Körpersprache beachten
Hunde-Besitzerin zeigt Fehler beim Streicheln – und wie es richtig geht
Die meisten Hunde lieben es, gestreichelt zu werden. Dabei kann man auch Fehler machen. Was Hunde gar nicht mögen, zeigt ein Video auf TikTok.
Das Streicheln eines Hundes löst ein starkes Gefühl von Liebe und Verbundenheit aus. Es schafft Nähe und Zugehörigkeit und stärkt die Bindung. Zudem baut es Stress ab, senkt den Blutdruck und fördert Gelassenheit. Doch nicht immer beruht es auf Gegenseitigkeit – immer dann, wenn der Hund überrumpelt oder keine Rücksicht auf seine Bedürfnisse genommen wird, oder wenn er sich bedroht fühlt.
Welchen Fehler Sie auf keinen Fall begehen sollten
In einem Video zeigt Hundebesitzerin Laura, wie Sie sich Ihren Hund auf keinen Fall nähern sollten. Dabei filmt sie ihren Vierbeiner Django und teilt den Clip auf TikTok unter @dailydoseofdjango – seine Körpersprache spricht Bände. Ob sich ein Hund wirklich wohlfühlt, erkennen Sie an diesen Merkmalen.
@dailydoseofdjango Zuerst überfalle ich ihn mit meiner Annäherung und man erkennt soooo deutlich, dass er da eigentlich gar keine Lust drauf hat 🥲 er dreht den kopf weg und legt die Ohren an Danach gehe ich in die hocke und strecke fragend meine Hand nach ihm aus. Er entscheidet selbst, näher zu kommen und möchte gekrault werden 🐶
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Die junge Frau macht deutlich: „Zuerst überfalle ich ihn mit meiner Annäherung und man erkennt so deutlich, dass er da eigentlich gar keine Lust drauf hat. Er dreht den Kopf weg und legt die Ohren an“. Für Django scheint das schnelle Voranpreschen der Hand sowie das „von oben über den Kopf streicheln“ zu forsch und übergriffig zu sein. Erst als Laura in die Hocke geht und dabei höflich fragend ihre Hand zur Seite dreht und offen präsentiert, wird dies von dem Rüden als Einladung angesehen. So hat er die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob er auch gestreichelt werden möchte.
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Nicht aufdrängen, sondern höflich nachfragen
Einige User im Netz sehen das ähnlich. Ein Kommentar lautet: „Das Erste ist aufdrängen und das Zweite ist höflich fragen. Ich liebe die Veränderung seiner Reaktion“. Ein anderer User meint: „Ich schmeiße mich einfach auf meinen drauf. Macht der auch so. Also ist das fair“. Ein weiterer ergänzt: „Meine Hunde sind mir gegenüber viel aufdringlicher“.
Da jedoch jedes Tier anders ist, hängt es stark vom Charakter ab, wie der Hund auf Annäherung oder Streicheleinheiten reagiert. Wer die Körpersprache lesen kann, ist klar im Vorteil. Und vermeidet mitunter gezwickt oder schlimmer noch gebissen zu werden. Die wichtigsten Beschwichtungssignale von Hunden finden Sie hier. Weitere Kommentare lauten:
- „So wurde es mir als kleines Kind beigebracht. Schade, dass so viele Eltern das ihren Kindern nicht beibringen können“.
- „Hab es direkt bei meinem Hund gemacht. Sie hat sich so doll gefreut und mich direkt abgeschlabbert. Ab sofort wird vorher immer höflich gefragt“.
- „Auch ein Hund möchte nicht immer angefasst werden“.
- „Wichtig, solche Tipps zu teilen“.
Die 15 freundlichsten Hunderassen – laut einer Studie




Körpersprache von Hunden beachten
Wollen Sie sich einem Vierbeiner nähern, zeigen Sie ihm Ihre freundliche Absicht, indem Sie sich langsam und ruhig bewegen. Vermeiden Sie es, den Hund zu überragen oder ihn von oben zu bedrängen, da dies als bedrohlich wahrgenommen werden kann. Gehen Sie stattdessen in die Hocke und lassen Sie ihm ausreichend Raum.
Achten Sie darauf, wie der Hund reagiert. Wenn er sich zurückzieht, versteift oder Anzeichen von Unbehagen zeigt, ist es wichtig, respektvoll zu sein. Einige benötigen mehr Zeit, um Vertrauen aufzubauen, bevor sie gestreichelt werden möchten.
Rubriklistenbild: © TikTok (dailydoseofdjango)