdem Explosionen und tieffliegende Flugzeuge in Caracas, Venezuela, am Samstag, 3. Januar 2026, zu hören waren.
Soldaten bewachen die Gegend um den Präsidentenpalast Miraflores, nachdem Explosionen und tieffliegende Flugzeuge in Caracas, Venezuela, am Samstag, 3. Januar 2026, zu hören waren. © Cristian Hernandez/dpa
Das Feuer im Fuerte Tiuna, Venezuelas größtem Militärkomplex, ist nach einer Reihe von Explosionen in Caracas am 3. Januar 2026 aus der Ferne zu sehen.
Das Feuer im Fuerte Tiuna, Venezuelas größtem Militärkomplex, ist nach einer Reihe von Explosionen in Caracas am 3. Januar 2026 aus der Ferne zu sehen. © STR / AFP
Explosionen erschüttern die venezolanische Hauptstadt Caracas.
Explosionen erschüttern die venezolanische Hauptstadt Caracas.  © IMAGO/Stringer
Menschen gehen am Präsidentenpalast Miraflores vorbei, nachdem in Caracas, Venezuela, am Samstag, 3. Januar 2026, Explosionen und tieffliegende Flugzeuge zu hören waren.
Menschen gehen am Präsidentenpalast Miraflores vorbei, nachdem in Caracas, Venezuela, am Samstag, 3. Januar 2026, Explosionen und tieffliegende Flugzeuge zu hören waren. © Cristian Hernandez/dpa
Anwohner verlassen ein Gebäude in der Nähe des Präsidentenpalastes Miraflores, nachdem Explosionen und tieffliegende Flugzeuge in Caracas, Venezuela, am Samstag, 3. Januar 2026, zu hören waren.
Anwohner verlassen ein Gebäude in der Nähe des Präsidentenpalastes Miraflores, nachdem Explosionen und tieffliegende Flugzeuge in Caracas, Venezuela, am Samstag, 3. Januar 2026, zu hören waren. © Cristian Hernandez/dpa
Fußgänger rennen, nachdem Explosionen in Caracas zu hören waren.
Fußgänger rennen, nachdem Explosionen in Caracas zu hören waren. © Matias Delacroix/dpa
Anwohner aus einem Gebäude, das evakuiert wurde, stehen in der Nähe des Präsidentenpalastes Miraflores, nachdem Explosionen und tieffliegende Flugzeuge in Caracas, Venezuela, am Samstag, 3. Januar 2026, zu hören waren.
Anwohner aus einem Gebäude, das evakuiert wurde, stehen in der Nähe des Präsidentenpalastes Miraflores, nachdem Explosionen und tieffliegende Flugzeuge in Caracas, Venezuela, am Samstag, 3. Januar 2026, zu hören waren. © Cristian Hernandez/dpa
Eine Frau verfolgt die Nachrichten im Fernsehen, nachdem es in Caracas zu mehreren Explosionen gekommen war.
Eine Frau verfolgt die Nachrichten im Fernsehen, nachdem es in Caracas zu mehreren Explosionen gekommen war.  © IMAGO/Boris Vergara
Schäden nach der US-Attacke auf den Hafen La Guaira in Venezuela.
Schäden nach der US-Attacke auf den Hafen La Guaira in Venezuela. © Pedro Mattey/imago
Blick auf Caracas bei Nacht, aufgenommen nach einer Reihe von Explosionen am 3. Januar 2026.
Blick auf Caracas bei Nacht, aufgenommen nach einer Reihe von Explosionen am 3. Januar 2026. © Federico Parra/afp
Menschen versammeln sich in einem Einkaufszentrum in der Nähe eines großen Bildschirms, auf dem der US-Angriff auf Venezuela überträgt und über den gefangenen venezolanischen Präsidenten Maduro und seine Frau berichtet wird.
Menschen versammeln sich in einem Einkaufszentrum in der Nähe eines großen Bildschirms, auf dem der US-Angriff auf Venezuela überträgt und über den gefangenen venezolanischen Präsidenten Maduro und seine Frau berichtet wird.  © Andy Wong/dpa
Das Foto soll den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro in US-Gewahrsam zeigen. Er trägt einen Jogginganzug, einen Gehörschutz, eine Brille und Handschellen.
Das Foto soll den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro in US-Gewahrsam zeigen. Er trägt einen Jogginganzug, einen Gehörschutz, eine Brille und Handschellen. © @realDonaldTrump/Truth Social
Ein Flugzeug, in dem der gefangene venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro an Bord sein soll, landet auf der Stewart Air National Guard Base.
Ein Flugzeug, in dem der gefangene venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro an Bord sein soll, landet auf der Stewart Air National Guard Base. © Noah K. Murray/dpa
Eine Wagenkolonne mit dem gefangenen venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro und seiner Frau Cilia Flores fährt vom West 30th Street Heliport ab.
Eine Wagenkolonne mit dem gefangenen venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro und seiner Frau Cilia Flores fährt vom West 30th Street Heliport ab. © Stefan Jeremiah/dpa
Bundespolizisten stehen vor dem Metropolitan Detention Center Wache, während sie auf die Ankunft des gefangenen venezolanischen Präsidenten Maduro warten.
Bundespolizisten stehen vor dem Metropolitan Detention Center Wache, während sie auf die Ankunft des gefangenen venezolanischen Präsidenten Maduro warten. © Yuki Iwamura/dpa
New Yorker Polizeibeamte versammeln sich vor dem Metropolitan Detention Center kurz nach der Ankunft des festgenommenen venezolanischen Präsidenten Maduro und seiner Frau Cilia.
New Yorker Polizeibeamte versammeln sich vor dem Metropolitan Detention Center kurz nach der Ankunft des festgenommenen venezolanischen Präsidenten Maduro und seiner Frau Cilia. © Yuki Iwamura/dpa
Beamte warten vor dem Hubschrauberlandeplatz in der West 30th Street auf die Ankunft des gefangenen venezolanischen Präsidenten Maduro.
Beamte warten vor dem Hubschrauberlandeplatz in der West 30th Street auf die Ankunft des gefangenen venezolanischen Präsidenten Maduro. © Stefan Jeremiah/dpa
Präsident Donald Trump spricht in seinem Club Mar-a-Lago nach dem Angriff auf Venezuela.
Präsident Donald Trump spricht in seinem Club Mar-a-Lago nach dem Angriff auf Venezuela. © Alex Brandon/dpa
US-Präsident Donald Trump, Verteidigungsminister Pete Hegseth und CIA-Chef John Ratcliffe überwachen die Militäroperation in Venezuela.
US-Präsident Donald Trump, Verteidigungsminister Pete Hegseth und CIA-Chef John Ratcliffe überwachen die Militäroperation in Venezuela. © Donald Trump's Truth Social Account/imago
Eine Frau sitzt vor einem Gebäude, das bei der Bombardierung durch die Vereinigten Staaten in Venezuela zerstört wurde.
Nach dem US-Militäreinsatz: Eine Frau sitzt vor einem Gebäude, das bei der Bombardierung durch die Vereinigten Staaten in Venezuela zerstört wurde.  © Javier Campos/dpa
Ein Mann schaut sich die Schäden an einem Apartmentgebäude an, das bei der Bombardierung durch die Vereinigten Staaten in Venezuela zerstört wurde.
Ein Mann schaut sich die Schäden an einem Apartmentgebäude an, das bei der Bombardierung durch die Vereinigten Staaten in Venezuela zerstört wurde. © Javier Campos/dpa
Bewaffnete Zivilisten, die der Regierung nahestehen, stoppen Motorradfahrer in Caracas nach US-Angriffen auf Venezuela.
Bewaffnete Zivilisten, die der Regierung nahestehen, stoppen Motorradfahrer in Caracas nach US-Angriffen auf Venezuela.  © Ariana Cubillos/dpa
Ein Anhänger der Regierung hält eine Actionfigur von Super Bigote während einer Demonstration, bei der die Freilassung von Präsident Nicolás Maduro gefordert wird.
Protest in Caracas: Ein Anhänger der Regierung hält eine Actionfigur von Super Bigote während einer Demonstration, bei der die Freilassung von Präsident Nicolás Maduro gefordert wird. © Ariana Cubillos/dpa
Demonstranten verbrennen in der Nähe der US-Botschaft in Manila eine US-Flagge.
Protest auch auf den Philippinen: Demonstranten verbrennen in der Nähe der US-Botschaft in Manila eine US-Flagge. © Aaron Favila/dpa

Die Ereignisse hatten sich in der Nacht überschlagen. In der venezolanischen Hauptstadt Caracas kam es zu massiven Explosionen. Wenig später wurde bekannt, dass Präsident Nicolás Maduro und seine Ehefrau festgenommen und außer Landes gebracht wurden. Die USA bekannten sich zu dem Angriff. Nun wird spekuliert, welche weiteren Schritte die US-Regierung von Donald Trump plant. Hier erfahren Sie, wie Sie die Trump-Pressekonferenz aus Mar-a-Lago heute live im TV verfolgen können.

Trump-Pressekonferenz zum Venezuela-Angriff heute live im TV und Livestream

Die Pressekonferenz von Donald Trump wird mit großer Spannung erwartet. Sowohl die US-Bevölkerung als auch die Partner der Vereinigten Staaten erwarten Aufklärung über die Hintergründe des Angriffs sowie die weiteren Pläne Trumps in der Region. Die wichtigsten Informationen zur Übertragung haben wir hier für Sie zusammengefasst:

  • Ereignis: Pressekonferenz von Donald Trump
  • Datum: 3. Januar
  • Uhrzeit: 17 Uhr MEZ (11 Uhr Ortszeit)
  • Sender: CNN (unter anderem)
  • Livestream: Website und YouTube-Kanal von CNN

Der US-Sender CNN wird die Pressekonferenz live aus Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida übertragen. In Deutschland wird die Übertragung ebenfalls über CNN empfangbar sein. Zudem bietet der Sender einen Livestream auf seiner Webseite und höchstwahrscheinlich auch auf seinem YouTube-Kanal an.

US-Angriff auf Venezuela: Deutschland verfolgt Situation „mit größter Sorge“

Die Bundesregierung hatte sich mit Blick auf den US-Militäreinsatz in Venezuela besorgt gezeigt. „Wir beobachten die Lage in Venezuela sehr aufmerksam und verfolgen die aktuellen Meldungen mit größter Sorge“, hieß es am Samstag aus dem Auswärtigen Amt in Berlin. Die Lage in Venezuela „ist derzeit in Teilen noch unübersichtlich“. Das Außenministerium stehe „im engen Kontakt mit der Botschaft in Caracas“. (Quellen: dpa, AFP, CNN, Fox News) (nak)

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare