Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
Sind Extrakosten möglich?
Echtzeitüberweisung wird Standard: Vorteile und Risiken
Kein Warten mehr – seit dem 9. Januar 2025 ist das Empfangen von Echtzeitüberweisungen im Euroraum Pflicht. Vorteile und Risiken im Überblick.
Den nächsten Banktag abwarten, damit die Überweisung ausgeführt wird? Das gehört bald der Vergangenheit an. Seit dem 9. Januar 2025 können alle Kunden von Sparkassen und Banken Überweisungen in Echtzeit empfangen. Einige haben bereits die Möglichkeit, Echtzeitüberweisungen zu versenden. Flächendeckend soll die Funktion spätestens ab dem 9. Oktober 2025 verfügbar sein, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).
Das Geld landet bei einer Echtzeitüberweisung innerhalb von zehn Sekunden auf dem anderen Konto, informiert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Sparkassen und Banken müssen das Geld „unabhängig von Tag und Stunde“ direkt gutschreiben, so das Verbraucherportal.
Möchten Sie eine Nicht-Euro-Überweisung in Echtzeit innerhalb der EU durchführen, gelingt dies erst ab 2027.
Durch die Echtzeitüberweisung dürfen den Kunden keinen Zusatzkosten entstehen. Das bedeutet allerdings nicht, dass es zwangsläufig kostenfrei ist. Es dürfen nur die Kosten anfallen, die Sie auch bei einer normalen Überweisung haben, so die Verbraucherzentrale. Dieser Punkt ist für viele Bankkunden auch die eigentliche Neuigkeit. „Technisch möglich ist eine Echtzeitüberweisung schon seit Jahren, wird auch schon länger von vielen Banken angeboten, aber bislang kostete das in Regel extra: Oft 25 oder 50 Cent, aber einige Banken haben auch gleich ein paar Euro verlangt“, sagt SWR1-Reporter Ulrich Üeckerseifer auf Swr.de.
Spartipps im Alltag: Wie Sie Ihre Ausgaben beim Shoppen oder daheim minimieren
Mit den Echtzeitüberweisungen gibt es für Kunden eine europäische Lösung gegen US-Unternehmen wie Paypal. Die Echtzeitüberweisungen können auch den Handel beeinflussen – das hänge aber davon ab, wie Kunden und Händler die Möglichkeit annehmen. Schnell und einfach Geld verschicken funktioniert beispielsweise auch mit Wero, welches eine Alternative zu Paypal sein soll.
Echtzeitüberweisung: Das sind die Vorteile
Kunden müssen nicht mehr auf den nächsten Banktag warten – das Geld ist sofort bei dem Empfänger. So kann beispielsweise der Kauf eines Gebrauchtwagens bargeldlos abgewickelt werden. Der Käufer kann sich den Wagen vor Ort ansehen und per Echtzeitüberweisung das Geld an der Verkäufer senden. Dieser kann den Wagen dann guten Gewissens übergeben.
Der Empfängername und die IBAN wird abgeglichen – stimmen diese nicht überein, erscheint eine Fehlermeldung, berichtet der Bayerische Rundfunk. Kunden sollen ebenso ein Limit für Sofortüberweisungen einstellen können.
Diese Risiken sollten Sie im Blick haben
Der Vorteil, dass das Geld unmittelbar versendet wird, ist auch ein Nachteil. Haben Sie Fehler bei der Überweisung bemerkt, ist es schwerer, das Geld wieder zurückzuholen, informiert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.