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Programm für elf tolle Tage vorgestellt

Zwei Biere, eine Tradition und ein Verbot: Waldkraiburg lüftet Volksfest-Geheimnisse

Stellten das Programm für das Waldkraiburger Volksfest vor: Ines Godl (von links), Sebastian Mayerhofer, Corinna Häring, Bürgermeister Robert Pötzsch und Christina Deckena.
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Stellten das Programm für das Waldkraiburger Volksfest vor (von links): Ines Godl, Sebastian Mayerhofer, Corinna Häring, Bürgermeister Robert Pötzsch und Christina Deckena.

Waldkraiburgs größtes Fest steht kurz bevor: Was die Besucher auf dem Volksfest erwartet, welches Bier ausgeschenkt wird und welche Tradition wieder auflebt, hat die Stadt vorgestellt. O‘zapft wird am 12. Juli.

Waldkraiburg – Neues Festwirt-Paar, neues Festzelt und ein neues Festbier. Dieses Jahr gibt es so einige Neuerungen auf dem Waldkraiburger Volksfest, vieles bleibt aber beim Altbewährten. Die Details dazu verriet Bürgermeister Robert Pötzsch bei der Vorstellung des Volksfest-Programms. „Waldkraiburgs größtes Fest steht in den Startlöchern“, freute sich der Bürgermeister. Für die Besucher gibt es vom 12. bis 22. Juli so einiges, was sie auf den Festplatz lockt.

Da geht es los beim Festzelt, das dieses Jahr anders konzipiert ist als in den Jahren zuvor. „Wir sind seit ein paar Jahren mit dem Waldkraiburger Festzelt eng verbunden und verbinden das, was wir beide gerne machen“, sagen Carina Häring und Sebastian Mayerhofer von der Almrausch Festzelte GmbH. Bislang betrieben sie den Almrausch-Stadl am Volksfest, jetzt sind sie neues Festwirt-Paar. Der Stadl und das Festzelt werden miteinander kombiniert, dazwischen liegt ein großer Biergarten-Bereich.

Ein Festzelt, ein Stadl zwei Biere

Und die Biergrenze: Im Festzelt wird das Flötzinger-Bier ausgeschenkt, im Almrausch-Stadl gibt es das Bier vom Innbräu. „Für uns war klar, dass wir Flötzinger als Festbier haben wollten. Das war gesetzt. Mit dem Innbräu haben wir eine regionale Brauerei, die sehr gut zum Almrausch-Stadl passt“, erklärt Sebastian Mayerhofer die Bier-Wahl. Die Maß Bier wird 11,40 Euro kosten.

Bewährtes und alte Tradition

Dieses Jahr ebenfalls neu auf dem Volksfest vertreten ist die Hendlbraterei Obermeier. „Es sind die richtigen Partner mit im Boot“, sagte der Bürgermeister. Das Weißbier-Karussell und die Weinlaube komplettieren das Angebot auf dem Volksfest.

Statt Stargast setzt das Festwirt-Paar beim Programm im Festzelt auf Bewährtes und alte Traditionen. So wird es eine Trachten-Modenschau geben. „Die sind gerade schon dabei, die Choreografie zu machen“, verrät Mayerhofer. Mit dem Bierzelt-Boxen greift das Festwirt-Paar eine alte Tradition auf. „Man kennt es von früher, das Bierzelt-Boxen gehört zum Volksfest dazu. Der VfL Waldkraiburg war gleich mit Feuer und Flamme dabei“, sagt Mayerhofer.

Auch für Carina Häring gehört das Boxen zum Volksfest dazu. „Endlich gibt es das wieder in Waldkraiburg.“ Aufleben lassen will man auch wieder die Ladies Night. Ein Klassiker ist der Kindertag, bei dem es nicht nur verschiedene Aktionen, sondern auch Vergünstigungen an den Fahrgeschäften gibt. Mit dabei ist auch Tochter Nele, die für den Kindertag ihre „Bubble Tea Bar“ vorbereitet und die Einnahmen daraus einem guten Zweck spenden will.

Drei neue Fahrgeschäfte

Aber auch außerhalb des Festzelts gibt es so manche Neuerung. Gleich drei Fahrgeschäfte kommen dieses Jahr zum ersten Mal nach Waldkraiburg. Mit „Flip Fly“ kommt ein 24 Meter hohes Fahrgeschäft, eine sich dreimal um die Achse drehende Loopingschaukel. Bürgermeister Robert Pötzsch hat in der Vergangenheit schon viele Fahrgeschäfte ausprobiert, aber ob er es sich traut, wenn es mal steht? Beim „Pop-Stars“ geht es ohne Überschlag hoch hinaus. Neu dabei sind auch die familienfreundliche Achterbahn „Pirateninsel“ und der „EuroSkooter“. Alles drei Fahrgeschäfte, die voriges Jahr auf dem Münchner Oktoberfest vertreten waren.

Was aber keinesfalls fehlen darf: der BayernBreaker. Für die Kleinen gibt es natürlich auch ein Kinder-Karussell und im Riesenrad bietet sich ein schöner Blick über die Stadt. Wirte und Schausteller beteiligen sich wie schon in der Vergangenheit an vielen Sonderaktionen, Vergünstigungen und Freifahrten, vom Tag für Menschen mit Behinderung bis zum Kinderfestzug. Neu ist ein Oma-Opa-Enkelkinder-Tag.

„L‘Amour Toujours“ wird nicht gespielt

Ein Augenmerk wollen die Sicherheitskräfte auf die „Rucksack-Trinker“ legen. „Das ist so nicht gewollt“, sagt der Bürgermeister. Nicht gewollt ist noch ein ganz anderes Thema: Nach den rassistischen Parolen auf Sylt wird über ein Verbot des Hits „L’Amour Toujours“ diskutiert. Waldkraiburg hat sich bereits entschieden: „Dieses Lied wird auf dem Waldkraiburger Volkfest nicht gespielt. Das haben wir bei der Vorbesprechung heute auch kommuniziert“, sagt Christina Deckena, die das Volksfest plant.

Wieder mit im Programm ist eine Backstage-Führung, die einen Blick hinter die Kulissen eines Volksfestes bietet. Nach elf Tagen will man dann auch das Volksfest gebührend verabschieden: mit einem Feuerwerk.

Malwettbewerb für Kinder

Rund um das Volksfest gibt es wieder einen Malwettbewerb, der gerade bei den Kindern die Vorfreude aufs Volksfest verkürzen soll. „Voriges Jahr wurden rund 600 Bilder eingereicht“, sagt Pötzsch und hofft auf eine ähnlich hohe Beteiligung auch in diesem Jahr.

Dass man angesichts der großen Baustelle an der Teplitzer Straße nur über Umwege zum Festplatz kommen könnte, diese Sorge konnte Pötzsch zerstreuen. „Die Baustelle ist rechtzeitig zum Volksfest abgeschlossen.“

Noch ein knapper Monat, dann heißt es „O‘zapft is“. „Ich freue mich schon auf elf Tage Volksfest, mit schönem Wetter und super Bands“, sagt Corinna Häring. Möglichen Gerüchten um die Zukunft des Waldkraiburger Volksfest greift das Festwirt-Paar vor: „Wir machen unsere Arbeit am Volksfest gern. Wir werden dabei bleiben, aber die Waldkraiburger sollten ihr Volksfest auch besuchen.“

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