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Iran-Lage im News-Ticker

Iran-News: USA greifen iranische Öl-Insel an – Marine-Eskorte in Straße von Hormus geplant

Aktuelle News zum Iran-Krieg im Ticker: US-Eskorte in Straße von Hormus soll bald beginnen. USA nehmen strategisch wichtige Insel ins Visier.

Dieser News-Ticker zum Iran-Krieg ist beendet. Weitere Entwicklungen können Sie in unserem neuen News-Ticker nachlesen.

Update, 7:45 Uhr: US-Verteidigungsminister Pete Hegseth kündigt ein gnadenloses Vorgehen im Krieg gegen den Iran an. „Wir werden weiter Druck machen, weiter vorrücken, weiter ​angreifen“, sagt Hegseth vor der Presse. „Kein Pardon, keine Gnade ⁠für unseren Feind.“ Der Befehl, „kein Pardon“ zu geben, also das Leben eines sich ergebenden Gegners nicht zu schonen oder damit zu drohen, ist nach dem humanitären Völkerrecht verboten.

Iran-News: US-Marine soll Tanker durch Straße von Hormus begleiten 

Update, 6:50 Uhr: US-Kriegsschiffe sollen nach Aussagen von US-Präsident Donald Trump in Kürze Tanker durch die Straße von Hormus begleiten. Die Eskorte der US-Marine werde „bald“ beginnen, sagte Trump vor der Presse. Die iranischen Revolutionsgarden blockieren im Zuge des Krieges mit den USA und Israel die für den weltweiten Öltransport wichtige Meerenge. Der Schiffsverkehr ist nahezu zum Erliegen gekommen. Das Pentagon schickt laut Medienberichten jetzt weitere Kriegsschiffe und Marine-Infanteristen in den Nahen Osten.

Ölpreise bleiben wegen des Iran-Kriegs unter Druck (Archivbild).

Iran-News: Mullah-Regime warnt USA vor Angriff auf Öl-Infrastruktur 

Update, 6:15 Uhr: Die iranischen Streitkräfte haben nach der Bombardierung der für Irans Ölindustrie wichtigen Insel Kharg durch die US-Armee Washington vor einem Angriff auf den Öl- und Energiesektor gewarnt. Ein Sprecher sagte nach Angaben des regierungstreuen Senders Press TV, dass bei einem Angriff auf Irans Öl-, Wirtschafts- oder Energieinfrastruktur „alle entsprechenden US-Einrichtungen in der Region zerstört werden“. 

Update, 5.55 Uhr: US-Streitkräfte haben die militärischen Anlagen auf der für Irans Ölindustrie wichtigen Insel Kharg zerstört. Das teilte US-Präsident Donald Trump auf der Plattform Truth Social mit. Auf eine Vernichtung der Öl-Infrastruktur habe er vorerst verzichtet. Gleichzeitig warnte er den Iran: Sollte der Iran oder jemand anders die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus versuchen zu behindern, werde er die Entscheidung sofort überdenken. Der Verkehr durch die für den globalen Ölhandel wichtigen Meerenge ist durch eine iranische Blockade fast zum Erliegen gekommen.

Iran-News: Kämpfe zwischen Israel und Hisbollah gehen weiter

Update, 14. März, 5:50 Uhr: Unterdessen griffen der Iran sowie die mit ihm verbündete Hisbollah-Miliz im Libanon in der Nacht erneut den Erzfeind Israel mit Raketen an. Am frühen Morgen heulten an Israels Grenze zum nördlichen Nachbarland wieder die Sirenen. Israels Militär greift im Gegenzug die Miliz im Libanon weiter an.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Iran-News: USA schicken weitere Truppen in den Nahen Osten

Update, 22:00 Uhr: Knapp zwei Wochen nach Ausbruch des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran schickt das Pentagon weitere Truppen und Schiffe in den Nahen Osten. Wie das Wall Street Journal berichtet, befindet sich unter anderem das amphibische Angriffsschiff „USS Tripoli“ auf dem Weg in die Krisenregion. Zusätzlich sollen laut Axios Tausende Marine-Infanteristen, mehrere Kriegsschiffe und F-35-Kampfjets die bestehenden US-Streitkräfte vor Ort verstärken – auf Anfrage des Centcom, das im Iran-Krieg nach eigenen Angaben mehr militärische Handlungsoptionen anstrebt. Die Infanteristen wären bei Bedarf auch für Bodeneinsätze bereit.

Iran-News: Straße von Hormus offen für Putins Schattenflotte?

Update, 20:10 Uhr: Seit dem Beginn des Iran-Krieges vor zwei Wochen haben einer auf Seetransporte spezialisierten Website zufolge nur 77 Schiffe die Straße von Hormus passiert. Mehr als die Hälfte dieser Schiffe gehöre zur sogenannten Schattenflotte, erklärte „Lloyd‘s List Intelligence“ am Freitag. Damit sind die häufig veralteten und unter fremder Flagge fahrenden Schiffe gemeint, mit denen insbesondere Russland und der Iran internationale Sanktionen umgehen.

Die seit Monatsbeginn verzeichneten 77 Durchfahrten durch die Straße von Hormus bedeuten „Lloyd‘s List Intelligence“ zufolge einen massiven Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Vom 1. bis zum 11. März 2025 wurden demnach 1299 Durchfahrten registriert.

Iran-News: USA setzen Belohnung für Hinweise auf Chamenei-Verbleib aus

Update, 19:08 Uhr: Die USA belassen es nicht bei den Drohungen gegen die neue iranische Führung: Die Trump-Regierung setzt eine hohe Belohnung für Hinweise auf den neuen Ajatollah, Modschtaba Chamenei, aus. Dies berichtet die AFP unter Berufung auf das US-Außenministerium. Demnach würden zehn Millionen Dollar (rund 8,7 Millionen Euro) für Hinweise über den Verbleib Chameneis oder anderer hochrangiger Verantwortlicher gezahlt. Der Sohn des bei einem israelischen Luftangriff getöteten Ayatollah Ali Chamenei war am Sonntag zu seinem Nachfolger ernannt worden.

Iran-News: Trump glaubt an „ein bisschen“ Putin-Unterstützung für Teheran

Update, 18:47 Uhr: Donald Trump hält es für möglich, dass der russische Präsident Wladimir Putin dem Iran im Krieg mit den USA und Israel hilft. Auf eine entsprechende Frage sagte er Fox News in einem Radiointerview: „Ich glaube, er hilft ihnen vielleicht ein bisschen, ja“. Putin wiederum denke wahrscheinlich, dass die USA der Ukraine helfen würden, was sie auch täten, fuhr Trump fort. „Sie tun es. Und wir tun es“, sagte er. 

Mehrere Medien hatten jüngst berichtet, dass Russland dem Iran Informationen über US-Streitkräfte und mögliche Ziele im Nahen Osten liefere. Dabei versorge der Kreml Teheran mit Standortangaben und Bewegungsdaten von amerikanischen Truppen, Schiffen und Flugzeugen, berichteten etwa der US-Sender CNN und die Washington Post. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff, der die US-Delegation bei Gesprächen mit Moskau und Kiew für ein Ende des Ukraine-Kriegs leitet, wurde darauf zuletzt mehrfach angesprochen. Nach eigenen Angaben teilte er Russland mit, dass es Teheran nicht mit Informationen im Iran-Krieg unterstützen soll. Kürzlich sagte Witkoff zudem, russische Vertreter hätten Trump in einem Telefongespräch versichert, keine Geheimdienstinformationen mit dem Iran zu teilen.

Update, 17:52 Uhr: Nach Drohungen aus Teheran steht nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump die Glaubwürdigkeit des neuen obersten Führers des Irans Modschtaba Chamenei auf dem Prüfstand. „Sie reden sehr viel, also wird er jetzt liefern müssen“, sagte Trump dem Sender Fox News Radio.

Irans neuer Religionsführer hatte in einer Stellungnahme Rache für Opfer im Krieg gegen die USA und Israel gefordert und angekündigt, die Straße von Hormus weiter als Druckmittel einzusetzen. Trump kündigte derweil weitere Angriffe auf den Iran an. „Wir werden sie in der nächsten Woche sehr hart treffen.“

Iran-News: Kanzler Merz fordert schnelles Kriegsende

Update, 16:51 Uhr: Bundeskanzler Merz hat ein schnelles Ende des Iran-Krieges gefordert und auf wirtschaftliche Schäden auch für Deutschland durch den Konflikt verwiesen. „Wir hoffen, dass wir Wege finden, diesen Krieg so schnell wie möglich zu beenden, weil er niemandem nutzt und vielen schadet, ökonomisch auch uns“, sagte Merz am Freitag bei einer Pressekonferenz mit dem norwegischen Regierungschef Jonas Gahr Störe und dem kanadischen Premierminister Mark Carney. „Wir unternehmen alle Anstrengungen, um diesen Krieg im Iran und mit dem Iran zu beenden. Alle diplomatischen Kanäle werden genutzt“, sagte Merz weiter.

Update, 15:47 Uhr: Beim Absturz des Tankflugzeugs der US-Streitkräfte im Westen des Iraks ist nun der Tod aller sechs Insassen bestätigt worden. Alle Besatzungsmitglieder seien für tot erklärt worden, teilte das für die Region zuständige US-Kommando (Centcom) in einem Update auf X mit. Zuvor war bereits der Tod von vier der sechs Besatzungsmitglieder verkündet worden. 

Das US-amerikanische Tankflugzeug vom Typ KC-135 war nach Angaben des US-Militärs am Donnerstag gegen 14.00 Uhr Ortszeit abgestürzt. Die Umstände des Vorfalls würden noch untersucht. Der Verlust sei jedoch weder auf feindlichen Beschuss noch auf Beschuss von Verbündeten zurückzuführen, hieß es in den Posts auf X. Die Identität der verstorbenen Soldaten werde erst bis zu 24 Stunden nach der Benachrichtigung der Angehörigen bekanntgegeben.

Update, 14.50 Uhr: Trotz der neuen israelischen Angriffswelle trat eine ganze Reihe ranghoher Vertreter der iranischen Führung am Freitag in Teheran bei einer Kundgebung zur Unterstützung der Palästinenser auf, unter ihnen Sicherheitschef Ali Laridschani, Präsident Massud Peseschkian, Justizchef Gholamhossein Mohseni Edschei und Außenminister Abbas Araghtschi. Das Staatsfernsehen zeigte Peseschkian, wie er Anhänger begrüßte und Selfies auf den regennassen Straßen von Teheran machen ließ.

Laridschani bezeichnete die US-israelischen Angriffe auf den Iran als einen Akt der „Verzweiflung“. Je mehr Druck Trump ausübe, „desto stärker wird die Entschlossenheit der Nation werden“, sagte Laridschani während der Kundgebung. Als Justizchef Edschei im Staatsfernsehen sprach, war im Hintergrund eine Explosion zu hören.

Iran-News: Hegseth sieht „verzweifelten“ Chamenei

Update, 13:51 Uhr: Der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth hat sich zum Schicksal des neuen religiösen Führers des Iran, Modschtaba Chamenei, geäußert. Er behauptete auf einer Pressekonferenz, Chamenei sei „verwundet und wahrscheinlich entstellt“. Weiter hieß es von Hegseth, er sei „verzweifelt“ und nun „untergetaucht“: „Das ist es, was Ratten tun.“ Er stellte infrage, warum Chamenei nur eine schriftliche Erklärung veröffentlicht habe und nicht vor die Kameras getreten sei. Dies sorge für Fragezeichen.

Update, 13:04 Uhr: Der iranische Sicherheitschef Ali Laridschani ist am Freitag öffentlich bei einer Kundgebung zur Unterstützung der Palästinenser in Teheran aufgetreten. Die Nachrichtenagentur Irna meldete wenig später, dass im Zentrum der iranischen Hauptstadt in der Nähe der Kundgebung mindestens ein Mensch bei einer Explosion getötet worden sei. Nähere Angaben wurden zunächst nicht gemacht. Die israelische Armee hatte die Bevölkerung am Morgen aufgerufen, zwei Gebiete in der Nähe des Veranstaltungsortes zu verlassen. Der Auftritt Laridschanis war einer der ranghöchsten eines Vertreters der iranischen Führung seit Kriegsbeginn am 28. Februar.

Update, 11:34 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat das Lockern von Sanktionen gegen Russland deutlich kritisiert. „Jetzt Sanktionen zu lockern, aus welchen Gründen auch immer, das halten wir für falsch“, sagte Merz am Freitag bei einem Besuch im norwegischen Andöya. Die USA hatten zuvor bekannt gegeben, dass sie wegen der steigenden Ölpreise infolge des Iran-Krieges vorübergehend den Verkauf russischen Erdöls wieder erlauben.

Merz beriet mit dem norwegischen Regierungschef Jonas Gahr Störe unter anderem über Möglichkeiten zur Unterstützung der Ukraine in ihrem Abwehrkampf gegen Russland. In dem Zusammenhang sagte Merz: „Russland zeigt leider weiter keine Verhandlungsbereitschaft. Wir werden deshalb und müssen den Druck auf Moskau weiter erhöhen.“ Die Unterstützung für die Ukraine werde fortgesetzt. „Wir werden uns davon nicht durch den Iran-Krieg abbringen oder ablenken lassen.“

Iran-News: Vier weitere US-Soldaten getötet

Erstmeldung: Im Rahmen des US-Einsatzes gegen den Iran sind vier weitere US-Soldaten ums Leben gekommen. Das US-Zentralkommando CENTCOM hat bestätigt, dass in dem im Westen des Irak abgestürzten KC-135-Betankungsflugzeug vier Soldaten ums Leben gekommen sind. Die Such- und Rettungsaktion für die verbleibenden zwei Crewmitglieder des Fliegers läuft demnach weiter.

Rubriklistenbild: © -/Nasa/dpa

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