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Aktuelle News im Live-Ticker

Trump stellt Putins Forderungen über Selenskyjs Interessen – Zeitplan für Gipfel bekannt

News zum Ukraine-Krieg: Heute kommt es zum Gipfel in den USA. Trump schließt Krim-Rückgabe und NATO-Beitritt der Ukraine aus. Der Live-Ticker.

Dieser News-Ticker zum Ukraine-Krieg ist beendet. Über die weiteren Entwicklungen zum Ukraine-Treffen im Weißen Haus halten wir Sie in unserem neuen Gipfel-Ticker auf dem Laufenden.

Die militärischen Entwicklungen sind unserem Militär-Ticker zu entnehmen.

Update, 11.50 Uhr: Vor den heutigen Ukraine-Gesprächen in den USA sieht der CDU-Außenpolitiker Armin Laschet eine „Woche der Entscheidungen“ für die Ukraine und Europa. „Alle wichtigen europäischen Staaten sind mit dabei, um zu signalisieren: Wir stehen an der Seite der Ukraine, wir wollen eine Lösung und wir wollen danach Sicherheitsgarantien für den gesamten europäischen Kontinent“, sagte Laschet im ZDF-„Morgenmagazin“.

Ukraine-Gespräche in Washington: Peking plädiert für „nachhaltiges“ Friedensabkommen

Update, 11.15 Uhr: Vor den Ukraine-Gesprächen von Donald Trump mit Wolodymyr Selenskyj sowie europäischen Spitzenvertretern heute in den USA hat die chinesische Regierung ihre Hoffnung auf ein „nachhaltiges“ Friedensabkommen bekundet. Peking hoffe, dass „alle Parteien und Akteure“ sich auf ein „gerechtes, nachhaltiges, bindendes und akzeptables Friedensabkommen“ einigten, sagte die Sprecherin des Außenministeriums in Peking, Mao Ning.

Update, 10.25 Uhr:  Bundesaußenminister Johann Wadephul hat einen stärkeren Druck auf Russland gefordert, um die Führung in Moskau zu Zugeständnissen für einen gerechten und dauerhaften Frieden in der Ukraine zu bewegen. Dazu gehöre auch mehr Hilfe für die Ukraine, sagt Wadephul bei einer Pressekonferenz in Tokio. Zentral seien zudem belastbare Sicherheitsgarantien, fügte er hinzu.

Handshake, Chaos, große Gesten: Das Trump-Putin-Treffen in Bildern

Donald Trump und Wladimir Putin trafen sich in Alaska zum Gipfel. Das Treffen wurde zur medialen Inszenierung.
Donald Trump und Wladimir Putin trafen sich im US-Bundesstaat Alaska zum Gipfel in Sachen Ukraine-Krieg. Das Treffen wurde zur medialen Inszenierung.  © dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson + IMAGO / Anadolu Agency + IMAGO / ITAR-TASS
Kurz gewunken, dann in die Air Force One: Am Freitagnachmittag (MESZ) reiste US-Präsident Trump zum Gipfel mit Putin nach Alaska.
Kurz gewunken, dann in die Air Force One: Am Freitagnachmittag (MESZ) reiste US-Präsident Trump zum Gipfel mit Putin nach Alaska. © dpa/FR596 AP | Luis M. Alvarez
Auch Putin reiste am Freitagnachmittag an. Die Reise gen Osten nach Alaska nutzte der russische Präsident, um in Magadan, 6000 Kilometer östlich von Moskau, Halt zu machen.
Auch Putin reiste am Freitagnachmittag an. Die Reise gen Osten nach Alaska nutzte der russische Präsident, um in Magadan, 6000 Kilometer östlich von Moskau, Halt zu machen. © dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Alexei Nikolsky
Am Freitag erreichte Putin dann die Joint Base Elmendorf-Richardson in Alaska, um sich dort mit US-Präsident Trump zu treffen.
Am Freitag erreichte Putin dann die Joint Base Elmendorf-Richardson in Alaska, um sich dort mit US-Präsident Trump zu treffen. © dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
Trumps Ankunft in Alaska: Soldaten rollen den roten Teppich aus, bevor der US-Präsident die Air Force One für den Gipfel mit Putin verlässt.
Trumps Ankunft in Alaska: Soldaten rollen den roten Teppich aus, bevor der US-Präsident die Air Force One für den Gipfel mit Putin verlässt. © dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
Vor Trump und Putin erreichte bereits die russische Entourage die Joint Base in Alaska. Russlands Außenminister Sergej Lawrow sorgte für eine Provokation: Er fuhr mit einem Pullover mit der kyrillischen Aufschrift für „UdSSR“ vor.
Vor Trump und Putin erreichte bereits die russische Entourage die Joint Base in Alaska. Russlands Außenminister Sergej Lawrow sorgte für eine Provokation: Er fuhr mit einem Pullover mit der kyrillischen Aufschrift für „UdSSR“ vor. © IMAGO / SNA
In der Bevölkerung vor Ort war der Gipfel von Trump und Putin umstritten. Noch bevor die beiden Staatschefs die Region erreichten, protestierten zahlreiche Unterstützer der Ukraine in Alaska.
In der Bevölkerung vor Ort war der Gipfel von Trump und Putin umstritten. Noch bevor die beiden Staatschefs die Region erreichten, protestierten zahlreiche Unterstützer der Ukraine in Alaska. © IMAGO/Hasan Akbas/Anadolu Agency
Antritt zum Gipfel: Trump und Putin treffen in Alaska auf dem roten Teppich aufeinander.
Antritt zum Gipfel: Trump und Putin treffen in Alaska auf dem roten Teppich aufeinander. Trump soll ihm laut US-Medien dort sogar kurz applaudiert haben. © Julia Demaree Nikhinson/dpa/AP
Ein historischer Moment? Trump begrüßt Putin via Handshake vor dem Gipfel in Alaska – und holt den Kreml-Chef damit auf die Bühne internationaler Diplomatie zurück.
Ein historischer Moment? Trump begrüßt Putin via Handshake vor dem Gipfel in Alaska – und holt den Kreml-Chef damit auf die Bühne internationaler Diplomatie zurück. © Julia Demaree Nikhinson/dpa/AP
Gespräche zur militärischen Konfliktbeilegung – militärisch in Szene gesetzt. Trump und Putin posieren für die Presse auf der Bühne, im Hintergrund Kampfjets und die Air Force One.
Gespräche zur militärischen Konfliktbeilegung – militärisch in Szene gesetzt. Trump und Putin posieren für die Presse auf der Bühne, im Hintergrund Kampfjets und die Air Force One. © Julia Demaree Nikhinson/dpa/AP
Trump und Putin in Alaska: Vor den Gesprächen zum Ukraine-Krieg zeigen die Präsidenten sich vertraut.
Trump und Putin in Alaska: Vor den Gesprächen zum Ukraine-Krieg zeigen die Präsidenten sich vertraut. © Julia Demaree Nikhinson / dpa / AP
Gemeinsamer Bühnen-Abgang: Trump und Putin auf dem Weg zu ihren Gesprächen.
Gemeinsamer Bühnen-Abgang: Trump und Putin auf dem Weg zu ihren Gesprächen. © Julia Demaree Nikhinson/dpa/AP
Direkt zum Start kommt es zum Chaos: Journalisten sind mit Trump und Putin in einem Raum, sollen Fragen stellen. Die Fragerunde artet allerdings aus, die Presse schreit den Präsidenten ihre Fragen entgegen. Ende vom Lied: Die Fragerunde wird abgebrochen.
Direkt zum Start kommt es zum Chaos: Journalisten sind mit Trump und Putin in einem Raum, sollen Fragen stellen. Die Fragerunde artet allerdings aus, die Presse schreit den Präsidenten ihre Fragen entgegen. Ende vom Lied: Die Fragerunde wird abgebrochen. © dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
Trump spricht mit seinem Übersetzer beim Gipfeltreffen mit Putin. Ebenfalls mit in der Runde: US-Außenminister Rubio und Sondergesandter Witkoff.
Trump spricht mit seinem Übersetzer beim Gipfeltreffen mit Putin. Ebenfalls mit in der Runde: US-Außenminister Rubio und Sondergesandter Witkoff. © Julia Demaree Nikhinson/dpa/AP
Auch Putin kam mit Entourage, dazu gehörte etwa Außenminister Lawrow (l.).
Auch Putin kam mit Entourage, dazu gehörte etwa Außenminister Lawrow (l.). © IMAGO/Kremlin Press Office
Nach der chaotischen Fragerunde zogen sich Putin und Trump für die Gespräche zurück. Die Presse wartete derweil gespannt auf das gemeinsame Statement.
Nach der chaotischen Fragerunde zogen sich Putin und Trump für die Gespräche zurück. Die Presse wartete derweil gespannt auf das gemeinsame Statement. © dpa/AP | Jae C. Hong
Weltpolitischer Austausch vor den Statements: Russlands Außenminister Lawrow im Gespräch mit seinem US-Amtskollegen Rubio.
Weltpolitischer Austausch vor den Statements: Russlands Außenminister Lawrow im Gespräch mit seinem US-Amtskollegen Rubio. © dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
Pressekonferenz nach dem Treffen: Trump und Putin positionieren sich für ihre Statements nach den Gesprächen in Alaska.
Pressekonferenz nach dem Treffen: Trump und Putin positionieren sich für ihre Statements nach den Gesprächen in Alaska. © dpa/AP | Jae C. Hong
Trump und Putin bei der Pressekonferenz vor riesigem Presse-Andrang. Im Hintergrund die Botschaft des Gipfels: „Pursuing Peace“, übersetzt „Streben nach Frieden“.
Trump und Putin bei der Pressekonferenz vor riesigem Presse-Andrang. Im Hintergrund die Botschaft des Gipfels: „Pursuing Peace“, übersetzt „Streben nach Frieden“. © dpa/XinHua | Wu Xiaoling
Die Schatten von Putin und Trump, nah beieinander über dem Motto des Gipfels: „Pursuing Peace“, also „Streben nach Frieden“. Ob der Austausch ein wirklicher Schritt in Richtung Frieden war, darf allerdings angezweifelt werden.
Die Schatten von Putin und Trump, nah beieinander über dem Motto des Gipfels: „Pursuing Peace“, also „Streben nach Frieden“. Ob der Austausch ein wirklicher Schritt in Richtung Frieden war, darf allerdings angezweifelt werden. © Wu Xiaoling/dpa/AP
Nach dem Treffen würdigte Putin in einem kurzen Statement Trump, betonte die Möglichkeit, die Beziehungen zu den USA zu verbessern. Wirkliche Ergebnisse oder neue Erkenntnisse bezüglich des Ukraine-Kriegs blieben aber aus.
Nach dem Treffen würdigte Putin in einem kurzen Statement Trump, betonte die Möglichkeit, die Beziehungen zu den USA zu verbessern. Wirkliche Ergebnisse oder neue Erkenntnisse bezüglich des Ukraine-Kriegs blieben aber aus. © Julia Demaree Nikhinson / dpa / AP
Nach dem Gipfel mit Putin sprach Trump von guten Gesprächen udn kündigte an, mit der Nato in Austausch zu gehen. Später sagte er, das Treffen sei eine „10 von 10“ gewesen, setzte zugleich die Ukraine und Selenskyj unter Druck, einen Deal abzuschließen.
Nach dem Gipfel mit Putin sprach Trump von guten Gesprächen udn kündigte an, mit der Nato in Austausch zu gehen. Später sagte er, das Treffen sei eine „10 von 10“ gewesen, setzte zugleich die Ukraine und Selenskyj unter Druck, einen Deal abzuschließen. © Julia Demaree Nikhinson / dpa / AP
Trump und Putin im vertrauten Gespräch nach der gemeinsamen Pressekonferenz.
Trump und Putin im vertrauten Gespräch nach der gemeinsamen Pressekonferenz. © IMAGO/Gavriil Grigorov
Donald Trump stieg kurz nach dem Putin-Treffen zurück in die Air Force One, verließ Alaska wieder.
Donald Trump stieg kurz nach dem Putin-Treffen zurück in die Air Force One, verließ Alaska wieder. © Julia Demaree Nikhinson/dpa/AP
Treffen von Trump und Putin.
Putin legt nach dem Treffen mit Trump Blumen an den Gräbern sowjetischer Soldaten nieder, die während des Zweiten Weltkriegs auf dem Nationalfriedhof Fort Richardson in Alaska begraben wurden. © dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Gavriil Grigorov
Das Flugzeug von Wladimir Putin nach dem Alaska-Treffen auf dem Weg zurück nach Russland – eskortiert von F-35-Kampfjets.
Das Flugzeug von Wladimir Putin nach dem Alaska-Treffen auf dem Weg zurück nach Russland – eskortiert von F-35-Kampfjets. © dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Gavriil Grigorov

Ukrainischer Botschafter unterstreicht Bedeutung von Sicherheitsgarantien für Ukraine

Update, 8.25 Uhr: Vor dem heutigen Treffen zum Ukraine-Krieg hat der ukrainische Botschafter in Deutschland die Notwendigkeit verlässlicher Sicherheitsgarantien für sein Land unterstrichen. Dem Artikel 5 des Nato-Vertrags ähnliche Garantien klängen „schon gut“, sagte Oleksii Makeiev im Deutschlandfunk. Eine Nato-Mitgliedschaft wäre natürlich die beste Sicherheitsgarantie. „Dafür braucht man aber Mut von der Seite unserer Partner und auch Druck auf Russland“, so Makeiev. Ohne Druck werde Putin „nicht aufhören, uns zu töten“. Sein Ziel sei die Zerstörung der Ukraine. Russland lehnt eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine kategorisch ab.

Update, 7.30 Uhr: Wolodymyr Selenskyj spricht heute in den USA mit US-Präsident Donald Trump über Wege zur Beendigung des Ukraine-Kriegs. Das Weiße Haus hat dazu jetzt auch einen Zeitplan veröffentlicht. Demnach wird Trump seinen Gast um 13 Uhr Ortszeit (19 Uhr MESZ) empfangen. Ihr bilaterales Treffen findet dann um 13.15 Uhr Ortszeit (19.15 Uhr MESZ) statt. Für 15.00 Uhr Ortszeit (21.00 Uhr MESZ) ist zudem ein multilaterales Treffen mit europäischen Staats- und Regierungschefs angesetzt, darunter auch Kanzler Friedrich Merz. Wie aus Kreisen der Bundesregierung verlautete, sollen im Anschluss ein Arbeitsessen und eine mehrstündige Diskussion im erweiterten Kreis stattfinden. Insgesamt sollen die Treffen demnach bis 17.00 oder 18.00 Uhr Ortszeit (23.00 Uhr oder 00.00 Uhr MESZ) dauern.

Ukraine-Krieg vor dem Ende? Selenskyj betont vor Trump-Treffen: Frieden muss von Dauer sein

Update, 7.20 Uhr: Wolodymyr Selenskyj hat vor halbseidenen Vereinbarungen zur Beendigung des Ukraine-Krieges gewarnt. Ein Frieden müsse von Dauer sein, schrieb er auf X. „Nicht wie vor Jahren, als die Ukraine gezwungen war, die Krim und einen Teil unseres Ostens – einen Teil des Donbass – aufzugeben, und Putin dies einfach als Sprungbrett für einen neuen Angriff nutzte.“ Russland müsse diesen Krieg beenden, den es selbst begonnen habe. „Und ich hoffe, dass unsere gemeinsame Stärke mit Amerika und unseren europäischen Freunden Russland zu einem echten Frieden zwingen wird“, schrieb Selenskyj.

Update, 5.55 Uhr: Donald Trump hält einen Nato-Beitritt der Ukraine und eine Rückgabe der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim für unrealistisch. „Manche Dinge ändern sich nie!!!“, schrieb er auf Truth Social. Er verwies auf die vom damaligen US-Präsidenten Barack Obama geduldete Annexion der Krim und fügte hinzu: „KEIN NATO-BEITRITT DER UKRAINE.“ Damit untermauerte der US-Präsident Forderungen, die Russland mit Blick auf eine mögliche Friedenslösung gestellt hat. Kremlchef Wladimir Putin hat mehrfach betont, dass eine Rückgabe der Krim und ein Nato-Beitritt der Ukraine für ihn nicht infrage kommen. „Der ukrainische Präsident Selenskyj kann den Krieg mit Russland fast sofort beenden, wenn er will, oder er kann weiterkämpfen“, schrieb Trump weiter.

Ukraine-Gipfel in den USA: Selenskyj will Putin zu „echtem Frieden“ zwingen

Update, 5.30 Uhr: Wolodymyr Selenskyj will Russland gemeinsam mit den USA und Europa zu einem Frieden zwingen. „Ich hoffe, dass unsere gemeinsame Stärke mit Amerika und mit unseren europäischen Freunden Russland zu einem echten Frieden zwingen wird“, schrieb Selenskyj auf Telegram. Er sei dem US-Präsidenten für die Einladung dankbar. „Wir alle wollen diesen Krieg gleichermaßen schnell und verlässlich beenden.“

Update vom 18. August, 5.00 Uhr: Russland knüpft seine Zustimmung zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine an glaubwürdige Zusicherungen für die eigene Sicherheit. Das hat der russische Gesandte bei den internationalen Organisationen in Wien, Michail Uljanow, am frühen Montag auf der Plattform X erklärt. Russland stimme der Forderung vieler EU-Staaten nach Garantien für die Ukraine zu, habe aber das gleiche Recht, auch für Moskau wirksame Sicherheitsgarantien zu erwarten.

Update, 20.30 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die offenbar von US-Präsident Donald Trump in Aussicht gestellten US-Sicherheitsgarantien für sein Land als „historische“ Entscheidung bezeichnet. „Sicherheitsgarantien müssen als Ergebnis unserer gemeinsamen Arbeit wirklich sehr praktisch sein, Schutz zu Lande, in der Luft und auf See bieten und unter Beteiligung Europas entwickelt werden“, erklärte Selenskyj am Sonntagabend in Onlinediensten.

Zuvor hatte der ukrainische Staatschef an einer Videokonferenz mit den Verbündeten in der „Koalition der Willigen“ teilgenommen. Nach Angaben von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni hat Trump sich für US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine im Rahmen einer Lösung zur Beendigung des Ukraine-Kriegs ausgesprochen.

Gipfel in Alaska: Putin stimmt Sicherheitsgarantien wohl zu

Update, 17.45 Uhr: Russland ist nach Angaben des US-Sondergesandten Steve Witkoff einverstanden damit, dass die USA und europäische Verbündete der Ukraine Nato-ähnliche Sicherheitsgarantien geben. „Wir konnten das folgende Zugeständnis gewinnen: Dass die Vereinigten Staaten einen Artikel-5-ähnlichen Schutz bieten können, was einer der eigentlichen Gründe ist, warum die Ukraine der Nato beitreten möchte“, sagte Witkoff dem Sender CNN. 

Für Kremlchef Wladimir Putin sei ein Nato-Beitritt der Ukraine nicht diskutierbar. „Wir konnten das sozusagen umgehen und eine Vereinbarung erzielen, dass die Vereinigten Staaten einen Schutz ähnlich dem in Artikel 5 bieten könnten.“ Die Russen hätten erstmals so einem Szenario zugestimmt. 

Update, 16.25 Uhr: US-Präsident Donald Trump sieht nach seinem Treffen mit Wladimir Putin Fortschritte bei den Verhandlungen mit Russland. „GROßE FORTSCHRITTE BEI RUSSLAND“, schrieb er in Großbuchstaben auf seiner Plattform Truth Social. „BLEIBEN SIE DRAN!“

US-Außenminister pocht auf Friedensabkommen im Ukraine-Krieg – Waffenruhe nicht vom Tisch

Update, 16.07 Uhr: US-Außenminister Marco Rubio erklärt, ein Waffenstillstand im Ukraine-Krieg sei noch nicht vom Tisch. Im Interview mit NBC News betonte er, die USA würden ihren Fokus allerdings auf ein „umfassendes Friedensabkommen“ legen. „Ich denke, das ist der beste Weg, um den Krieg zu beenden“, erklärte Rubio. Ob es auf dem Weg dahin einen Waffenstillstand geben müsse, stellte er infrage. Die Vereinigten Staaten hätten sich dafür eingesetzt, Russland habe diesem bislang aber nicht zugestimmt.

Update, 16.02 Uhr: SPD-Chef und Vizekanzler Lars Klingbeil bezeichnet eine Waffenruhe im Ukraine-Krieg als Grundlage für weitere Friedensbemühungen. Im ZDF-Sommerinterview erinnerte er daran, dass selbst bei den Verhandlungen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska die Kämpfe an der Front weitergegangen seien. „Es geht jetzt um einen Waffenstillstand und dann kann über alles geredet werden“, erklärte Klingbeil.

Von der Leyen pocht auf Mitsprache der Ukraine bei möglichen Gebietsabtritten an Russland

Update, 15.27 Uhr: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert „starke Sicherheitsgarantien“ für die Ukraine als Voraussetzung für Frieden im russischen Angriffskrieg. Bei einer Pressekonferenz mit Wolodymyr Selenskyj betonte sie, dass es zur Sicherstellung der ukrainischen Verteidigungsfähigkeit „keine Limitierungen“ für die ukrainische Armee geben dürfe. Dies beziehe sich auf Kooperationen mit anderen Ländern oder die Hilfe, die andere Länder der Ukraine zukommen lassen. Auch ein EU-Beitritt werde weiter unterstützt.

Von der Leyen lehnt Gebietsabtritte der Ukraine an Russland ohne Einbeziehung Kiews ab. Die Kommissionspräsidentin will die Sanktionen gegen Russland weiter ausbauen, solange der Krieg andauert. „Nur die Ukraine kann ihr eigenes Schicksal bestimmen. Aber die Ukraine kann sich immer auf Europa verlassen.“

Update, 15.09 Uhr: Der ukrainische Präsident Selenskyj betont die Notwendigkeit der USA bei Friedensverhandlungen mit Russland. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bewertete er Trumps Waffenstillstand-Vorstoß positiv und bestätigte die Zustimmung der Ukraine.

„Wir brauchen die USA an unserer Seite. Und ich glaube, dass Präsident Trump teilt, dass wir Frieden brauchen“, erklärte Selenskyj. Für einen „anhaltenden Frieden“ müssten jedoch die richtigen Schritte unternommen werden.

Bundeskanzler Friedrich Merz (l.) nimmt ebenfalls an den Gesprächen zwischen Donald Trump (m.) und Wolodymyr Selenskyj (r.) in Washington teil.

Wadephul sichert Ukraine Unterstützung bei Friedensverhandlungen zu

Update, 14.42 Uhr: Deutschland sichert der Ukraine Unterstützung bei anstehenden Verhandlungen zu. Außenminister Johann Wadephul kündigte vor der gemeinsamen Washington-Reise von Kanzler Friedrich Merz und Wolodymyr Selenskyj an, das gesamte außenpolitische Gewicht Deutschlands einzusetzen.

„Wir wissen, dass wir in entscheidenden Tagen von Verhandlungen sind und werden unser gesamtes außenpolitisches Gewicht dafür zur Verfügung stellen, dass es eine gute Woche für die Ukraine, eine gute Woche für die Freiheit in Europa wird“, erklärte Wadephul am Sonntag gegenüber Journalisten.

Update, 13.34 Uhr: Der russische Außenminister Sergej Lawrow führt Telefonate mit seinen Kollegen aus der Türkei und Ungarn über das Alaska-Treffen zwischen Trump und Putin. Dies berichtete Reuters unter Berufung auf das russische Außenministerium.

Update, 13.17 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will sich in Washington mit EU-Partnern und US-Präsident Donald Trump über den „Stand der Friedensbemühungen, Sicherheitsgarantien, territorialen Fragen und der weiteren Unterstützung der Ukraine“ austauschen. Dies schrieb der CDU-Chef auf X.

Update, 12.24 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) begleitet den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Montag zu dessen Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Washington. Ein Regierungssprecher erklärte, die Reise diene dem Informationsaustausch mit Trump nach dessen Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Alaska. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte zuvor ihre Teilnahme an dem Treffen im Weißen Haus angekündigt.

Update, 11.59 Uhr: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) empfängt heute den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Brüssel. Dies teilte von der Leyen auf X mit.

„Gemeinsam werden wir uns an der Koalition der Willigen VTC beteiligen. Auf Wunsch von Präsident Selenskyj werde ich morgen an dem Treffen mit Präsident Trump und anderen europäischen Staats- und Regierungschefs im Weißen Haus teilnehmen“, erklärte die CDU-Politikerin.

Ukraine erteilt Trumps Verhandlungsvorschlag eine Absage

Update, 11.50 Uhr: Die Ukraine weist Trumps Vorschlag für Friedensverhandlungen ohne vorherige Waffenruhe zurück. Präsidentenberater Serhij Leschtschenko erklärte im ukrainischen Fernsehen: „Unsere Sichtweise ist: zuerst eine Waffenruhe und danach alles andere.“ Kiew fürchtet eine russische Erpressung, falls die Kämpfe während der Gespräche andauern.

Update, 11.34 Uhr: Die Kämpfe im Ukraine-Krieg gehen trotz laufender Verhandlungen nach dem Alaska-Gipfel ungehindert weiter. Die Ukraine meldet nun die Zerstörung eines russischen Munitionslagers im besetzten Melitopol in der Oblast Saporischschja. Das berichtete Ukrainska Pravda.

Update, 10.58 Uhr: US-Präsident Donald Trump scheint bereit, der Ukraine amerikanische Sicherheitsgarantien anzubieten, sollte es zu einem Waffenstillstand im Krieg mit Russland kommen. Das teilte er laut Wall Street Journal den europäischen Staats- und Regierungschefs mit.

Nach seinem Treffen mit Wladimir Putin in Alaska informierte Trump Beamte demnach, der russische Präsident stimme zu, dass ein Friedensabkommen westliche Truppen in der Ukraine einschließen müsse. Ob die USA oder andere westliche Staaten tatsächlich Soldaten in das angegriffene Land entsenden werden, bleibt offen.

Merz kritisiert Trump für Putin-Inszenierung beim Alaska-Gipfel

Update, 9.08 Uhr: Bundeskanzler Merz hält mittlerweile auch Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland ohne vorherigen Waffenstillstand für vertretbar – vorausgesetzt, es komme schnell zu einem Friedensabkommen. „Wenn das gelingt, ist das mehr wert als ein Waffenstillstand, der möglicherweise über Wochen andauert – ohne weitere Fortschritte in den politischen, diplomatischen Bemühungen“, sagte der Kanzler in einem ZDF-Interview.

Merz schließt auch Gebietsabtretungen für ein Ende des Ukraine-Kriegs nicht mehr aus, wie sie Putin von Trump in Alaska gefordert haben soll. Der Kanzler schränkte jedoch in einem ARD-„Brennpunkt“ ein: „Keine territorialen Zugeständnisse, bevor es nicht einen Friedensvertrag gibt.“ Spätestens mit einem Friedensvertrag müssten auch Sicherheitsgarantien für die Ukraine in Kraft treten.

Merz ließ auch leise Kritik an der Inszenierung des Alaska-Gipfels durch Trump durchklingen. „Es war ein großes Protokoll. Die Presse in Russland jubelt. Ein bisschen weniger wäre auch genug gewesen.“

Nach Alaska-Treffen: Trump will schon nächste Woche Dreiergipfel mit Putin und Selenskyj

Update vom 17. August, 6.05 Uhr: Donald Trump plant bereits für kommenden Freitag (22. August) ein trilaterales Treffen mit Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj gemeinsam. Das berichtet das US-Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen.

Die Quellen teilten dem Portal zufolge außerdem mit, dass Putin bei seinem Treffen mit Trump in Alaska den vollständigen Rückzug der Ukraine aus zwei ihrer östlichen Gebiete verlangt habe. Dies hab Trump in dem Telefonat gesagt, mit dem er europäische Regierungschefs über den Gipfel mit Putin informiere.

Putin habe demnach verlangt, dass die Ukraine zwei von Russland besetzte Regionen abtritt, und zwar die Gebiete Donezk und Luhansk. In den beiden anderen von Russland besetzten Regionen, Cherson und Saporischschja, solle die Frontlinie eingefroren werden. Russland kontrolliert derzeit etwas nur drei Viertel von Donezk und fast komplett Luhansk. Laut einer ukrainischen Quelle soll Trump zudem den Eindruck gewonnen haben, dass Putin über die Territorien in russischer Kontrolle in den Regionen Sumy und Charkiw verhandlungsbereit sei.

Update, 19.35 Uhr: Europäische Staats- und Regierungschefs wurden von US-Präsident Donald Trump zu seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Montag (18. August) in Washington, D. C. eingeladen. Dies berichtet die New York Times (NYT) unter Berufung auf hochrangige europäische Beamte. Bundeskanzler Friedrich Merz, der britische Premierminister Keir Starmer und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollen sich jetzt abstimmen und gemeinsam antworten, berichtet die Bild unter Berufung auf Regierungskreise.

Update, 19.10 Uhr: Kreml-Chef Wladimir Putin hat den Alaska-Gipfel mit US-Präsident Donald Trump als „rechtzeitig“ und „nützlich“ bezeichnet. Dies berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Tass. Laut Putin wurden dabei die Gründe des Ukraine-Krieges diskutiert. Der russische Machthaber sagte, man respektiere die amerikanische Position und wolle „den Konflikt mit friedlichen Mitteln beenden“.

Update, 14.25 Uhr: In seinem Gespräch mit Donald Trump hat Wolodymyr Selenskyj seine Forderung nach schärferen Sanktionen gegen Russland bekräftigt. „Es muss stärkere Sanktionen geben, wenn es kein dreiseitiges Treffen gibt oder Russland sich einem fairen Ende des Krieges verweigert“, so der ukrainische Staatschef in den sozialen Netzwerken. Selenskyj strebt nach dem Alaska-Gipfel von Trump und Putin ein Dreier-Treffen an, um über ein Ende des Ukraine-Kriegs zu sprechen. Aus dem Kreml hieß es, dass dazu bisher nichts besprochen worden sei. Selenskyj forderte zudem „zuverlässige und langfristige Sicherheitsgarantien“ für die Ukraine unter Beteiligung von Europa und den USA. Dazu bestand er darauf, dass Kiew bei allen die Ukraine betreffenden Verhandlungen auch eingebunden werde. Das gelte vor allem für territoriale Fragen. 

Update, 13.45 Uhr: Trump und Putin haben in Alaska auch konkret über Sicherheitsgarantien für die Ukraine gesprochen. „Die entscheidende Frage bleibt die Frage der Sicherheitsgarantien zur Verhinderung weiterer russischer Invasionen“, schrieb die italienische Premierministerin Giorgia Meloni in einem Statement. Hier sei es zu den „interessantesten Entwicklungen“ gekommen. Trump sei der italienischen Idee von Sicherheitsgarantien gefolgt, die „von Artikel 5 der NATO inspiriert“ seien.

Update, 13.15 Uhr: Die europäischen Staats- und Regierungschefs begrüßen in einer gemeinsamen Erklärung die Bemühungen, den Ukraine-Krieg zu beenden und dauerhaften Frieden zu erreichen. „Wir sind auch bereit, mit Präsident Trump und Präsident Selenskyj auf ein trilaterales Gipfeltreffen mit europäischer Unterstützung hinzuarbeiten.“ Russland könne kein Veto gegen den Weg der Ukraine in die EU und die NATO einlegen, hieß es in der Erklärung von Kanzler Friedrich Merz, den Regierungschefs von Frankreich, Großbritannien, Polen, Italien, Finnland und den EU-Spitzen. „Internationale Grenzen dürfen nicht mit Gewalt verändert werden.“ Europa werde Druck auf Russland ausüben, bis ein gerechter Frieden erreicht sei.

Erstmeldung: Russland sieht den Gipfel von Putin und Trump als großen Erfolg. Das Treffen habe gezeigt, dass Verhandlungen ohne vorherige Bedingungen und gleichzeitig mit der Fortsetzung der militärischen Spezialoperation möglich seien, schrieb Ex-Präsident Dmitri Medwedew bei Telegram. Es sei ruhig und ohne Ultimaten ein vollwertiger Mechanismus für Kontakte auf höchster Staatsebene geschaffen worden. Putin habe bei dem Treffen die russischen Bedingungen für ein Kriegsende dargelegt. Im Ergebnis hätten die USA zumindest vorerst keinen weiteren Druck auf Russland aufgebaut.

Rubriklistenbild: © Fabian Sommer/Julia Demaree Nikhinson/dpa (Montage)

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