Aktuelle Lage im Iran
Iran-News: Militärflugzeug der USA abgestürzt – Milizen verkünden Abschuss
Aktuelle News zum Iran-Krieg im Ticker: US-Streitkräfte verlieren Tankflugzeug. Mullah-Regime trotz US-israelischer Angriffe stabil.
Dieser News-Ticker ist beendet. Alle weiteren Informationen finden Sie in unserem neuen News-Ticker zum Iran-Krieg.
Update, 8:45 Uhr: Das israelische Militär hat den Beginn einer großangelegten Angriffswelle auf Teheran bekannt gegeben. Iranische Staatsmedien berichteten von mehreren Explosionen und Kampfjets über der Stadt Karadsch westlich der Hauptstadt.
Update, 7:30 Uhr: Die USA haben einem Zeitungsbericht zufolge seit Beginn des Krieges mit dem Iran Munitionsvorräte für „Jahre“ verbraucht. Zu den schnell zur Neige gehenden Waffen zählten auch moderne Langstreckenraketen vom Typ Tomahawk, berichtet die „Financial Times“ unter Berufung auf Insider.
Update, 6:35 Uhr: Bei einem Angriff auf im Irak stationierte französische Truppen ist ein Soldat getötet worden. Weitere Militärangehörige wurden bei dem Angriff in der Region Erbil verletzt, wie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mitteilte. Nach Angaben des Gouverneurs von Erbil waren an dem Angriff zwei Drohnen beteiligt, schrieb die Zeitung Le Parisien. Wer hinter dem Angriff steckte, blieb zunächst unklar. Macron bezeichnete den Angriff auf die französischen Truppen als inakzeptabel. Sie sind seit 2015 im Anti-Terror-Kampf im Irak stationiert.
Update, 5:50 Uhr: Der Geheimdienst der iranischen Revolutionsgarden hat die Bevölkerung vor neuen Massendemonstrationen gewarnt. Der Staatssender Iribnews verbreitete eine Erklärung, in der Demonstrierenden noch härtere Schläge angedroht werden als bei den Protesten Ende Dezember und Anfang Januar. Der Geheimdienst kündigte an, „Vaterlandsverräter“ rund um die Uhr zu verfolgen. Demnach schürt der „böse Feind“ Angst und Straßenunruhen, weil er seine Ziele nicht auf dem Schlachtfeld erreichen konnte.
Update, 5:05 Uhr: Eine vom Iran unterstützte Milizengruppe hat nach eigenen Angaben ein Tankflugzeug des US-Militärs vom Typ KC-135 im Westirak abgeschossen. Der Islamische Widerstand im Irak, eine Dachorganisation bewaffneter Gruppen, teilte laut Reuters mit, der Abschuss sei „zur Verteidigung der Souveränität und des Luftraums unseres Landes“ erfolgt. Das US-Militär hatte zuvor den Absturz eines US-Tankflugzeugs vom Typ KC-135 im Westen des Iraks gemeldet. Demnach habe es sich dabei nicht um feindlichen Beschuss oder Eigenbeschuss gehandelt.
Iran-News: USA melden „Verlust“ von Tankflugzeug im Westen des Iraks
Update, 13. März, 4:55 Uhr: Ein US-Tankflugzeug vom Typ KC-135 ist nach Angaben des US-Militärs im Westen des Irak abgestürzt. Rettungskräfte seien im Einsatz, teilte das für die Region zuständige US-Kommando (Centcom) auf X mit. An dem Vorfall sei ein weiteres Flugzeug beteiligt gewesen, das jedoch sicher gelandet sei. Es handele sich nicht um feindlichen Beschuss oder Eigenbeschuss. Nähere Details zu dem Vorfall waren zunächst nicht bekannt.
Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg




Iran-News: Netanjahu gibt Kriegsziel bekannt
Update, 22:05 Uhr: Nach fast zwei Wochen gemeinsamer US-israelischer Angriffe sei der Iran „nicht mehr derselbe“, erklärte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf seiner ersten Pressekonferenz seit Kriegsbeginn. Revolutionsgarden und Basidsch-Kräfte hätten schwere Schläge erlitten. Netanjahu sagte, er spreche fast täglich mit US-Präsident Donald Trump. Ziel sei es, den Iran daran zu hindern, Atom- und Raketenprojekte unter die Erde zu verlegen. Israel könne Bedingungen für einen Regimewechsel schaffen, das iranische Volk müsse jedoch selbst auf die Straße gehen. Eine Frage zu Irans neuem geistlichem Oberhaupt Modschtaba blieb unbeantwortet.
Iran-News: Sicherheitschef droht USA – Iran werde „nicht nachlassen“
Update, 20:46 Uhr: Irans Sicherheitschef Ali Laridschani hat angekündigt, der Iran werde seinen Widerstand fortsetzen, bis die USA ihre Entscheidung zum Kriegseintritt bereuten. „Einen Krieg zu beginnen ist zwar leicht, aber er lässt sich nicht mit ein paar Tweets gewinnen“, schrieb Laridschani auf X mit Blick auf US-Präsident Donald Trump. Der Iran werde „nicht nachlassen“.
Die USA und Israel hatten am 28. Februar Luftangriffe gegen den Iran begonnen. Dabei wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Seither greift der Iran Israel, mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region mit Raketen und Drohnen an.
Iran-News: Luftangriff auf den Libanon durch Israel
Update, 18:06 Uhr: Israel hat erneut das Zentrum von Beirut angegriffen. Über Opfer lagen zunächst keine Informationen vor. Dem Angriff auf ein Gebäude im Stadtviertel Baschura gingen israelische Evakuierungsaufrufe voraus. Live-Aufnahmen des libanesischen Fernsehens zeigten zwei Lufttreffer.
Anschließend rief das israelische Militär zur Räumung eines Gebäudes im benachbarten Wohnquartier Sokak al-Blat auf, in dem eine Filiale des Hisbollah-Finanzinstituts untergebracht ist. Beide Viertel sind dicht besiedelt und liegen außerhalb des Hisbollah-Einflussgebiets. Das israelische Militär erklärte, eine neue Angriffswelle auf Hisbollah-Infrastruktur in Beirut gestartet zu haben.
Iran-News: Teheran blockiert weiter Straße von Hormus
Update, 16:08 Uhr: Im Iran-Krieg bleibt die für die globale Schifffahrt bedeutende Straße von Hormus blockiert – das bekräftigen die iranischen Revolutionsgarden erneut. „Wir werden dem Aggressor-Feind die schwersten Schläge zufügen, indem wir die Strategie der Schließung der Straße von Hormus beibehalten“, so der Marine-Kommandeur der Revolutionsgarde auf X. Die Ankündigung steht im Einklang mit der Forderung des Obersten Führers Modschaba Chamenei, die Meerenge als Hebel gegen den Feind zu nutzen.
Update, 14:45 Uhr: Irans neuer Religionsführer und Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei hat den USA und Israel mit neuen Fronten gedroht. Man habe Untersuchungen an Fronten, an denen die USA und Israel „ohne Erfahrung“ seien, durchgeführt, und werde bei Bedarf an diesen Fronten angreifen. Welche Fronten er konkret meint, nannte er nicht. Außerdem appellierte Chamenei an Nachbarländer des Iran, die amerikanischen Stützpunkte zu schließen, und betonte Teherans Wunsch nach guten Beziehungen mit Nachbarländern. Zugleich sagte er, man werde „das Blut der Märtyrer“ rächen.
Update, 14:31 Uhr: Irans neuer Religionsführer und Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei hat in einer ersten Stellungnahme Rache für die Kriegsopfer gefordert. Der 56-jährige Kleriker betonte die Notwendigkeit von Vergeltung, insbesondere für die bei einem Luftangriff getöteten Schülerinnen, wie es in einer Erklärung des Geistlichen hieß, die im Staatsfernsehen verlesen wurde.
Iran-News: Iranischer Parlamentschef mit drastischer Drohung
Update, 14:17 Uhr: Im Persischen Golf ist ein Schiff der deutschen Reederei Hapag-Lloyd am Donnerstagmorgen von Splittern getroffen worden und in Brand geraten. „Das Schiff ist in Brand geraten und der Brand wurde gelöscht“, sagte eine Sprecherin des Unternehmens der Nachrichtenagentur AFP. Die Crew sei unversehrt. „Wir wissen nicht genau, welchen Ursprungs“ die Splitter waren, „ob Rakete, Drohne oder welches Geschoss“, fuhr sie fort.
Das Containerschiff „Source Blessing“ fuhr unter liberischer Flagge und war an die dänische Reederei Maersk untervermietet. Maersk bestätigte der AFP, dass die „‚Source Blessing‘ am frühen Donnerstagmorgen Ortszeit in einen Vorfall im Persischen Golf verwickelt“ war.
Update, 13:10 Uhr: Der iranische Parlamentschef Mohammed Bagher Ghalibaf hat den USA wegen angeblicher Pläne, die Insel Charg zu besetzen, gedroht. „Jede Aggression gegen den Boden der iranischen Inseln wird alle Zurückhaltung zerstören“, schrieb Ghalibaf auf der Kurznachrichtenplattform X. „Wir werden alle Zurückhaltung aufgeben und den Persischen Golf mit dem Blut der Eindringlinge überströmen“, hieß es weiter. Ghalibaf ergänzte: „Das Blut amerikanischer Soldaten liegt in Trumps persönlicher Verantwortung.“
Update, 10:45 Uhr: Die iranische Revolutionsgarde hat die Verantwortung für Angriffe auf zwei Tanker im Norden des Persischen Golfes vor der Küste des Irak übernommen. Mittwochabend waren zwei Tanker vor dem Hafen von Umm Qasr im Süden des Irak in der Nähe von Basra attackiert worden – laut irakischen Sicherheitsquellen mit unbemannten Sprengstoffbooten. Es handelte sich unter anderem um das amerikanische Schiff „Safesea Vishnu“ mit der Flagge der Marshall-Inseln. Dabei ist Medienberichten zufolge ein indischer Staatsbürger ums Leben gekommen. Die Revolutionsgarde sagte in ihrer Erklärung, das Schiff habe sich „nicht an die Warnungen“ gehalten und sei daher zum Ziel geworden. Für die „Unsicherheit“ im Persischen Golf wurden die USA und ihr „unrechtmäßiger Angriff“ verantwortlich gemacht.
Iran-News: Israel droht Libanon mit Angriffen auf Infrastruktur
Update, 9:33 Uhr: Die israelische Regierung hält laut dem Sender Kan News Gespräche mit der libanesischen Regierung mit Blick auf die Präsenz der Hisbollah im Land. Demnach fordert Israel die Regierung im Libanon dazu auf, die Armee gegen die Hisbollah zu mobilisieren. Andernfalls, so die Drohung bei den Gesprächen, werde man die Infrastruktur im Libanon angreifen. Der Sender behauptete außerdem, die USA würden erwägen, an den Angriffen gegen die Hisbollah im Libanon teilzunehmen und so die israelische Luftwaffe zu unterstützen.
Update, 8:45 Uhr: Die saudi-arabische Luftabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums eine Drohne abgefangen. Sie habe sich auf Kurs zum Ölfeld Shaybah befunden, teilte das Ministerium laut Reuters mit. Dies sei bereits der dritte derartige Vorfall am heutigen Donnerstag. In dieser Woche war das Gebiet regelmäßig Ziel von Drohnenangriffen.
Iran-News: Israels Luftangriffe in Teheran schüren Angst vor Chaos
Update, 8:10 Uhr: Neue Bombardierungen der israelischen Luftwaffe in Irans Hauptstadt Teheran haben Sorgen vor Chaos ausgelöst. Am späten Mittwochabend kam es zu einer der heftigsten Angriffswellen des Krieges, wie Bewohner der Millionenmetropole berichteten. Dabei wurden den Angaben nach erstmals auch Ziele auf offener Straße in der dicht besiedelten Großstadt bombardiert. Mehrere Kontrollposten der iranischen Sicherheitskräfte sollen angegriffen worden sein.
Update, 7:15 Uhr: Die Führung im Iran ist nach fast zwei Wochen schwerer Luftangriffe durch die USA und Israel weiter stabil. Das zeigen US-Geheimdienstberichte, wie drei mit den Vorgängen vertraute Personen laut Reuters mitteilten. Eine „Vielzahl“ von Berichten komme übereinstimmend zu dem Schluss, dass das Regime nicht in Gefahr sei und die Kontrolle über die Bevölkerung behalte, sagte eine der Quellen. Die Erkenntnisse zeigten, dass Irans geistliche Führung zusammenhalte.
Iran-News: Angriff auf Öltanker im Persischen Golf
Update, 6:25 Uhr: Zwei Öltanker sind im Persischen Golf vor der irakischen Küste angegriffen worden. Dabei kam nach Angaben der irakischen Regierung mindestens ein Mensch ums Leben. Ein Militärsprecher bezeichnete die Attacke in irakischen Hoheitsgewässern laut Staatsagentur INA als Verletzung der Souveränität des Landes. 38 Besatzungsmitglieder wurden gerettet, die Suche nach Vermissten dauert an, erklärte Hafenbehördenleiter Farhan al-Fartousi dem irakischen Staatsfernsehen. Sechs Schiffe sind im Einsatz, um den Besatzungen der Tanker zu helfen.
Iran-News: US-Kriegskosten in ersten sechs Tagen wohl mindestens 11,3 Mrd Dollar
Update, 5:50 Uhr: Beamte aus der Regierung von Präsident Donald Trump haben Insidern zufolge die Kosten der USA für die ersten sechs Tage des Krieges gegen den Iran auf mindestens 11,3 Milliarden Dollar geschätzt. Die Zahl sei in einer Sitzung hinter verschlossenen Türen für Senatoren genannt worden. Die umfasse aber nicht die gesamten Kosten des Krieges. Aus dem Umfeld des Kongresses hieß es, man gehe davon aus, dass das Weiße Haus dem Kongress bald einen Antrag auf zusätzliches Geld für den Krieg vorlegen werde.
Erstmeldung: US-Präsident Donald Trump hat den Iran-Krieg bereits für gewonnen erklärt. „Man sagt nicht gerne zu früh, dass man gewonnen hat. Wir haben gewonnen“, sagte Trump bei einem Auftritt im Bundesstaat Kentucky. „In der ersten Stunde war es vorbei.“ Die USA würden jedoch weiterkämpfen, um den Auftrag zu Ende zu führen. „Wir wollen nicht alle zwei Jahre zurückkommen müssen.“ Kurz zuvor hatte er sich bereits ähnlich geäußert. Es gebe „praktisch nichts mehr, was man angreifen könnte“, zitierte ihn das US-Nachrichtenportal „Axios“ nach einem Telefoninterview. Wann immer er wolle, dass der Krieg ende, werde er enden, behauptete Trump demnach. (red)
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