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Ukraine-Krieg: US-Hilfe für Kiew – Trump-Regierung genehmigt Waffenverkauf
News zur Lage im Ukraine-Krieg: Kiew bekommt Raketen aus den USA. Merz rechnet nicht mit Selenskyj-Putin-Treffen. Der News-Ticker.
Dieser News-Ticker ist beendet. Alle weiteren Informationen finden Sie in unserem neuen News-Ticker zum Ukraine-Krieg.
Update, 8.15 Uhr: Die Trümmer einer ukrainischen Drohne haben in der Nacht nach Behördenangaben an der russischen Schwarzmeerküste einen Waldbrand ausgelöst. Das Feuer brach nur rund zehn Kilometer von der als „Putins Palast“ bekannten Residenz des russischen Präsidenten bei Gelendschik aus. Einsatzkräfte sind demnach weiterhin vor Ort.
Update, 7.00 Uhr: Das US-Außenministerium hat den Verkauf von Waffen im Wert von geschätzt 825 Millionen US-Dollar an die Ukraine genehmigt. Es gehe um Raketen mit größerer Reichweite und dazugehörige Ausrüstung, die die Ukraine angefragt habe, teilte die zuständige Behörde in Washington mit. Der US-Kongress sei darüber informiert worden – wie beim Verkauf solcher Rüstungsgüter ins Ausland üblich. Für den Waffenkauf bekommt die Ukraine Finanzierungshilfe aus den USA, Dänemark, den Niederlanden und Norwegen.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Lage im Ukraine-Krieg: Selenskyj fordert von Europa konkrete Sicherheitsgarantien
Update, 6.30 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert laut seiner offiziellen Internetseite von den europäischen Verbündeten konkrete Sicherheitsgarantien für sein Land. Bei einer Videoschalte mit dem polnischen Präsidenten Karol Nawrocki und den Staats- und Regierungschefs von Estland, Lettland, Litauen und Dänemark sagte Selenskyj demnach, es brauche klare Antworten darauf, wer der Ukraine bei einem erneuten russischen Angriff „zu Lande, in der Luft und zur See“ helfen werde. Dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gehe es weiterhin nur darum, den Krieg fortzusetzen. Es sei wichtig, dass Trump die gemeinsame Entschlossenheit Europas sehe, den Ukraine-Krieg zu beenden.
Update vom 29. August, 5.30 Uhr: Bei dem schweren russischen Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind nach Behördenangaben mindestens 23 Menschen gestorben. Die Rettungskräfte suchten in der Nacht zum Freitag weiterhin nach verschütteten Menschen. Auch in der Nacht herrschte in Teilen der Ostukraine Luftalarm.
Update, 22.27 Uhr: Wolodymyr Selenskyj hat Russland nach den massiven Angriffen auf Kiew in der vergangenen Nacht abgesprochen, den Ukraine-Krieg beenden zu wollen. „Dieser Schlag zeigt ganz klar, dass sich die Ziele Russlands nicht geändert haben“, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft in Kiew. Die Zahl der durch die Drohnen- und Raketenangriffe getöteten Menschen ist laut Ukrainska-Pravda auf 22 gestiegen.
Ukraine-Krieg: Die Ursprünge des Konflikts mit Russland




„Russland greift derzeit alle Menschen auf der Welt an, die sich nach Frieden sehnen. Dies ist ein Schlag gegen die Ukraine. Dies ist ein Schlag gegen Europa“, sagte der ukrainische Staatschef. „Dies ist auch ein Schlag Russlands gegen Präsident Trump und andere globale Akteure.“
Lage im Ukraine-Krieg: Guterres verurteilt Russlands Raketen- und Drohnenangriffe auf Kiew
Update, 22.06 Uhr: UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte Russlands Raketen- und Drohnenangriffe auf Kiew. Auf der Plattform X erklärte er: „Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur sind inakzeptabel und müssen sofort beendet werden.“
Guterres forderte eine vollständige, sofortige und bedingungslose Waffenruhe, „die zu einem gerechten, umfassenden und nachhaltigen Frieden in der Ukraine führt“. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dankte dem UN-Generalsekretär für dessen Unterstützung.
Update, 21.02 Uhr: Anders von US-Präsident Donald Trump in Aussicht gestellt, rechnet Bundeskanzler Friedrich Merz nicht mit einem baldigen Treffen zwischen Kremlchef Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Das erklärt Merz bei einer Zusammenkunft mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in dessen Sommerresidenz Fort de Brégançon an der Côte d‘Azur.
Zu den diplomatischen Bemühungen für ein Ende des Ukraine-Kriegs sagte der Kanzler: „Wir müssen uns mit diesem Thema heute erneut beschäftigen und dies vor dem Hintergrund der Tatsache, dass es offensichtlich nicht zu einem Treffen zwischen Präsident Selenskyj und Präsident Putin kommen wird.“ Das sei „anders, als es zwischen Präsident Trump und Präsident Putin in der letzten Woche verabredet war, als wir gemeinsam in Washington waren“, so Merz.
Update, 20.22 Uhr: Nach den russischen Angriffen auf Kiew am Donnerstag ist US-Präsident Donald Trump „nicht glücklich über die Nachricht, aber auch nicht überrascht“, erklärt die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt. Trump werde sich im Laufe des Tages erneut äußern. Während die Sprecherin von dem russischen Angriff sprach, betonte sie auch ukrainische Angriffe auf eine russische Ölraffinerien. Trump beobachte diese Entwicklungen im Ukraine-Krieg „aufmerksam“, so Leavitt: Vielleicht seien beide Seiten – Kiew und Moskau – nicht bereit, den Krieg zu beenden, erklärte sie weiter.
Mit der Ausführung scheint die Trump-Regierung die Ukraine und Russland erneut auf eine Stufe zu stellen; unabhängig von Aggressor oder Verteidiger; von Angriffen auf Zivilisten oder Energie-Anlagen. Kiew erklärt sich zudem bereit, direkt über ein Ende des Krieges zu verhandeln; Russland zögert ein solches Treffen hinaus und beharrt auf seinen Maximalforderungen.
Ukraine-Krieg aktuell: Kiews Geheimdienst greift russische Infrastruktur an
Update, 18.57 Uhr: Der ukrainische Geheimdienst soll am Donnerstagmorgen die Infrastruktur des Eisenbahnknotenpunkts Twer in Russland zerstört haben. Gegenüber der ukrainischen Nachrichtenagentur ukrinform erklärte eine Geheimdienst-Quelle, dass unter dem Eisenbahnkesselwagen Sprengstoff angebracht worden sei – diese seien offenbar mit Treibstoff gefüllt gewesen. Durch eine Fernzündung sei eine gewaltige Explosion ausgelöst worden.
Der Angriff sei laut Bericht der Nachrichtenagentur Teil einer Reihe von Maßnahmen, die darauf abzielen, die logistischen Möglichkeiten Russlands zur Versorgung seiner Truppen mit Treibstoff, Munition und Personal im Ukraine-Krieg zu zerstören.
Ukraine-Krieg: Massive Raketenangriffe – von der Leyen fordert „stählernes Stachelschwein“
Update, 17.26 Uhr: Nach den massiven russischen Angriffen auf Kiew hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und später mit US-Präsident Donald Trump telefoniert. Das teilte von der Leyen in einem Post auf der Plattform X. Bei den russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt wurden nach Angaben der Kommissionspräsidentin auch EU-Büros getroffen. „Putin muss an den Verhandlungstisch kommen“, fordert sie und wiederholte zudem ihre Forderung, dass die Ukraine mit Sicherheitsgarantien zu einem „stählernen Stachelschwein“ gemacht werden müsse.
Nach Luftangriff auf russische Ölpumpstation im Ukraine-Krieg: Ungarn erteilt Einreiseverbot
Update, 16.17 Uhr: Ungarn hat den Chef der ukrainischen Drohnentruppen, Robert Browdi, mit einem dreijährigen Einreise- und Aufenthaltsverbot belegt. „Der jüngste schwere Luftangriff auf die Erdölpipeline ‚Druschba‘ war ein Angriff auf die Souveränität Ungarns“, teilte der ungarische Außenminister Peter Szijjarto in einer Erklärung mit, die die staatliche ungarische Nachrichtenagentur MTI veröffentlichte.
Die ukrainische Armee hatte vor anderthalb Wochen eigenen Angaben zufolge die Ölpumpstation Nikolskoje im zentralrussischen Gebiet Tambow mit Drohnen angegriffen. Ungarn und die Slowakei erhalten russisches Erdöl durch die betroffene Pipeline. Ungarischen Angaben zufolge traf erst am Donnerstag wieder russisches Erdöl über die „Druschba“-Pipeline in Ungarn ein.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft ungarischen Politikern unterdessen vor, „für den andauernden Krieg auf die Ukraine abzuwälzen“. Mit Blick auf das Einreiseverbot erklärt Selenskyj, er habe das Außenministerium angewiesen, „alle Fakten zu klären und entsprechend zu reagieren“.
Waffenlieferungen im Ukraine-Krieg: Russland-Drohnen spähen wohl Transporte in Deutschland aus
Update, 15.09 Uhr: Russische Drohnen sollen Waffentransporte in Deutschland ausspähen. Das hatte die New York Times berichtet: Verteidigungsminister Boris Pistorius zeigt sich wenig überrascht. Die Bundeswehr sei nicht zuständig für die Überwachung von zivilem Territorium oder Straßenverbindungen in Deutschland, was Drohnen angehe, sagte der SPD-Politiker auf Nachfrage nach einem Treffen mit seiner spanischen Amtskollegin Margarita Robles in Berlin.
„Aber ja, dass Drohnen auch irgendwo über den Häfen, über den Eisenbahnanlagen unterwegs sind, dürfte niemanden überraschen. Es gibt aber nicht so furchtbar viel Handhabe dagegen.“ Russische Drohnen würden laut Times-Bericht möglicherweise über Ostdeutschland Nachschubwege für westliche Militärgüter an die Ukraine auskundschaften. Pistorius erklärte, die Zuordnung, von wo aus Drohnen gesteuert werden, sei oft sehr schwierig.
Ukraine-Krieg aktuell: Russland versenkt wohl eines der letzten ukrainischen Schiffe
Update, 13.55 Uhr: Russland hat nach eigenen Angaben ein ukrainisches Aufklärungsschiff mit einer Seedrohne im Donaudelta versenkt. Getroffen worden sei das Schiff „Simferopol“, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Es wäre der erste Einsatz einer Seedrohne durch Russland im Ukraine-Krieg. Unabhängig bestätigen lassen sich die Angaben nicht.
Bei der „Simferopol“ handelt es sich offen zugänglichen Informationen nach um ein in der Erprobungsphase befindliches mittelgroßes Aufklärungsschiff. Die ukrainische Marine wurde nach der russischen Annexion der Krim und zu Beginn der seit dreieinhalb Jahren laufenden Invasion weitgehend zerstört.
Update, 12.50 Uhr: Russland hat seine Raketen-Attacke auf die Ukraine verteidigt. Die massive nächtliche Angriffswelle im Krieg hätte sich gegen militärische Ziele gerichtet, teilte der Kreml der staatlichen Nachrichtenagentur Tass mit. So habe die Armee einen „Großangriff“ gegen „Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes und Militärflugplätze in der Ukraine“ gestartet, hieß es. Allerdings traf die Putin-Armee offensichtlich auch die EU-Vertretung und den British Council in Kiew. Mit mehr als 600 Drohnen und Raketen erlebte die Ukraine einen der massivsten Angriffe seit Beginn des Krieges.
Ukraine-Krieg aktuell: Putins Raketen treffen auch den British Council in Kiew
Update, 11.58 Uhr: Weitere Schäden durch Russlands Raketenhagel gemeldet: Neben der EU-Vertretung wurde offenbar durch die Offensive der russischen Armee auch das British Council in Kiew beschädigt. Dies teilt der britische Premierminister Keir Starmer laut der Nachrichtenagentur Reuters mit. „Meine Gedanken sind bei all jenen, die von den sinnlosen russischen Angriffen auf Kiew betroffen sind“, schrieb Starmer demnach auf der Online-Plattform X. „Dieses Blutvergießen muss ein Ende haben.“
Angriff mit Hyperschallraketen: Zahl der Todesopfer in Kiew steigt weiter an
Update, 11.09: Traurige Bilanz zur Russland-Offensive: Putins Streitkräfte haben in der Nacht mit fast 600 Drohnen und über 30 Raketen angegriffen. Das berichtete der Nachrichtensender ntv unter Berufung der ukrainischen Luftwaffen. 563 der insgesamt 598 russischen Drohnen seien abgefangen und zerstört worden, hieß es. Auf Hyperschallraketen waren im Einsatz. Allein in Kiew wurden mehrere Gebäude beschädigt. Die Zahl der Todesopfer stieg im Laufe des Vormittages auf 14 an. Hinzu kommen viele Verletzte, darunter auch Kinder.
Erstmeldung: Moskau/Kiew – Im Ukraine-Krieg laufen diplomatische Verhandlungen für ein Ende der Kämpfe, die jedoch unvermindert andauern. Die russische Armee ist nun auch Angaben aus Kiew zufolge in eine neue ukrainische Region eingedrungen. Die Ukraine räumte am Dienstag (26. August) zum ersten Mal ein, dass russische Soldaten in die Region Dnipropetrowsk eingedrungen sind.
Schon im Juni wurde von Zusammenstößen in dem Gebiet berichtet, eine offizielle Bestätigung blieb bislang aber aus. „Ja, sie sind eingedrungen und die Kämpfe dauern derzeit an“, sagte jetzt Viktor Tregubow, ein Sprecher der ukrainischen Streitkräfte in Dnipro, gegenüber ukrainischen Medien.
Russland hat in den letzten Monaten besonders im Osten und Süden der Ukraine zwar immer wieder kleinere Gebietsgewinne verzeichnet, allerdings mit schweren Verlusten. Dem ukrainischen Generalstab zufolge verlor Moskau in den vergangenen 24 Stunden weitere 920 Soldaten. Die Zahl der gesamten Verluste erreicht somit laut Angaben des Generalstabs 1.078.750 Soldaten. Diese Angaben aus dem Kriegsgebiet lassen sich nicht unabhängig bestätigen.
Russland behauptete bereits Eroberungen in Dnipropetrowsk: Aus Moskau hieß es, die Dörfer Saporischke und Nowogeorgiiwkja seien eingenommen worden. Der ukrainische Generalstab dementierte die Angaben des russischen Militärs. Ukrainische Quellen, die dem Militär nahestehen, sehen jedoch eine andere Lage. So berichtete die Beobachtungsgruppe DeepState, Russland habe die zwei Dörfer tatsächlich „besetzt“. Nun würde das russische Militär die Positionen dort „konsolidieren“ und „Infanterie für einen weiteren Vormarsch“ ansammeln.
Ukraine-News: Kreml greift weitere ukrainische Regionen an
Dnipropetrowsk gehört nicht zu den ukrainischen Regionen, die Kreml-Chef Wladimir Putin im September 2022 illegal annektiert hatte - Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja. Allerdings greifen seine Truppen nicht nur in diesen Regionen, sondern etwa auch in Sumy und Charkiw an, um weiteren Druck auf die Ukraine auszuüben. Bei Verhandlungen im türkischen Istanbul drohte die russische Delegation mit einer Besetzung von weiteren Regionen.
Russische Angriffe im Ukraine-Krieg dauern an
Bei russischen Angriffen auf die Stadt Cherson ist indes nach ukrainischen Angaben eine 81-jährige Frau getötet worden. Eine 53-Jährige sei bei dem Artillerieangriff in den frühen Morgenstunden verletzt worden, teilte die Staatsanwaltschaft im Onlinedienst Facebook mit. Die Frau wurde demnach in ein Krankenhaus eingeliefert.
Zudem wurde nach Angaben der Militärverwaltung ein 56-Jähriger bei einem Drohnenangriff im Zentrum von Cherson verletzt. Die Staatsanwaltschaft eröffnete nach eigenen Angaben Ermittlungen wegen möglicher Kriegsverbrechen.
Russland kontrolliert nach einem Vormarsch in den vergangenen Monaten inzwischen rund ein Fünftel der Ukraine. Die russischen Truppen greifen vermehrt auch in der Region Cherson im Süden des Landes an, die gleichnamige Regionalhauptstadt ist aber weiter in den Händen der ukrainischen Armee. (red mit Agenturen)
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