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Herzzerreißendes Schicksal

Hund bleibt drei Jahre im Tierheim unentdeckt – dann bekommt er endlich ein neues Zuhause

Hund Rex war drei Jahre lang im Tierheim. Niemand nahm Notiz von ihm. Bis ein TikTok-Video, das seine traurige Geschichte darstellt, viral ging.

Der Anblick geht zu Herzen: Das Tierheim Vanderpump Dog Foundation aus Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien postete Anfang November ein Video von einem seiner Langzeitbewohner. Rex heißt der kleine Hund, der in dem Clip zu sehen ist. Traurig sitzt er am Rande seines Auslaufs und es scheint, als habe er alle Hoffnung verloren. „Rex kommt nicht mehr rüber, um Leute zu begrüßen, weil niemand ihn je aussucht“, schreibt das Tierheim dazu und weiter: „Er ist seit über 1.000 Tagen hier.“ Mittlerweile sei sogar das Fell an seiner Nase grau geworden.

Happy End für Rex: TikTok findet ein Zuhause für den Hund

Der TikTok-Kanal @savethedogs postete das Video ebenfalls – daraufhin ging es durch die Decke. Über eine halbe Million Menschen wurden so auf das Schicksal des kleinen Hundes aufmerksam. In tausenden Kommentaren nahmen die User Anteil an Rex Geschichte:

  • „Algorithmus, bitte bring mich zurück, wenn Rex adoptiert wird! Ich verstehe es, ich hatte sechs Tierschutzhunde, alles Huskys, alle mit extremen Verhaltensproblemen. Tierschutzhunde sind manchmal nicht einfach, aber sie sind es immer wert“. ❤️
  • „😭 Bitte TikTok, finde für dieses süße Baby ein Zuhause für immer“.
  • „Jemand muss Rex eine Chance geben“.
@savethedogs Rex has been here for three long years 😔 It was heartbreaking to see him..his spirit seems worn down, as if he’s given up hope of ever having a loving home. Hes been described as unpredictable but when I reached out for the first time, he gently smelled my hand. One of the volunteers mentioned that his face is starting to turn grey; he might be around 8 or 9 years old now. All he really needs is a patient, understanding owner who can offer him a stable, loving home for his remaining years. Love and patience is all this dog needs. UPDATE: Just posted an update video on Rex!! #do-glover #rescuedog #animallover #shelterdog ♬ take a moment to breathe. - normal the kid

In der Kommentarspalte nahmen die User nicht nur Anteil. Tatsächlich findet sich dort auch ein Hinweis auf die weitere Entwicklung der Story. So schreibt die Userin @The_Mouse2021: „Ok, Rex ist nun zu Hause. Er wird die nächste Zeit damit verbringen, sich zu erholen. Er hat seinen Platz, den er sich ausgesucht hat und ruht sich auf seiner Kuscheldecke und seinem Kissen aus.“ Dieser Tierheimhund legt sich mächtig ins Zeug, um Aufmerksamkeit zu erregen.

Und tatsächlich: Mehrere Videos des Tierheims (@vanderpumpdogs) und der Seite @savethedogs zeigen Rex in seinem neuen Zuhause, bei Spaziergängen und eingekuschelt in seiner Decke. Es scheint, als habe der kleine Hund endlich sein Glück gefunden.

Schwer vermittelbar: Aus diesen Gründen sitzen Hunde lange im Tierheim

Dass Rex so lange im Tierheim saß, hatte Gründe. Er ist mit geschätzten acht bis neun Jahren nicht mehr der Jüngste, außerdem habe er Verhaltensauffälligkeiten. Über seine Vergangenheit ist nicht viel bekannt, Tierschützer holten ihn aus einer Tötungsstation. Tendenziell haben junge, kleine Hunde häufig gute Chancen auf eine schnelle Vermittlung. Große und alte Hunde oder Hunde mit schwarzem Fell sitzen deutlich länger im Tierheim. Auch Krankheiten, Handicaps oder Verhaltensauffälligkeiten lassen den Kreis potenzieller Adoptanten schrumpfen. Listenhunde haben es ebenfalls schwerer, da ihre Haltung in einigen Bundesländern mit strengen Auflagen verbunden ist.

Hunde aus dem Tierschutz haben generell mit Vorurteilen zu kämpfen – auch wenn sie jung und gesund sind. Es herrscht die verbreitete Meinung, dass die Tiere ängstlich oder traumatisiert seien und Probleme machen. Ein Hund vom Züchter sei unkomplizierter, heißt es häufig. Tatsächlich kennt man die Vorgeschichte eines Hundes aus dem Tierheim nie komplett und weiß nicht, welche Erfahrungen der Hund in der Vergangenheit gemacht hat.

Diese 14 kälteempfindlichen Hunderassen sollten im Winter einen Mantel tragen

Rhodesian-Ridgeback-Welpe im Winter mit Mantel.
Der Rhodesian Ridgeback stammt aus dem südlichen Afrika. Seine Wurzeln und sein kurzes Fell erfordern im Winter einen warmen Hundemantel. © Dreamstime/Imago
Windhund (Galgo Español) im Winter mit Mantel.
Viele Windhunde wie diesen Galgo Español sieht man im Winter ausschließlich im Mantel. Ohne Bekleidung wird den Hunden mit dem kurzen, glatten Fell ohne Unterwolle draußen schnell kalt. © Depositphotos/Imago
Chihuahua im Wintermantel.
Ohne Wintermantel beginnen auch kleine Hunderassen wie der Chihuahua bei Kälte schnell zu zittern. © Dreamstime/Imago
Yorkshire Terrier im Schnee mit Mantel.
Dazu gehört neben dem Yorkshire Terrier, der hier dank seines kleinen Mantels vergnügt im Schnee Ball spielen kann … © Depositphotos/Imago
Mops im roten Mäntelchen im Winter.
… auch der Mops … © imagebroker/Imago
Zwergschnauzer im Schnee mit Mantel.
… genauso wie der Zwergschnauzer. © Dreamstime/Imago
Dackel mit Wintermantel.
Als Faustregel gilt: Je kleiner der Hund, desto näher ist er am Boden und desto früher friert er – mit seinen kurzen Beinchen braucht also auch der Dackel im Winter einen Mantel, um nicht zu frieren. © Wirestock/Imago
Boxer spielt im Schnee.
Aber auch größere Hunderassen wie der Boxer freuen sich im Winter über einen kuscheligen Mantel. Wegen seines kurzen und glatten Fells ohne Unterwolle wird ihm schnell kalt. Eine ähnliche Fellbeschaffenheit haben auch … © Panthermedia/Imago
Weimaraner spielt im Schnee.
… der Weimaraner und … © Panthermedia/Imago
Zwei Dalmatiner spielen mit Wintermantel im Schnee.
… der Dalmatiner. © Dreamstime/Imago
Zwei Dobermänner teilen sich im Winter bei Schnee einen Schal.
Sogar der kraftvolle Dobermann freut sich bei Eis und Schnee über einen wärmenden Mantel. (Symbolbild) © Depositphotos/Imago
Magyar Vizsla im Wintermantel im Schnee.
Auch Hunde mit wenig Körperfett wie der Magyar Vizsla … © Depositphotos/Imago
Staffordshire Terrier spielt im Winter draußen.
… und der Staffordshire Terrier können dank Mäntelchen im Winter draußen spielen. © Dreamstime/Imago
Hund mit Winter-Ausstattung.
Grundsätzlich sollten auch alle Nackthunde, die ohne Fell gezüchtet wurden, im Winter ausschließlich mit geeigneter Bekleidung vor die Tür gehen. Von Schuhen raten Experten jedoch ab. © Cavan Images/Imago

Doch die Tierheimmitarbeiter kennen ihre Schützlinge sehr gut und wissen um etwaige Herausforderungen. Längst nicht jeder Tierheimhund ist automatisch ein Tierschutzfall. So kommen viele Hunde ins Tierheim, weil der Besitzer erkrankt oder verstorben ist. Auch wer einen Rassehund oder einen Welpen sucht, wird im Tierheim fündig. Selbst Hundeanfänger finden im Tierschutz einen Hund, der zu ihnen passt.

Tierheime am Limit: Teils Aufnahmestopp verhängt

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Wer einen besten Freund auf vier Pfoten sucht, sollte möglichst immer zuerst ins Tierheim gehen. Denn Deutschlands Tierheime sind am Limit. Mit dem Ende der Corona-Pandemie haben viele Menschen ihre Haustiere, die sie sich im Lockdown angeschafft hatten, wieder abgegeben. Eine Trendumfrage des Deutschen Tierschutzbundes im Mai 2024 ergab, dass viele Tierheime überfüllt sind und teilweise sogar einen Aufnahmestopp verhängt haben.

Rubriklistenbild: ©  IMAGO / imagebroker

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