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Trump befiehlt neuen Angriff
Alarmsignale häufen sich: Droht der Krieg zwischen den USA und Venezuela?
Ein weiteres Mal greifen die USA unter US-Präsident Trump ein angebliches Drogen-Schiff vor Venezuelas Küste an. Die Gefahr vor einer Eskalation wächst.
Washington, D.C./Caracas – Nachdem US-Präsident Donald Trump eine Neueinstufung seiner Angriffe gegen mutmaßliche Drogenboote vorgenommen hat, holt er zu einem weiteren Schlag aus. Nach Angaben von Verteidigungsminister Pete Hegseth wurden vier Menschen auf einem mutmaßlich mit Drogen beladenen Boot getötet. Hegseth sprach in seinem Post auf der Plattform X von „vier männlichen Drogenterroristen“.
Neue Militärstrategie: Das als ‚UNCLASSIFIED‘ freigegebene Material soll Trumps ‚kinetischen Schlag‘ gegen mutmaßliche Drogenschmuggler aus Venezuela zeigen.
Trump habe den Angriff am Samstagmorgen (US-Ortszeit) in internationalen Gewässern vor der Küste Venezuelas angeordnet. Nach Hegseths Angaben war das Schiff mit einer „erheblichen Menge an Drogen“ beladen und befand sich auf dem Weg in die USA. Trump behauptete auf seiner Plattform Truth Social, die Drogen hätten ausgereicht, um „25.000 bis 50.000 Menschen zu töten“. Nähere Angaben oder Beweise präsentierte er nicht.
Trump lässt angebliche Drogen-Boote angreifen – Kriegsgefahr wächst
Die Lage ist entsprechend äußert angespannt, da Caracas von Trumps Angriffen auf vermeintliche Drogenkartelle nicht begeistert ist – zumal auch Kampfjets eingesetzt werden, die bereits den Unmut des venezolanischen Verteidigungsministers Vladimir Padrino López heraufbeschworen haben. Experten warnen denn auch vor einer akuten Kriegsgefahr. Das Nachrichtenmagazin Newsweek etwa führt Gründe an, die eine militärische Auseinandersetzung zwischen den USA und Venezuela nahelegen.
So hatte Caracas den Einsatz von US-Kampfflugzeugen als „illegale Einmischung“ markiert. Padrino bezeichnete es als eine Bedrohung, dass es „der US-Imperialismus gewagt hat, nahe an die venezolanische Küste” heranzukommen. Tatsächlich zeigt ein hochauflösendes Satellitenbild mindestens zehn F-35B-Stealth-Jets, die auf dem Flughafen José Aponte de la Torre in Ceiba, Puerto Rico, früher bekannt als Marinestützpunkt Roosevelt Roads, geparkt waren.
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Ein weiteres Indiz für eine Eskalation könnte sein, dass Ingenieure der US-Luftwaffe bereits eine neue Landebahn auf dem ehemaligen US-Militärstützpunkt Ceiba angelegt hätten, „um die Mission des US-Südkommandos, die vom Kriegsministerium geleiteten Operationen und die Prioritäten des Präsidenten zu unterstützen“. Hierzu passt laut Neewsweek, dass das US-Verteidigungsministerium bekannt gab, Frachtlieferungen nach Aguadilla im Osten durchgeführt zu haben – und zwar mit mindestens einem Militärtransportflugzeug vom Typ C-17 der Luftwaffe.
Beobachter stellen Bewegung in der Karibik von US-amerikanischem Kriegsgerät fest
Auch wurde zeitgleich das „Kommen und Gehen“ von Kriegsschiffen der US-Marine im Hafen von Ponce in Puerto Rico beobachtet, darunter ein neu eingetroffener Zerstörer und das Transportdock USS San Antonio, das Marinesoldaten und Marines an Bord hat. Damit verfügt die US-Marine über mindestens vier Zerstörer, einen Kreuzer, ein Küstenkampfschiff und eine aus drei Schiffen bestehende amphibische Angriffsgruppe, zusätzlich zu einem atomgetriebenen Schnellangriffs-U-Boot, das laut Neewsweek Wochen zuvor in die Region entsandt worden war.
Unabhängig davon zeigten Aufnahmen von ESA-Satelliten kürzlich ein Schiff der US-Spezialeinheiten, welches sich in der östlichen Karibik bewegte. Die MV Ocean Trader, ein zum Spezialkriegsschiff umgebautes Frachtschiff, wurde zuletzt im Hafen von St. Croix auf den Amerikanischen Jungferninseln gesichtet. Damit wäre genug militärische Infrastruktur vorhanden, um eine strategische Infrastruktur in Venezuela zu erobern. (Quellen: Newsweek, dpa) (ktho)