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Ringen um Frieden

„Mehrfach dazu aufgefordert“: Außenminister Wadephul verlangt von China mehr Druck auf Putin im Ukraine-Krieg

China spielt eine zentrale Rolle im Ukraine-Konflikt. Der deutsche Außenminister sieht das Land in der Pflicht. Bisher blieb eine aktive Rolle aus.

Kiew –  Während die USA und die EU mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin um eine Lösung für den Ukraine-Krieg ringen, hat Russland die Ukraine nach Tagen relativer Ruhe wieder massiv aus der Luft angegriffen. Die ukrainische Luftwaffe zählte nach eigenen Angaben 614 feindliche Flugobjekte.

Neben Hunderten von Drohnen habe die russische Armee auch Hyperschallraketen, ballistische Raketen und Marschflugkörper eingesetzt. Über der Hauptstadt Kiew waren Explosionen zu hören, dort dauerte der nächtliche Luftalarm fast acht Stunden. Die Militärverwaltung der Stadt rief die Menschen auf, in Schutzräumen zu bleiben.

Ukraine-Krieg: China steht eng an der Seite von Putin

Auch dreieinhalb Jahre nach Kriegsbeginn steht China eng an der Seite Russlands. „China bleibt auch 2025 von zentraler Bedeutung, wenn es darum geht, Russlands Wirtschaft und seine Kriegsanstrengungen zu stützen“, schreibt Maciej Kalwasiński vom Centre for Eastern Studies in dem Report für das China-Russia Dashboard, ein Projekt mehrerer europäischer Denkfabriken von Anfang August.

Das Land selbst sagt, es sei neutral. Der deutsche Außenminister Johann Wadephul sieht das klar anders. Ohne China „wäre der Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht möglich.“ China ist Russlands größter Lieferant für Güter, die sowohl militärisch wie zivil nutzbar sind, und der Staat ist Russlands bester Öl- und Gaskunde. Deshalb sieht der deutsche Außenminister China klar in der Pflicht. Während seiner Reise in Asien, wo er unter anderem Indonesien und Japan besuchte, sagte er: China müsse „endlich entdecken, dass es eine aktive Rolle bei der Beendigung dieses Konfliktes spielen muss. Das hat China bisher bedauerlicherweise nicht gemacht, obwohl es mehrfach dazu aufgefordert worden ist.“

Und weiter: China müsse „insbesondere politischen Druck, aber auch wirtschaftlichen Druck auf Russland auszuüben“, damit Russland zu verhandlungen bereit ist.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Planet Pix via ZUMA Press Wire | Kristina Kormilitsyna/Brics-Russ

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