Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
Nach Spott über Ehe
Bizarre Geste in Évian: Trump zeigt Machtspiel mit Macrons Ehefrau
Nach fiesem Spott über die Ehe der Macron zeigt Trump beim G7-Gipfel in Évian sein Machtspiel: einen festen Händedruck mit Brigitte. Was bedeutet die Geste?
Präsident Donald Trump hat Brigitte Macron einen seiner typischen langen, festen Händedrücke gegeben. Frankreichs First Lady traf den US-Präsidenten am Montag beim G7-Gipfel im französischen Évian-les-Bains. Trump und der französische Präsident Emmanuel Macron verbindet ein komplexes Verhältnis. Die beiden Spitzenpolitiker sind seit Jahren für intensive, teils wie ein Tauziehen wirkende Händedrücke bekannt. Doch es ist das erste Mal, dass Trump diese Form der Begrüßung Frankreichs First Lady anbot.
Der US-Präsident hatte zuvor Brigitte und die Ehe der Macrons zuletzt immer wieder verspottet. Bei einer privaten Veranstaltung im April, als er Frankreich dafür rügte, den USA im Iran nicht beizustehen, warf Trump Brigitte vor, Emmanuel „äußerst schlecht“ zu behandeln.
Nach Spott gegen Macron: Trump tauscht bei G7-Gipfel Händedruck mit Ehefrau Brigitte aus
„Ich habe Frankreich angerufen, Macron, dessen Frau ihn äußerst schlecht behandelt, [er] erholt sich immer noch von der rechten Hand an den Kiefer“, sagte er und bezog sich dabei offenbar auf einen viralen Clip aus dem vergangenen Jahr. In dem Video schien Brigitte Emmanuels Gesicht energisch wegzuschieben, als beide ihren Präsidentenjet verließen; Macron tadelte Trump später und sagte, dessen Bemerkungen seien nicht „elegant“ und hätten „nicht dem Niveau“ entsprochen.
Der Trump-Macron-Händedruck ist seit fast einem Jahrzehnt ein wiederkehrendes diplomatisches Schauspiel. Ihr erstes Treffen im Jahr 2017 führte in Brüssel zu einem weißknöchelig festen, lang anhaltenden Griff – ein frühes Zeichen für die wettbewerbliche Note, die ihre Beziehung prägen sollte.
In den folgenden Jahren schwankten die beiden Staatschefs zwischen Wärme und Rivalität. Macron empfing Trump zu den Feierlichkeiten zum Bastille-Tag in Paris, einschließlich eines prominent besetzten Abendessens am Eiffelturm mit beiden Paaren; Trump revanchierte sich später, indem er Macron zum Ehrengast beim ersten Staatsbankett seiner Amtszeit im Weißen Haus machte.
Doch bis zum Ende von Trumps erster Amtszeit war die sogenannte „Bromance“ verblasst und durch Streit über Zölle, die Ukraine und den Krieg mit Iran ersetzt worden. Der jüngste Händedruck mit Brigitte Macron, von Beobachtern als „Tauziehen“ beschrieben, fügt der Reihe symbolträchtiger körperlicher Gesten ein neues Kapitel hinzu.
Wer beim G7 in Évian dabei ist – die Liste der Teilnehmer und Mitglieder
Die G7 setzt sich aus sieben großen fortgeschrittenen Volkswirtschaften zusammen: Frankreich, die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich, Kanada, Deutschland, Italien und Japan. Die Staats- und Regierungschefs sind für den Gipfel 2026 in Évian-les-Bains zusammengekommen, wo Spannungen zwischen Trump und mehreren Verbündeten, insbesondere wegen Iran und der transatlantischen Zusammenarbeit, voraussichtlich offen zutage treten werden.
An dem Gipfel in Évian werden teilnehmen: Emmanuel Macron, Präsident Frankreichs (Gastgeber), Donald Trump, Präsident der Vereinigten Staaten, Keir Starmer, Premierminister des Vereinigten Königreichs, Mark Carney, Premierminister Kanadas, Friedrich Merz, Bundeskanzler Deutschlands, Giorgia Meloni, Ministerpräsidentin Italiens, und Sanae Takaichi, Premierministerin Japans.
Wozu das G7-Treffen dient
Die G7 existiert, um die Politik unter den führenden demokratischen Volkswirtschaften der Welt abzustimmen. Zu ihren Zielen gehören die Förderung globaler wirtschaftlicher Stabilität, die Koordinierung von Antworten auf internationale Sicherheitsherausforderungen sowie die Beratung über Klima-, Handels- und Entwicklungsfragen; zudem soll die diplomatische Zusammenarbeit unter den Mitgliedstaaten gestärkt werden.
Obwohl die G7 keine vertragsbasierte Organisation ist, dient sie als Forum, um bei zentralen globalen Fragen Konsens zu finden. Auf dem diesjährigen Gipfel wiesen Analysten darauf hin, dass das angespannte Trump-Macron-Verhältnis – und Trumps allgemeinere Frustration über US-Verbündete – die Gespräche hinter verschlossenen Türen prägen könnte. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsweek.com)