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Bürgermeister blickt schon auf 2026

„Das ist selten“ – Waldkraiburg zieht nach elf Tagen das Fazit: So war das 59. Volksfest

Beim Tag der Betriebe herrschte am Freitag (18. Juli) beste Stimmung auf dem Waldkraiburger Volksfest.
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Gerade an den Wochenenden passte alles zusammen: die Stimmung der Besucher, das Wetter und das Angebot.

Aus is‘, vorbei is‘, schee war‘s: Nach elf Tagen ist das Waldkraiburger Volksfest zu Ende gegangen. Trotz mancher Regenschauer ließen sich die Besucher nicht abhalten – so lautet das Fazit zum Abschluss.

Waldkraiburg – Noch einmal in ein Fahrgeschäft steigen, eine Brotzeit im Festzelt genießen oder auf dem Heimweg noch eine Tüte gebrannte Mandeln mitnehmen – am letzten Tag, am Montag (21. Juli), nutzten viele Besucher noch einmal das Angebot auf dem Waldkraiburger Volksfest, bevor es mit einem Feuerwerk zu Ende ging.

Elf Tage Volksfest-Gaudi – auf dem Festplatz wie auch im Festzelt mit täglich wechselndem Musikprogramm. Das spiegelt sich auch im Fazit aller Beteiligten. „Unser 59. Volksfest war ein gelungenes Fest. Jetzt können wir uns auf das Finale mit dem Feuerwerk freuen“, sagt Bürgermeister Robert Pötzsch kurz vor Schluss. Er habe nur positive Rückmeldungen bekommen. Auch das Wetter – trotz vereinzelter Regenschauer – sei ideal gewesen. „Es war nicht zu heiß, das Essen war gut, die Getränke ebenfalls“, sagte er.

Aufgegangen sei auch das Sicherheitskonzept der Stadt, die erstmals eingesetzten mobilen Sicherheitspoller hätten sich bewährt. „Sie lassen sich schnell aufbauen, das Geld hat die Stadt richtig investiert.“ Insgesamt sei es eine friedliche Wiesn gewesen. Noch vor dem Ende blickt Pötzsch schon auf 2026: „Wir werden bald die nächsten Verträge für das 60. Volksfest schließen. Einige Schausteller haben schon zugesagt.“

Wegen Regen erst später zum Volksfest-Besuch

Auch von Schausteller-Seite gibt es am letzten Volksfest-Tag nur Positives. Lisa und Florian Kirschbaum waren mit ihrem Fahrgeschäft „Avenger Royal“ das erste Mal in Waldkraiburg: „Wir würden gerne wiederkommen. Es ist hier so familiär und familienfreundlich, einfach schön.“ Sie lobt die Zusammenarbeit mit der Stadt und allen Beteiligten. „Es war ein freundlicher Empfang, kein Gemecker, kein Gemoser – das ist selten.

An den Regentagen seien die Besucher trotzdem aufs Volksfest gekommen, oft einfach nur etwas später. „Die Leute wollten einfach auf ihr Fest.“ Ähnlich sieht es auch Lorena Lagerin, die mit ihrem Mann Monty den Bayern Breaker betreibt. „Für den Regen kann keiner was, aber die Leute haben an diesen Tagen ihren Besuch auf Abend verschoben.“ Der Bayern Breaker sei auf dem Waldkraiburger Volksfest eine feste Größe, hier könne jeder einstiegen. „Für uns hat heuer alles gepasst.

Diese Einschätzung vertritt auch Peter Mayer als Sprecher der Schausteller. „Das Wetter war besser, als wenn es zu heiß ist.“ Selbst am teils verregneten Kinder-Nachmittag sei der Platz gut besucht gewesen – wenn auch etwas zeitversetzt. „Es war immer gut was los.“ Die Resonanz sei hervorragend, das Sicherheitskonzept sei aufgegangen.

Zusage für nächstes Jahr steht schon

Zufrieden ist auch die Festwirts-Familie Carina Häring und Sebastian Mayerhofer. Bereits zum zweiten Mal führten sie den Betrieb im Zelt – heuer wieder mit großem Zuspruch. „Wir sind zufrieden, wir hatten ein schönes Heimat-Volksfest“, freut sich Mayerhofer. Zwar habe das Wetter unter der Woche einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht, doch die Wochenenden seien super gelaufen.

Alles in allem sei es ein „sehr schönes Volksfest“ gewesen. „Wir hatten gute Musikgruppen im Programm, die von den Besuchern super angenommen worden sind. Beim Bierzelt-Boxen am Sonntag war das Zelt voll. Eine Erfolgsgeschichte ging weiter“, freut sich Mayerhofer. Für die Festwirts-Familie steht fest: „Wir sind nächstes Jahr wieder mit dabei.“

Zufrieden äußerte sich die Polizei bereits zur Halbzeit-Bilanz, an der Einschätzung hat sich nichts geändert. „Im Großen und Ganzen kann das Volksfest als friedlich und bürgernah bezeichnet werden“, teilt Waldkraiburgs Polizeichef Uwe Schindler mit. Unterstützt vom Einsatzzug der Zentralen Einsatzdienststelle Traunstein seien die Beamten für die Besucher immer ansprechbar gewesen. „Das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung konnte gestärkt werden.

Starke Präsenz der Polizei auf dem Festplatz

Obwohl durch die starke Präsenz „kleinere Streitigkeiten bereits im Keim erstickt“ werden konnten, gab es dennoch Einsätze. Darunter waren zwölf Körperverletzungen mit leichten Verletzungen, eine gefährliche Körperverletzung mit einer mittelschweren Verletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, zwei Sexualdelikte, ein Handydiebstahl, ein sichergestelltes Klappmesser und eine Beleidigung. Außerdem mussten die Beamten Hilfestellungen leisten und verbale Streitigkeiten schlichten. Zudem fielen den Beamten zwei alkoholisierte 16-jährige Mädchen auf, die von ihren Eltern abgeholt werden mussten. In einem anderen Fall freuten sich die Eltern, dass die Polizei eine vermisste 17-Jährige am Volksfest angetroffen hatte.

Ein Mann musste die Nacht bei der Polizei verbringen. Mehrere junge Männer spielten am Parkplatz eines angrenzenden Supermarktes Fußball mit Glasflaschen. Die sechs Männer erhielten einen Platzverweis, säuberten den Parkplatz, bevor sie zu Fuß nach Hause gingen.

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