Lecker und einfach
Okonomiyaki Rezept: Der japanische Pfannkuchen verbindet Resteverwertung und Soul Food
Mit diesem Rezept verwandelst du Weißkohl in Okonomiyaki. Der schmackhafte Pfannkuchen aus Japan ist besonders in Osaka ein populäres Street Food.
Okonomiyaki ist ein echtes Feel-Good-Essen. Übersetzt bedeutet der japanische Name so viel wie „Brat alles, was dir gefällt!“. Wir erklären dir das Grundrezept für die „japanische Pizza“ und geben dir ein paar Vorschläge für Toppings. Was genau du am Ende in ein kulinarisches Highlight verwandelst, bleibt dir überlassen. Egal ob kalte Nudeln, übriges Hackfleisch, Dosenthunfisch oder Champignons – mit diesem Resteessen fühlst du dich wie in Japan.
Okonomiyaki Rezept: So machst du den japanischen Pfannkuchen
Süße Pfannkuchen wie Dutch Babies sind zwar auch echt lecker, aber heute wird‘s deftig. Für unseren herzhaften Pfannkuchenteig brauchst du nur vier Zutaten. Dazu kommen noch eine leckere Soße, die geschmacklich Richtung BBQ geht, ein bisschen Mayo und alles, was dir schmeckt. So leicht wird‘s gemacht:
Einfach-Tasty-Tipp: Fertig portioniert lässt sich der Teig mit Kohl auch gut einfrieren. Wenn du dann noch eine Flasche Okonomiyaki-Soße und eine mit japanischer Mayonnaise im Kühlschrank hast, kannst du jederzeit Okonomiyaki essen. Wenn in der Küche mal was übrig bleibt, machst du am nächsten Tag einfach einen herzhaften Pfannkuchen draus.
Die exotischeren Zutaten einfach erklärt
Katsuobushi: Diese Zutat gehört zu den Basics der japanischen Küche. Es handelt sich dabei um Bonito-Flocken. Der Bonito ist ein Fisch, den man hierzulande vor allem als Dosenthunfisch kennt. In Japan wird das Fleisch geräuchert und getrocknet, dann fein gehobelt. Die Flocken haben einen rauchigen Umami-Geschmack und haben mit Dosenthunfisch wenig zu tun. Sie sind so dünn, dass sie auf dem Essen „tanzen“. Wie kleine Segel werden sie von der aufsteigenden Hitze bewegt. Den Klassiker unter den Okonomiyaki-Toppings kann man je nach Geschmack und Budget natürlich auch weglassen.
Dashi: Dashi ist in Japan eine Standard-Brühe. Sie wird traditionell aus Katsuobushi und getrockneten Kombu-Algen hergestellt. Die vegane Variante besteht meist aus Kombu-Algen und Shiitake-Pilzen. Für wenig Geld kannst du die Bonito-Brühe als Instant-Produkt in den meisten Asialäden kaufen. Vegetarier*innen sollten sie lieber selbst machen oder im Rezept durch Miso- oder Gemüsebrühe ersetzen.
Japanische Mayonnaise: Der bekannteste Mayo-Hersteller aus Japan ist Kewpie. Hauptunterschied zu europäischer Mayonnaise ist das enthaltene MSG, also Glutamat. Das ist bei weitem nicht so ungesund wie sein Ruf um macht geschmacklich schon einen Unterschied. Außerdem haben die Flaschen für gewöhnlich eine dünnere Öffnung, die dafür sorgt, dass die Mayonnaise-Streifen feiner werden und unser Okonomiyaki am Ende hübscher aussieht. Es gibt auch andere Hersteller aus Japan, die vergleichbare Produkte verkaufen.
Das Land der aufgehenden Sonne hat mehr als Sushi und Ramen zu bieten. Wenn du auf den Geschmack gekommen bist, findest du bei uns noch mehr japanische Rezepte, z.B. einen leckeren Chiizu-Keki, also Cheesecake. Für unseren japanischen Soufflé-Käsekuchen brauchst du gerade mal drei Zutaten. Eine perfekte Beilage oder Vorspeise sind unsere leckeren Gyozas.
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