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Aktuelle Lage im Iran

Iran-News: Militärflugzeug der USA abgestürzt – Milizen verkünden Abschuss

Aktuelle News zum Iran-Krieg im Ticker: US-Streitkräfte verlieren Tankflugzeug. Mullah-Regime trotz US-israelischer Angriffe stabil.

Dieser News-Ticker ist beendet. Alle weiteren Informationen finden Sie in unserem neuen News-Ticker zum Iran-Krieg.

Update, 8:45 Uhr: Das israelische Militär hat den Beginn einer großangelegten Angriffswelle auf Teheran bekannt gegeben. Iranische Staatsmedien berichteten ‌von mehreren Explosionen und Kampfjets über der Stadt Karadsch westlich der Hauptstadt.

Update, 7:30 Uhr: Die USA haben einem Zeitungsbericht zufolge seit Beginn des Krieges mit dem Iran ⁠Munitionsvorräte für „Jahre“ verbraucht. Zu den schnell zur Neige gehenden Waffen zählten auch moderne Langstreckenraketen vom Typ Tomahawk, berichtet die „Financial Times“ unter Berufung auf Insider.

Update, 6:35 Uhr: Bei einem Angriff auf im Irak stationierte französische Truppen ist ein Soldat getötet worden. Weitere Militärangehörige wurden bei dem Angriff in der Region Erbil verletzt, wie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mitteilte. Nach Angaben des Gouverneurs von Erbil waren an dem Angriff zwei Drohnen beteiligt, schrieb die Zeitung Le Parisien. Wer hinter dem Angriff steckte, blieb zunächst unklar. Macron bezeichnete den Angriff auf die französischen Truppen als inakzeptabel. Sie sind seit 2015 im Anti-Terror-Kampf im Irak stationiert.

Update, 5:50 Uhr: Der Geheimdienst der iranischen Revolutionsgarden hat die Bevölkerung vor neuen Massendemonstrationen gewarnt. Der Staatssender Iribnews verbreitete eine Erklärung, in der Demonstrierenden noch härtere Schläge angedroht werden als bei den Protesten Ende Dezember und Anfang Januar. Der Geheimdienst kündigte an, „Vaterlandsverräter“ rund um die Uhr zu verfolgen. Demnach schürt der „böse Feind“ Angst und Straßenunruhen, weil er seine Ziele nicht auf dem Schlachtfeld erreichen konnte. 

Update, 5:05 Uhr: Eine vom Iran unterstützte Milizengruppe ​hat nach eigenen ⁠Angaben ein Tankflugzeug ‌des US-Militärs vom Typ KC-135 im Westirak abgeschossen. Der Islamische Widerstand im Irak, ​eine Dachorganisation bewaffneter Gruppen, teilte laut Reuters mit, der Abschuss sei „zur Verteidigung der Souveränität und ⁠des Luftraums unseres Landes“ erfolgt. Das US-Militär hatte zuvor den Absturz eines US-Tankflugzeugs ⁠vom Typ KC-135 im ‌Westen des Iraks gemeldet. Demnach habe es sich dabei nicht ⁠um feindlichen Beschuss oder Eigenbeschuss gehandelt.

USA melden den Verlust eines Tankflugzeugs (Archivbild).

Iran-News: USA melden „Verlust“ von Tankflugzeug im Westen des Iraks

Update, 13. März, 4:55 Uhr: Ein US-Tankflugzeug vom Typ KC-135 ist nach Angaben des US-Militärs im Westen des Irak abgestürzt. Rettungskräfte seien im Einsatz, teilte das für die Region zuständige US-Kommando (Centcom) auf X mit. An dem Vorfall sei ein weiteres Flugzeug beteiligt gewesen, das jedoch sicher gelandet sei. Es handele sich nicht um feindlichen Beschuss oder Eigenbeschuss. Nähere Details zu dem Vorfall waren zunächst nicht bekannt.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-Krieg

Rauchsäule in teheran
Der Iran-Krieg beginnt am 28. Februar 2026 mit Angriffen aus Israel und den USA auf Teheran. Noch am ersten Tag wird auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seit dem Angriff hat sich der Konflikt auf die gesamte Golfregion ausgeweitet. © AFP
Iran-Krieg - Iran
Immer wieder schlagen Raketen in der iranischen Hauptstadt Teheran und der Umgebung ein. Die Menschen vor Ort berichten von zitternden Fenstern, in sozialen Medien kursieren Bilder von Rauchschwaden. In Teheran leben rund 15 Millionen Menschen.  © Vahid Salemi/dpa
Angriff auf den Iran - Iran
Präzisionsschläge auf relevante militärische Ziele – erstmals auch mit Drohnen, die von den Shaheds kopiert worden sind: „LUCAS kostet etwa 35.000 US-Dollar pro Plattform und ist ein kostengünstiges, skalierbares System, das modernste Fähigkeiten zu einem Bruchteil der Kosten herkömmlicher US-Langstreckensysteme mit vergleichbarer Wirkung bietet“, sagt der Marineoffizier Tim Hawkins gegenüber dem Magazin The War Zone (TWZ). US-Präsident Trump hat sich für den Angriff gegen den Iran vermutlich von den Waffen seines Gegners inspirieren lassen: Erstmals haben die USA Kamikaze-Drohnen eingesetzt, veröffentlicht das „US Central Command“ (CENTCOM).  © dpa
Angriff auf den Iran - U.S. Navy
Die Angriffe gehen ohne Unterlass weiter. Dieses Standbild aus einem vom U.S. Central Command zur Verfügung gestellten Video zeigt den Start einer Rakete von einem Schiff der U.S. Navy zur Unterstützung der Operation „Epic Fury“. © dpa
Raketenabwehrsystem Iron Dome
Der Iran antwortet mit Gegenangriffen auf Israel. Das israelische Raketenabwehrsystem Iron Dome fängt zahlreiche Geschosse ab. Über Tel Aviv kommt es zu entsprechenden Explosionen. © Jack Guez/AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Auch am Tag feuert das israelische Luftabwehrsystem, um Raketen während eines iranischen Angriffs abzufangen. © Ohad Zwigenberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
Dennoch kommt Israel nicht ungeschoren davon. Hier verbinden Rettungskräfte einen verwundeten Mann und leisten erste Hilfe am Ort eines direkten Einschlags einer iranischen Rakete in Tel Aviv. © Tomer Neuberg/dpa
Angriff auf den Iran - Tel Aviv
An einer anderen Stelle in Tel Aviv ist ein Feuerwehrmann dabei, ein brennendes Auto zu löschen. © Tomer Neuberg/dpa
USA Iran
Dieses offizielle Foto des Weißen Hauses, veröffentlicht am 28. Februar 2026 auf dem Account „White House X“, zeigt US-Vizepräsident JD Vance (Mitte), die Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard (zweite von links), und US-Finanzminister Scott Bessent (rechts) im Lagezentrum in Washington, D.C. © AFP
Trump Iran
Ein weiteres offizielles Foto des Weißen Hauses zeigt Donald Trump im Gespräch mit Stabschefin Susie Wiles (rechts), während US-Außenminister Marco Rubio (Mitte) die Aktivitäten der „Operation Epic Fury“ gegen den Iran von einem nicht genannten Ort aus überwacht. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump später auf „Truth Social“. © AFP
Angriff auf den Iran - Israel
Was ist das Ziel der Operation Epic Fury (Einsatz Gewaltiger Zorn)? US-Präsident Trump begründet die Luftangriffe mit dem iranischen Atom- und Raketenprogramm und mit der iranischen Unterstützung für bewaffnete Milizen, wie etwa die Hisbollah im Libanon. Durch beides sieht Israel seine Existenz bedroht. Daneben will Trump aber auch die USA vor „direkten Bedrohungen“ durch den Iran schützen. © Leo Correa/dpa
Un-Sicherheitsrat
Der US-Angriff ruft die Vereinten Nationen auf den Plan: Der Sicherheitsrat ist zu einer Notfall-Sitzung zusammengekommen. UN-Generalsekretär António Guterres warnte die Botschafter, die Aktion berge die Gefahr, „eine Kette von Ereignissen auszulösen, die in der instabilsten Region der Welt niemand mehr kontrollieren kann“, wie die UN berichten. Israels Botschafter Danny Danon hatte die Angriffe als gerechtfertigt dargestellt und als einen notwendigen Akt, um eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. © Spencer Platt/AFP
Minab-Mädchenschule
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. Vertreter des israelischen Militärs hatten gesagt, ihnen seien keine Angriffe zu dem Zeitpunkt in der Region bekannt.  © Ali Najafi/AFP
Proteste in London
Weltweit gehen noch am ersten Abend des Iran-Kriegs Exil-Iranerinnen und -Iraner auf die Straßen und feiern den Tod von Ajatollah Chamenei. Dieses Bild zeigt eine Demonstration vor der iranischen botschaft in London. © Vuk Valcic/Imago
Angriff auf den Iran - Berlin
Auch auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gehen die Menschen spontan auf die Straße. © Christophe Gateau/dpa
Demo in der Türkei
Anders sieht es in der Türkei aus: Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul machen Demonstranten Donald Trump und Israel für die Eskalation verantwortlich. Sie protestierten gegen den Angriff auf den Iran und die Tötung von Ajatollah Chamenei, indem sie eine US-Flagge verbrennen. © Ozan Kose/AFP
Angriff auf den Iran - Indien
578889050.jpg © Mukhtar Khan/dpa
Angriff auf den Iran - Dubai
Der Iran-Krieg zieht auch die arabischen Länder mit in den Konflikt hinein. Mit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Ende Februar unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Hier steigt Rauch nach einem iranischen Drohnenangriff im Hafengebiet von Dubai auf. © Fatima Shbair/dpa
Angriff auf den Iran – Katar
Folgen der Rache des Iran: Die USA betreiben in al-Udeid eine Militärbasis. Die liegt im Fokus des Iran – allerdings befindet sich rund 30 Kilometer entfernt die Stadt Doha; und die wird kaum durch die Luftabwehr der US-Basis abgedeckt.  © dpa
Iran-Krieg - reaktionen
US-amerikanisch-israelische Luftschläge – Schockwellen in der gesamten Welt: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet hätten Demonstranten im pakistanischen Karatschi vor dem Konsulat „Tod Amerika! Tod Israel!“ skandiert; Reuters-Reporter hätten Schüsse gehört und in den umliegenden Straßen Tränengas wahrgenommen. Die Nachrichtenagentur spricht von mindestens 23 getöteten Demonstranten; davon zehn im Hafen von Karatschi, wo Sicherheitskräfte des US-Konsulats gefeuert hätten auf Demonstrierende nach deren Durchbruch durch die äußere Mauer. Elf Menschen seien demnach in der nördlichen Stadt Skardu ums Leben gekommen – die Menge soll ein UN-Büro in Brand gesetzt haben; zwei Tote verzeichnet Reuters in Pakistans Hauptstadt Islamabad. © Imago
Weitere Bilder der Straßenschlachten, die sich in Teilen Pakistans nach dem US-Angriff auf den Iran ereigneten.
Explosionen im Iran, Beben in Pakistan: „Pakistans Westgrenzen befinden sich im Kriegszustand“, sagt Muzzammil Aslam gegenüber Arab News. Der Finanzminister der nordwestlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa an der Grenze zu Afghanistan fürchtet wirtschaftliche Verwerfungen, sollte der Iran seine Rachegelüste gegenüber dem Westen ausleben und damit den gesamten Nahen Osten in den Abgrund reißen. Die Wirtschaftskraft des Landes hängt an den Arbeitern in den Golfstaaten, die im Visier des Iran liegen und Anschläge auf ihre Energieindustrie befürchten müssen.  © dpa
Angriff auf den Iran - Irak
578899115.jpg © Hadi Mizban/dpa
Beirut
Der Iran-Krieg führt auch zu einer neuen Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah. Die Schiiten-Miliz feuert als Reaktion auf die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei Raketen in Richtung Israel ab. Daraufhin greift das israelische Militär zahlreiche Ziele im Libanon an, vor allem im Süden des Landes und in den Vororten der Hauptstadt Beirut (im Bild). Diese Gebiete gehören zum Einflussgebiet der Hisbollah. © AFP
Angriff gegen den Iran - Luftverkehr
Der Iran-Krieg legt zu Beginn auch den Flugverkehr teilweise lahm. Hier prüft ein Reisender die Abflugzeiten am internationalen Flughafen Beirut Rafik Hariri, da viele Fluggesellschaften nach den Angriffen auf den Iran ihre Flüge gestrichen haben.  © Hassan Ammar/dpa
Stra0ße von Hormus
Dieses Satellitenbild, aufgenommen von 2026 Planet Labs PBC am 2. März 2026, zeigt Rauchwolken, die nach einer Explosion im Hafen von Bandar Abbas an der Straße von Hormus von einem Schiff aufsteigen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels läuft, ist weitgehend zum Erliegen gekommen.  © 2026 Planet Labs PBC/AFP

Iran-News: Netanjahu gibt Kriegsziel bekannt

Update, 22:05 Uhr: Nach fast zwei Wochen gemeinsamer US-israelischer Angriffe sei der Iran „nicht mehr derselbe“, erklärte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf seiner ersten Pressekonferenz seit Kriegsbeginn. Revolutionsgarden und Basidsch-Kräfte hätten schwere Schläge erlitten. Netanjahu sagte, er spreche fast täglich mit US-Präsident Donald Trump. Ziel sei es, den Iran daran zu hindern, Atom- und Raketenprojekte unter die Erde zu verlegen. Israel könne Bedingungen für einen Regimewechsel schaffen, das iranische Volk müsse jedoch selbst auf die Straße gehen. Eine Frage zu Irans neuem geistlichem Oberhaupt Modschtaba blieb unbeantwortet.

Iran-News: Sicherheitschef droht USA – Iran werde „nicht nachlassen“

Update, 20:46 Uhr: Irans Sicherheitschef Ali Laridschani hat angekündigt, der Iran werde seinen Widerstand fortsetzen, bis die USA ihre Entscheidung zum Kriegseintritt bereuten. „Einen Krieg zu beginnen ist zwar leicht, aber er lässt sich nicht mit ein paar Tweets gewinnen“, schrieb Laridschani auf X mit Blick auf US-Präsident Donald Trump. Der Iran werde „nicht nachlassen“.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar Luftangriffe gegen den Iran begonnen. Dabei wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Seither greift der Iran Israel, mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region mit Raketen und Drohnen an.

Iran-News: Luftangriff auf den Libanon durch Israel

Update, 18:06 Uhr: Israel hat erneut das Zentrum von Beirut angegriffen. Über Opfer lagen zunächst keine Informationen vor. Dem Angriff auf ein Gebäude im Stadtviertel Baschura gingen israelische Evakuierungsaufrufe voraus. Live-Aufnahmen des libanesischen Fernsehens zeigten zwei Lufttreffer.

Anschließend rief das israelische Militär zur Räumung eines Gebäudes im benachbarten Wohnquartier Sokak al-Blat auf, in dem eine Filiale des Hisbollah-Finanzinstituts untergebracht ist. Beide Viertel sind dicht besiedelt und liegen außerhalb des Hisbollah-Einflussgebiets. Das israelische Militär erklärte, eine neue Angriffswelle auf Hisbollah-Infrastruktur in Beirut gestartet zu haben.

Iran-News: Teheran blockiert weiter Straße von Hormus

Update, 16:08 Uhr: Im Iran-Krieg bleibt die für die globale Schifffahrt bedeutende Straße von Hormus blockiert – das bekräftigen die iranischen Revolutionsgarden erneut. „Wir werden dem Aggressor-Feind die schwersten Schläge zufügen, indem wir die Strategie der Schließung der Straße von Hormus beibehalten“, so der Marine-Kommandeur der Revolutionsgarde auf X. Die Ankündigung steht im Einklang mit der Forderung des Obersten Führers Modschaba Chamenei, die Meerenge als Hebel gegen den Feind zu nutzen.

Update, 14:45 Uhr: Irans neuer Religionsführer und Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei hat den USA und Israel mit neuen Fronten gedroht. Man habe Untersuchungen an Fronten, an denen die USA und Israel „ohne Erfahrung“ seien, durchgeführt, und werde bei Bedarf an diesen Fronten angreifen. Welche Fronten er konkret meint, nannte er nicht. Außerdem appellierte Chamenei an Nachbarländer des Iran, die amerikanischen Stützpunkte zu schließen, und betonte Teherans Wunsch nach guten Beziehungen mit Nachbarländern. Zugleich sagte er, man werde „das Blut der Märtyrer“ rächen.

Update, 14:31 Uhr: Irans neuer Religionsführer und Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei hat in einer ersten Stellungnahme Rache für die Kriegsopfer gefordert. Der 56-jährige Kleriker betonte die Notwendigkeit von Vergeltung, insbesondere für die bei einem Luftangriff getöteten Schülerinnen, wie es in einer Erklärung des Geistlichen hieß, die im Staatsfernsehen verlesen wurde.

Iran-News: Iranischer Parlamentschef mit drastischer Drohung

Update, 14:17 Uhr: Im Persischen Golf ist ein Schiff der deutschen Reederei Hapag-Lloyd am Donnerstagmorgen von Splittern getroffen worden und in Brand geraten. „Das Schiff ist in Brand geraten und der Brand wurde gelöscht“, sagte eine Sprecherin des Unternehmens der Nachrichtenagentur AFP. Die Crew sei unversehrt. „Wir wissen nicht genau, welchen Ursprungs“ die Splitter waren, „ob Rakete, Drohne oder welches Geschoss“, fuhr sie fort.

Das Containerschiff „Source Blessing“ fuhr unter liberischer Flagge und war an die dänische Reederei Maersk untervermietet. Maersk bestätigte der AFP, dass die „‚Source Blessing‘ am frühen Donnerstagmorgen Ortszeit in einen Vorfall im Persischen Golf verwickelt“ war.

Update, 13:10 Uhr: Der iranische Parlamentschef Mohammed Bagher Ghalibaf hat den USA wegen angeblicher Pläne, die Insel Charg zu besetzen, gedroht. „Jede Aggression gegen den Boden der iranischen Inseln wird alle Zurückhaltung zerstören“, schrieb Ghalibaf auf der Kurznachrichtenplattform X. „Wir werden alle Zurückhaltung aufgeben und den Persischen Golf mit dem Blut der Eindringlinge überströmen“, hieß es weiter. Ghalibaf ergänzte: „Das Blut amerikanischer Soldaten liegt in Trumps persönlicher Verantwortung.“

Update, 10:45 Uhr: Die iranische Revolutionsgarde hat die Verantwortung für Angriffe auf zwei Tanker im Norden des Persischen Golfes vor der Küste des Irak übernommen. Mittwochabend waren zwei Tanker vor dem Hafen von Umm Qasr im Süden des Irak in der Nähe von Basra attackiert worden – laut irakischen Sicherheitsquellen mit unbemannten Sprengstoffbooten. Es handelte sich unter anderem um das amerikanische Schiff „Safesea Vishnu“ mit der Flagge der Marshall-Inseln. Dabei ist Medienberichten zufolge ein indischer Staatsbürger ums Leben gekommen. Die Revolutionsgarde sagte in ihrer Erklärung, das Schiff habe sich „nicht an die Warnungen“ gehalten und sei daher zum Ziel geworden. Für die „Unsicherheit“ im Persischen Golf wurden die USA und ihr „unrechtmäßiger Angriff“ verantwortlich gemacht.

Iran-News: Israel droht Libanon mit Angriffen auf Infrastruktur

Update, 9:33 Uhr: Die israelische Regierung hält laut dem Sender Kan News Gespräche mit der libanesischen Regierung mit Blick auf die Präsenz der Hisbollah im Land. Demnach fordert Israel die Regierung im Libanon dazu auf, die Armee gegen die Hisbollah zu mobilisieren. Andernfalls, so die Drohung bei den Gesprächen, werde man die Infrastruktur im Libanon angreifen. Der Sender behauptete außerdem, die USA würden erwägen, an den Angriffen gegen die Hisbollah im Libanon teilzunehmen und so die israelische Luftwaffe zu unterstützen.

Update, 8:45 Uhr: Die saudi-arabische Luftabwehr ​hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums eine Drohne abgefangen. Sie ⁠habe sich auf Kurs zum Ölfeld Shaybah ‌befunden, teilte das Ministerium laut Reuters mit. Dies sei bereits der dritte derartige Vorfall am heutigen Donnerstag. In dieser Woche war das Gebiet regelmäßig Ziel von Drohnenangriffen.

Iran-News: Israels Luftangriffe in Teheran schüren Angst vor Chaos

Update, 8:10 Uhr: Neue Bombardierungen der israelischen Luftwaffe in Irans Hauptstadt Teheran haben Sorgen vor Chaos ausgelöst. Am späten Mittwochabend kam es zu einer der heftigsten Angriffswellen des Krieges, wie Bewohner der Millionenmetropole berichteten. Dabei wurden den Angaben nach erstmals auch Ziele auf offener Straße in der dicht besiedelten Großstadt bombardiert. Mehrere Kontrollposten der iranischen Sicherheitskräfte sollen angegriffen worden sein.

Update, 7:15 Uhr: Die Führung im Iran ist nach fast zwei Wochen schwerer Luftangriffe durch die USA und Israel weiter ⁠stabil. ‌Das zeigen US-Geheimdienstberichte, wie drei mit den Vorgängen vertraute Personen laut Reuters mitteilten. Eine „Vielzahl“ von Berichten komme übereinstimmend zu dem Schluss, dass ‌das Regime nicht in Gefahr sei und die Kontrolle über die Bevölkerung behalte, sagte eine der Quellen. Die Erkenntnisse zeigten, dass Irans geistliche Führung zusammenhalte.

Iran-News: Angriff auf Öltanker im Persischen Golf

Update, 6:25 Uhr: Zwei Öltanker sind im Persischen Golf vor der irakischen Küste angegriffen worden. Dabei kam nach Angaben der irakischen Regierung mindestens ein Mensch ums Leben. Ein Militärsprecher bezeichnete die Attacke in irakischen Hoheitsgewässern laut Staatsagentur INA als Verletzung der Souveränität des Landes. 38 Besatzungsmitglieder wurden gerettet, die Suche nach Vermissten dauert an, erklärte Hafenbehördenleiter Farhan al-Fartousi dem irakischen Staatsfernsehen. Sechs Schiffe sind im Einsatz, um den Besatzungen der Tanker zu helfen.

Iran-News: US-Kriegskosten in ersten sechs Tagen wohl mindestens 11,3 Mrd Dollar

Update, 5:50 Uhr: Beamte aus der Regierung von Präsident Donald Trump haben Insidern zufolge die Kosten der USA für die ersten sechs Tage des Krieges gegen den Iran auf mindestens 11,3 Milliarden Dollar geschätzt. Die Zahl sei in einer Sitzung hinter verschlossenen Türen für Senatoren genannt worden. Die umfasse aber nicht die gesamten Kosten des Krieges. Aus dem Umfeld des Kongresses hieß es, man gehe davon aus, dass das Weiße Haus dem Kongress bald einen Antrag auf zusätzliches Geld für den Krieg vorlegen werde.

Erstmeldung: US-Präsident Donald Trump ‌hat den Iran-Krieg bereits für gewonnen erklärt. „Man sagt nicht gerne zu früh, dass man gewonnen hat. Wir haben gewonnen“, sagte Trump bei einem Auftritt im Bundesstaat Kentucky. „In der ersten Stunde war es vorbei.“ Die USA würden jedoch weiterkämpfen, um den Auftrag zu Ende zu führen. „Wir wollen nicht alle zwei Jahre zurückkommen müssen.“ Kurz zuvor hatte er sich bereits ähnlich geäußert. Es gebe „praktisch nichts mehr, was man angreifen könnte“, zitierte ihn das US-Nachrichtenportal „Axios“ nach einem Telefoninterview. Wann immer er wolle, dass der Krieg ende, werde er enden, behauptete Trump demnach. (red)

Rubriklistenbild: © Boris Roessler/dpa

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