Ratgeber reife Wassermelone
Nie mehr wässrige Wassermelonen: Sechs Zeichen, an denen man eine reife Melone erkennt
Kein Eis, keine Zitrone, der Sommer schreit nach Wassermelone. Süß und saftig soll’s sein. Es gibt einige Tricks, mit denen man erkennt, ob eine Melone reif ist.
Ob als Snack in leckeren Gerichten, wie Wassermelonen Gazpacho oder als Erfrischung in Getränken, wie dem Piña Colada Slushy – endlich versüßt die Wassermelone wieder den Sommer. Doch während sich alle darüber einig sind, wie vielseitig und erfrischend die Sommerfrucht sein kann, wissen nur die wenigsten, wie man überhaupt herausfindet, welche die leckerste, saftigste und süßeste Melone im Regal ist.
Klopf, Klopf. Wer ist denn da? Etwa eine fruchtige Wassermelone? Viele Menschen behaupten, sie würden an dem Klang einer Wassermelone erkennen, ob sie bereits reif ist oder nicht. Und es ist wahr: Man kann sich in den Supermarkt stellen und jede Melone abklopfen. Es soll aber auch Menschen geben, die dabei nicht wirklich einen Unterschied hören. Für diese Personen naht Rettung. Denn, ob eine Wassermelone schon reif ist, kann man anhand vieler, leicht zu erkennender Zeichen herausfinden.
1. Zeichen, an dem man eine reife Wassermelone erkennt: Der Klang
Mit geschultem Ohr und einer sicheren Hand lässt sich die reifste Melone aus dem Haufen heraushören. Wenn man mit den Fingergelenken auf die Wassermelone klopft, sollte eine reife Frucht einen hohlen, dunklen Klang von sich geben.
2. Das Gewicht
Auf die Größe kommt‘s an, aber vor allem auch auf das Gewicht. Wichtig ist nur, dass sich die Melone im Verhältnis zur Größe schwer anfühlt. Wer eine gute Wassermelone haben will, muss also die Muskeln spielen lassen.
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3. Der Stiel
Ist der Stiel saftig und grün, so handelt es sich bei der Melone wohl noch um einen unreifen Teenager. Doch sieht der Stiel aus wie der knorrige Stock eines alten Zauberers, ausgetrocknet und brüchig, wartet in der grünen Frucht die pure Sommererfrischung.
4. Die Auflagefläche
Eine reife Melone hat oft eine gelbliche Unterseite, die von ihrer langen Zeit auf dem Feld zeugt. Eine vollkommen grüne Unterseite kann bedeuten, dass die Melone noch nicht ihren Zenit erreicht hat.
5. Die Netzbildung
Das sogenannte „Netz“ auf der Schale einer Wassermelone entsteht durch den natürlichen Wachstumsprozess der Frucht. Während die Melone heranreift, dehnt sich ihr Inneres aus, wodurch die Außenhaut Risse bekommt. Diese Risse heilen mit der Zeit und hinterlassen eine netzartige Struktur auf der Oberfläche der Melone. Ein ausgeprägtes braunes Muster auf der grünen Schale erzählt somit Geschichten von warmen Sommertagen. Je intensiver diese ausgeprägt sind, desto länger hat sie in der Sonne gebadet.
6. Die Form
Tatsächlich kann man das Geschlecht einer Wassermelone bestimmen. Ovale, längliche Früchte sind männlich, haben mehr Kerne als weibliche Melonen und neigen zu einem eher wässrigen Geschmack. Der runde Gegenpart ist dagegen mit höherer Wahrscheinlichkeit süß und fruchtig.
Zudem sollte man darauf achten, dass die Melone der Wahl möglichst gleichmäßig geformt ist. Ist die Frucht buckelig, weist dies darauf hin, dass sie unregelmäßig Wasser oder Sonne abbekommen hat.
Nie wieder wässrige Wassermelonen! Mit diesen heiß begehrten Tipps, wird man die süßeste und leckerste Wassermelone nie wieder verfehlen, versprochen. Übrigens: Wassermelone schmeckt auch gegrillt!
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