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Tipps der Feuerwehr nach Vorfall am Samstag

Auto brennt lichterloh auf A94: „Großer Schaden an Fahrbahn“ – Über einen spektakulären Einsatz

Am Samstagabend (10. Mai) stand auf der A 94 bei Obertaufkirchen ein Fahrzeug vollständig in Flammen. So verlief der Feuerwehreinsatz.
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Am Samstagabend (10. Mai) stand auf der A 94 bei Obertaufkirchen ein Fahrzeug vollständig in Flammen. So verlief der Feuerwehreinsatz.

Auf der A94 zwischen Schwindegg und Dorfen stand am Samstagabend (10. Mai) ein Auto in Flammen. Diese Tücken brachte der Brand für die Feuerwehr mit sich und so verhalten sich Autofahrer im Ernstfall richtig.

Obertaufkirchen Gegen 20:12 Uhr hatte am Samstagabend, 10. Mai, ein Auto auf der A94 in Richtung München zu brennen begonnen. Kurz vor dem Parkplatz Fürtholz-Nord bemerkte der 43-jährige Fahrer beim Blick in den Rückspiegel ein Feuer im Heckbereich seines BMWs. Er ist auf den Standstreifen ausgewichen und konnte sein Auto rechtzeitig verlassen.

Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025

Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025 © fib/MK
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025 © fib/MK
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025 © fib/MK
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025 © fib/MK
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025 © fib/MK
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025 © fib/MK
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025 © fib/MK
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025 © fib/MK
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025 © fib/MK
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025 © fib/MK
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025 © fib/MK
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025 © fib/MK
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025 © fib/MK
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025 © fib/MK
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025 © fib/MK
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025 © fib/MK
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025 © fib/MK
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025
Feuerwehreinsatz auf der A94 bei Obertaufkirchen am 10. Mai 2025 © fib/MK

„Als wir eintrafen, stand das Heck bereits in Vollbrand”, erzählt Kreisbrandmeister Werner Müller aus Heldenstein. Neben der Feuerwehr Heldenstein waren Einsatzkräfte aus Weidenbach, Schwindegg und Obertaufkirchen sowie die Isentalservice GmbH vor Ort. Marco Stubenrauch, erster Kommandant der Feuerwehr Obertaufkirchen, leitete den Einsatz. „Direkt als wir angekommen sind, hatten wir die Problematik, dass der Benzintank geschmolzen ist”, erzählt er.

Umweltschaden abgewendet, aber hoher Sachschaden

Das Benzin war dabei, sich auf der Fahrbahn zu verteilen. Gelangt es in den Boden oder das Grundwasser, ist der Schaden für die Umwelt hoch. „Mit Gulli-Abdichtungen ist es uns gelungen, die Umwelt zu schützen, damit weder Benzin noch kontaminiertes Löschwasser dorthin gelangen”, erklärt Stubenrauch.

Um das Fahrzeug zu löschen, setzte die Feuerwehr auf sogenannte Netzmittelpatronen. Diese ermöglichen es, Löschwasser einzusparen. „Denn auf der Autobahn ist der Zugriff darauf beschränkt”, erklärt Stubenrauch.

„Durch schnelles Eingreifen hatten wir den Brand relativ schnell gelöscht”, sagt Kreisbrandmeister Müller. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, das Fahrzeug ist jedoch ein Totalschaden. Laut einer Pressemitteilung der Autobahnpolizei entstand zudem ein Fremdschaden von circa 100.000 Euro. „Durch die enorme Hitze ist ein großer Schaden an der Fahrbahn entstanden und die Lärmschutzwand wurde ebenfalls beschädigt”, gibt Stubenrauch eine erste Einschätzung.

Technischer Defekt verantwortlich

Die Ursache für den Brand ist unbekannt. „Wir gehen von einem technischen Defekt aus”, sagt Janek Padilla, Polizeihauptmeister bei der Autobahnpolizei Mühldorf. Im Dienstbereich käme es im Jahr zu etwa vier oder fünf Bränden von Fahrzeugen – verglichen mit der Anzahl der Verkehrsteilnehmer sei die Häufigkeit also verschwindend gering. „Und wenn, ist es Pech, das passiert einfach, auch bei neuen Modellen”, ordnet Padilla ein.

Ein BMW brannte am Samstagabend (10. Mai) auf der A94 vollständig aus. Vermutlich verursachte ein technischer Defekt den Brand. Sich davor schützen, kann man quasi nicht.

„Wenn man selbst Brandgeruch im Auto bemerkt, sollte man reagieren, um sich selbst und andere zu schützen”, rät Kreisbrandmeister Müller. Auf der Autobahn mache es Sinn, auf den Standstreifen zu fahren, damit der nachfolgende Verkehr weit auf der linken Spur vorbeifahren könne. „Grundsätzlich sollte man schauen, dass man weg von der Gefahrensituation kommt.”

Möglichst viel Abstand zum Fahrzeug halten

Zu Beginn könne man, wenn Feuerlöscher oder Wasser vorhanden sind, auch einen Löschversuch starten. „Aber das ist nur aussichtsreich, wenn man den Brandherd gleich erwischt”, räumt Müller ein. Meist könne man nicht mehr viel machen, weil binnen Minuten das ganze Auto in Brand gerät.

Für rund drei Stunden war die Autobahn kurz vor dem Parkplatz Fürtholz-Nord am Samstagabend (10. Mai) vollgesperrt.

„Insbesondere im Fall eines Batteriebrandes hat man da faktisch keine Chance”, sagt auch Polizeihauptmeister Padilla. Es gelte, die Unfallstelle abzusichern und die Feuerwehr zu verständigen. Auch sollte man sich weit genug vom Fahrzeug entfernen, um keine giftigen Gase einzuatmen. „Insbesondere bei E-Fahrzeugen sind diese hochtoxisch”, betont der Polizeihauptmeister.

Die Fahrbahn in Richtung München war für circa drei Stunden voll gesperrt. Ein Spezialunternehmen übernahm die Reinigung der Fahrbahn. „Der Einsatz hat spektakulär ausgeschaut, ist aus Sicht der Feuerwehren aber gut verlaufen”, sagt Müller.

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