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Weitreichende Folgen
Spektakuläre Wende vor Bürgermeisterwahl in New York: Adams steigt aus
Der amtierende Bürgermeister New Yorks, Eric Adams, beendet seine Kandidatur. Das hat große Auswirkungen auf anstehende Wahl in der US-Metropole.
New York City – Es ist die Überraschung im Wahlkampf in New York. Bürgermeister Eric Adams hat seinen Rückzug aus dem Rennen um das höchste Amt im Big Apple bekannt gegeben. Die viel beachtete Wahl in der größten Stadt der USA findet am 4. November 2025 statt und dürfte nun noch spannender werden. Denn die Folgen für das geschrumpfte Kandidatenfeld dürften weitreichend werden.
In einer Videobotschaft auf der Plattform X sagte Adams: „Trotz allem, was wir erreicht haben, kann ich den Kampf um meine Wiederwahl nicht fortsetzen.“ Als Gründe nannte er unter anderem anhaltende Spekulationen über seine Zukunft in den Medien. Der für die Wahl in New York zuständigen Finanzkommission machte er erneut Vorwürfe, weil sie ihm und seinem Wahlkampfteam angeblich Gelder vorenthalten habe.
Adams zieht sich aus Bürgermeisterwahl in New York zurück
Adams hatte 2022 – noch als Mitglied der Demokraten – die Bürgermeisterwahl in New York gewonnen. In den folgenden Jahren wurde er unter anderem wegen Bestechlichkeit und Korruption angeklagt, in manchen Fällen wurden die Ermittlungen aber bereits wieder eingestellt.
Im April 2025 kündigte Adams seine erneute Kandidatur in New York an – diesmal aber als unabhängiger Kandidat. Der ehemalige Polizist war bei den Demokraten in Ungnade gefallen, vor allem wegen seiner Annäherung an US-Präsident Donald Trump. Adams besuchte den Republikaner nach seinem Sieg bei der US-Wahl in Florida. Trump wiederum lobte den Bürgermeister seiner Heimatstadt und forderte, die Klagen gegen ihn fallen zu lassen.
Laut mehreren Berichten in den US-Medien soll aber das Team um Trump seit Wochen auf Adams eingewirkt haben, sich von der Bürgermeisterwahl zurückzuziehen. So sollen die Chancen von Andrew Cuomo auf einen Wahlsieg steigen. Der ehemalige Gouverneur des Bundesstaates New York ist bei seiner Ex-Partei, den Demokraten, ähnlich unbeliebt wie Adams, und tritt als unabhängiger Kandidat an.
Trump fürchtet Sieg von Mamdani bei Bürgermeisterwahl in New York
Trump ist zwar kein großer Fan von Cuomo, im Angesicht der anderen Kandidaten stellt der 67-Jährige für den US-Präsidenten aber wohl das kleinere Übel dar. Curtis Sliwa, Kandidat der Republikaner, dürfte kaum Chancen auf den Sieg haben. Und für die Demokraten geht Zoran Mamdani ins Rennen. Der 33 Jahre alte Rap-Musiker bezeichnet sich selbst als demokratischen Sozialisten. Im Juni siegte er überraschen bei den Vorwahlen der Partei. Dort schlug er Cuomo.
Besuche im Weißen Haus: Trumps legendäre Momente im Oval Office
Mamdani will den Nahverkehr kostenlos machen und dafür die steuerlichen Abgaben der reichen Menschen und Firmen erhöhen. Trump bezeichnete ihn als Kommunisten und Marxisten. Seine Wahl in New York City käme einer „Rebellion“ der Stadt gleich und würde sie in den Untergang stürzen.
Gleichzeitig erkannte Trump aber den politischen Newcomer als reale Gefahr an. „Es sieht so aus, als würde er gewinnen“, sagte der US-Präsident laut eines Berichts der New York Times. Die aktuellen Umfragen zu der Bürgermeisterwahl in New York geben dem Präsidenten recht. Mamdain liegt dort deutlich in Führung. Der Rückzug Adams‘ könnte aber dem Lager Cuomos kurz vor der Wahl Auftrieb verschaffen. (Verwendete Quellen: CNN, New York Times, AFP) (dil)