Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Harte Kritik

Prinz Harry und Meghan Markle wegen Hilfseinsatz in L.A. übel angefeindet: „Abstoßender Fototermin“

Prinz Harry und Herzogin Meghan unterstützen die Opfer des Feuers in Los Angeles. Doch der Hilfseinsatz der britischen Royals zieht scharfe Kritik nach sich.

Los Angeles – Prinz Harry (40) und Meghan Markle (43) haben vor einigen Jahren im US-Bundesstaat Kalifornien eine neue Heimat gefunden. Doch die steht nun in Flammen. Die britischen Royals versuchen zu helfen und zu trösten, allerdings stößt ihr Engagement nicht nur auf Zustimmung.

Feuer in Los Angeles: Prinz Harry und Meghan Markle besuchen Betroffene der Brände

Seit vergangenem Dienstag (7. Januar) sind rund um die Metropole Los Angeles mehrere große Brände ausgebrochen, die durch starken Wind angefacht wurden und sich explosionsartig ausbreiteten. Mehr als 180.000 Menschen mussten zeitweilig ihre Häuser verlassen, unter ihnen zahlreiche Hollywood-Stars und andere Prominente. Am Sonntag (12. Januar) galten noch Evakuierungsanordnungen für rund 100.000 Menschen. Die Zahl der bestätigten Todesfälle stieg auf 24, weitere Menschen werden noch vermisst.

Krebs, Bulimie, Depression: Neun Royals der britischen Königsfamilie erkrankten schwer – das machten sie publik

Prinzessin Kate teilte in einem Video am 22. März den Schock über ihre Krebserkrankung mit der ganzen Welt.
Prinzessin Kates Abwesenheit nach einer Bauchoperation hatte weltweit Spekulationen auslöste. In einem persönlichen Video, dass sie am 22. März auf Instagram veröffentlichte, berichtete die Prinzessin von Wales, dass sie sich einer Krebsbehandlung unterzieht. „Im Januar unterzog ich mich in London einer größeren Bauchoperation und damals dachte man, mein Zustand sei nicht krebsartig“, begann die 42-Jährige. „Die Operation war erfolgreich. Untersuchungen nach der Operation ergaben jedoch, dass Krebs vorlag. Mein medizinisches Team riet mir daher, mich einer präventiven Chemotherapie zu unterziehen, und ich befinde mich jetzt im Anfangsstadium dieser Behandlung.“ Die Mutter von drei Kindern verriet außerdem, dass sie sowohl für sich selbst als auch für ihre Kinder Zeit brauchte, um die Nachricht zu verarbeiten. „Das war natürlich ein großer Schock, und William und ich haben alles getan, um die Angelegenheit zum Wohle unserer jungen Familie privat zu verarbeiten und zu bewältigen. Wie Sie sich vorstellen können, hat das einige Zeit gedauert.“ © IMAGO / Newscom / EyePress
Etwas mehr als einen Monat bevor Kate ihre Diagnose offenlegte, gab der Palast bekannt, dass bei König Charles eine unbekannte Krebsart diagnostiziert worden war.
Etwas mehr als einen Monat bevor Kate ihre Diagnose offenlegte, gab der Palast bekannt, dass bei König Charles eine unbekannte Krebsart diagnostiziert worden war. „Während des jüngsten Krankenhauseingriffs des Königs wegen gutartiger Prostatavergrößerung wurde ein anderes Problem zur festgestellt. Nachfolgende diagnostische Tests haben eine Form von Krebs identifiziert“, schrieb der Buckingham-Palast in einer am 5. Februar veröffentlichten Erklärung. „Seine Majestät hat heute mit einem regelmäßigen Behandlungsplan begonnen. Während dieser Zeit wurde ihm von Ärzten geraten, öffentliche Pflichten zu verschieben. Während dieser Zeit wird Seine Majestät weiterhin wie gewohnt Staatsgeschäfte und offizielle Formalitäten erledigen“, hieß es weiter. © Yui Mok/dpa
Ebenfalls im Januar 2024 gab Sarah „Fergie“ Ferguson bekannt, dass bei ihr Hautkrebs diagnostiziert worden sei, nur wenige Wochen nachdem sie mitgeteilt hatte, dass sie wieder einige Wochen zuvor Brustkrebs besiegt hatte.
Ebenfalls im Januar 2024 gab Sarah „Fergie“ Ferguson bekannt, dass bei ihr Hautkrebs diagnostiziert worden sei, nur wenige Wochen nachdem sie mitgeteilt hatte, dass sie wieder einige Wochen zuvor Brustkrebs besiegt hatte. „Nach der Diagnose einer frühen Form von Brustkrebs in diesem Sommer wurde bei Sarah, Herzogin von York, nun ein bösartiges Melanom diagnostiziert“, sagte ein Sprecher der 64-Jährigen. „Die Herzogin möchte dem gesamten medizinischen Team danken, das sie unterstützt hat, insbesondere ihrem Dermatologen, der mit seiner Wachsamkeit dafür gesorgt hat, dass die Krankheit rechtzeitig erkannt wurde“, fügte die Vertreterin hinzu.  © Kirsty O‘connorf/dpa
Meghan Markle räumte Depressionen im Interview mit Oprah Winfrey im Jahr 2021 ein
In ihrem Interview mit Oprah Winfrey im Jahr 2021 enthüllte Meghan Markle, dass ihre Schwierigkeiten, sich an das Leben in der königlichen Familie zu gewöhnen, dazu führten, dass sie mit ihrer psychischen Gesundheit zu kämpfen hatte und schwere Depressionen verspürte. „Ich habe mich damals geschämt, es zu sagen, und ich habe mich geschämt, es Harry gegenüber zugeben zu müssen. „Und das ist meiner Meinung nach so wichtig, dass sich die Leute daran erinnern, dass man keine Ahnung hat, was hinter verschlossenen Türen mit jemandem los ist. Keine Ahnung“, fügte sie später im Interview hinzu. „Sogar die Menschen, die lächeln und am hellsten strahlen. Man muss Mitgefühl für das haben, was möglicherweise tatsächlich vor sich geht.“ © Evan Agostini/dpa
Als Queen Elizabeth im Jahr 2022 im Alter von 96 Jahren starb, hatte sie mehrere gesundheitliche Probleme, die teilweise altersbedingt waren.
Als Queen Elizabeth im Jahr 2022 im Alter von 96 Jahren starb, hatte sie mehrere gesundheitliche Probleme, die teilweise altersbedingt waren. Ein Autor berichtete posthum über eine Erkrankung mit Knochenmarkkrebs, die vom Palast nie kommuniziert wurde. Im Oktober 2021 wurde die Jahrhundertregentin dabei gesichtet, wie sie einen Gehstock benutzte. Nach einer Nacht im Krankenhaus verpasste sie die Zeremonie zum Gedenktag im November wegen einer Rückenverstauchung und wich von der Tradition ab, indem sie Weihnachten nicht mit dem Rest der königlichen Familie in Sandringham verbrachte, was teilweise auf den Anstieg der COVID-19-Fälle um die Feiertage zurückzuführen war. Im Februar 2022 erkrankte die Königin selbst an COVID-19 und die Genesung verlief nur langsam. Sie sagte in einem Videoanruf mit einem COVID-Patienten, dass „man sich dadurch sehr müde und erschöpft fühlt.“ Ihre letzte Amtshandlung erfolgte am 6. September, als sie Liz Truss auf Schloss Balmoral in Schottland zur neuen Premierministerin des Vereinigten Königreichs ernannte. Spätere Veranstaltungen würde sie auf Anordnung des Arztes absagen. Von Balmoral kehrte die Queen nicht mehr zurück. © Jonathan Brady/dpa
Prinz Philip starb Wochen vor seinem 100. Geburtstag. In den Jahren vor seinem Tod hatte der Herzog von Edinburgh offensichtlich mehrere altersbedingte Gesundheitsprobleme.
Prinz Philip starb Wochen vor seinem 100. Geburtstag. In den Jahren vor seinem Tod hatte der Herzog von Edinburgh offensichtlich mehrere altersbedingte Gesundheitsprobleme. Im Jahr 2017 trat er offiziell von seinen Aufgaben zurück und gab 2019 nach einem Autounfall seinen Führerschein ab. Im Dezember dieses Jahres wurde er wegen einer nicht genannten „Vorerkrankung“ ins Krankenhaus eingeliefert, wie der Palast mitteilte. Im Februar 2021 wurde er in das King Edward VII Hospital eingeliefert, um sich einige Tage der Beobachtung und Erholung zu unterziehen, nachdem er berichtet hatte, dass er sich „unwohl fühlte“ und „wegen einer Infektion behandelt wurde“, so der Palast. Er blieb dann 28 Tage im Krankenhaus. Im März wurde er in das St. Bartholomew‘s Hospital verlegt, wo er wegen einer „bereits bestehenden Herzerkrankung“ operiert wurde, wie der Palast mitteilte. Nach seiner Genesung kehrte Prinz Philip nach Schloss Windsor zurück, wo er am 9. April „friedlich“ starb. ©  Bethany Clarke/dpa
Prinzessin Margaret war wegen ihrer Vorliebe für Regelverstöße, aber auch wegen ihres starken Rauchens und Trinkens als „Rebel Royal“ bekannt.
Prinzessin Margaret war wegen ihrer Vorliebe für Regelverstöße, aber auch wegen ihres starken Rauchens und Trinkens als „Rebel Royal“ bekannt. Im Jahr 1985 wurde der einzigen Schwester von Königin Elizabeth ein Teil ihrer Lunge operativ entfernt. Jahre später, im Jahr 1993, musste Margaret wegen einer Lungenentzündung ins Krankenhaus. Danach erlitt sie zwei Schlaganfälle - einen 1998 während eines Urlaubs in Mustique, der Margret in den Rollstuhl katapultierte (1999 lautete laut Spiegel die Erklärung, die Prinzessin habe sich mit zu heißem Badewasser die Füße verbrannt und könne nicht gehen) und einen weiteren 2002. Letzterer erwies sich als tödlich, und sie starb am 9. Februar dieses Jahres. Sie wurde 71 Jahre alt. In einer offiziellen Erklärung des Buckingham-Palastes hieß es dazu im Januar 2001, der Gesundheitszustand der 70-jährigen Margaret sei „stabil“ und „nicht lebensbedrohend“. © Pa_Mel/dpa
Prinzessin Dianas Beziehung zu Charles turbulent. Die ehemalige Prinzessin von Wales sprach offen darüber, wie die Zugehörigkeit zur königlichen Familie ihre psychische Gesundheit beeinträchtigte – unter anderem litt sie an postpartalen Depressionen und Bulimie.
Prinzessin Dianas Beziehung zu Charles turbulent. Die ehemalige Prinzessin von Wales sprach offen darüber, wie die Zugehörigkeit zur königlichen Familie ihre psychische Gesundheit beeinträchtigte – unter anderem litt sie an postpartalen Depressionen und Bulimie. „Ich hatte eine Bulimie, und einfach das Gefühl, zu nichts zu taugen und nutzlos und hoffnungslos zu sein und in jeder Hinsicht zu versagen“, sagte sie 1995 in dem berüchtigten BBC 1 Panorama-Interview zu Martin Bashir. „Es war ein Symptom dafür, was in meiner Ehe vor sich ging. Ich schrie nach Hilfe, gab aber die falschen Signale, und die Leute benutzten meine Bulimie als Kleiderbügel. Sie meinten, das sei das Problem: Diana sei labil“, sagte sie und fügte hinzu: „Die Ursache war die Situation, in der mein Mann und ich alles zusammenhalten mussten, weil wir die Öffentlichkeit nicht enttäuschen wollten, und dennoch gab es offensichtlich eine Menge Unruhe in unseren vier Wänden.“ (Im Bild mit Dr Henry Kissinger, während sie eine Süßigkeiten-Platte weiterreicht) ©  John_Stillwell/dpa
Als König Georg VI. 1951 an Krebs erkrankte, verheimlichte der Palast die Diagnose nicht nur vor der Öffentlichkeit, sondern auch vor dem Monarchen selbst.
Als König Georg VI. 1951 an Krebs erkrankte, verheimlichte der Palast die Diagnose nicht nur vor der Öffentlichkeit, sondern auch vor dem Monarchen selbst. Im September 1951 unterzog sich der Vater von Königin Elizabeth einer Pneumonektomie - der Entfernung der Lunge -, die laut Palast auf „strukturelle Anomalien“ zurückzuführen war. Sein plötzlicher Tod fünf Monate später wurde laut The Telegraph auf eine „Koronarthrombose“ zurückgeführt, die durch seine Gefäßerkrankung verursacht worden war, obwohl seither spekuliert wird, dass sein Lungenkrebs die Ursache war. © picture-alliance / dpa/dpaweb | Files

Inmitten der verheerenden Brände reisten Prinz Harry und Herzogin Meghan am Samstag (11. Januar) von ihrem Zuhause in Montecito nach Pasadena, um die Organisation „World Central Kitchen“ bei der Verteilung von Lebensmitteln zu unterstützen. Dabei trafen der Sohn von König Charles (76) und seine Ehefrau auf zahlreiche Betroffene der Brände, unterhielten sich mit ihnen und trösteten sie.

„Krankenwagenjäger“: Harte Kritik an Harry und Meghan nach Hilfseinsatz in Los Angeles

Der Bürgermeister von Pasadena, Victor Gordo (55), lobte den Einsatz der beiden Royals im Gespräch mit dem US-Sender Fox 11. „Sie kamen nicht hierher, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Sie kamen, um zu arbeiten“, sagte Gordo. Es sei bereits ihr zweiter Besuch vor Ort, nachdem sie auch Betroffene in den Brandgebieten besucht hätten. Mit ihren Atemschutzmasken seien sie beim Austeilen von Essen sogar unerkannt geblieben.

Trotz dieser lobenden Worte hagelte es aber auch Kritik, insbesondere in sozialen Medien. Viele Nutzer warfen den Sussexes vor, ihre Hilfsaktion zur Selbstinszenierung zu nutzen, indem sie Bilder und Videos davon veröffentlichten. Justine Bateman (58), eine US-Schauspielerin und Filmemacherin, kritisierte Harry und Meghan scharf und bezeichnete ihren Einsatz auf X (ehemals Twitter) als „abstoßenden Fototermin“ und nannte sie „Katastrophentouristen“ sowie „Krankenwagenjäger“.

Doch es gab auch zahlreiche positive Stimmen. So wurde Harrys Engagement mit dem seiner Mutter, Prinzessin Diana, verglichen. Kommentare wie „Harry setzt das Erbe seiner Mutter fort“ und „Diana wäre stolz auf euch“ waren im Netz zu lesen. Zusätzlich zu ihrem persönlichen Einsatz vor Ort hatte das Paar zuvor auf seiner Website dazu aufgerufen, Freunde und Verwandte, die von den Bränden betroffen sind, in ihren Häusern aufzunehmen und benötigte Spenden zu leisten. (sk) Verwendete Quellen: dpa, AFP, X/Justine Bateman

Rubriklistenbild: © Ethan Swope/FR171736 AP/dpa

Kommentare