Schlafstellung verrät es
Sieben Anzeichen dafür, dass Euer Hund wirklich glücklich ist
Der Hund gilt als der beste Freund des Menschen. Die Liebe und Loyalität seinem Herrchen oder Frauchen gegenüber sind unerschütterlich. Da möchte man doch auch, dass andersherum, dass der Hund glücklich ist. Sagen kann er es ja nicht, aber es gibt Anzeichen.
Die Treue und die Liebes eines Hundes gelten als unerschütterlich. Er begleitet einen wie ein Schatten, passt sich seinem Herrchen oder Frauchen an, ist je nach Rasse sportlich oder gemütlich, freundlich - kurzum: für viele wirklich der beste Freund im Leben. Doch ist der vierbeinige Weggefährte auch wirklich glücklich?
Ist Euer Hund wirklich glücklich? Diese Anzeichen sprechen dafür:
- Dein Hund freut sich, wenn er Dich sieht: Egal ob man nach einer Reise zurückkommt und den Hund aus der Tierpension holt oder nach kurzen Besorgungen beim Bäcker um die Ecke - der Hund freut sich riesig, wenn sein Frauchen oder Herrchen zur Haustür reinkommen. Schwanzwedeln, so das der ganze Körper mitschwingt oder auch ruhig und friedlich bedeutet: Schön, dass du wieder da bist, ich hab dich vermisst.
- Dein Hund sucht sanften Blickkontakt: Hundeprofis wissen es - Hunde mögen es nicht, wenn man ihnen in die Augen starrt. Es kann unter Artgenossen sogar als Aggression oder Drohung interpretiert werden. Schaut dein Hund aber liebevoll in Richtung seines Besitzers, kann man sich sicher sein, dass man gemocht wird. Und wer kann dem typischen „Hundeblick“ schon widerstehen?
- Dein Hund schläft viel und auch mal auf dem Rücken: Um ruhig und tief zu schlafen, braucht der Hund Vertrauen in die Umgebung. Besonders entspannt ist er, wenn er währenddessen seinen Bauch zeigt, also auf dem Rücken liegend oder auch mal auf der Seite. Der Bauch ist eine empfindliche Stelle, die ihn angreifbar macht. Aber fühlt euer Vierbeiner sich sicher und gut aufgehoben, schläft er auch entspannt. Wenn er dann noch leicht grunzt oder seufzt, zeigt das pures Wohlbefinden.
- Verspielte Haltung: Streckt sich der Hund so durch, dass sein Hinterteil nach oben schaut und die Vorderbeine gestreckt sind („Play Bow“ Haltung), heißt das „Spiel mit mir“ und Hunde, die euch zum Spielen auffordern, fühlen sich wohl mit ihrem Gegenüber. Grundsätzlich verrät die Körperhaltung viel über den Hund: entspannt und unverkrampft sollte sie sein, die Muskulatur entspannt, der Gang leicht und tänzelnd.
- Der Hund sucht deine Nähe: Setzt man sich auf die Couch, legt sich der Hund ins Körbchen daneben, ist man in der Küche beim Kochen, legt sich der Hund entspannt in die Ecke - ein gutes Zeichen, denn der Hund fühlt sich bei Herrchen oder Frauchen geborgen und möchte am liebsten immer dabei sein. Sanftes Anstupsen mit Nase oder Pfote heißt: Sanfter Körperkontakt bedeutet oft: „Ich mag dich“ oder „Ich will was (Gutes) von dir“
- Rasende Freude: Dein Hund rennt los und fetzt durch Haus und Garten? Diese „Zoomies“ (Glücksausbrüche) auch „Frenetisches Rennen“ genannt sind oft ein Zeichen von purer Lebensfreude.
- Hunde können lächeln: Zumindest sieht es so aus. Das Maul ist leicht geöffnet, die Lefzen entspannt, die Augen blicken freundlich und entspannt, die Pupillen sind geöffnet, manchmal wirkt es eben fast wie ein Lächeln. Eine Körperhaltung, die verrät: Mir geht es rundherum gut.
Natürlich sind alle diese Verhaltensweisen auch immer rasseabhängig. Zusammengefasst kann man sagen, ein glücklicher Hund zeigt durch entspannte Körpersprache, Freude an sozialen Kontakten, Spiel und erholsamen Schlaf, dass er sich wohlfühlt. Die Kombination dieser Signale zeigt euch: Euer Hund ist glücklich bei euch. (si)