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Kommunalwahl 2026

Das ist der CSU Bürgermeister-Kandidat für Waldkraiburg – und so will er punkten

Der Kandidat inmmitten seiner Unterstützer: Landrat Max Heimerl, Orstvorsitzende Susanne König, Emil Kirchmeier und Landtagsabgeordneter Sascha Schnürer.
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Der Kandidat inmmitten seiner Unterstützer: Landrat Max Heimerl, Orstvorsitzende Susanne König, Emil Kirchmeier und Landtagsabgeordneter Sascha Schnürer.

Auch die CSU Waldkraiburg schickt jetzt einen Kandidaten ins Rennen um das Bürgermeisteramt. Er will 2026 bei der Kommunalwahl mit Führungserfahrung und frischem Tatendrang punkten.

Waldkraiburg – Eines steht für die CSU-Ortsvorsitzende Susanne König jetzt schon fest: Der frisch gebackene Bürgermeister-Kandidat Emil Kirchmeier muss im Falle eines Wahlsieges im kommenden Jahr Waldkraiburg nicht beerdigen, obwohl er als Betriebsleiter bei der Firma Reisegast angestellt ist. Kirchmeier soll den amtierenden Bürgermeister Robert Pötzsch bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 herausfordern und schlagen. Wie die Ortsvorsitzende herausstellte, war es kein leichtes Unterfangen, einen passenden Kandidaten zu finden. Dies ergebe sich allein schon aus den Aufgaben, die ihn erwarten, würde er zum Bürgermeister gewählt.

Führungskenntnisse sind gefragt

„Der Bürgermeister der Stadt Waldkraiburg ist Chef von rund einhundert Mitarbeitern. Damit sind Kenntnisse in der Mitarbeiterführung sowie der Mitarbeitermotivation von großer Bedeutung. Auch Führungsstärke ist eine wichtige Eigenschaft“, unterstreicht König und ergänzt: „Ein Rathauschef braucht Durchsetzungsvermögen und Hartnäckigkeit“.

Die Stadt stehe vor vielen Herausforderungen, die mit strategischem Denken, Ideenreichtum, Pragmatismus und Mut zur Entscheidung angegangen und Stück für Stück gelöst werden müssten. Susanne König weiter: „Die Fähigkeit klar und offen kommunizieren zu können ist aus meiner Sicht ein weiterer Baustein, den ein Bürgermeister mitbringen muss“. Die CSU-Vorstandschaft sieht all diese Eigenschaften im politischen Neuling Emil Kirchmeier vereint.

Vorschusslorbeeren für den 60-Jährigen

Der mit Vorschusslorbeeren bedachte 60-Jährige erklärte kurz und bündig: „Ich möchte Bürgermeister von Waldkraiburg werden“. 1971 kam Emil Kirchmeier gemeinsam mit seinen Eltern und fünf älteren Schwestern nach Waldkraiburg. Er besuchte die Grund- und Hauptschule an der Dieselstraße, wechselte ans Gymnasium Gars und dann zur Staatlichen Realschule Waldkraiburg.

Kirchmeiers Berufsleben gestaltete sich ziemlich abwechslungsreich. Der gelernte Kfz-Mechaniker arbeitete als Schlosser und Monteur sowie als Dreher. „Mein Wunsch war es jedoch, einen kaufmännischen Weg einzuschlagen“, erklärte Kirchmeier. Er verdiente sich 19 Jahre lang als Automobilverkäufer in Altötting, Burghausen und Waldkraiburg seine Brötchen. Weitere berufliche Stationen: Im Vertrieb der Waldkraiburger Firma EMG Casting, später in der Betriebsleitung für einen Subunternehmer der Lufthansa am Flughafen München und seit 2021 Betriebsleiter und Trauerberater bei der Firma Reisegast.

„Das ist kein geradliniger Lebenslauf“, räumt Kirchmeier ein, versichert aber: „ich lerne schnell und kann zudem meine unterschiedlichsten Erfahrungen positiv einsetzen“. Was er offen zugibt: „Auf meiner To-do-Liste des Lebens stand es eigentlich nicht, mich eines Tages als Bürgermeister zu bewerben“. Durch Gespräche im Freundes- und Bekanntenkreis, was man in Waldkraiburg alles besser machen könnte, reifte jedoch die Erkenntnis, reden alleine helfe nichts, selber anpacken wäre die richtige Devise. Kirchmeier ganz selbstbewusst: „Ich habe die Ideen, und ich traue es mir zu, denn die Zeit für Veränderungen ist gekommen, das Gestalten Waldkraiburgs muss jetzt beginnen“. Als

Mut und Weitblick im Rathaus

Rathauschef müsse man mit Mut und Weitblick, aber auch mit Sinn für das Mögliche vorangehen, erst recht in schwierigen Zeiten. Der 60-Jährige hält sich für geeignet, die Stadt auf Vordermann zu bringen, da er Führungskompetenz, kreatives und strategisches Denken und Handeln vorweisen könne. Sportlich sieht sich der Betriebsleiter ebenfalls gut aufgestellt. Er nannte Fußball und Tennis als eine Hobbys.

Kirchmeiers Vorstellung wurde immer wieder mit kräftigem Applaus unterbrochen. Er sei einfach der richtige Mann, hieß es aus den Reihen der Versammlungsteilnehmer. Die eigentliche Wahl ging rasch über die Bühne. Von den 39 anwesenden Stimmberechtigten machten 37 CSU-Mitglieder ihr Kreuzchen bei Kirchmeier. Wahlleiter Schnürer registrierte eine Stimmenthaltung und eine ungültige Stimmabgabe.

Unterstützung von Landrat und Abgeordnetem

Beeindruckt vom Wahlergebnis und auch von der Person Kirchmeiers zeigte sich Landrat Max Heimerl und verkündete: „Ich kannte den Kandidaten bisher nur vom Sehen und war daher sehr gespannt was mich heute in Waldkraiburg erwartet. Jetzt kann ich sagen, starker Auftritt, super Vorstellung“. Zum Schluss gab es noch ein Versprechen von Susanne König an die Waldkraiburger: „Wir als Team CSU 2026 werden für unsere Stadt unser Bestes geben, vor und auch nach der Wahl“.

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