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Insa-Sonntagstrend
Dramatischer Vertrauensverlust: Laut Umfrage – Hälfte der Deutschen glaubt nicht an Merz-Regierung bis 2029
Kanzler Merz hat aktuell genug Grund zur Sorge: Die „Stadtbild“-Debatte spaltet, Menschen protestieren. Sichtbar wird die Stimmung in der neuen Insa-Umfrage.
Berlin – Seit knapp einem halben Jahr nun bestimmt die schwarz-rote Regierungskoalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) das politische Geschehen im Land. Zuletzt zeigten sich Union und SPD vermehrt uneinig, unter anderem das Rentenpaket und insbesondere die Pläne zur Stabilisierung des Rentenniveaus sorgten zuletzt für heftige Diskussionen. Aber auch die hitzig geführte Debatte um Merz’ „Stadtbild“-Aussage machte unlängst weitere deutliche Diskrepanzen in Regierungskreisen sichtbar. Das bleibt natürlich nicht ohne Konsequenzen für das Gesamtbild, das sich die Wählerschaft von der Regierung macht: Wie pessimistisch es ist, legt nun auch der neue Sonntagstrend des Meinungsforschungsinstituts Insa offen.
Großteil ist laut Insa-Umfrage mit der Arbeit der Bundesregierung unzufrieden
Wird die Regierung aus Union und SPD langfristig das gleiche Schicksal treffen wie ihre Vorgänger-Koalition, die nach internen Streits im November 2024 vorzeitig ihr Aus bekanntgeben musste? Davon geht zumindest ein Großteil der Menschen in Deutschland aus, wie der neu veröffentlichte Sonntagstrend zeigt, den das Meinungsforschungsinstituts Insa wöchentlich für die Bild-Zeitung erhebt. Ihm zufolge gehen 49 Prozent der Befragten davon aus, dass die Bundesregierung nicht die komplette Legislaturperiode bis 2029 durchhält.
32 Prozent glauben hingegen, dass die Koalition bis 2029 besteht. Auch zeigt der neue Sonntagstrend, wie kritisch die Menschen in Deutschland die Regierungsarbeit von Union und SPD aktuell einschätzen: 66 Prozent der Befragten sind der Arbeit der Regierung kritisch eingestellt, und damit noch einmal drei Prozent mehr als bei der letzten Umfrage (10. Oktober). Zufrieden sind noch 25 Prozent der Befragten (-3 Prozent). Für die nach Insa-Angaben repräsentative Umfrage wurden zwischen dem 20. und 24. Oktober 1205 Wahlberechtigte in Deutschland befragt. Die maximale statistische Fehlertoleranz liegt bei 2,9 Prozentpunkten.
So schneiden die einzelnen Parteien in der aktuellen Insa-Umfrage ab
Die AfD bleibt in der Wählergunst trotz leichten Verlusten die stärkste Kraft. Sie kommt der Insa-Umfrage zufolge auf 26 Prozent (-1 Prozent). Die Union verliert ebenfalls einen Punkt und sinkt auf 24 Prozent. Die SPD gewinnt im Vorwochenvergleich einen Prozentpunkt dazu und steht damit bei 15 Prozent Wähleranteil.
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Die übrigen Parteien halten ihre Werte: Die Grünen und die Linke stehen jeweils bei elf Prozent, BSW und FDP bei jeweils vier Prozent. Sonstige Parteien erreichen fünf Prozent (plus eins). In dem am Freitag veröffentlichten ZDF-Politbarometer lag die Union mit 27 Prozent allerdings vor der AfD, die 25 Prozent Anteil der Befragten auf sich vereinen konnte. Das Politbarometer zeigte auch, dass die Mehrheit der Deutschen (63 Prozent) Merz‘ „Stadtbild“-Aussage zustimmt. (Quellen: Insa Sonntagstrend, Bild, ZDF-Politbarometer) (fh)