Zubereitung der Knollen
Wie lange müssen Kartoffeln kochen? Und weitere Insider-Tipps zur Knolle
Pellkartoffeln, Salzkartoffeln oder Bratkartoffeln – die Knollen sind in Deutschland beliebt. Drei Tipps, wie Kartoffeln noch besser gelingen.
Pro Kopf haben die Deutschen im Wirtschaftsjahr 2022/23 je 54,1 Kilogramm Kartoffeln verbraucht. Das geht aus einer Bilanz des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft hervor. Kein Wunder, Kartoffeln sind vielseitig einsetzbar. Bereiten Sie beispielsweise Pommes kalorienarm selbst zu. Als klassischer Auflauf ist die Kartoffel allerdings auch nicht wegzudenken, probieren Sie den herzhaften Rosenkohl-Kartoffel-Auflauf aus. Auch Omas-Klassiker Kartoffeln mit Salz und Butter sind lecker und vor allem sparsam. Eins haben alle Kartoffel-Gerichte gemein – die Knolle muss in den meisten Fällen geschält und gekocht werden. Drei Tipps werden Ihnen die Zeit in der Küche erleichtern.
Kartoffeln kochen: mit einigen Tipps geht es leichter von der Hand
Kartoffeln enthalten Stärke und je nach Sorte ist ein anderer Stärkeanteil enthalten. Daher bieten sich einige Kartoffelsorten eher für bestimmte Gerichte an.
- Festkochende Kartoffeln: Die können Sie beispielsweise für Pommes, Bratkartoffeln oder Salat nehmen. Durch ihre Struktur lassen sie sich gut schneiden.
- Mehlige Sorten: Diese Sorten enthalten den höchsten Stärkegehalt. Diese Kartoffeln können Sie gut zu Kartoffelpuffer, Gnocchi oder Püree verarbeiten.
- Vorwiegend festkochende Kartoffeln: Quasi das Mittelding. Mit den Kartoffeln können Sie fast alle Gerichte kochen. Besonders gern werden diese für Pell- oder Salzkartoffeln genutzt.
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Drei Tipps rund um die Kartoffel
Sollten Kartoffeln in kochendes Wasser gegeben oder in Wasser aufgekocht werden? Besser ist es, wenn die Kartoffeln gleichmäßig erhitzt und in dem Wasser aufgekocht werden, dadurch dringt die Hitze langsam zum Kartoffelkern vor. Sollten Sie die Kartoffeln in kochendes Wasser geben, kann die äußere Schicht schnell matschig werden, informiert wmn.de. Weitere Tipps rund um die Knolle:
- Wenn Sie keine Lust haben, einen Topf herauszuholen: Kartoffeln kochen in der Mikrowelle. Dazu geben Sie tropfnasse Kartoffeln in ein mikrowellengeeignetes Gefäß. Das kommt dann zugedeckt bei 700 Watt für zehn Minuten in die Mikrowelle. Dann machen Sie einen Gar-Test, bei Bedarf weitergaren.
- Pellkartoffel-Trick: Die leidige Arbeit können Sie sich erleichtern. Dazu nehmen Sie die ungekochte Kartoffel und schneiden mittig einmal leicht mit dem Messer rundherum. Die Kartoffeln bereiten Sie ganz normal zu, im Anschluss im kalten Wasserbad abkühlen lassen. Dann können Sie die Schale einfach abziehen.
- Kalorienärmerer Genuss: Gekochte Kartoffeln abkühlen lassen. „Kühlen erhitzte, stärkehaltige Lebensmittel wie Kartoffeln, Nudeln oder Reis ab, wird ein Teil der Stärke unverdaulich. Dadurch steht sie dem Körper nicht mehr zur Verfügung“, sagt Sabine Hülsmann, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern.
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Wie lange muss ich Kartoffeln kochen?
In der Regel brauchen Kartoffeln rund 20 Minuten. Um zu testen, ob die Kartoffeln fertig sind, können Sie mit einer Gabel versuchen, die Kartoffel oder das Kartoffelstück zu teilen. Mehlig kochende Kartoffeln können schneller fertig sein, vorwiegend festkochende und festkochende Kartoffeln brauchen tendenziell etwas länger. Allerdings kommt es dabei auch auf die Größe der Kartoffeln an. Daher ist es sinnvoll, dass die Kartoffeln oder die Stücke eine ähnliche Größe haben, damit alle in etwa zeitgleich gar werden.
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