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In der Weihnachtsbäckerei

Das klassische Rezept für leckere Zimtsterne – jetzt nachbacken

Was wäre die Vorweihnachtszeit ohne Zimtsterne? Die klassischen Plätzchen mit viel Zimt im Teig und der süßen Glasur sehen nicht nur hübsch aus, sondern schmecken auch fein.

Klassische Zimtsterne selber zu backen ist gar nicht schwer, auch wenn sie ein bisschen anders sind als andere Weihnachtsplätzchen. Das Wichtigste beim Rezept für Zimtsterne ist das Eiweiß, das man aufschlägt, denn man braucht es sowohl für den Plätzchenteig als auch für die Glasur. Weitere wichtige Zutaten im übersichtlichen Rezept sind Puderzucker, Vanillezucker, gemahlene Mandeln – probieren Sie unbedingt auch mal als Alternative gemahlene Haselnüsse aus – und natürlich Zimt.

Rezept für klassische Zimtsterne: Die Zutaten

Weihnachtliche Zimtsterne sind leicht gebacken. (Symbolbild)
  • 3 Eiweiß
  • 300 g Puderzucker
  • 300 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
  • 2 TL gemahlener Zimt
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Lesen Sie auch: Die besten Weihnachtsplätzchen mit Mürbeteig: Grundrezept und Rezeptideen.

Klassische Zimtsterne backen: So geht‘s

  1. Heizen Sie den Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze vor. Nutzen Sie keine Umluft, da sonst die Glasur braun wird, bevor die Plätzchen fertig gebacken sind.
  2. Schlagen Sie das Eiweiß in einer mittelgroßen Schüssel auf, bis sich weiche Spitzen bilden. Achten Sie darauf, das Eiweiß nicht zu stark zu schlagen, da sonst die Glasur nicht gut gelingt.
  3. Sieben Sie den Puderzucker und heben Sie ihn portionsweise unter das Eiweiß, bis alles gut vermischt ist. Reservieren Sie 2 großzügige, gehäufte Esslöffel der Eiweißmischung für die Glasur.
  4. Fügen Sie nun Nüsse, Zimt, Vanillezucker und Salz hinzu und kneten Sie alles zu einem recht festen, aber biegsamen Teig. Wenn er zu weich ist, um damit zu arbeiten, fügen Sie noch etwas gemahlene Nüsse und Puderzucker hinzu. Wenn er zu sehr klebt, stellen Sie ihn für eine Stunde in den Kühlschrank.
  5. Rollen Sie den Teig auf einer mit Puderzucker bestreuten Oberfläche aus, etwa 0,8 Zentimeter dick.
  6. Stechen Sie mit einer Stern-Ausstechform die Plätzchen aus und legen Sie sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Übrigen Teig verkneten Sie wieder, rollen ihn aus und stechen weiter Sterne aus. Tipp: Wälzen Sie auch die Ausstechförmchen kurz in Puderzucker, dann kleben sie nicht so am Teig.
  7. Bestreichen Sie nun die Zimtsterne jeweils mit einer dünnen Schicht der übrigen Eiweißmasse. Nehmen Sie Ihren Finger, einen Zahnstocher oder einen Küchenpinsel zu Hilfe, um alle Sternecken gleichmäßig zu bestreichen.
  8. Geben Sie das Blech mit den Zimtsternen auf die unterste Schiene des Ofens. Schieben Sie ein leeres Backblech darüber, um zu verhindern, dass die weiße Glasur bräunt. Backen Sie die Zimtsterne für 20-25 Minuten oder bis sie fest sind.
  9. Lassen Sie die Zimtsterne vollständig abkühlen.

Auch interessant: Rezept für leckere Engelsaugen-Plätzchen: So backen Sie den Klassiker aus der Weihnachtsbäckerei.

Zehn Fehler beim Plätzchenbacken, die Sie vermeiden sollten

Sterne werden für Weihnachtsplaetzchen aus dem Teig gestochen
Ein Klassiker unter den Backfehlern: Sie benutzen kalte Zutaten statt zimmerwarme. Wenn ein Rezept Butter, Eier oder Milch bei Raumtemperatur erfordert, nehmen Sie sie etwa eine halbe Stunde, bevor Sie mit dem Backen anfangen wollen, aus dem Kühlschrank. Wenn diese Zutaten bei Raumtemperatur vermischt werden, emulgieren sie und fangen besser die Luft ein, was wiederum zu fluffigen Plätzchen führt. © blickwinkel/R. Rebmann/Imago
Rührgerät über einer Schüssel mit Zucker und Butter
Ein häufiger Fehler beim Plätzchenbacken: Sie schlagen Butter und Zucker nicht schaumig, sondern vermischen die Zutaten einfach nur. Tipp: Nehmen Sie sich mindestens fünf Minuten für das Aufschlagen Zeit – mit dem Mixer, per Hand dauert es noch einmal länger. Gut schaumig geschlagene Butter erkennen Sie daran, dass sie heller, fast weiß wird. ©  Shotshop/Imago
Draufsicht Mehlsalzschale *** Top view Flour salt bowl Copyright: imageBROKER/OleksandrxLatkun ibxole09464396.jpg
Das Salz haben Sie immer weggelassen? Halten Sie sich lieber ans Rezept. Gerade bei süßem Gebäck macht eine Prise Salz oft den kleinen, aber feinen Unterschied. Denn Salz verstärkt die Aromen von süßem Zucker und Vanille. Ihre Plätzchen werden dadurch also noch feiner. © Oleksandr Latkun/imageBROKER/Imago
Jemand knetet Teig zu einer Kugel
Ein Tipp, der vor allem für Mürbeteig-Gebäck gilt: Oft steht im Rezept, dass man den Teig nach der Zubereitung im Kühlschrank lagern soll. Haben Sie diesen Teil schon mal weggelassen, um Zeit zu sparen? Das ist ein Fehler: Die Gefahr, dass die Plätzchen im Ofen auseinanderlaufen, ist dadurch größer. Lassen Sie den Teig lieber in Kugelform in Frischhaltefolie eingewickelt für 30–60 Minuten im Kühlschrank ruhen. Wenn Sie ihn über Nacht kühlen, ist das auch kein Problem. Zum Ausrollen und Ausstechen kneten Sie den Teig dann einfach portionsweise wieder weicher.  © Boomeart/Panthermedia/Imago
plaetzchen-backen
Achten Sie zudem darauf, dass Sie nicht zu viel Mehl verwenden. Das ist, wenn's beim Backen schnell gehen soll, leicht passiert, wenn man die Menge eher grob schätzt oder nicht den passenden Messbecher parat hat. Mit einer Küchenwaage können Sie nichts falsch machen.  ©  imagebroker/Imago
Ein Kind rollt beim Plätzchenbacken Teig mit einem Nudelholz aus.
Beim Teigausrollen nimmt man gerne Mehl zum Bestäuben der Arbeitsfläche und damit das Nudelholz nicht festklebt. Auch dabei kann zu viel Mehl in den Teig gelangen, sodass der Teig zu trocken wird. Tipp: Sie können den Teig stattdessen auf einer Lage Backpapier oder Frischhaltefolie ausrollen. © Bihlmayerfotografie/Imago
Kind legt Plätzchen auf ein Blech
Vor allem bei ausgestochenen Butterplätzchen ein typischer Fehler: Wenn Sie auf dem Backblech nicht genügend Abstand zwischen den Plätzchen lassen, besteht die Gefahr, dass sie im Ofen größer werden und ineinanderlaufen. Lassen Sie also ausreichend Abstand. Das bedeutet zwar meistens, dass Sie zwei Backbleche brauchen statt eins. Aber das ist ohnehin besser, als wenn Sie auf das heiße Blech aus dem ersten Durchgang die neue Charge Plätzchen legen. ©  STPP/Imago
Weihnachtsplätzchen auf einem Blech im Ofen
Einige Kekse sollen durchaus knusprig sein, andere lieber schön weich und fluffig. Wenn Sie eher Zweiteres von Ihren Plätzchen wollen, sollten Sie sie nicht zu lange im Ofen lassen und in der Nähe bleiben. Sobald sich die Ränder der Plätzchen zu färben beginnen, können Sie die guten Stücke schon herausholen, auch wenn es etwas vor Ende der angegebenen Backzeit ist. Gibt die Oberfläche beim vorsichtigen Draufdrücken leicht nach? Dadurch sollten Sie sich nicht irritieren lassen: Die Plätzchen backen auf dem heißen Blech noch nach und härten beim Abkühlen aus. Lassen Sie sie auf dem Backblech noch etwa 5–10 Minuten liegen, bevor Sie sie vom Blech heben, ansonsten besteht Bruchgefahr. © Martin Gruber/Imago
Plätzchen im Backofen
Vergessen Sie zudem nicht, den Backofen vorzuheizen und die Plätzchen erst bei der richtigen Temperatur hineinzugeben – dadurch können Sie die Backzeit viel besser bemessen und sich genau ans Rezept halten. Klar ist auch: Jeder Backofen ist etwas anders. Bleiben Sie also in der Küche und beobachten Sie die Plätzchen: Wenn sich der Rand goldbraun färbt, sind sie fertig.  © Frank Roeder/Zoonar.com/Imago
Weihnachtsplätzchen in einer Blechdose Copyright: xZoonar.com/HaraldxBiebelx 2156478
Plätzchen sollten Sie am besten nach Sorten getrennt aufbewahren, damit sich die Aromen nicht vermischen. Bei den meisten Plätzchensorten möchte man, dass sie schön knackig bleiben und nicht weich werden. Am besten lagert man die Plätzchen deshalb in einer luftdichten Blechdose. Profi-Tipp: Damit nichts aneinander klebt, können Sie Plätzchen-Schichten mit einer Lage Backpapier trennen.  © Zoonar.com Harald Biebel/Imago

So halten sich Zimtsterne lange frisch

Zimtsterne sollten Sie am besten bei nicht zu hohen Temperaturen lagern, aber auch nicht im Kühlschrank. Ideal sind 15 bis 17 Grad Celsius. Wenn Sie die Plätzchen dunkel und luftdicht, etwa in einer Keksdose aus Blech, lagern, halten sie sich bis zu vier Wochen frisch – wenn Sie es schaffen, sie nicht vorher aufzuessen. Welche Zimtsorte schädlich für die Gesundheit sein kann, verrät RUHR24.

Weiterlesen: Vermeiden Sie einen Fehler, damit Ihre Plätzchen besonders lange frisch bleiben.

Außerdem sollten Sie Zimtsterne – wie alle Plätzchen – nur sortenrein lagern, also nicht die Plätzchensorten vermischen, sonst können sich die Aromen vermischen. Ein Extra-Tipp für eher feuchtes Weihnachtsgebäck wie Zimtsterne: Legen Sie ein Stück Apfel mit in die Aufbewahrungsdose. So bleiben sie frisch und feucht. Aber wechseln Sie das Apfelstück nach etwa zwei Tagen aus, sonst droht Schimmel.

Rubriklistenbild: © APress/Imago

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