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Plätzchen-Tradition

Butterweiche Vanillekipferl – weihnachtlicher Klassiker nach Johann Lafer

Vanillekipferl sind der Inbegriff von zartem, süßem Gebäck und gehören zu den Klassikern der Weihnachtszeit.

Mit ihrem unverwechselbaren Geschmack nach Butter und Vanille und der charakteristischen Halbmondform verzaubern sie Groß und Klein. Ihr zarter, mürber Teig und das unverwechselbare Vanillearoma machen sie zu einer wahren Gaumenfreude. Oftmals verfeinert mit einer Prise Zimt oder Mandeln, überzeugen sie mit ihrer köstlichen Süße und einer feinen, buttrigen Textur. Der Duft, der beim Backen durch die Küche zieht, lässt sofort weihnachtliche Stimmung aufkommen und erinnert an gemütliche Stunden mit Familie und Freunden. Vanillekipferl sind mehr als nur ein Gebäck – sie sind ein fester Bestandteil weihnachtlicher Traditionen und dürfen in der Adventszeit nicht fehlen.

Lafers Vanillekipferl – Tradition mit dem besonderen Etwas

Johann Lafer, einer der bekanntesten Sterne- und TV-Köche Deutschlands, ist für seine Leidenschaft bekannt, traditionelle Gerichte mit einem Hauch von Raffinesse neu zu interpretieren. Vanillekipferl gehören für ihn zu den unverzichtbaren Klassikern der Weihnachtszeit, die mit ihrer zarten Konsistenz und dem feinen Vanillearoma jedes Fest bereichern. In seiner Küche verbindet Lafer höchste Qualität mit einfachen, aber wirkungsvollen Kniffen, die den Unterschied machen. Sein besonderes Augenmerk auf die Auswahl der Zutaten und die Liebe zum Detail machen seine Vanillekipferl zu einem echten Genussmoment, der nicht nur Hobbybäcker inspiriert, sondern auch den Zauber der Weihnachtszeit auf den Teller bringt

Johanns Tipp für den perfekten Vanillezucker

Johann Lafer bringt mit seinem Vanillekipferl-Rezept den Weihnachtsklassiker auf ein neues Niveau. Mit seiner Liebe zum Detail verrät er einen besonderen Tipp: Für den perfekten Vanillepuderzucker empfiehlt er, 150 g Puderzucker mit dem Mark von zwei ausgekratzten Vanilleschoten in einem verschlossenen Glas mindestens einen Tag ziehen zu lassen. So entfaltet der Zucker sein volles Aroma und verleiht den Kipferln eine besonders intensive Vanillenote. Lafers Rezept steht für Perfektion und zeigt, wie man aus einem einfachen Klassiker etwas Außergewöhnliches zaubern kann.

Zehn Fehler beim Plätzchenbacken, die Sie vermeiden sollten

Sterne werden für Weihnachtsplaetzchen aus dem Teig gestochen
Ein Klassiker unter den Backfehlern: Sie benutzen kalte Zutaten statt zimmerwarme. Wenn ein Rezept Butter, Eier oder Milch bei Raumtemperatur erfordert, nehmen Sie sie etwa eine halbe Stunde, bevor Sie mit dem Backen anfangen wollen, aus dem Kühlschrank. Wenn diese Zutaten bei Raumtemperatur vermischt werden, emulgieren sie und fangen besser die Luft ein, was wiederum zu fluffigen Plätzchen führt. © blickwinkel/R. Rebmann/Imago
Rührgerät über einer Schüssel mit Zucker und Butter
Ein häufiger Fehler beim Plätzchenbacken: Sie schlagen Butter und Zucker nicht schaumig, sondern vermischen die Zutaten einfach nur. Tipp: Nehmen Sie sich mindestens fünf Minuten für das Aufschlagen Zeit – mit dem Mixer, per Hand dauert es noch einmal länger. Gut schaumig geschlagene Butter erkennen Sie daran, dass sie heller, fast weiß wird. ©  Shotshop/Imago
Draufsicht Mehlsalzschale *** Top view Flour salt bowl Copyright: imageBROKER/OleksandrxLatkun ibxole09464396.jpg
Das Salz haben Sie immer weggelassen? Halten Sie sich lieber ans Rezept. Gerade bei süßem Gebäck macht eine Prise Salz oft den kleinen, aber feinen Unterschied. Denn Salz verstärkt die Aromen von süßem Zucker und Vanille. Ihre Plätzchen werden dadurch also noch feiner. © Oleksandr Latkun/imageBROKER/Imago
Jemand knetet Teig zu einer Kugel
Ein Tipp, der vor allem für Mürbeteig-Gebäck gilt: Oft steht im Rezept, dass man den Teig nach der Zubereitung im Kühlschrank lagern soll. Haben Sie diesen Teil schon mal weggelassen, um Zeit zu sparen? Das ist ein Fehler: Die Gefahr, dass die Plätzchen im Ofen auseinanderlaufen, ist dadurch größer. Lassen Sie den Teig lieber in Kugelform in Frischhaltefolie eingewickelt für 30–60 Minuten im Kühlschrank ruhen. Wenn Sie ihn über Nacht kühlen, ist das auch kein Problem. Zum Ausrollen und Ausstechen kneten Sie den Teig dann einfach portionsweise wieder weicher.  © Boomeart/Panthermedia/Imago
plaetzchen-backen
Achten Sie zudem darauf, dass Sie nicht zu viel Mehl verwenden. Das ist, wenn's beim Backen schnell gehen soll, leicht passiert, wenn man die Menge eher grob schätzt oder nicht den passenden Messbecher parat hat. Mit einer Küchenwaage können Sie nichts falsch machen.  ©  imagebroker/Imago
Ein Kind rollt beim Plätzchenbacken Teig mit einem Nudelholz aus.
Beim Teigausrollen nimmt man gerne Mehl zum Bestäuben der Arbeitsfläche und damit das Nudelholz nicht festklebt. Auch dabei kann zu viel Mehl in den Teig gelangen, sodass der Teig zu trocken wird. Tipp: Sie können den Teig stattdessen auf einer Lage Backpapier oder Frischhaltefolie ausrollen. © Bihlmayerfotografie/Imago
Kind legt Plätzchen auf ein Blech
Vor allem bei ausgestochenen Butterplätzchen ein typischer Fehler: Wenn Sie auf dem Backblech nicht genügend Abstand zwischen den Plätzchen lassen, besteht die Gefahr, dass sie im Ofen größer werden und ineinanderlaufen. Lassen Sie also ausreichend Abstand. Das bedeutet zwar meistens, dass Sie zwei Backbleche brauchen statt eins. Aber das ist ohnehin besser, als wenn Sie auf das heiße Blech aus dem ersten Durchgang die neue Charge Plätzchen legen. ©  STPP/Imago
Weihnachtsplätzchen auf einem Blech im Ofen
Einige Kekse sollen durchaus knusprig sein, andere lieber schön weich und fluffig. Wenn Sie eher Zweiteres von Ihren Plätzchen wollen, sollten Sie sie nicht zu lange im Ofen lassen und in der Nähe bleiben. Sobald sich die Ränder der Plätzchen zu färben beginnen, können Sie die guten Stücke schon herausholen, auch wenn es etwas vor Ende der angegebenen Backzeit ist. Gibt die Oberfläche beim vorsichtigen Draufdrücken leicht nach? Dadurch sollten Sie sich nicht irritieren lassen: Die Plätzchen backen auf dem heißen Blech noch nach und härten beim Abkühlen aus. Lassen Sie sie auf dem Backblech noch etwa 5–10 Minuten liegen, bevor Sie sie vom Blech heben, ansonsten besteht Bruchgefahr. © Martin Gruber/Imago
Plätzchen im Backofen
Vergessen Sie zudem nicht, den Backofen vorzuheizen und die Plätzchen erst bei der richtigen Temperatur hineinzugeben – dadurch können Sie die Backzeit viel besser bemessen und sich genau ans Rezept halten. Klar ist auch: Jeder Backofen ist etwas anders. Bleiben Sie also in der Küche und beobachten Sie die Plätzchen: Wenn sich der Rand goldbraun färbt, sind sie fertig.  © Frank Roeder/Zoonar.com/Imago
Weihnachtsplätzchen in einer Blechdose Copyright: xZoonar.com/HaraldxBiebelx 2156478
Plätzchen sollten Sie am besten nach Sorten getrennt aufbewahren, damit sich die Aromen nicht vermischen. Bei den meisten Plätzchensorten möchte man, dass sie schön knackig bleiben und nicht weich werden. Am besten lagert man die Plätzchen deshalb in einer luftdichten Blechdose. Profi-Tipp: Damit nichts aneinander klebt, können Sie Plätzchen-Schichten mit einer Lage Backpapier trennen.  © Zoonar.com Harald Biebel/Imago

Von den Habsburgern inspiriert: Die Geschichte der Vanillekipferl

Die Wurzeln der Vanillekipferl liegen in Mitteleuropa, besonders in Österreich und Süddeutschland. Ursprünglich wurden sie mit Mandeln zubereitet, doch je nach Region finden heute auch Haselnüsse oder Walnüsse Verwendung. Ihre Halbmondform geht angeblich auf die Zeit der Habsburger zurück, als sie an den Sieg über das Osmanische Reich erinnern sollten. Bis heute sind sie ein fester Bestandteil der traditionellen Weihnachtsbäckerei und ein Symbol für Genuss und Geselligkeit.

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Rubriklistenbild: © Johann Lafer

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