Umfrage in Mühldorf
Tag des Lokaljournalismus: Was Leserinnen und Leser sich wünschen
Zum Tag des Lokaljournalismus am 15. Mai haben wir auf Mühldorfs Straßen nachgefragt: Was wünschen Sie sich von Ihrer Lokalzeitung? Wie soll die lokale Berichterstattung aussehen? Das sind die Antworten der Befragten.
Sabine Hucul, Töging: Mir ist Ehrlichkeit in der Zeitung wichtig, es darf nichts ausgeschmückt werden. Außerdem ist es nicht nötig, die Nationalität zu nennen, wenn es um Straftäter geht. Ein Tipp an die Verantwortlichen: Das Korrekturlesen ist meines Erachtens verbesserungswürdig.
Horst Maderholz, Egglkofen: Die Lokalzeitung soll über das Geschehen in der Gegend schreiben, dazu zählt auch die Kultur. Zudem könnten Fallbeispiele über seltene und unerforschte Krankheiten bekannt gemacht werden und wie und wo man sich gegebenenfalls Hilfe holen kann.
Elfriede Sowa, Simbach: Vor allen Dingen gibt es meines Erachtens zu viele Sportseiten. Auch die Politik ist oft zu ausschweifend. Mir wäre eine Kolumne mit Klatsch und Tratsch über einheimische Promis recht. Generell soll mehr über Neuheiten aus der Geschäftswelt geschrieben werden.
Armin Mayer, Mühldorf: Als Hundebesitzer wünsche ich mir interessante Tiergeschichten. Immerhin haben viele Menschen ein Haustier und würden sich über tierische Storys bestimmt freuen. Ausführliche Berichte über regionale Feste sind immer interessant und lesenswert.
Patricia Jencik, Mühldorf: Dem Naturschutz, sprich Vorträgen und ähnlichem soll mehr Platz eingeräumt werden. Außerdem wäre es spannend, zu erfahren, wie die einzelnen Gemeinden funktionieren. Wo fließt beispielsweise das Geld hin? Wichtig sind auch umfassende Berichte über die Tagespolitik.
Franz Kagerer, Neumarkt-St. Veit: Eine aktuelle Berichterstattung über Vorkommnisse in der Region halte ich für zentral. In einer lokalen Zeitung sind die Todesanzeigen ebenfalls ein wichtiger Bestandteil. Ich würde mir häufiger eine Rubrik wünschen, die brauchbare Tipps und Hinweise für den Alltag gibt.






