Jahresrückblick Aschau am Inn: Vermummt und bewaffnet
Überfall auf Tankstelle: Da hatte sich der Täter aber den Falschen ausgesucht
Im April war die Tankstelle in Aschau am Inn Ziel eines Überfalls. Der Inhaber selbst hatte es geschafft, den Täter in die Flucht zu schlagen.
Aschau - Da hat sich einer den Falschen ausgesucht: Im April will ein Täter die Tankstelle in Aschau überfallen. Doch ohne Geld musste er die Flucht antreten.
Mit einem Messer war der Täter in den Kassenraum gestürmt und hatte Bargeld gefordert. Doch Inhaber Harald Rösler schafft es, den Täter zu verwirren. Wie? Indem er laut nach Hilfe schrie in dem Wissen, dass sein Schwiegersohn und seine Tochter im ersten Stock ihn hören können. „Der Täter war kleiner als ich und komplett vermummt. Nur die Augen waren zu sehen“, beschreibt er den Mann. Rösler vermutet, dass der Täter nicht mit einem Mann an der Kasse gerechnet hatte. Jedenfalls stürmt der Täter nach draußen, aber nicht ohne vorher noch an der Ladentheke etwas zu randalieren.
Es war nicht der erste Überfall auf die kleine Tankstelle in Aschau. Bereits vor zehn Jahren hatte jemand versucht, Geld aus der Kasse zu erbeuten. Damals war es die Mutter von Harald Rösler, die den Täter in die Flucht schlug. „Ich hatte mich schon länger mental darauf vorbereitet, dass mir so etwas passieren kann“, erzählt er. Weil er gut vorbereitet war, konnte er gut reagieren und hatte den Überfall auch schon wenige Tage später längst wieder abgeschüttelt.
Der Polizei war es nach dem Überfall gelungen, einen Tatverdächtigen zu finden. Damit ist der Fall allerdings noch nicht abgeschlossen, die Ermittlungen gehen weiter.