Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
Sicherheitsgarantien
Merz droht Bundeswehr-Streit: Auch Junge Union fordert im Ernstfall deutsche Soldaten in Ukraine
JU-Chef Johannes Winkel fordert klare Sicherheitsgarantien für die Ukraine und bringt auch einen Bundeswehreinsatz ins Spiel. Die Debatte teilt die Union.
Berlin – Die Frage nach Sicherheitsgarantien für die Ukraine beschäftigt auch die Junge Union. Johannes Winkel, Bundesvorsitzender der Jungen Union, drängt auf eine klare Haltung Deutschlands in der Debatte um Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) betonte er, Europa müsse endlich beweisen, dass es sicherheitspolitisch auf eigenen Beinen stehen könne und nicht länger allein auf die Schutzmacht USA angewiesen sei.
Ukraine-Verhandlungen in Washington: Trump-Gipfel mit Merz und Co. in Bildern
„Wir können doch nicht auf der einen Seite sagen, dass unsere Abhängigkeit vom US-Militär reduziert und Europa endlich erwachsen werden muss, und auf der anderen Seite die Verantwortung verweigern, wenn es zum ersten Mal konkret wird“, sagte Winkel dem RND.
Winkel (CDU) fordert deutsche Einsatzbereitschaft: Bundeswehr-Truppen für die Ukraine?
Noch sei das Szenario hypothetisch, räumte der CDU-Bundestagsabgeordnete ein. Er äußerte zugleich Zweifel, dass Russland derzeit ernsthaft an Friedensgesprächen interessiert sei. Dennoch muss die Bundesregierung aus seiner Sicht vorbereitet sein: „Sollte es aber dazu kommen, muss Deutschland bereit sein, Truppen in die Ukraine zu entsenden.“
Johannes Winkel (CDU), Bundesvorsitzender der Jungen Union, spricht beim Deutschlandtag der Jungen Union. Nun hat er sich zum „Boomer-Soli“ geäußert. (Archivbild)
Nach dem Gipfel-Treffen im Weißen Haus werden verschiedene Sicherheitsgarantien für die Ukraine debattiert. Bundeskanzler Friedrich Merz machte bereits deutlich, was auf dem Spiel steht. „Es geht um die politische Ordnung Europas – und dass wir als Bundesrepublik Deutschland daran großes Interesse und eine hohe Verantwortung haben. Uns daran zu beteiligen, ist für mich klar“, betonte der Kanzler.
Gegenwind bekam Merz dafür bereits nicht nur vom Koalitionspartner, sondern auch aus den eigenen Reihen. Sachsens Ministerpräsident und stellvertretender CDU-Vorsitzender Michael Kretschmer äußerte zur Bundeswehr-Debatte unlängst: „Dass deutsche Soldaten in der Ukraine kämpfen, darf kein Thema sein“