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Geteiltes Leid

„Notstand ausgerufen“: Harry und Meghan öffnen ihre Residenz nach verheerenden Waldbränden

Meghan Markle und Prinz Harry öffnen ihre Villa in Montecito für Bekannte, die aufgrund der Feuer in Los Angeles fliehen mussten.

Montecito – Alles hing davon ab, wie der stürmische Wind sich drehte. Meghan Markles (43) und Prinz Harry (40) mussten etwa 90 Meilen (ca. 145 km) nördlich von Los Angeles hilflos in den Nachrichten verfolgen, was dem Flammeninferno, das seit Dienstag in Los Angeles wütete, zum Opfer fiel. Sie konnten nur hoffen, dass ihre Luxusvilla in Santa Barbara verschont bleiben würde und hatten Glück: Sie kamen mit dem Schrecken davon. Doch angesichts des absoluten Notstands tatenlos bleiben, wollten sie auch nicht.

Zunächst versuchten Meghan und Prinz Harry über ihre Webseite erste Hilfe zu leisten

Die Lage war unübersichtlich, auch die Sussexes dürften mit ihren beiden Kindern Archie (5) und Lilibet (3) auf gepackten Koffern gesessen haben, um gegebenenfalls alles zurückzulassen, was ihnen lieb und teuer ist. Am Donnerstag (9. Januar) war schließlich klar, ihre Enklave in Montecito musste nicht evakuiert werden. Umgehend veröffentlichten die Ex-Royals auf ihrer Website sussex.com eine Erklärung mit dem Titel „Brände in Südkalifornien“, in der sie Ressourcen und Ideen für diejenigen zusammentrugen, die Betroffenen nützlich sein könnten.

Feuerhölle in Los Angeles: Bilder zeigen die heftigen Brände – Notstand verhängt

Flammen verschlingen Häuser im wohlhabenden Viertel Pacific Palisades in Los Angeles.
Flammen verschlingen Häuser im wohlhabenden Viertel Pacific Palisades in Los Angeles. © Ethan Swope/dpa
Palisades Fire, CA: Das Feuer brach am 7. Januar 2025 in der Stadt Pacific Palisades am Rande von Malibu aus.
Bei den Waldbränden rund um Los Angeles spitzt sich die Lage zu. Das größte Feuer brach am 7. Januar 2025 in der Stadt Pacific Palisades am Rande von Malibu aus.  © IMAGO/Amy Katz
Feuer-Inferno in Kalifornien: Der ungewöhnlich starke Santa-Ana-Wind mit über 100 km/h fachte die Flammen an.
Der ungewöhnlich starke Santa-Ana-Wind mit über 100 km/h fachte die Flammen an.  © IMAGO
Das Feuer in Pacific Palisades, Kalifornien brennt lichterloh. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen.
Das Feuer in Pacific Palisades, Kalifornien brennt lichterloh. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen.  © IMAGO/Jon Putman / SOPA Images
California Wildfires 2025: Pacific Palisades: In Panik ließen Menschen ihre Autos auf einer der wenigen Ausfallstraßen stehen und flohen zu Fuß aus dem Flammenmeer.
In Panik ließen Menschen ihre Autos auf einer der wenigen Ausfallstraßen stehen und flohen zu Fuß aus dem Flammenmeer.  © IMAGO/Jonathan Alcorn
Die zurückgelassenen Autos auf den Straßen behindern die Löscharbeiten der Feuerwehr.
Die zurückgelassenen Autos auf den Straßen behindern die Löscharbeiten der Feuerwehr.  © IMAGO/Jon Putman
Millionenschwere Villen an den Hängen von Santa-Monica gehen in Los Angeles in Flammen auf.
Millionenschwere Villen an den Hängen von Santa-Monica gehen in Los Angeles in Flammen auf.  © IMAGO/Jon Putman
Feuer-Inferno in Kalifornien: Einsatzkräfte versuchen ein brennendes Haus in Los Angeles zu löschen.
Feuer-Inferno in Kalifornien: Einsatzkräfte versuchen ein brennendes Haus in Los Angeles zu löschen.  © IMAGO/Jonathan Alcorn
Feuer-Inferno Kalifornien: Bewohner eines Seniorenzentrums wird evakuiert
Bewohner eines Seniorenzentrums wird evakuiert, als sich das Eaton-Feuer nähert.  © Ethan Swope/dpa
Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpfen an mehreren Fronten. In Pasadena nördlich der Stadt Los Angeles gingen am Dienstagabend (Ortszeit) hunderte Hektar in Flammen auf.
Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpfen an mehreren Fronten. In Pasadena nördlich der Stadt Los Angeles gingen am Dienstagabend (Ortszeit) hunderte Hektar in Flammen auf.  © IMAGO/Jon Putman
Feuer in Los Angeles: Rauch steigt vom Palisades Feuer auf
Feuer in Los Angeles (USA): Dunkle Rauchwolken steigen vom Palisades Feuer auf. © Saarang Panchavat/AP/dpai
Feuer-Inferno in Kalifornien: In Los Angeles sind tausende Menschen auf der Flucht. An drei Orten sind Waldbrände ausgebrochen, wie auf Google Maps zu sehen ist (Stand, 8. Januar MEZ).
Feuer-Inferno in Kalifornien: In Los Angeles sind tausende Menschen auf der Flucht. An drei Orten sind Waldbrände ausgebrochen, wie auf Google Maps zu sehen ist (Stand, 8. Januar MEZ). © Screenshot Google Maps
Waldbrände wüten in Kalifornien 2025
Feuer toben weiter in Kalifornien: Mehr als 52.000 Menschen müssen ihre Häuser in und um Los Angeles verlassen.  © IMAGO/Andrew Silk
Östlich von Los Angeles färbt das Buschfeuer den Himmel glutrot. Für Altadena, Pasadena und Sierra Madre gelten Evakuierungsbefehle.
Östlich von Los Angeles färbt das Buschfeuer den Himmel glutrot. Für Altadena, Pasadena und Sierra Madre gelten Evakuierungsbefehle.  © IMAGO/Ringo Chiu
Brände in Kalifornien
Auch die Hollywood Hills sind von den Flammen betroffen. © Ethan Swope/AP/dpa
Feuer in LA: Sunset Fire in Hollywood Hills bricht am Mittwoch
Am Mittwochabend (8. Januar, Ortszeit) bricht ein Feuer in den Hollywood Hills aus, wo auch das berühmte Zeichen steht.  © IMAGO/Mpi34 / MediaPunch
Satellitenbild zeigt das Eaton-Feuer am Mittwoch (8. Januar 2025), in Altadena (Los Angeles).
Flammen vernichten Kleinstadt: Dieses von Maxar Technologies bereitgestellte Satellitenbild zeigt das Eaton-Feuer am Mittwoch (8. Januar 2025), in Altadena (Los Angeles). © Maxar Technologies via AP/dpa

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„In den letzten Tagen wüteten die Waldbrände in Südkalifornien und verwüsteten Familien, Häuser, Schulen, medizinische Einrichtungen und vieles mehr – Zehntausende Menschen aus allen Gesellschaftsschichten waren betroffen“, heißt es in der Erklärung. Und weiter: „Es wurde der Notstand ausgerufen. Wenn Sie sich verpflichtet fühlen, zu helfen, finden Sie hier einige Ressourcen und Ideen“, hieß es, bevor auf lokale Gruppen hingewiesen wurde, die erste Hilfe leisten könnten.

Meghan und Prinz Harry öffnen ihre Villa, um Freunden zu helfen, die Opfer der Waldbrände wurden

Ihren zweiten Tipp „Öffnen Sie Ihr Zuhause: Wenn ein Freund, eine geliebte Person oder ein Haustier evakuiert werden muss und Sie ihm/ihr einen sicheren Zufluchtsort in Ihrem Haus bieten können, tun Sie das bitte. Und schauen Sie bei behinderten oder älteren Nachbarn nach, ob sie Hilfe bei der Evakuierung benötigen“, beherzigten sie nach Informationen von people.com schließlich selbst. Wie das britische Magazin bestätigt, finden evakuierte Freunde des Herzogs und die Herzogin von Sussex Unterschlupf in der 1.600 Quadratmeter großen Luxusvilla, die die Familie zu viert bewohnt.

Meghan Markle und Prinz Harry wollen angesichts des verheerenden Schadens durch die Waldbrände nicht nur tatenlos zusehen: Sie öffneten ihre Villa für Freunde (Fotomontage).

Der Sheriff von Los Angeles County, Robert Luna, musste auch Todesopfer aus Meghans Heimatstadt bekanntgeben. Die Brandursache sei trotz früherer Meldungen derzeit noch unbekannt, sagte er am Donnerstag in einer Pressekonferenz. Er merkte jedoch an, dass die Menschen trotz der schwierigen Bedingungen „ihr Bestes geben“.

Auch Harry und Meghan versuchen nützlich zu sein: Sie spendeten lebensnotwendige Güter sowie Kleidung und Kinderartikel und leiteten sämtlich Spenden ihrer Stiftung Archewell für Hilfsmaßnahmen um. In der Erklärung der Sussexes wurden World Central Kitchen, CAL FIRE, die LA Fire Department Foundation, die Animal Wellness Foundation, Compton Cowboys, Airbnb und 211LA, Baby2baby und All Power Books erwähnt. Die Stiftung ist zudem auf der Suche nach ehrenamtlichen Helfern, die bei der Wiederherstellung der psychischen Gesundheit von Menschen mit akutem Bedarf helfen und langfristige Genesungsbemühungen unterstützen.

Beruflich kommt der enorme Flächenbrand für Meghan allerdings zur Unzeit, denn seit Anfang des Jahres wollte die Zweifachmutter mit ihrer neuen Netflix-Show durchstarten. Zumindest im Großraum L.A. dürfte einigen der Appetit auf eine elitäre Koch-Serie für eine Weile vergangen sein. Verwendete Quellen: people.com, latimes.com, sussex.com

Rubriklistenbild: © RAUL ARBOLEDA / AFP & Amy Katz/Imago

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