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Bürgermeister-Kandidat für Kommunalwahl 2026

„Die Menschen für Waldkraiburg begeistern“: Robert Pötzsch tritt wieder an

Landtagsabgeordneter Markus Saller, Mühldorfs Bürgermeister Michael Hetzl, Waldkraiburgs UWG-Vorsitzende Kristina Pauli, Bürgermeister Robert Pötzsch und UWG-Fraktionschef im Kreistag Ulli Maier.
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Optimismus für die Kommunalwahlen 2026 bei (von links) Landtagsabgeordneter Markus Saller, Mühldorfs Bürgermeister Michael Hetzl, Waldkraiburgs UWG-Vorsitzende Kristina Pauli, Bürgermeister Robert Pötzsch und UWG-Fraktionschef im Kreistag Ulli Maier.

2014, 2020 und 2026: Robert Pötzsch will zum dritten Mal bei der Kommunalwahl als Bürgermeister-Kandidat antreten. Welche Prioritäten er bei einer Wiederwahl setzen will, stellte er bei seiner Nominierung klar.

Waldkraiburg – Der 53-jährige Robert Pötzsch wird wieder bei der Kommunalwahl im Jahr 2026 für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Waldkraiburg kandidieren. Sollte er sich bei der Wahl durchsetzen, wäre dies seine dritte Amtszeit, 2014 schaffte er es als Kandidat für die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) direkt ins Rathaus.  Bei der Kandidatenkür in der KuBar in Waldkraiburg wurde er bei einer Enthaltung zum Kandidaten gewählt.

Robert Pötzsch stellte in einer kommunalpolitischen Grundsatzrede klar, dass er, trotz des finanziellen Engpasses, den Waldkraiburg zu verkraften habe, durchaus mit Optimismus für die Zukunft der Stadt arbeiten wolle. Dabei machte er deutlich, dass sich die Lage in allen Kommunen zugespitzt habe: „Die Einnahmen stagnieren, die Aufgaben und damit auch die Ausgaben steigen beständig an.“ Insbesondere der soziale Bereich, die Kinderbetreuung, die Energiekosten und die steigenden Personalausgaben würden die kommunalen Kassen massiv belasten, dazu komme noch der Sanierungsstau der öffentlichen Infrastruktur.

Vertrauen in die Verantwortlichen steht vor großer Belastungsprobe

„In allen Lagen unseres Lebens haben die letzten Jahre große Veränderungen mit sich gebracht, unsere Grundwerte sind ins Wanken geraten, die Sicherheitslage in Europa und der Welt beschäftigt uns mehr denn je. Das Vertrauen in unsere Gesellschaft, in die Verantwortlichen und in die Entscheider stehen vor einer großen Belastungsprobe“, sagte der Bürgermeister.

Die Meinungsbildung geschehe oft über soziale Medien, wo es immer schwieriger werde, Wahrheit und Unwahrheit zu unterscheiden. „Dieser Aspekt hat mich dazu bewogen, sehr zeitnah Klarheit zu schaffen darüber, dass ich bei der Wahl für das Amt des Bürgermeisters unserer Stadt Waldkraiburg antreten möchte.“ Er wolle im Falle eines Wahlsieges weiter sein Bestes geben in diesem Amt, „am besten zusammen mit einer starken und schlagkräftigen UWG-Stadtratsfraktion“.

Klar sei, betonte Robert Pötzsch, dass man sich in der Kommunalpolitik auf Kernaufgaben konzentrieren müsse. Die bisherigen Konsolidierungsrunden hätten bereits deutlich aufgezeigt, welche Prioritäten in Zukunft gesetzt werden müssen. Dazu gehörten Infrastruktur, Verkehr, Sicherheit, Kinderbetreuung und Schulen, aber auch das ehrenamtliche Engagement gerade in den Bereichen Sport, Kultur und Festlichkeiten müsse gefördert werden.

Die Stadt habe in den letzten Jahren in vielen Punkten wichtige Grundlagen schaffen können, der Bürgermeister nannte das ISEK und den Verkehrsentwicklungsplan als Beispiele, dazu den Ganztagsausbau an den Schulen, für den es bereits eine passende Strategie gibt. Die finanzielle Situation der Kommunen zwinge zwar dazu, manche Standards neu zu definieren, könne aber auch als Chance genutzt werden.

Als konkrete Vorhaben für die nächste Wahlperiode nannte Pötzsch die Weiterentwicklung des Projektes Fernwärme, das deutlich an Fahrt aufgenommen habe. Die zweite Bohrung werde vorgezogen, damit werde man ein attraktiver Partner für Kooperationen. Ein wichtiges Anliegen sei ihm die Höhenfreimachung der Pürtener Kreuzung als wichtige Hauptverkehrsader, an der Ortsumfahrung Pürten werde weitergearbeitet.  Diese und andere Punkte fasste Robert Pötzsch abschließend unter einem Motto zusammen: „Wir wollen die Menschen für unser Waldkraiburg begeistern“.

UWG will klare Linie zeigen

Nach der Wahl, in der er mit einer Enthaltung zum Kandidaten gekürt worden war, gestand Pötzsch ein, dass er nicht ganz locker und entspannt angetreten sei, er nehme jede Wahl ernst. Doch jetzt sei es möglich, dass die UWG eine klare Linie zeigen könne, dies sei auch die Grundlage dafür, dass man eine „starke Liste mit tollen Leuten“ aufstellen könne.

Landtagsabgeordneter Markus Saller lobte die UWG dafür, dass sowohl in Waldkraiburg als auch in Mühldorf die amtierenden Bürgermeister bereits als Kandidaten bestimmt wurden. Mit Neumarkt-St.Veit stelle die UWG in den drei Städten des Landkreises und damit für über die Hälfte der Landkreisbevölkerung den Bürgermeister. Bei den Kommunalwahlen 2026 müsse dafür Sorge getragen werden, dass sich diese starke Position auch im Kreistag abbilden lasse.

Ulli Maier als Fraktionsvorsitzender der UWG im Kreistag und Kristina Pauli als Vorsitzende der UWG Waldkraiburg gaben bekannt, dass am 8. Mai 2025 beim Kreuzerwirt in Mettenheim eine Infoveranstaltung zum Listenaufbau der UWG für den Kreistag geplant ist. (red)

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