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Flohmarkt, Secondhand & Co.

Wie man seinen Trödelkram zu Geld machen kann

Auf dem Flohmarkt kann man ausgemistete Möbel und Kleidungsstücke verkaufen. Doch es gibt auch andere Wege, um mit dem Trödel Geld zu verdienen.

Alte Schallplatten, Klamotten, Bücher, Möbel und Elektro-Geräte – In vielen Haushalten finden sich im Keller oder auf dem Dachboden zahlreiche Schätze. Statt die ungebrauchten Gegenstände einfach auf den Sperrmüll zu bringen oder wegzuschmeißen, kann man mit vielen Dingen noch etwas Geld verdienen. Dazu muss man nur wissen, wie. Wie Sie am besten vorgehen und den Trödel zu Geld machen.

Trödel auf dem Flohmarkt verkaufen: Alten Dingen neues Leben geben

Auf dem Flohmarkt findet alter Trödel einen neuen Besitzer. Es gibt jedoch auch andere Wege, um den Trödelkram zu verkaufen.

Flohmärkte sind für Schnäppchen-Sammler eine wahre Goldgrube. Doch auch für Verkäufer lohnt sich der Gang auf den Flohmarkt. Immerhin bieten diese eine gute Gelegenheit, gebrauchten Gegenständen ein zweites Leben zu ermöglichen und dabei gleichzeitig seine Haushaltskasse aufzufüllen. Den Trödel auf dem Flohmarkt zu verkaufen, ist wohl der einfachste Weg, um schnell Geld zu verdienen.

Nicht verpassen: Alles rund ums Thema Geld finden Sie im Finanzen-Newsletter unseres Partners Merkur.de.

Neun Fehler, die Sie bei der Steuererklärung viel Geld kosten

Mutter und erwachsene Tochter
Unterhalt für volljährige Kinder: Zahlungen für unterhaltsberechtigte Personen (z.B. Kinder, Eltern, anderes Elternteil des gemeinsamen Kindes) lassen sich in der Regel absetzen. Dazu gehört etwa auch der Unterhalt für erwachsene Kinder, die studieren, aber noch daheim wohnen. Für 2022 können für Sprösslinge über 25 einen Betrag von maximal 10.347 Euro absetzen (zzgl. Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge). Die Kinder müssen nicht angeben, ob die Eltern den Unterhalt geltend machen. (Symbolbild) © YAY Images/Imago
Schreibtisch in modernem Arbeitszimmer
Arbeitszimmer nicht absetzen: Wurde 2022 ein Raum (kein Durchgangszimmer) fast ausschließlich für berufliche Zwecke genutzt, können etwa Miete und Nebenkosten anteilig abgesetzt werden. Wichtig hier: Der Raum muss den Mittelpunkt der Arbeit darstellen und das muss belegbar sein. Ist das nicht der Fall, können Kosten nur bis zu 1.250 Euro abgesetzt werden. Wenn das Arbeitszimmer nicht den gesetzlichen Ansprüchen entspricht, kann man die Homeoffice-Pauschale in Anspruch nehmen (max. 600 Euro). (Symbolbild) © Addictive Stock/Imago
Frau in Videocall zu Hause
Internet und Telefon im Homeoffice: Oft vergessen: Wenn die privaten Leitungen von Internet und Telefon beruflich mitgenutzt werden, können davon 20 Prozent der Kosten als Werbungskosten abgesetzt werden. Wichtig: höchstens 20 Euro im Monat. Die Kosten werden ersetzt zu denen von Arbeitszimmer oder Homeoffice (2022: 120 Tage à fünf Euro). (Symbolbild) © Rainer Berg/Imago
Klempner repariert Abfluss
Handwerker-Anfahrt: Auch bei Handwerkern lässt sich ein bisschen Geld wiederholen. 20 Prozent Steuerrabatt gibt es auf die ausgewiesenen Lohnkosten (s. Rechnung). Dazu gehören etwa die Entsorgung von Grün­gut, Anfahrts- oder Verbrauchs­mittel­pauschalen. Tipp: Immer Rechnungen aufschlüsseln lassen, Belege aufheben und nicht bar zahlen. (Symbolbild)  © Monkey Business 2/Imago
Weibliche Autofahrerin, Nahaufnahme
Fahrt zur Praxis: Nur wenige Menschen wissen, dass man auch die Fahrten zu Ärzten, Therapie oder Reha-Maßnahmen absetzen kann (30 Cent/gefahrener Kilometer). Alle Kosten rund um die Gesundheit gelten als außergewöhnliche Belastungen. Als Nachweis reicht eine einfache Aufstellung der Fahrten aus. (Symbolbild) © Matej Kastelic/Imago
Gesundheitskarte mit Geldscheinen.
Kinder-Krankenkassenbeiträge: Befindet sich das Kind in einer Ausbildung, ist es meist günstiger, wenn die Eltern seine Sozial­versicherungs­beiträge in der eigenen Steuererklärung angeben. Auch, wenn das Kind selbst Versicherungsnehmer ist. Hier liegt großes Sparpotenzial und für den Nachwuchs gibt es keinen Nachteil. Sie sind erst ab einem Bruttoeinkommen von 13.150 Euro steuerpflichtig. (Symbolbild) © Zerbor/Imago
Geschäftsmann isst Nudeln mit Kollegen, Nahaufanahme
Verpflegungspauschale nicht angeben: Sind Arbeitnehmer viel unterwegs und eben nicht im Homeoffice, kann die Verpflegungspauschale geltend gemacht werden. Bei Abwesenheiten von acht Stunden und mehr sind das 14 Euro pro Tag, bei 24 Stunden 28 Euro und die An- und Abreisetage bringen je 14 Euro. Dazu zählt es übrigens auch, wenn man Wohnung oder Büro für das Mittagessen verlässt (Pause muss allerdings nachgewiesen werden, z.B. mit Arbeitgeberbescheinigung oder Tabellen zur Zeiterfassung). (Symbolbild) © Josep Suria/Imago
Mercedes Autohaus bietet Geschäftswagen an.
Zu viel für Firmenwagen gezahlt: Arbeitnehmer versteuern ihren Dienstwagen zusätzlich zum Monatsgehalt (Privatfahrten um ein Prozent, Dienstfahrten um 0,03 Prozent je Entfernungskilometer). Aber: Wer 2022 den Großteil der Zeit im Homeoffice war, kann seinen Bruttolohn um die zu viel versteuerten Fahrten mindern. (Symbolbild) © Arnulf Hettrich/Imago
Zwei Stempel je mit den Worten Steuer und Erklärung.
Verspätete Abgabe: Wer den Stichtag für die Steuererklärung verpasst (für 2022 ist das der 02. Oktober 2023), zahlt einen Verspätungszuschlag von mindestens 25 Euro pro angebrochenem Monat. Wer seine Steuererklärung also pünktlich dem Finanzamt zukommen lasst, zahlt nichts drauf. (Symbolbild) © Felix Schlikis/Imago

Ohne viele Vorbereitungen kann man auf den meisten Flohmärkten einfach erscheinen und seinen Platz aufbauen. Verkäufer sollten besonders früh aufstehen, um den besten Standort zu ergattern. Außerdem sollte vor Beginn genügend Wechselgeld und ein Schutz gegen Regen organisiert werden. Flohmärkte sind dabei vor allem für kleine Sachen wie Spielzeug, Bücher, Kinderklamotten und Antiquitäten gut. 

Wie Sie für die Zukunft vorsorgen, welche Vorräte und Utensilien Sie im Ernstfall daheim haben sollten und wie Sie sich mithilfe Ihres Gartens einfach selbst versorgen können – all das erfahren Sie im Vorsorge-Newsletter von Merkur.de.

Secondhand-Läden und Kleinanzeigenportale: Was wo verkaufen

Im Secondhand-Laden lassen sich viele Schnäppchen machen. Wer nur wenig Zeit hat, kann sich, um den eigenen Trödel loszuwerden, aber auch an einen Second-Hand-Laden in der Gegend wenden. Ist die Ware im tadellosen Zustand, lässt sich hier gutes Geld verdienen. Antiquitätenläden, Uhrmacher und Schmuckgeschäfte eignen sich dagegen eher für wertvollen Schmuck, Uhren und Antiquitäten.

Einfacher geht der Verkauf nur auf Kleinanzeigenportalen wie Ebay Kleinanzeigen, Momox und Amazon Marketplace. Alles, was Verkäufer dazu brauchen, sind Produktfotos und eine Beschreibung des Gegenstandes. Ist ein Käufer interessiert, muss die Ware dann nur noch verpackt und versendet werden.

Kleinanzeigen-Apps: Alte Kleidung auf speziellen Apps verkaufen

Während in den Kleinanzeigenportalen beinahe alle Waren verkauft werden können, helfen spezielle Apps bei der gezielten Suche. Auf der Kleidungsapp Vinted wird ausschließlich mit Kleidung gehandelt. Dort findet man nicht nur alles von gebrauchten Schuhen bis hin Marken-Klamotten, sondern kann auch seine Waren ohne viel Aufwand verkaufen. Anders als auf Ebay Kleinanzeigen bekommen Verkäufer hier meist deutlich mehr für ihre aussortierte Kleidung.

Rubriklistenbild: © Frank Bienewald/Imago

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