Zwischenbilanz in Waldkraiburg
Starker Auftakt - So sieht es zur Halbzeit auf dem Waldkraiburger Volksfest aus
Gute Stimmung, zufriedene Besucher: Zur Halbzeit des Waldkraiburger Volksfests ziehen Stadt, Schausteller und Einsatzkräfte ein erstes Fazit. So fällt ihre Bilanz bislang aus.
Waldkraiburg – Halbzeit auf dem Waldkraiburger Volksfest – und damit beste Gelegenheit für eine Rückblick auf die ersten Tage und was es zu verbessern gilt. Für die Stadt Waldkraiburg jedes Jahr ein fixer Termin, sich mit Schausteller, Wirten und Einsatzkräften auszutauschen: Was läuft gut, an welchen Stellschrauben muss für die letzten Volksfest-Tage noch gedreht werden?
Allzu große Änderungen sind in diesem Jahr nicht nötig – die Rückmeldungen aus allen Richtungen fallen durchweg positiv aus. Auch Bürgermeister Robert Pötzsch war bei der Wiesnbesprechung im Festzelt sehr zufrieden: „Zur Halbzeit ziehe ich ein positives Resümee“, sagte er. Am Wochenende sei viel los gewesen auf dem Festgelände, die Besucher hätten ein „super Fest, tolle Angebote und Kulinarik“ genießen können.
Wetter durchwachsen, Stimmung gut
In einem Punkt schlägt das Volksfest eine andere Richtung ein: das Wetter. „Normalerweise ist es zum Waldkraiburger Volksfest immer sehr heiß“, sagte Pötzsch. Was sich eben auch auf die Besucherzahlen auswirken kann. Statt Hitze sind die Temperaturen milder, aber es ist auch Regen mit dabei. Doch die Prognosen stimmen optimistisch: Für die zweite Hälfte ist besseres Wetter angesagt, ehe am Montag das Volksfest nach elf Tagen mit einem Feuerwerk zu Ende geht.
Dass auf dem Volksfest auch heuer wieder alles so gut klappt, dafür sprach Volksfest-Organisator Moritz Althammer allen Beteiligten seinen Dank aus. „Die erste Halbzeit ist sehr gut gelaufen, die Besucher haben ihren Spaß und sind zufrieden.“
Für die verbleibenden Tage gibt es aus Sicht vom Bayerischen Roten Kreuz nichts mehr zu ändern, Verbesserungsvorschläge für das nächste Jahr will man aber mit der Stadt in kleiner Runde diskutieren. Laut Dominik Szilagyi, stellvertretender BRK-Bereitschaftsleiter, wäre gerade am Wochenende zusätzliches Personal sinnvoll. Außerdem hält er es für sinnvoll, den BRK-Standort näher ans Festzelt zu verlegen: „Vom Eingang aus bekommt man nur wenig mit, was auf dem Gelände passiert.“
Auch die Polizei zieht zur Halbzeit eine positive Bilanz. Körperverletzungen, Beleidigung oder ein bei einer Einlasskontrolle gefundenes Klappmesser: „Es war nichts Gravierendes, wenn man die Zahl der Menschen, die hier gemeinsam feiern, berücksichtigt“, sagt Waldkraiburgs Polizeichef Uwe Schindler.
Kleine Hinweise zur Organisation
Von Seiten der Schausteller gab es nur kleinere Hinweise zur Organisation. „Hat Waldkraiburg im Umland die Werbung für das Volksfest zurückgefahren hat?“, erkundigte sich Rudi Stey. Daran hat sich aber nach Aussage von Moritz Althammer nichts geändert.
Für Schmunzeln sorgte die Anmerkung von Siegfried Knipf, der sich etwas mehr Ruhe am Morgen wünschte: „Die Mitarbeiter der Stadtwerke machen schon um 6 Uhr sauber. Muss das so früh sein?“ Die Stadt ist in diesem Punkt flexibel: Ab sofort soll auch an Werktagen der Festplatz erst um 7 Uhr gereinigt werden – an den Wochenende war das ohnehin schon immer der Fall.
Langjährige Treue geehrt
Besonderer Dank galt den Schaustellern, die dem Waldkraiburger Volksfest seit vielen Jahren die Treue halten. „Das Waldkraiburger Volksfest ist wie eine riesige Familie. Man trifft sich immer wieder“, freute sich Bürgermeister Pötzsch. Ein kleines Präsent überreichten er und Moritz Althammer für langjährige Schausteller: Zehn Jahre dabei ist Monty Lagerin mit seinem „Bayern-Breaker“, seit 15 Jahren Matthias Göhring mit „Anpfiff“, seit 25 Jahren kommt Siegfried Knipf mit seinem Spielwaren-Stand auf das Waldkraiburger Volksfest. Seit 50 Jahren eine feste Größe auf dem Volksfest sind Manfred Rilke mit seinen Warenspielgeräten, Alexander Stey mit dem Kinder-Karussell „Traumschleife“ und Rudi Stey mit seiner „Süßen Linie 8“.
