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Krieg zwischen Israel und Hamas
Gaza-Verhandlungen: Trump will noch diese Woche nach Nahost reisen
Nachdem Trump seinen Gaza-Friedensplan vorgestellt und die Hamas unter Druck gesetzt hat, folgen Verhandlungen. Nun könnte der US-Präsident selbst nach Nahost reisen.
Washington, D.C – US-Präsident Donald Trump wird am Wochenende „möglicherweise“ zu den Nahost-Friedensgesprächen in die Region reisen. Die aktuellen Verhandlungen in Ägypten zwischen Israel und der Hamas über einen US-Plan zum Ende des Gaza-Kriegs liefen gut, sagte Trump bei einem Auftritt.
„Wir werden sehen, aber die Chancen stehen gut“, sagte Trump vor der Presse in Washington und fügte hinzu, dass dies „vielleicht schon am Sonntag“ der Fall sein könnte. „Die Verhandlungen verlaufen sehr gut“, so Trump weiter. Bei einem erfolgreichen Verlauf würde er voraussichtlich am Sonntag oder spät am Samstag losfliegen, hieß es.
Gaza-Krieg: Indirekte Gespräche zwischen Hamas und Israel laufen in Ägypten
Die Gespräche von Unterhändlern Israels und der palästinensischen Terrororganisation Hamas laufen seit mehreren Tagen im ägyptischen Küstenort Scharm el Scheich. Donald Trump sagte, er habe soeben mit Vertretern aus dem Nahen Osten telefoniert, wo sein Sonderbeauftragter Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner gerade zu Gesprächen in Ägypten eingetroffen seien.
Israelische Medien berichteten unter Berufung auf einen hochrangigen Beamten, dass beide Seiten am Donnerstag oder Freitag eine Vereinbarung schließen könnten. Danach könnten die Geiseln freigelassen werden. Dies könne frühestens am Samstag oder zu Beginn der kommenden Woche geschehen.
Vor dem Gaza-Krieg: Die Geschichte des Israel-Palästina-Konflikts in Bildern
Der Sender CNN berichtete, Israel gehe davon aus, dass die Hamas möglicherweise nicht in der Lage sei, alle toten Geiseln im Gazastreifen zu finden und zu übergeben. Demnach ist sich die israelische Regierung bewusst, dass die Hamas möglicherweise den Aufenthaltsort einiger der 28 toten Geiseln nicht kennt oder deren Leichen nicht bergen kann. Einer Quelle zufolge handelt es sich um sieben bis neun Personen, eine andere Quelle spricht von zehn bis 15 Personen. Die Hamas betrachtet die Geiseln als entscheidenden Faustpfand in den Verhandlungen zur Durchsetzung eigener Ziele.
Gespräche um Trumps Gaza-Friedensplan – Lob aus Ägypten
Basis der Unterredungen ist der Gaza-Friedensplan von Trump, der die Freilassung aller verbliebenen Hamas-Geiseln im Gegenzug für eine Waffenruhe im Gaza-Krieg und die Entlassung Hunderter palästinensischer Häftlinge aus Israels Gefängnissen vorsieht. Weitere Kernziele des 20-Punkte-Plans: eine Entwaffnung der Hamas und ein schrittweiser Rückzug der israelischen Truppen aus dem weitgehend zerstörten Gazastreifen sowie humanitäre Hilfe in großen Mengen für die notleidende Zivilbevölkerung des Küstengebiets, das demilitarisiert und wiederaufgebaut werden soll.
Am dritten Tag der indirekten Verhandlungen mehrten sich die Anzeichen für Fortschritte in den Gesprächen: Ägyptens Staatschef Abdel Fattah al-Sisi sprach am Mittwoch von „sehr ermutigenden“ Signalen. Die Hamas äußerte sich „positiv“ über den Verlauf der Verhandlungen in Scharm el-Scheich. Al-Sisi lobte Trump für seinen 20-Punkte-Plan und lud ihn nach Ägypten ein.
Witkoff und Kushner seien mit „einem starken Willen, einer starken Botschaft und einem starken Mandat von Präsident Trump zur Beendigung des Kriegs in dieser Verhandlungsrunde“ angereist, sagte al-Sisi.
Große Verhandlungsrunde: Auch türkische Delegation an Gaza-Gesprächen beteiligt
Der dem ägyptischen Geheimdienst nahestehende Sender Al-Kahera News berichtete, dass der israelische Minister für strategische Angelegenheiten, Ron Dermer, ein enger Berater des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, anwesend sei. Auch Katars Regierungschef Mohammed bin Abdulrahman al-Thani wollte sich in die Verhandlungen einschalten. Die türkische Delegation wird von Geheimdienstchef Ibrahim Kalin angeführt.
Am Anfang der Gespräche forderte die Hamas nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) aus Verhandlungskreisen verlässliche Garantien dafür, dass Israel seine Angriffe nach der Freilassung der Geiseln nicht fortsetzt. Erste Ergebnisse dürften dann aber erst nach einem Eintreffen Trumps bekannt gegeben werden. (Quellen: AFP, dpa, CNN, Al-Kahera News) (nak)