Das letzte Hinweisschild montiert
„Das Miteinander wird gestärkt“: Neuer Radweg verbindet Mühldorf und Waldkraiburg
Eine sichere und komfortable Verbindung zwischen den beiden größten Städten im Landkreis Mühldorf endlich eröffnet: Der neue Radweg durchs Mühldorfer Hart
Mühldorf/Waldkraiburg – Nicht gerade ungefährlich war er, der Weg für Radfahrer, wenn diese von Mühldorf nach Waldkraiburg (oder in die umgekehrte Richtung) radeln wollten, die Staatsstraße 2091 zwischen den beiden größten Städten im Landkreis ist viel befahren.
Jetzt wurde von Landrat Max Heimerl der fertig gewordene Radweg seiner Bestimmung übergeben, der die beiden Orte Waldkraiburg und Mühldorf miteinander verbindet und völlig ungefährlich durch den Wald führt, wo man einen großen Teil der Strecke im Schatten zurücklegen kann. Es wurde in einer kleinen Feierstunde das letzte Hinweisschild montiert und damit der Radweg offiziell eröffnet.
Einigung der beiden größten Städte
„Es ist sehr erfreulich, dass sich die Verwaltungen von Mühldorf, Waldkraiburg und Mettenheim sowie die Bayerischen Forsten geeinigt haben, damit der Radweg zwischen Mühldorf und Waldkraiburg realisiert werden konnte“, erklärte Heimerl. „Damit haben wir einen weiteren Schritt bei den Radwege-Verbindungen in unserem Landkreis getan. Insgesamt gibt es hier 24 Themenradwege, wir sind eine zertifizierte Radregion. Obwohl alle politischen Ebenen finanziell keine größeren Sprünge machen können, tun wir im Landkreis Mühldorf für die Radfahrer sehr viel. Wir haben kürzlich den Radweg Schwindegg - Buchbach eröffnet, von Mühldorf kann man über Stetten bis nach Niedertaufkirchen radeln und von Neumarkt/St. Veit bis zur Landkreisgrenze in Aich. Geplant ist ein Radweg von Oberreit nach Babensham. Das Landratsamt unterstützt die Kommunen hierbei bei der Durchführung durch ‚manpower‘ und durch Förderprogramme. Durch den beschlossenen Beitritt zum Münchner Verkehrsverbund (MVV) wird der Öffentliche Personennahverkehr verbessert. Am 23. Juni beginnt dazu wieder das Stadtradeln und am 4. Juni wird es eine ‚Landra(d)t-Tour‘ geben“.
Bürgermeister Josef Eisner aus Mettenheim hält den neuen Radweg für eine gute Idee: „Das Miteinander von Waldkraiburg und Mühldorf wird gestärkt, jede Kommune hat etwas zum Radweg beigetragen. Es sollte aber von allen Nutzern nicht vergessen werden, dass hier Waldbauern und Forstarbeiter ihrer Arbeit nachgehen“. Robert Pötzsch: „Ich weiß, dass dieser Radweg gut genutzt wird – sowohl von Arbeitnehmern, die von Waldkraiburg nach Mühldorf oder in die umgekehrte Richtung fahren und von Radtouristen. Man kann hier schön im Schatten radeln“.
Rücksicht notwendig
Dr. Utschig ergänzte: „Es wäre schön, wenn die Radfahrer auf die Fußgänger Rücksicht nehmen würden, die sind hier nämlich auch unterwegs“: Im Anschluss an die Statements schraubten Landrat Max Heimerl und Robert Pötzsch die letzten noch fehelenden zwei Hinweisschilder an, die die jeweilige Entfernung nach Mühldorf oder Waldkraiburg angeben.