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Anwohner fordern kürzere Anbindung

Hilfsbrücke des THW als Lösung für Schrottwinkl? Jettenbachs Gemeinderat hat entschieden

Damit die Sperrung aufgehoben wird: Anwohner beantragt eine Behelfsbrücke zur Jettenbacher Siedlung Schrottwinkl.  Jetzt ist die Entscheidung darüber gefallen.
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Damit die Sperrung aufgehoben wird: Anwohner beantragt eine Behelfsbrücke zur Jettenbacher Siedlung Schrottwinkl. Jetzt ist die Entscheidung darüber gefallen.

Diese Abstimmung war die letzte Hoffnung der Anwohner der Siedlung Schrottwinkl in Jettenbach, eine Übergangslösung für die Brücke zu ihrer Siedlung zu schaffen. Seit Monaten ist ihnen der direkte Weg versperrt, weil die bestehende Brücke über die Bahn baufällig war.

Jettenbach – Die Folge der Brückensperrung zum Jettenbacher Ortsteil Schrottwinkl und des Abrisses ist ein Kilometer weiter Umweg. Anleger Michael Keimeleder hatte an die Gemeinde Jettenbach den Antrag gestellt, bis zur Fertigstellung der neuen Brücke eine „Notbrücke“ zu errichten. Diesen Antrag hat der Gemeinderat jetzt abgelehnt.

THW-Brücke hätte Bahngleise überspannen können

Bürgermeisterin Maria Maier trug den Antrag vor: Anlieger Keimeleder hatte dafür plädiert, beim Technischen Hilfswerk Freising nachzufragen, ob nicht der Bau eine Notbrücke die Lücke zwischen Schrottwinkl und Jettenbach schließen könnte. Eine derartige Behelfsbrücke würde, so der Antragsteller, auch in anderen Fällen errichtet, sie sei bis zu 40 Tonnen belastbar, die notwendigen 33 Meter Spannweite seien mit der Übergangslösung erreichbar.

Weiter gesperrt: der direkte Weg nach Schrottwinkl.

„Da ein Neubau der dringend notwendigen Brücke sicher noch ein bis zwei oder sogar drei Jahre dauern kann, ist es für die Betroffenen in Schrottwinkl, die schon seit Jahren unter dem maroden Zustand der alten Brücke gelitten haben und wahrscheinlich noch weitere Jahre leiden müssen, nicht zumutbar, dass nicht alles Mögliche getan wird, um Abhilfe für den momentanen unmöglichen Zustand zu schaffen“, hatte der Antragssteller der Gemeinde geschrieben.

Er legte in seinem Antrag aber auch Wert auf die Feststellung, dass auch für den Fall der Errichtung einer Notbrücke, die neue Brücke schnellstmöglich errichtet werden müsse.

Das THW baut eine Behelfsbrücke.

Im Gemeinderat waren die Wortmeldungen einhellig: Das Technische Hilfswerk sei nicht dafür da, Bauwünsche von Gemeinden zu erfüllen, Aufgabe des THW sei es vielmehr, in Notfällen wie Unwetterkatastrophen tätig zu werden. Außerdem gäbe es eine geeignete Umleitung, die nur deshalb nicht auf Dauer angelegt wurde, weil die Planungen für einen Neubau der Brücke bereits laufen würden.

Außerdem, so ergänzte die Bürgermeisterin, würde auch so eine Behelfsbrücke erhebliche Kosten verursachen. Diese Argumentation floss dann auch in den Beschlussvorschlag ein, der bei der Abstimmung einstimmig verabschiedet wurde: Die Gemeinde Jettenbach wird keine Behelfsbrücke nach Schrottwinkl durch das THW errichten lassen, die Anwohner in Schrottwinkl werden weiterhin bis zum Neubau auf die Umleitungsstrecke angewiesen sein.

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